Fotografie-Ausstellung: ABGELICHTET!

Fotografie-Ausstellung: ABGELICHTET!

Stars in Frankfurt

Das Institut für Stadtgeschichte präsentiert in der Ausstellung Glanzstücke aus seiner Nachlass- und Fotosammlung. Die Objekte und Fotomotive veranschaulichen, was einen Star ausmacht. Sie beleuchten auch die Frankfurter Besonderheiten sowie die Wechselwirkungen zwischen Stars und ihren Fans. Ein vielseitiges Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen, Gesprächen, Workshops und Archiveinblicken vertieft ausgewählte Aspekte der Schau. Weitere Termine für 2022 befinden sich in Vorbereitung...

Wir kennen sie als Leinwandheld*innen, Sportikonen, Musikvirtuos*innen, Wortkünstler*innen, Kunst- schaffende oder Erfinder*innen. Kreative, sportliche, kulturelle oder wissenschaftliche Höchstleistungen machten sie zu Stars.
Treffen Sie auf Frankfurter Stars wie Liesel Christ, Bernhard Grzimek, Lia Wöhr, Albert Mangelsdorff, Marika Kilius, Kurt Halbritter, Sabrina Setlur, Michael Groß, Birgit Prinz, Badesalz und auf internationale Berühmtheiten wie Michael Jackson, Claudia Schiffer, Sylvester Stallone, Tina Turner und viele mehr. Biographische Blitzlichter auf die einzelnen Personen erläutern ihr Wirken in Frankfurt.

Blitzlichtgewitter: Fotografen lichten Stars ab, um 1960 | © Foto: ISG FFM Best. S7Wei Nr. 321-5a, Foto: Kurt WeinerClaudia Schiffer mit Elton John in Frankfurt, Mai 1993 | © Foto: ISG FFM Best. S7FR Nr. 20012, Foto: Jochen Günther

VORTRÄGE

MONTAG, 11. OKTOBER 2021, 18 UHR
Berühmt — berüchtigt, gefeiert — vergessen: Ein Blick auf Frankfurter Persönlichkeiten
In Frankfurt haben bedeutende Frauen und Männer gelebt. Von Bettine von Arnim und Ludwig Börne bis Marianne von Willemer und Friedrich Wöhler. Nicht alle von ihnen standen in einem guten Ruf. Gefeiert wurden viele Frankfurter*innen, nicht nur Goethe, Börne, Stoltze, Schumann oder Hahn, zu Unrecht vergessen aber noch mehr. Der Vortrag unternimmt einen Streifzug durch bekannte und weniger bekannte Frankfurter Biographien vom 16. bis ins 20. Jahrhundert, untersucht ihr „Starpotential“ und begegnet dabei u. a. Maria Sibylla Merian, Goethes Großvater, Maximilian Reinganum und Rosemarie Nitribitt.
Referent: Hans Sarkowicz, Gelnhausen
Ort: Karmeliterkloster, Refektorium

MONTAG, 8. NOVEMBER 2021, 18 UHR
Sternstunden der Frankfurter Sportgeschichte
Die Sportsstadt Frankfurt hat zahlreiche Ausnahmeathlet*innen hervorgebracht, darunter die Eiskunst- läuferin Marika Kilius, den Radrennfahrer Dietrich „Didi“ Thurau oder den Schwimmstar Michael Groß. Sie alle haben Sportgeschichte geschrieben. Die klangvollen Namen wecken Erinnerungen an unvergessliche Sportereignisse längst vergangener Tage. Und heute: Welches Sportidol hat die Main- metropole zuletzt hervorgebracht und ist Frankfurt noch immer eine Sportstadt? Ein Rückblick auf 75 Jahre Sportgeschichte.
Referent: Dr. Thomas Bauer, Institut für Stadtgeschichte
Ort: Karmeliterkloster, Dormitorium

MONTAG, 31. JANUAR 2022, 18 UHR
Fernsehstar als Tierschützer:
Bernhard Grzimek und die wilden Tiere
Er war Wissenschaftler, Zoodirektor, Tierschützer, Dozent, Autor, Filmemacher, Naturschutzbeauftragter, Oscarpreisträger und als Moderator schließlich Fernsehstar. Mit seiner Sendung „Ein Platz für Tiere“ erreichte Grzimek Traumeinschaltquoten von 80 Prozent. Der Vortrag untersucht, wie Grzimek solche Bekanntheit erreichte, wie er diese für den Tier- und Umweltschutz einsetzte und welches Interesse die Öffentlichkeit an seinem bewegten Privatleben hegte.
Referent: Dr. Markus Häfner, Institut für Stadtgeschichte
Ort: Karmeliterkloster, Dormitorium

MONTAG, 14. MÄRZ 2022, 18 UHR
Tatorte in Frankfurt:
Ein Streifzug durch die Fernsehgeschichte
Sie sind uns vertraut und doch nur eine „Figur“ – die Ermittler*innen im Fernseh-Frankfurt. Nirgendwo ermittelten in den vergangenen 50 Jahren mehr Kommissar*innen als in der Mainmetropole. Nicht nur die fiktionalen Charaktere, sondern auch die schauspielernden Stars hinter den Figuren sind teilweise eng mit der Stadt verbunden. So lebte Hannelore Elsner, die in einer eigenen Krimiserie die Kommissarin Lea Sommer verkörperte, viele Jahre in Frankfurt. Der Vortrag möchte sich den fiktionalen Kommissar*innen, den Schauspieler*innen und der Stadt als Tatort und heimlicher „Star“ annähern.
Referentin: Dr. Kristina Matron, Institut für Stadtgeschichte
Ort: Karmeliterkloster, Dormitorium

MONTAG, 16. MAI 2022, 18 UHR
Tiger, Träumer, Sensationen: Varieté-Stars in Frankfurt
Die Star-Illusionisten Siegfried & Roy und David Copperfield beehrten Frankfurt. Mit Johnny Klinke wurde ein Frankfurter Varietédirektor selbst zum Star seiner Stadt. Und sogar Stars ganz anderer Metiers fanden den Weg auf Frankfurts Varieté- bühnen – wie Peter Frankenfeld. Stephan Hübner (alias Zauberer Stephan Skora) stellt die Berühmtheiten des Varietés vor und verknüpft dies mit unterhaltsamer Magie.
Referent: Stephan Hübner, Frankfurt am Main
Ort: Karmeliterkloster, Refektorium

MONTAG, 15. AUGUST 2022, 18 Uhr
Hesselbach, Kuli & Co.: Fernsehunterhaltung und ihre Stars aus Frankfurt
Schon bald nach dem Start des deutschen Fern- sehens 1952 stand der Hessische Rundfunk für gute Unterhaltung. Frankfurter Radiolieblinge wie Peter Frankenfeld und Hans-Joachim Kulenkampff wurden mit ihren Quizsendungen bundesweit auf dem Bildschirm bekannt. „Die Firma Hesselbach“ von und mit Wolf Schmidt ging im Fernsehen 1960 erfolgreich in Serie. Für die Schauspielerin Liesel Christ wurde das Image der „Mamma Hesselbach“ zum Fluch und Segen zugleich. Produzentin Lia Wöhr regierte derweil in der Fernsehkneipe „Zum Blauen Bock“. Diese und andere beliebte Frankfurter Fernsehstars und ihre Karrieren werden in dem Vortrag vorgestellt.
Referent: Dr. Sabine Hock, Frankfurt am Main
Ort: Karmeliterkloster, Refektorium

Berhard Grzimek bei der TV-Aufzeichnung von „Ein Platz für (wilde) Tiere“, 1970 | © Foto: ISG FFM Best. S7FR Nr. 16091, Foto: hr/Kurz Bethke

FRANKFURT ERZÄHLT

In der Reihe „Frankfurt erzählt“ berichten Protagonist*innen der Stadtgeschichte in einem persönlichen Gespräch aus ihrem Wirken und ihrer Lebensgeschichte.

MONTAG, 25. APRIL 2022, 18 Uhr
Wilde Patienten, tierische Stars und berühmte Tierärztinnen
Zu Gast: Dr. Christina Geiger und Dr. Nicole Schauerte, beide Zoo Frankfurt
Immer wieder dreht der Hessische Rundfunk Tiergeschichten in hiesigen Tierparks. Mit dabei
in den drei Formaten „Giraffe, Erdmännchen & Co.“, „Frau Doktor und die wilden Tiere“ und „Der Doktor und die wilden Tiere“ die beiden Tierärztinnen des Frankfurter Zoos. Sie berichten über die Dreh- arbeiten und den Zooalltag, tierische Geschichten und den Umgang mit den Serienstars wie Löwin Zarina, Gorilla Viatu, Orang-Utan Sirih, Erdferkel Elvis oder Tigerbaby Berani.
Moderation: Dr. Markus Häfner
Ort: Karmeliterkloster, Refektorium

FÜHRUNGEN

Die Führungen werfen biographische Schlaglichter auf ausgewählte Stars und Ausstellungsstücke. Hierbei beleuchten die Tourguides mit dem Publikum Aspekte des Startums und reflektieren den Star- charakter. Der Rundgang präsentiert zusätzliche Originale aus dem Archivbestand und gibt Einblicke in die konzeptionellen Überlegungen.
Öffentliche Führungen durch die Ausstellung mit dem Kurator Dr. Markus Häfner oder Dr. Kristina Matron:
DIENSTAGS 18 Uhr
16. NOVEMBER 2021, 22. FEBRUAR UND 10. MAI 2022
DONNERSTAGS 18 Uhr
9. DEZEMBER 2021, 17. MÄRZ UND 23. JUNI 2022
SONNTAGS 15 Uhr
24. OKTOBER 2021, 23. JANUAR, 10. APRIL, 10. JULI UND 14. AUGUST 2022
Treffpunkt: Karmeliterkloster, Dormitorium
Dauer: 60 Minuten

Lia Wöhr mit Gorillapatenkind, 1978 | © Foto: ISG FFM Best. S7P Nr. 1998-15412, Foto: Renate DabrowskiHannelore Elsner und Til Schweiger bei Dreharbeiten zu „Die Kommissarin“, 1994 | © Foto: ISG FFM Best. S7FR Nr. 15257, Foto: Luigi Ungarisch

Letzte Änderung: 29.09.2021  |  Erstellt am: 15.09.2021

28. SEPTEMBER 2021 BIS 28. AUGUST 2022
Abgelichtet! Stars in Frankfurt

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
MONTAG, 27. SEPTEMBER 2021, 18 UHR
Abgelichtet! Stars in Frankfurt
Ort: Karmeliterkloster, Refektorium
Teilnahme nur nach bestätigter Voranmeldung möglich.
Infos unter www.stadtgeschichte-ffm.de

BEGLEITPUBLIKATION
Markus Häfner
Abgelichtet! Stars in Frankfurt
ISBN 978-387707-226-4, 192 S., 150 Abb.

divider

Kommentare

Es wurde noch kein Kommentar eingetragen.

Kommentar eintragen