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Editorial
565 Texte für den ROMANFABRIK-SchreiberInnen-Preis 2026

Der ROMANFABRIK-SchreiberInnen-Preis wird 2026 zum zweiten Mal ausgeschrieben — und bereits jetzt zeigt sich die außergewöhnliche Resonanz dieses bewusst klein gehaltenen, unabhängigen Literaturpreises. Bis heute sind 565 Einsendungen von Autorinnen und Autoren eingegangen. Für dieses große Interesse danken wir allen Beteiligten sehr herzlich.


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3 Tipps unserer Redaktion zu Kulturevents, die du auf keinen Fall verpassen solltest.
Auf keinen Fall verpassen!

In der neuen Rubrik von Faust Kultur „Auf keinen Fall verpassen“ stellt unsere Redaktion einen bunten Mix an Kulturangeboten aus ganz Deutschland vor. Von Literatur über Kino und Theater bis hin zu Konzerten und Ausstellungen – alles hat hier Platz. Ein kuratiertes, wöchentliches Format mit dem Ziel, unsere liebsten Kulturerlebnisse zu teilen und weiterzuempfehlen.


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Auszug aus Mayjia Gilles neuem Sachbuch "MEHR EINSAMKEIT!"
Wir brauchen Einsamkeit

In heutigen Zeiten ist man vernetzter denn je, trotzdem fühlt man sich einsam – ist das aber wirklich so? Mayjia Gille untersucht in ihrem neuen Buch „MEHR EINSAMKEIT!“ die ursprüngliche Bedeutung eines missverstandenen Zustands – weg von der negativen Konnotation des Verlassenseins hin zum Raum der Selbstbegegnung, der Kreativität und der Befreiung. Neben einer gesellschaftlichen Kritik am „Wahnsinnszeitalter“ der Technologie und an der Unfähigkeit vieler, auf unaufhaltsame Anreize zu verzichten, reflektiert die Autorin dabei über die Natur um uns herum, über die menschliche Sicht auf Gott sowie eine Generation, die das Alleinsein nie gelernt hat – und sich genau deswegen nicht verbunden fühlt. Eine Einladung, nach innen zu gehen. Und im Außen leiser zu werden.


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Die Stille der Natur: Zu Martin Anderssons Gedichtband “Weidende Stille”
Geräuschlose Naturlyrik

Was gewöhnlich als Entspannung gilt, ist für Martin Andersson ein Forschungsobjekt – die Stille. Mit diesem Motiv führt uns der Wiener Autor durch Berge, Gärten und Wälder und entfaltet inmitten einer überwältigenden Ruhe Meditationen über sich selbst und die Welt um ihn herum – tiefste Beobachtungen und Gefühle. Zwischen Naturbetrachtungen und literarischem Experiment entsteht auf diese Weise eine aufmerksamkeitsstarke Analyse des Stillstandes in Gedichtform. Eine von feiner Sensibilität geprägte Lyrik – so Gabriel Romano.


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Das Schreibheft geht poetologisch aufs Ganze: Brinkmann, Ploog und Swensen
Jürgen Ploog: „Im Traum begegne ich Brinkmann“

Ein Heft der literarischen Unruhe: Schreibheft Nr. 106 versammelt mit Rolf Dieter Brinkmann, Jürgen Ploog und Cole Swensen drei eigenwillige Stimmen, die Sprache, Wahrnehmung und Form radikal befragen. Artur Becker liest das Heft als Begegnung mit einer widerständigen, lebendigen Literatur, die bis in die Gegenwart nachhallt.


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Unter Sternen – ohne Schoeck: Zur Vorstellung der nächsten Saison des Konzerthauses Berlin
„Kulturelle Enteignung“

Das Konzerthaus Berlin kündigt seine neue Saison an – und setzt mit dem Festival „Unter Sternen“ ein irritierendes Zeichen: Der Titel stammt von Othmar Schoeck, doch sein Werk fehlt, sein Name ebenso. Alban Nikolai Herbst findet es skandalös und sieht darin mehr als nur eine unglückliche Programmentscheidung: Es ist eine symbolische Enteignung musikalischer Geschichte. Zugleich zeigt sich Herbst vom Festival aber begeistert. Denn als Intro wird im Großen Saal des Hauses Stanley Kubricks epochales „2001 – A Space Odyssey“ wortwörtlich zur Aufführung gebracht, „denn die den Film tragenden Musiken von Johann Strauß über Richard Strauss und Aram Chatschaturjan bis zu György Ligeti werden unter Peter Rundels Leitung als neue ‒ aber live ‒ Tonspur vom Konzerthausorchester vorgetragen werden.“


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NACHHALTIGKEIT: KOOPERATION MIT IMPAKTER MAGAZINE
Plastikverschmutzung im großen Maßstab reduzieren

Globale Kreislaufwirtschaft und die Notwendigkeit standardisierter Handelsstrukturen für Kunststoff-Feedstock.


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