Newsletter 24. September 2026  |  im Browser öffnen
Rudolf Tillig und Michael Detjen kommentieren auf ihrem YouTube-Kanal das Weltgeschehen, ohne ihre Zuschauerinnen und Zuschauer zu betäuben
Zwei Opas und ihre aufklärerische Mission

Ihr YouTube-Kanal „Die 2 Opas – x-min TV – Politik ohne Watte, Meinung ohne Beipackzettel“, den die beiden Ur-SPDler und Aktivisten seit 2024 betreiben, ist vor allem dazu da – so mein erster und zugegeben oberflächlicher Eindruck –, uns Zuschauer zu ärgern, zu provozieren und wachzurütteln. Sie tun das kompetent, bissig und (selbst)ironisch. Gerade weil die beiden Kommentatoren ohne Pathos auskommen, wirkt ihr x-min TV sympathisch und bleibt kurzweilig konsumierbar.


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Artur Beckers Vortrag, gehalten im Rahmen der Conference für die Kreativwirtschaft (Creative Week Frankfurt: 21.-26. September 2026)
Vom Buch leben

Wie entsteht Literatur zwischen künstlerischem Anspruch, innerem Antrieb und den Erwartungen des Marktes – und welche gesellschaftliche Kraft steckt im Lesen und Schreiben? Artur Beckers Vortrag, gehalten am 22. September 2026 im Rahmen der Creative Week Frankfurt, beleuchtet das Innenleben des Schreibens, die Spannungen zwischen Autor, Verlag und Öffentlichkeit sowie die Frage, wie Literatur in einer zunehmend moralisierten und ökonomisierten Gegenwart ihre Freiheit behaupten kann.


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Unser Autor Axel Helbig hat Franz Hodjaks 2003 bei Suhrkamp erschienenen Roman „Ein Koffer voll Sand“ erneut gelesen.
Flucht vor Ithaka

Was bleibt von Freiheit, wenn Identitäten verwaltet werden und Heimat zur Frage der Perspektive wird? In seiner erneuten Lektüre von „Ein Koffer voll Sand“ würdigt Axel Helbig Franz Hodjaks ebenso klugen wie komischen Roman über Heimatlosigkeit, Bürokratie und die Sehnsucht nach Selbstbestimmung als ein Werk von überraschender Aktualität und großer erzählerischer Weisheit.


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NACHHALTIGKEIT: KOOPERATION MIT IMPAKTER MAGAZINE
Migration ist weder Krise noch Allheilmittel – sie muss schlicht gestaltet werden

Migration kann Leben verändern und Gesellschaften bereichern. Sie kann jedoch auch reale Belastungen und Vulnerabilitäten hervorrufen. Die Frage ist nicht, ob Migration „gut“ oder „schlecht“ ist, sondern wie sie gelingend gestaltet werden kann.


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Zwischen Rojava, Erbil und der Diaspora – ein Fanal der Demokratie für den Nahen Osten und den Westen
Das kurdische Versprechen

Was bleibt vom kurdischen Versprechen, wenn militärische Bündnisse enden und Autonomie in neue Staatsstrukturen überführt wird? Der Beitrag zeigt, weshalb sich die Zukunft Rojavas nun an Verfassungsrechten, sprachlicher Freiheit und demokratischer Selbstverwaltung entscheidet.


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Ein Tipp unserer Redaktion zum Kulturevent, die du auf keinen Fall verpassen solltest.
Auf keinen Fall verpassen! No. 11

In der neuen Rubrik von Faust Kultur „Auf keinen Fall verpassen“ stellt unsere Redaktion einen bunten Mix an Kulturangeboten aus ganz Deutschland vor. Von Literatur über Kino und Theater bis hin zu Konzerten und Ausstellungen – alles hat hier Platz. Ein kuratiertes, wöchentliches Format mit dem Ziel, unsere liebsten Kulturerlebnisse zu teilen und weiterzuempfehlen.


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Delikatessen-Kolumne von Frank Winter, Nr. 2
Mein Schwaben. Leben und Speisen im Ländle des Eigensinns

In der neuen Rubrik „Delikatessen-Kolumne“ veröffentlicht Frank Winter regelmäßig Sachbuchrezensionen, Genussberichte und kulinarische Essays über die Geschichte und die Besonderheiten des Essens und Trinkens. Über die bloße Besprechung von Kochbüchern hinaus verknüpft er diese Themen mit gesellschaftlichen, kulturellen und soziologischen Aspekten der Kulinarik – sei es anhand der Geschichte eines Lebensmittels, der Kultur des Genusses oder der sozialen Rituale am Tisch. So entsteht eine vielfältige Bühne für Lifestyle-Themen und zugleich ein neuer Spielraum innerhalb von Faust-Kultur. Heute widmet sich Frank Winter Vincent Klinks „Mein Schwaben“.


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Tschaikowskis Oper Mazeppa über den Unabhängigkeitskampf der Ukraine in Frankfurt
Traum und Alptraum

Tschaikowskis düstere ─ und fast vergessene ─ Oper Mazeppa über den Unabhängigkeitskampf der Ukraine in 18. Jahrhundert wird an der Oper Frankfurt in einer musikalisch sensationellen Aufführung als erste Premiere der Saison aufgeführt. Stefana Sabin war von der symphonischen Dichte der Musik und der vokalen Brillanz der Sänger beeindruckt.


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Faust Kultur Stiftung
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