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Frankfurt gilt vielen als das deutsche Finanzzentrum, als Stadt der Banken und der Börse. In seinem neuen Buch „Frankfurt als geistige Lebensform“ erinnert Stefan Müller-Doohm jedoch daran, dass die Mainmetropole zugleich eine der bedeutendsten kulturellen Landschaften der Bundesrepublik ist. Zwischen Gesprächen, Erinnerungen und Essays über Theodor W. Adorno, Jürgen Habermas, Max Beckmann und die Frankfurter Öffentlichkeit entfaltet sich ein Panorama aus Literatur, Philosophie und Stadtgeschichte. Gabriel Romano wirft einen Blick auf Müller-Doohms Buch und stellt fest: Es geht um Ideengeschichte, Milieustudie und Selbstvergewisserung.
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