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Unser Autor Reinhard Ermen sieht sich als einen, der gefühlsmäßig mit Büchern verbunden ist, die ihn faszinieren aber nicht zwingen. Er ist keineswegs allwissend und gibt unumwunden zu, wenn er ein Buch nicht ausgelesen hat, zu Wissenslücken bekennt er sich mutig. Es geht ihm auch nicht um Kritik, sondern um Buchgeschichten, welcher Art auch immer. Vorsicht, – Bücher vermehren sich von selbst! Manche sind ihm einfach zugelaufen, er hat sie in den Untiefen seiner Bibliothek wieder entdeckt oder sie wurden ihm vererbt. Viele, viel zu viele kauft er einfach, weil er sie haben will. Die Grenzen zwischen schöner Literatur und Sachbüchern zählen nur so halb, Exoten und Fremdlinge werden bevorzugt, bekannte Größen erscheinen in einem anderen Licht; Kunstfehler nicht ausgeschlossen, aber sie kommen von Herzen …
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