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In heutigen Zeiten ist man vernetzter denn je, trotzdem fühlt man sich einsam – ist das aber wirklich so? Mayjia Gille untersucht in ihrem neuen Buch „MEHR EINSAMKEIT!“ die ursprüngliche Bedeutung eines missverstandenen Zustands – weg von der negativen Konnotation des Verlassenseins hin zum Raum der Selbstbegegnung, der Kreativität und der Befreiung. Neben einer gesellschaftlichen Kritik am „Wahnsinnszeitalter“ der Technologie und an der Unfähigkeit vieler, auf unaufhaltsame Anreize zu verzichten, reflektiert die Autorin dabei über die Natur um uns herum, über die menschliche Sicht auf Gott sowie eine Generation, die das Alleinsein nie gelernt hat – und sich genau deswegen nicht verbunden fühlt. Eine Einladung, nach innen zu gehen. Und im Außen leiser zu werden.
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