Gespräch mit dem Verleger und Übersetzer Stefan Weidle

Lebensthema Exil

Er kam in Lomé, der Hauptstadt Togos, zur Welt, studierte in Frankreich und lebt im kanadischen Québec. Der Schriftsteller Edem Awumey hat in seinem letzten Roman »Nächtliche Erklärungen«, der im diktatorisch regierten Togo seinen Anfang nimmt, Unsägliches zur Sprache gebracht. Eric Giebel hat darüber mit dem Übersetzer und Verleger Stefan Weidle gesprochen. mehr

Frankfurter Retrospektive für Frank Walter im MMK

Eine unabgeschlossene Unterhaltung

Die im Mai aufgeflammten Proteste der weltweiten »Black Lives Matter«-Bewegung rahmen die aktuelle Ausstellung »Frank Walter. Eine Retrospektive« im Frankfurter Museum für Moderne Kunst und zeigen ihre gesellschaftspolitische Relevanz. Ursula Grünenwald befasst sich mit der kuratorischen Inszenierung. mehr

Zum Tod des Fotografen Jürgen Schadeberg

Das Leben fotografieren

Jürgen Schadeberg verschlug es nach dem Krieg in die Fotoabteilung der Deutschen Presseagentur in Hamburg, wo er zum Fotografen ausgebildet wurde. Drei Jahre später folgte er der Mutter nach Südafrika, wo er mit eindrücklichen Bildern zum bedeutenden Chronisten der Apartheid wurde. Cornelia Wilß porträtiert den großen Fotografen, der am 29. August im Alter von 89 Jahren gestorben ist. mehr

Porträt des Dichters Tadeusz Dabrowski

Der hirnsaugende Moskito aus Zypern

Er folgt einer ganz eigenen Logik, die ihm die Sprache anbietet. Tadeusz Dabrowski, der polnische Lyriker mit dem hintergründigen Humor, war im Januar 2020 zu Gast beim Festival der Weltliteratur Poetica zum Thema Widerstand. Elnas Nazem gibt einen Überblick. mehr

Wencke Mühleisen: »Du lebst ja auch für deine Überzeugung«

Meine zwei Väter und ich

Der Bürde, Kind der schweigenden Nazi-Generation zu sein, ist nicht zu entkommen. Die norwegische Performancekünstlerin und Autorin Wencke Mühleisen hat die Biographie ihres Vaters erforscht und dabei einen totalitären Bezug zu ihrer eigenen Vergangenheit gefunden – als ehemalige Kommunardin in Otto Muehls Psychosekte. Volker Breidecker hat ihr Buch »Du lebst ja auch für deine Überzeugung« gelesen. mehr

Gespräch mit der Künstlerin Ayisha Abraham

Wie auf einer neuen Leinwand

Die bildende Kunst in Indien hat seit Anfang der 1990er Jahre, mit der Öffnung zum Westen, einen großen Aufschwung erlebt. Mittlerweile sind indische Künstler ein Teil des internationalen Kunstmarkts. Mit dem Lockdown in Indien änderte sich das Leben der Künstler. Clair Lüdenbach sprach mit der in Bangalore lebenden Künstlerin Ayisha Abraham. mehr

Essay zum Lieferkettengesetz

Die leidige Sache mit den Menschenrechten

Die ersten Demokratien beruhten auf Sklavenhaltergesellschaften. Unsere Demokratie lässt immerhin noch zu, dass am Anfang ihrer Lieferketten Menschenrechtsverstöße stehen. Peter Kern beschreibt, mit welchen Argumenten deutsche Unternehmen sich außerstande erklären, etwas daran zu ändern. mehr

Zur Person: Egon Bondy

Der Dichterphilosoph aus Prag

Einige seiner Texte sind von der Band »The Plastic People of the Universe« vertont worden, die genauso aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden ist, wie er selbst: Der tschechische Dichter und Philosoph Egon Bondy führte ein bewegtes Leben. Er war als Lyriker bekannt, im Prager Untergrund aktiv, wechselte zwischen Protest, Verrat, Widerstand und Exil. Thomas Rothschild erinnert an die starke Persönlichkeit des Poeten Bondy. mehr

Belarus

Unterscheiden lernen

Seit der offenkundig gefälschten jüngsten Präsidentschaftswahl ist Belarus ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt. Einen umfassenden Versuch, zu einem Verständnis der ehemaligen Sowjetrerublik zu verhelfen, unternimmt der Philosoph Valentin Akudowitsch in seinem 2013 auf Deutsch erschienenen Buch »Der Abwesenheitscode«. Eugen El empfiehlt das Buch aus aktuellem Anlass. mehr

WIM WENDERS ZUM 75. GEBURTSTAG

Als die Kinos noch Roxy hießen

Er gehörte unter die prominenten Autorenfilmer, die in den 1960er und 70er Jahren den Neuen Deutschen Film repräsentierten. Wim Wenders, inzwischen mit einer schwindelerregend großen Werkliste, verschmilzt enorme Reflektiertheit, Sinnlichkeit, den sicheren musikalischen Einsatz und berückende Bilder miteinander. Und, da er 75 Jahre alt wird, beschreibt Ulrich Breth anhand von Beispielen Wenders’ Arbeitsweise und das, was seine Werke miteinander verbindet. mehr

Gespräch mit Dr. Ibou Coulibaly Diop

»Ich liebe Widersprüchlichkeiten«

Der gebürtige Senegalese Ibou Coulibaly Diop promoviert in Potsdam über Michel Houellebecq und beschäftigt sich mit dem ästhetischen, literarischen und philosophischen Wert der Globalisierung. Cornelia Wilß hat mit ihm über die Universalität afrikanischer Literaturen, das Wurzelgeflecht von Identitäten, das Denken in Widersprüchen und die Notwendigkeit von »Decolonize Berlin« gesprochen. mehr

250. GEBURTSTAG: Wie Hegel zum Philosophen wurde

Der Geist in den Alpen

Hegel und die Natur. Das ist ein kurzes Kapitel. Denn des Menschen Geist, der von der Herausforderung lebt, findet diese nicht in der Natur. Das war die Botschaft der Berge, die der junge, als Hauslehrer angestellte Hegel während einer Alpenwanderung mit Kollegen vernahm, aber deren Auswirkung auf seine eigene Philosophie er nicht ahnen konnte. Otto A. Böhmer beschreibt den bedeutsamen Natur-Vorgang. mehr

Künstlerporträt

August Deusser (1870-1942)

Im Gedächtnis geblieben ist vor allem seine Leistung als Mitinitiator der einflussreichen Sonderbundausstellung 1912. Das in Vergessenheit geratene malerische Werk August Deussers wird gerade wiederentdeckt. Isa Bickmann hat sich mit seinem kuratorischen und künstlerischen Schaffen befasst und stellt ihn vor. mehr

GESPRÄCH MIT DER LYRIKERIN UND AKTIVISTIN MAMTA SAGAR

Verwerfungen der Gesellschaft

Der gläubige Hindu nimmt eine Virusplage als Naturkatastrophe hin. Viele Künstler und der aufgeklärte Teil der indischen Gesellschaft sehen, wie die Pandemie von der Politik benutzt wird. Clair Lüdenbach sprach mit der Lyrikerin und Aktivistin Mamta Sagar aus Bengaluru. mehr

OPULENTE BIOGRAPHIE ZUM 250. GEBURTSTAG

Der Philosoph Hegel

Georg Wilhelm Friedrich Hegel war vermutlich der letzte Philosoph, dessen Denken alle Aspekte menschlichen Zusammenlebens in einen großen Zusammenhang zusammenfasste, und seine Schriften hört man bis heute von seinen Lesern wie heilige Texte vorgetragen. Otto A. Böhmer, selbst hinreichend Hegel-kundig, empfiehlt dazu Klaus Viewegs Biographie »Hegel. Der Philosoph der Freiheit«. mehr

80. Geburtstag des Philosophen

Gespräch mit Jean-Luc Nancy

Der französische Philosoph Jean-Luc Nancy begleitet mit seinen Texten und Spenden seit nunmehr einem halben Dutzend Jahre unser Onlinefeuilleton Faust-Kultur. Die Redaktion bedankt sich und gratuliert dem Philosophen zu seinem 80. Geburtstag mit einem Gespräch aus dem Jahr 2013, das drei Redakteure der Zeitschrift OTIUM mit ihm führten. Darin erweist er sich einmal mehr als ein Denker, der sich verstärkt auch im Politischen lokalisiert. mehr

Die TV-Serie »Lie to me« und Paul Ekman

Eine gekräuselte Nase

Es gibt Psychologen wie Paul Ekman, die gleich Lügendetektoren auf zwei Beinen aus unwillkürlichen Bewegungen der Gesichtsmuskeln ihres Gegenübers sofort schließen können, ob dieser die Wahrheit sagt. Von 2009/dt. 2010 bis 2011 lief die amerikanische TV-Serie »Lie to me« – »Belüge mich«, die sich auf die Erkenntnisse Ekmans berief und mit ihm zusammen produziert wurde. Walter H. Krämer beschreibt, was da vorging. mehr

Ein Spaziergang zu Zeiten des Lockdowns

Stille über der Startbahn West

Der Lockdown in Frankfurt brachte Detlef zum Winkel auf die Idee, mit einem Spaziergang den Ort aufzusuchen, wo die Luftfahrt am schmerzlichsten gelitten hat: hin zur Startbahn West. Die ist nun nicht nur eine verkehrstechnische Einrichtung, sondern Schauplatz einer historischen Auseinandersetzung, der neben Erinnerungen auch Erkenntnisse bereithält, vor allem für Menschen, die dabei gewesen sind. mehr

Anne Sinclairs bewegende Spurensuche

Ankunft »Auschwitz am 30. März 1942 um 5 Uhr 33«

In der Tracht einer Krankenschwester holte Anne Sinclairs Großmutter in einer Ambulanz des Roten Kreuzes ihren Mann aus dem Lager am Rande von Compiègne, in das er Anfang der 1940er Jahre deportiert worden war. Die Autorin ging der Geschichte nach, stieß auf Unstimmigkeiten, aber auch auf das Schicksal vieler anderer jüdischer Gefangenen auf ihrem letzten Weg. Jutta Roitsch wünscht sich, dass ihr Buch »La rafle des notables« ins Deutsche übersetzt wird. mehr

Hans Blumenberg zum 100. Geburtstag

Blumenberg zum Beispiel

Wie nur wenige der Philosophen war Hans Blumenberg auch ein philosophischer Schriftsteller. Er handelte nicht ab, sondern ließ die Leser ungewohnten Gedankengängen folgen und argumentierte vor ihren Augen. Der Philosoph Florian Arnold beschreibt zum 100. Geburtstag des 1996 Verstorbenen, worauf es dabei ankam. mehr

Gespräch mit dem Sitaristen Purbayan Chatterjee

Die Gesetze der Natur

Die Stellung der Künstler in der jeweiligen Gesellschaft zeigt sich während der Covid-19-Krise besonders deutlich. In Indien gibt es keine Institutionen, die den Künstlern bei plötzlicher Arbeitslosigkeit unter die Arme greift. Clair Lüdenbach hat sich bei einem Musiker, einer Schriftstellerin und Aktivistin und einer bildenden Künstlerin in Indien nach ihren Erfahrungen in den letzten Monaten erkundigt. Zum Auftakt ein Gespräch mit dem Sitaristen Purbayan Chatterjee, der in Mumbai lebt und zu den prominentesten Musikern der Gegenwart gehört. mehr

EUROPOESIE AUS GRIECHENLAND

Im Zeichen der Eule

Griechen und Römer haben die mediterranen Länder mit ihren antiken Hinterlassenschaften geprägt. Sie bilden, neben dem Meer selbst, den Rohstoff, aus dem Tourismus und Literatur produziert wird. Die griechische Lyrik, die lange Zeit im Zeichen des Widerstands gegen autoritäre Regime geschrieben und gelesen wurde, sucht mittlerweile neue Wege aus den Vergangenheiten und macht mit bemerkenswerten Lyrikerinnen auf sich aufmerksam. Bernd Leukert hat einige ihrer jüngeren Veröffentlichungen kennengelernt. mehr

Gespräch mit dem Schriftsteller Jan Kuhlbrodt

Autobiografisches Erz

Aus einem Zimmer voller Bücherstapel, die zu einer Wand vor der Wand und zum Dämmmaterial geworden sind, bricht der Icherzähler in Jan Kuhlbrodts »Die Rückkehr der Tiere« zu den Schauplätzen seines Heranwachsens auf. In kurzen Erinnerungssequenzen, die sich zu einem fulminanten Prosapoem über deutsch-deutsche Geschichte collagieren, durchwandert er Szenen seiner Jugend- und Lehrjahre sowie Gefahren sozialistischer Verstrickungen. Alexandru Bulucz befragte den Autor zu einigen Aspekten seines Textes. mehr

Fragment von Karl Heinz Haag

Die Struktur des Teufelspaktes in Goethes Faust

»Blut ist ein ganz besondrer Saft«, sagt Mephistopheles. Und Johann Faust entgegnet ihm: »Nur keine Furcht, daß ich dies Bündnis breche!« Das sei auch gar nicht nötig, behauptet der Philosoph Karl Heinz Haag in seinen nachgelassenen Notizen. Denn die Gegenleistung Mephistos, das weiß Faust, wird den blutigen Vertrag ohnehin ungültig machen. mehr

Im Ferngespräch mit Michael Köhlmeier

»Als ich ein Kind war, wollte ich ein Pferd sein«

Märchen sind häufig unheimlich, oft sogar entsetzlich – für die Erwachsenen. Kinder dagegen nehmen die märchenhaften Grausamkeiten zumeist gelassen hin. Der produktive und vielgeehrte österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier hat, illustriert von Nikolaus Heidelbach, ein Märchenbuch geschrieben, das seiner Beschäftigung mit dem Guten und dem Bösen Rechnung trägt. Elvira M. Gross hat den Autor in einem Ferngespräch befragt. mehr

Der Ingeborg Bachmann Wettbewerb 2020

Dialogverweigerung

Das Wettlesen, das während der Tage der deutschsprachigen Literatur zum Klagenfurter Bachmann-Preis – diesmal per Videokonferenz – führen soll, steht, wie so oft, in keinem guten Verhältnis zur Literatur selbst. So kommt der Jury eine wichtige und heikle Aufgabe zu. Marcel Inhoff, der den Prozess um Politik und Ästhetik nicht das erste Mal beobachtet, beschreibt ein Grundproblem der Veranstaltung. mehr

Christian Schulteisz über Jürgen von der Wense

Der Universaldilettant

Zu den Raritäten der neueren Zivilisation gehören die vielfältig begabten, geistig unabhängigen Persönlichkeiten, wie Jürgen von der Wense eine war. Er war über jedes Maß hinaus belesen, kannte sich bestens in den Naturwissenschaften aus, schrieb brillante Prosa, komponierte und war, so scheint es, immer unterwegs. Christian Schulteisz hat Wense ein zugewandtes Porträt gewidmet, das den Sonderling in seinen historischen Kontext stellt. Harry Oberländer empfiehlt das Buch. mehr

Ketzerische Gedanken zum »Neuen Frankfurt«

Zwischen Fortschritt und Hybris

Dass die Form den Inhalt prägt, ist eine vertraute Erfahrung. Dass aber der Inhalt wir selbst sein könnten und die Form die Häuser, die wir bewohnen, ist aus dem Blick geraten. Matthias Schulze-Böing erinnert an die Frankfurter Stadtplanung Ernst Mays, das Bauhaus und das Menschenbild, das sich mit der Sozialreform dieser Architekten verband. mehr

Selbstinterview

Das Dilemma der künstlichen Intelligenz

Dass Werkzeuge und Maschinen unser Leben verändern, weil wir uns ihren Bedingungen anpassen, ist bekannt. Dieser Prozess tritt nun in ein neues Stadium. Die sogenannte künstliche Intelligenz wird in Konkurrenz zur menschlichen Intelligenz gesetzt. Der Literatur- und Medienwissenschaftler Roberto Simanowski lässt in einem Selbstinterview der spekulativen Reflexion über die wahrscheinlichen und möglichen Konsequenzen der allumfassenden Digitalisierung freien Lauf. mehr

Ausstellung: Wohnungsbau in Westdeutschland

Die Neue Heimat (1950-1982)

Umfassend blickt das Deutsche Architekturmuseum Frankfurt auf den Wohnungsbaukonzern Neue Heimat und über den Skandal veruntreuter Gelder hinaus. Denn die Neue Heimat ist Teil der westdeutschen Sozialgeschichte. Ihr Ende markierte auch das Ende der sozialen Wohnungsbaupolitik und ist damit die Ursache für die heutigen Probleme. Isa Bickmann schaute in Ausstellung und Begleitbuch. mehr

SUSAN NEIMANS AUFKLÄRUNG FÜRS 21. JAHRHUNDERT

Das Böse in der Geschichte

Die Vereinigten Staaten von Amerika, die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik und der Umgang mit Krieg, Besatzung, Aufarbeitung der Verbrechen – Vergleiche lassen sich als Quellenarbeit, Personengeschichte, Strukturanalysen oder mit Hilfe einer oral history ziehen. Die Philosophin Susan Neiman hat in ihrem Buch »Von den Deutschen lernen« alles mit einbezogen, und Jan Plamper ist davon angetan. mehr

Essay

Die falschen Freunde und Feinde der Autoindustrie

Nicht nur in großen Konzernen liegt das Wohl und Wehe der Arbeiter und Angestellten in der Hand des Managements. Manager müssen fähig sein, Entwicklungen, die Einfluss auf die Geschäfte ihrer Firma haben, wahrzunehmen. Können sie das nicht, handeln sie verantwortungslos. Peter Kern hat am Beispiel eines Automobilherstellers Träume und Realitäten der Entscheider nachgezeichnet. mehr

Essay zur jüdischen Zuwanderung

»Diese Russen«

Seit 1990 sind etwa 220.000 jüdische Zuwanderer und Familienmitglieder aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gekommen. Die Schriftstellerin Lena Gorelik war eine von ihnen. 30 Jahre nach Beginn der Zuwanderung blickt sie auf das jüdische Leben in Deutschland, das erblüht ist, aber womöglich nicht wie vorgesehen blüht. mehr

Europoesie: Tschechische Poesie

Von Mumien und Göttern

Es heißt, die tschechische Poesie entstehe in den Kaffeehäusern. Das wäre aber nur die Hälfte der böhmisch-mährischen Wahrheit. Traditionen, Milieus und Biographien haben ihren mächtigen Anteil an der Wortkunst, die sich, romantisch oder realistisch, von Liebe und Tod nährt. Bernd Leukert stellt einige zweisprachige Gedichtbände vor. mehr

ZUR PERSON: DAVID MAMET

Mamets Mementos

Der Dramatiker, Regisseur und Drehbuchautor David Mamet wurde 1947 in Chicago geboren. Der Pulitzer- und Oscar-Preisträger schrieb und inszenierte 11 Filme, darunter »Wenn der Postmann zweimal klingelt«, verfasste für 14 Filme die Drehbücher, schrieb über 20 Theaterstücke und 10 Bücher, vor allem Sachbücher. Sein schneller, mit Kraftausdrücken versetzter Dialogstil ist als »Mametspeak« bekannt. Michael Eberth stellt ihn vor. mehr

BUCHKRITIK: WILLIAM MELVIN KELLEY

»Ein anderer Takt«

Die totalitäre Tendenz der ›politischen Korrektheit‹ erschwert den differenzierten Zugang zu Problemen, die die Gesellschaft seit Jahrhunderten bis heute belasten. Gudrun Braunsperger empfiehlt das 1962 geschriebene und jetzt auf Deutsch erschienene Buch »Ein anderer Takt« von William Melvin Kelley, worin es um Rassentrennung geht, aber nicht um Schwarzweißmalerei. mehr

Gespräch mit dem Schauspieler und Regisseur Nedjo Osman

»Ich träume einen Ort für ein Roma-Theater herbei«

Der Schauspieler, Regisseur und Theatermann Nedjo Osman lebt seit vielen Jahren in Köln und leitet seit 1995 gemeinsam mit seiner künstlerischen Partnerin und Lebensgefährtin Nada Kokotovic das bundesweit angesehene TKO-Theater. Romeo Franz und Cornelia Wilß haben ihn zum Gespräch getroffen. mehr

Eine Denkmanufaktur liefert feinste Philosophie

Karl Heinz Haag

Mit Glauben und Wissen hat sich Karl Heinz Haag wohl ein Leben lang beschäftigt. Er studierte Philosophie und Theologie an der Jesuiten-Hochschule Sankt Georgen, wurde von Max Horkheimer über die Seinsdialektik bei Hegel promoviert und habilitierte sich 1956 über die neuere Ontologie. Peter Kern erinnert an den Philosophen, der die Metaphysik zu rehabilitieren suchte. mehr

8. Mai 1945

Die Deutschen, der Krieg und die Stunde Null

Der 8. Mai 1945 gilt als das Datum für das Ende des Zweiten Weltkrieges. Als die Waffen endlich schwiegen, waren mehr als 60 Millionen Menschen tot. Und Hitlers Deutsche? Die Mehrheit der Deutschen wollten nichts sehen und nichts wissen, obschon sie sehen und wissen konnten – bis zum Untergang. Helmut Ortner beschreibt in seinem Essay, dass nicht alle Deutschen aus der Katastrophe gelernt haben. mehr

Ferngespräch mit Konrad Paul Liessmann

Wonach es sich zu streben lohnt

Der österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann, der über den Olymp und das Paradies nachgedacht hat, der Kierkegaard, Karl May und Nietzsche liest, hat die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Schreiben beschrieben. Elvira M. Gross hat ihn in einem Ferngespräch befragt. mehr

Retrospektive: »The Group of Seven«

Die kanadische Seele als gemalte Landschaft

Mit kraftvollen und farbenfrohen Landschaftsbildern machten sieben kanadische Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts den wilden Norden zum malerischen Sujet. Bei ihrer ersten Gruppenausstellung nannten sie sich schlicht »The Group of Seven«. Zum hundertsten Geburtstag dieser Ausstellung gibt es eine große Retrospektive, die Stefana Sabin zum Anlass nimmt, an die Künstler und ihre Kunst zu erinnern. mehr

Erinnerung

Zum Tod von Raimund Fellinger

Raimund Fellinger, der große Steuermann des Suhrkamp Schiffes, ist gestorben. Als Lektor und Cheflektor prägte er das Programm, das Gesicht des renommierten Verlages. Der Schriftsteller Andreas Maier widmet ihm eine persönliche Erinnerung. mehr

Essay

Ein zu menschliches Virus

Der französische Philosoph Jean-Luc Nancy sieht die Virus-Pandemie nicht als ein isoliertes Phänomen, nach dessen Verschwinden die unterbrochenen gesellschaftlichen Prozesse sich fortsetzen könnten. Die bedrohliche Situation lasse die Widersprüche dieser Gesellschaft noch stärker hervortreten und ihre eigene Zerstörung begreifen. Das Ende der Seuche könnte der Anfang eines bedeutenderen Kampfes sein. mehr

Ein »bezaubernder« Mörder

Eugen Weidmanns Rendezvous mit der Guillotine

1908 in Frankfurt Sachsenhausen geboren, machte Eugen Weidmann eine unrühmliche, aber glänzende Karriere, die schließlich auf ihren sensationellen Höhepunkt zusteuerte, – seine Hinrichtung in Paris am 17. Juni 1939. Johannes Winter hat in seiner Tatsachenerzählung »Ein ›bezaubernder‹ Mörder und sein Rendezvous mit der Guillotine« die zeithistorischen und literarischen Hintergründe beleuchtet. mehr

Essay

Das Virus und die Grenze

Nein, wir sind nicht im Krieg. Keine Armee ist in der Lage, eine Pandemie zu schlagen, keine Bombe kann sie vernichten. Ein Virus kann noch nicht einmal kontrolliert und von bewaffneten Uniformträgern an der Grenze zurückgewiesen werden. Der Philosoph Peter Trawny sieht die verfälschenden Vorstellungen von einer Seuche, die im verwendeten Vokabular kenntlich werden, und eine beunruhigende Analogie zu einem Film. mehr

Zum 100. Geburtstag von Marlen Haushofer

»Ich bin manchmal für Minuten glücklich«

Ein Drittel der 20 Bücher, die von ihr veröffentlicht wurden, sind Kinder- und Jugendbücher, ein weiteres Drittel bilden Bände mit Erzählungen. Unter ihren Romanen ist »Die Wand« ihr bekanntester, dessen Stoff auch durch die Verfilmung mit Martina Gedeck Verbreitung fand. Ria Endres erinnert an die öffentlichkeitsscheue, zu wenig beachtete österreichische Schriftstellerin Marlen Haushofer. mehr

Essay

Kommunovirus

Der Einzige, sein Eigentum und der Kommunismus. Dass die Seuche diese Begriffe aufruft, liegt offenbar näher als es scheint. Der Impuls kam aus Indien. Und der französische Philosoph Jean-Luc Nancy hat ihn aufgegriffen und überlegt, ob und wie eine neue menschliche Gemeinschaft zu denken sei. mehr

Individuelle Freiheit gegen soziale Verantwortung

Eine Lehre aus der Corona-Zeit

Nicht nur bedrohliche Situationen bringen Überreaktion und Gereiztheit hervor, die sich zu oft mit Beschimpfung und Beleidigung Luft machen. Doch mit Verstand geht es auch anders. An einigen Beispielen zeigt die italienische Philosophin Cinzia Sciuto, auf welcher Sprachebene wir miteinander zurechtkommen können. mehr

EINDRÜCKE AUS POLITIK UND GESELLSCHAFT IM ZEICHEN VON COVID-19

Zwischenstand

Ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Diese Maßnahmen aber bringen uns in ein Dilemma, wenn sie uns den Boden des Grundgesetzes unter den Füßen wegziehen. Jutta Roitsch hat die »Regeln«, die im Schatten der Pandemie erlassen, aber nicht rechtens sind, genauer besehen. mehr

HUNDERT JAHRE RAVI SHANKAR

Klang ist Gott

Wenn man im Westen an indische Musik denkt, dann fällt der Name Ravi Shankar. Mit ihm ist der Klang der Sitar verbunden. Schon in den 1950er Jahren konzertierte er weltweit. Aber als er die Beatles kennenlernte und George Harrison sein Schüler wurde, wechselte die indische Klassik ins Pop-Genre. Clair Lüdenbach erinnert daran, dass der Pate der Weltmusik vor hundert Jahren geboren wurde. mehr

Porträt eines Musikerpaares

Clara und Robert Schumann

Es ist ein Jammer zu sehen, wie die Beziehung Clara Wiecks und Robert Schumanns, zweier herausragender Persönlichkeiten der Musikgeschichte, vom Paradox künstlerischem Anspruchs und der hierarchischen Normen einer Ehe im 19. Jahrhundert zerrieben wird. Ute Jung-Kaiser hat sich mit den Details und deren ikonographischem Niederschlag beschäftigt. mehr

Gesprächsband mit einem Komponisten

Noch ein Zimmermann?

Der Komponist Walter Zimmermann, der in seinem umfangreichen musikalischen Werk gern literarische und philosophische Inhalte mit abstrahierenden Konzepten der Klangorganisation verknüpfte, führte in den Zehnerjahren mit dem 2017 verstorbenen, britischen Musikologen Richard Toop Gespräche, in denen die kulturellen Bezüge des Zimmermann’schen Denkens aufscheinen. Ernst August Klötzke hat das Buch »Ursache und Vorwitz« mit Freude gelesen. mehr

Hohe digitale Präsenz in Zeiten der Corona-Krise

Welche Art von Sichtbarkeit?

Die Kunstwelt ringt in Zeiten der Corona-Krise um Sichtbarkeit und setzt auf digitale Präsenz. Das füllt oft nur die Lücken, die eine fehlende analoge Begegnung mit Kunst hinterlässt und kann in dieser jetzt aufkommenden Menge überfordern. Ellen Wagner plädiert für ein kurzes Innehalten, um sich über Fragen nach dem Verhältnis von Präsenzzwang und Rückzug, das Visuelle und das Unsichtbare auszutauschen. mehr

Lebenswege nach den Kindertransporten aus Frankfurt

»Rettet wenigstens die Kinder«

Es gehört zu den entsetzlichsten Entscheidungen, sich von seinen Kindern trennen zu müssen, um sie zu retten, weil man weiß, dass man selbst verloren ist. Im Jahr vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden viele Tausend Kinder in Ausland gebracht. Vom Leben einiger dieser Geretteten erfährt man in dem Buch »Rettet wenigstens die Kinder«, das Doris Stickler gelesen hat. mehr

ZEIT:GEIST – Zeitschriftenschau

Wir übernehmen eure Erde nicht

Es gibt auch eine produktive Jugendlichkeit, die das Vokabular öffentlicher Personen spielerisch ins Absurde, ins Parodistische führt. Von ihr lebt die Zeitschrift »Die Epilog«. Johannes Winter hat sich mit Vergnügen durch die Vielfalt der Aspekte und Respektlosigkeiten durchgelesen. mehr

GESCHICHTE DER SPANISCHEN GRIPPE

Die Grippe der Anderen

Jede epidemische Heimsuchung hat die Schuldfrage im Gefolge. Und selbstverständlich sind immer die Anderen schuld: die Franzosenkrankheit, die Asiatische oder die Spanische Grippe – die Geschichte der Seuchen ist auch die der gewöhnlichen Verschiebung ihrer Ursachen. Volker Breidecker erinnert an Wilfried Wittes Buch »Tollkirschen und Quarantäne. Die Geschichte der Spanischen Grippe«. mehr

Aladin El-Mafaalani blickt auf das Bildungssystem

Von der Katastrophe zum Mythos

Alles gar nicht so schlimm! Keine Chancengleichheit bei Bildungsangeboten? Benachteiligung bei der Ausbildung von Migrantenkindern? Lehrermangel? Aladin El-Mafaalani, Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Osnabrück, empfiehlt multiprofessionelle Teams, um die Defizite zu beheben. Jutta Roitsch widerspricht. mehr

Musikbuch

Schlüsselwerke der Musik

Einer der traurigsten Irrtümer besteht in der Überzeugung, Musik sei nur über das Gefühl wahrzunehmen. Nein, man braucht Ohren und ein Gehirn dazu – und ein wenig Aufklärung kann nicht schaden. Ernst August Klötzke hat ein populär geschriebenes Aufklärungsbuch, die »Schlüsselwerke der Musik«, gelesen und kann es empfehlen. mehr

Gespräch mit SINN UND FORM-Leiter Matthias Weichelt

Die Widerstandskraft der Vernunft

Es gibt unter den deutschen Kulturzeitschriften der Gegenwart eine mit einer großen Vergangenheit. SINN UND FORM entstand unter kulturpolitischen Bedingungen, an die der Leiter des Blattes, Matthias Weichelt, im Gespräch mit Bernd Leukert erinnert. Man erfährt Details aus der Geschichte, über Hintergründe, Organisation, Inhalte, Ethos und das Selbstverständnis der Zeitschrift. mehr

Eine Reise zu alten Folkmusikern in New York City

Revival of the fittest

Martin Wimmer wollte weg von zuhause, weg aus Berlin, dahin, wo es besser ist: nach New York. Er sieht Filme über Folkmusiker, besucht Konzerte, erlebt die Stimmung der Fans und ist selbst Stimmung. Es sind die alten Helden der angloamerikanischen Folkmusik, die er aufsucht und deren legendäre Songs in seinem Gedächtnis längst beheimatet sind. Hier findet sich sein Roadreport in die schöne alte Welt der musikalischen Legenden. mehr

Filmisches Selbstporträt einer starken Frau

»Varda par Agnès«

Es erinnert an den finalen Trick eines Zauberkünstlers, wenn in einem filmischen Selbstporträt die Hauptperson sich ins Nichts auflöst. Die Regisseurin Agnès Varda, die 2019 starb, hat den Dokumentarfilm »Varda par Agnès« ein Jahr zuvor gedreht und darin – angereichert mit herrlichen Details – die eigene Arbeit reflektiert. Jens Balkenborg hat den Abschiedsfilm gesehen. mehr

Erinnerungen an Ror Wolf

Ein Augenblick des Entzückens

Ror Wolf, der am 17. Februar 2020 gestorben ist, mied die Öffentlichkeit. 1932 wurde er in Thüringen geboren, arbeitete in Frankfurt für die Studentenzeitung Diskus, später als Literaturredakteur für den Hessischen Rundfunk, bevor er 1963 als freier Schriftsteller und Künstler seine kunstvollen Gedichte, Prosatexte und Bildcollagen schuf, die er uns zu unserem großen Vergnügen hinterlassen hat. Jürgen Roth hatte ihn zu Lebzeiten treffend porträtiert. mehr

Zum 150. Geburtstag des Periodensystems der Elemente

Wie aus vier Elementen erst 63 und dann 118 wurden

Indem die Vereinten Nationen und die UNESCO das Jahr 2019 zum internationalen Gedenkjahr für das Periodensystem der Elemente ausriefen, haben sie eine kleine Veröffentlichungswelle losgetreten. Jenseits von Fachkreisen haben neue populärwissenschaftliche Bücher die Geschichte des Periodensystems und die daraus folgenden Konsequenzen für die moderne Wissenschaft nacherzählt. Stefana Sabin hat einige dieser Bücher gelesen. mehr

Neues aus der Arbeitswelt der Angestellten: Spaß und Frust

In der Tat

Wer viel fragt, erfährt viel. Wer aber nur erfährt, was er hören will, hat eine Umfrage gemacht. Es kommt also darauf an, was und wie gefragt wird. Und in wessen Interesse. Spaß, Geld und Selbstverwirklichung waren die Stichworte des »Meaning of Work-Report« der Internet Jobseite »indeed«, die als Wünsche bei der Jobsuche die meiste Zustimmung erhielten. Jutta Roitsch hat die Ergebnisse unter die Lupe genommen. mehr

Doppel-DVD: Charles Ives

Fragen ohne Antwort

Christoph Marthaler gehört zu den großen Zauberern des Theaters. Auch Marthaler-Kenner lassen sich gern von jedem neuen Stück überraschen und berühren. Zwei DVDs, eine, auf der mit Bezug auf die Universe Symphony von Charles Ives Marthalers »Universe, Incomplete« – aufgeführt bei der Ruhrtriennale in Bochum – wiedergegeben ist, die andere mit einer Dokumentation von Anne-Kathrin Peitz, hat sich Thomas Rothschild bewundernd angesehen. mehr

Erinnerung an den Netzkünstler Kurd Alsleben

»Ich weiß allein nicht weiter«

Kurd Alsleben gilt als Pionier der Computergrafik, der frühzeitig die Bedeutung der digitalen Netze für unsere Kommunikation erkannte und mittels Konversationskunst die Rolle von Autor und Publikum neu bedachte. Stefan Beck erinnert an seinen Lehrer. mehr

Trauerrede für Wilfried F. Schoeller

»Manuskripte brennen nicht«

Anfang der 1970er-Jahre, als das Deutsche Fernsehen noch stur auf der Sichtbarkeit der Künste bestand, etablierte Wilfried F. Schoeller das literarische Gespräch in den Kulturmagazinen dieses Mediums, schließlich in der Sendung »Bücher, Bücher«. In der Trauerrede auf den Anfang des Jahres Verstorbenen brachte sein Freund, der Literaturkritiker und Mitgründer des Berliner Literaturhauses, Herbert Wiesner, Details aus der Biographie und dem Berufsleben Schoellers zur Sprache. mehr

Das Neue ist immer und überall

Von der Blütezeit lyrischer Anthologien

Es regnet lyrische Anthologien. Kein Grund, sich dagegen abzuschirmen. Im Gegenteil: Was da auf uns kommt, imprägniert uns gegen die eigene geistige Degeneration. Die Kunstwerke der poetischen Bezweifler, Vordenker, Anreger und Sänger, die in diesen Büchern zusammengetragen sind, hat Bernd Leukert gesichtet und eine Anthologie der Anthologien erstellt. mehr

Essay Adorno als Protagonist öffentlicher Aufklärung

»Bangemachen gilt nicht.«

Im Oktober 1949 kehrte der brillante Redner und philosophische Schriftsteller Theodor W. Adorno aus der Emigration nach Deutschland zurück und sah die Notwendigkeit, sich mit Rundfunkbeiträgen, Vorträgen und Artikeln in Zeitschriften und Tageszeitungen für die öffentliche Aufklärung einzusetzen. Warum es dazu kam und wie er vorging, beschreibt einer seiner Studenten, der Soziologe Stefan Müller-Doohm. mehr

erstellt am 02.8.2010
aktualisiert am 18.9.2020

Neue und alte Musik auf CDs

Evolution und Konstante

Wie im richtigen Leben geht es in der Musik nicht nur dem Zeitpfeil entlang. Lang Vergessenes wird entdeckt und geschätzt, und Komponisten tanzen nicht unbedingt nach der Pfeife des Zeitgeistes: Thomas Rothschild stellt neue Aufnahmen auf CD mit der Musik von Bartok, Leistner-Mayer, Janácek, Bach, Byrd, Gibbons, Dieter Kaufmann und anderen Zeitgenossen vor. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Peter Kern

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Peter Kern. mehr

Romanauszug von Edem Awumey

Nächtliche Erklärungen

Als die Armee angriff und die Anführer der Proteste jagte, gab es Todesopfer. Im ersten Kapitel der »Nächtlichen Erklärungen« von Edem Awumey erinnert sich Ito Baraka an die Katastrophe auf dem Campus und an das Straflager. mehr

Lea Singers Roman »La Fenice«

Wie eine Kurtisane zu Titians Venus wurde

Eine Kurtisane, die Tochter eines Polizeispitzels, war Modell für ein Gemälde, das ein Herzog aus erzieherischen Motiven seiner jungen Frau schenken will. Stefana Sabin bespricht den historischen Roman »La Fenice«, den Lea Singer über eine starke Frau und die venezianische Gesellschaft des 16. Jahrhunderts geschrieben hat. mehr

Werke von Nono und Sciarrino auf CD

Von einer attischen Vase

Um Werke der Neuen Musik zu singen, war immer ein Spezialistenchor vonnöten, geschulte Sängerinnen und Sänger, die neben ihrer hohen Qualifikation auch die Bereitschaft für das Neue mitbrachten. Das zeichnet bis heute die SCHOLA HEIDELBERG aus, die mit dem ensemble aisthesis Werke von Luigi Nono und Salvatore Sciarrino auf CD herausbrachte. Ernst August Klötzke weiß sie zu schätzen. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Phyllis Kiehl

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Phyllis Kiehl. mehr

CD-Box: Rossinis Oper »Moise«

Rossini alttestamentarisch

Das Rote Meer findet sich auch im Schwarzwald, insbesondere, wenn Rossinis selten aufgeführte Oper »Moise« in Bad Wildbad aufgeführt wird. Das beim Festival »Rossini in Wildbad« aufgenommene Werk ist als Box mit drei CDs erschienen. Und Thomas Rothschild hat sich das klingende Drama angehört. mehr

Die Sinus-Jugendstudie 2020

Spaß muss sein, im normalen Leben

Manchmal schreibt eben ein Marktschreier die Überschriften, selbst in Medien, die sich selbst für seriös halten. Dass die Spaßgesellschaft nun passé sei, entnehmen sie der SINUS-Jugendstudie 2020. Ob die Erhebung das hergibt und ob sie in Relation zur letzten Befragung überhaupt vergleichbar ist, hat Jutta Roitsch untersucht. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Jens Balkenborg

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Jens Balkenborg. mehr

POP-SPLITTER

Pop dreht frei

Sprachregelungen mit moralischer Begründung beruhen auf der Annahme, dass das Bewusstsein das Sein bestimmt. Eifrige Verfechter der politischen Korrektheit ermitteln nun auch im Dschungel des Pop und veranlassen ominöse Namensänderungen und Denkmalstürze. Michael Behrendt hat ein paar Fälle zusammengetragen. mehr

Online-Diskussion: »Deutschland, Deine Heimat«

Der Kampf um Geborgenheit

Heimat ist ja nicht nur Idylle oder gar Scholle. Sie ist auch eine Chiffre für Geborgenheit, das Gegenteil des Unheimlichen. Menschen, die sich gezwungen sahen, ihre alte Heimat zu verlassen und bei uns eine neue suchen, stoßen oft auf erhebliche Probleme. Von der Online-Diskussion »Deutschland, Deine Heimat«, moderiert von FAZ-Redakteur Daniel Deckers, an der neben dem Sozialaktivisten Ali Can der Bundestagspräsident a. D. Wolfgang Thierse teilnahm, berichtet Doris Stickler. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Herbert Jaumann

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Herbert Jaumann. mehr

ZEIT:GEIST – Zeitschriftenschau

Für Neugierige: Wortschau

Zu den vielen Kulturzeitschriften, nach denen man in Buchhandlungen und Presseläden fragen muss, gehört das Literaturmagazin WORTSCHAU. Mit ihren Themenheften wendet es sich von den oberflächlichen politisch-sozialen Aufregungen ab und den Reichtümern der Poesie und der Prosa zu. Bernd Leukert stellt die bemerkenswerte Zeitschrift vor. mehr

SALZBURGER FESTSPIELE 2020

Salzburger Wette

Die Relevanz des Virus haben die Salzburger Festspiele 2020 dermaßen relativiert, dass endlich das Wichtigste im Licht der Öffentlichkeit erscheint. Thomas Rothschild wollte dort seinem Beruf nachgehen, doch die Festspielleitung hatte anderes vorgesehen. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Peter Strasser

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Peter Strasser. mehr

Rück-Blick: Vor 95 Jahren

Das heutige Europa

Der dänische Literaturkritiker, Philosoph und Schriftsteller Georg Brandes (1842–1927), der die Hauptströmungen der Literatur des 19. Jahrhunderts beschrieb, gründete mit seinem Bruder und anderen Schriftstellern 1884 auch die dänische Zeitung ›Politiken‹, das Organ des europäischen Flügels der liberalen Partei ›Venstre‹. In den Auszügen aus seinem Beitrag für die ›Weltbühne‹ vom 23. Juni 1925 geht er den Gründen für das zerfallende Europa nach. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Doris Stickler

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Doris Stickler. mehr

Kritik der Ausstellung »Die Neue Heimat«, DAM Frankfurt

Umdeutung der Städtebaugeschichte?

Seit März 2020 ist im Deutschen Architektur Museum Frankfurt die Ausstellung »Die Neue Heimat [1950–1982]. Eine sozialdemokratische Utopie und ihre Bauten« zu sehen. Darin wird die unrühmliche Geschichte des Gewerkschaftsunternehmens Neue Heimat als ›sozialdemokratische‹ dokumentiert. Martin Wentz, einstiger Stadtrat und Dezernent für Planung der Stadt Frankfurt am Main, hält die Darstellung für falsch. mehr

Artur Beckers Roman »Drang nach Osten«

Téléscopage und Polonoia

Artur Beckers Familienroman »Drang nach Osten« führt die Biographien mehrerer deutsch-polnischer Generationen zueinander. Zugleich bewegt er sich durch die Wechsellagerung zeitgeschichtlicher Sedimente, also auch machtpolitischer Bedrohungen und Parteilichkeiten, die in ihrer Ambivalenz die Charaktere formen. Bruno Arich-Gerz hat die Schichten des einfachen wie komplizierten Romans bewundernd gelesen. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Helmut Ortner

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Helmut Ortner. mehr

Förderprogramme

Künstler*innen in Coronazeiten

Mit Neid blicken die Künstler in den Nachbarländern Deutschlands auf die Hilfsprogramme, mit denen ihren Kolleginnen und Kollegen in der Not beigestanden wird, die die Covid-19-Krise ausgelöst hat. Da die Kultur bei uns Ländersache ist und jedes Bundesland seine Förderung unterschiedlich gestaltet, ergeben sich, näher besehen, Leerstellen. Die Frankfurter Künstlerin Line Krom hat die Situation in Berlin und in Hessen verglichen. mehr

Erinnerung an zwei Frankfurter Widerstandskämpferinnen

»Werdet glücklich und seid tapfer«

Wer waren Rose Schlösinger und Johanna Kirchner? Zwei Frauen aus Frankfurt, die unter Einsatz ihres Lebens Widerstand gegen den Faschismus leisteten und, wie andere Gleichgesinnte, in der ersten Hälfte der 1940er Jahre in Berlin-Plötzensee ermordet wurden. Elisabeth Abendroth nahm die traditionelle Frankfurter Gedenkfeier zum Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 zum Anlass, an das Leben und Sterben der mutigen Frauen zu erinnern. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Cornelia Wilß

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Cornelia Wilß. mehr

Essay

Influencer, Follower oder was geht ab auf Instagram

Hat denn das Rad der Zeit die einst so wichtige Idee der Emanzipation völlig überrollt? Millionen junger Leute überlassen sich widerstandslos den Versprechungen von Produktverkäufern, die nun »Influencer« heißen, und kaufen. Wer oder was ein Influencer ist und wie das große Geschäft funktioniert, erklärt Peter Kern. mehr

Ausstellung der Fondation Beyeler

Edward Hopper

In Edward Hoppers Bildern scheint das soziale Leben vor fahlen Farben eingefroren. Warum ziehen sie gerade deshalb unsere Aufmerksamkeit magisch auf sich? Thomas Rothschild hat die große Hopper-Ausstellung der Fondation Beyeler, die in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art, New York, realisiert wurde, besucht. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Johannes Winter

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Johannes Winter. mehr

Sumana Roys Buch »Wie ich ein Baum wurde«

Der Traum vom Baum

Ausgerechnet Apoll entflammt sich bei Ovid als Phoebus, der Leuchtende, für die Nymphe Daphne. Die verwandelt sich auf der Flucht vor ihm zusehends in einen Lorbeerbaum und entfachte vermutlich so in der bengalischen Autorin Sumana Roy den Wunsch, ein Baum zu werden. Ihr Buch »Wie ich ein Baum wurde«, berichtet Clair Lüdenbach, bringt mühelos und märchenhaft Natur und Literatur in Einklang. mehr

Der symbolische Kampf des politischen Islams

Silvia Romanos Konversion

Die junge Italienerin Silvia Romano wird 2018 in Kenia von der islamistischen al-Shabaab entführt und 535 Tage gefangen gehalten. Die Öffentlichkeit nimmt großen Anteil und ist empört, als sie, endlich freigelassen, sich im islamischen Jilbab zeigt und bekennt, dass sie freiwillig konvertiert sei. Cinzia Sciuto weist auf die vorurteilsvollen und unkritischen Positionen in der Diskussion um den Schleier hin. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Ellen Wagner

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Ellen Wagner. mehr

Buchbesprechung

Neue Publikation über Haiti

Unter dem Titel »Haitianische Renaissance. Der lange Kampf um postkoloniale Emanzipation« haben Katja Maurer und Andrea Pollmeier Reportagen, Interviews und Hintergrundtexte zusammengetragen. Ursula Grünenwald würdigt in ihrer Besprechung die Nahsicht und den differenzierten Blick, den diese Publikation auf das karibische Land eröffnet. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Bruno Laberthier

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Bruno Laberthier. mehr

Das große Schweigen in unseren Konzertsälen

Stille ist nur ein Wort

In der Holzverkleidung von Konzertsälen sei die Musik einiger Jahrhunderte aufbewahrt, hört man von Wundergläubigen. Was aber ist los, wenn, wie gegenwärtig, im Saal nichts los ist? Sind die Pausen dann auch im Holzarchiv zu finden? Achim Heidenreich hat über das großen Schweigen in unseren Konzertsälen nachgedacht und gleich ein paar Programmideen mitgegeben. mehr

STEVEN TAYLORS PSYCHOSOZIALE ANALYSE DER PANDEMIE

Parolen, Psyche und Pandemie

Der kanadische Psychologe Steven Taylor hat ein rundum informatives Sachbuch über die Pandemie geschrieben, und zwar vor dem COVID-19-Ausbruch. Das englische Original wurde 2019 veröffentlicht, jetzt ist die deutsche Übersetzung erschienen. Wie Paul-Hermann Gruner beschreibt, steht darin schon alles, was danach geschah – und zwar schnörkellos und angenehm unideologisch. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Jutta Roitsch

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Jutta Roitsch. mehr

Für Tanzwütige

Clubkultur im Film

Während Kinos, Theater, Konzert- und Ausstellungshäuser in diesen Tagen unter strengen Auflagen teilweise wieder öffnen dürfen, müssen Clubs wohl noch länger geschlossen bleiben. Den Tanzwütigen bleiben derzeit nur Live-Streams oder Filme und Serien, die Zeugnis von der Techno- und Clubkultur ablegen. Jens Balkenborg stellt einige vor. mehr

ETHAN BENSINGERS GESCHICHTEN AUS DEM »SELFHELP HOME«

»Was Worte anrichten können«

Der Rechtsanwalt Ethan Bensinger hat die Erzählungen seiner alten Mutter mit der Videokamera aufgezeichnet. Sie lebte, wie dreißig andere deutsche Juden, die den Nazis entkommen waren, in einem Selbsthilfehaus in Chicago, wo Bensinger auch weitere Zeitzeugen befragte. Den Film, der daraus entstand, führte er in Frankfurt vor. Und Doris Stickler hat ihn gesehen. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Alban Nikolai Herbst

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Alban Nikolai Herbst. mehr

Yvonne Georgis Tagebuch und Dokumente

Stilikone des modernen Ausdruckstanzes

Yvonne Georgi, die bei Mary Wigman und mit Harald Kreutzberg tanzte, war eine innovative Künstlerin, die es wagte, Ballett und elektronische Musik zusammenzudenken. Als Choreographin, Ballettmeisterin und Tanzpädagogin gelang ihr zwischen 1954 und 1973 am Theater Hannover eine einzigartige Synthese zwischen avantgardistischen und klassischen tänzerischen Ausdrucksformen. Walter H. Krämer stellt ein Buch mit Tagebuchaufzeichnungen und Dokumenten vor. mehr

Tourismus und Sprache: »The Mouth«

Auf der HMS Sansibar

Reden, Reisen und Bereistwerden: Deborah Wockelmann seziert die Verquickung von Tourismus, Neokolonialismus und Sprache an der Küste Ostafrikas. Sprachforscherinnen haben anhand von Fallbeispielen und anderen Untersuchungen die Kommunikationsfallen im touristischen Bereich erforscht. Bruno Laberthier hat die Studie mit Gewinn gelesen. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Julia Mantel

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Julia Mantel. mehr

Nachrufe auf einen Verleger

Erinnerung an Jörg Schröder

Jörg Schröder war eine historische Figur im deutschen Verlagsgeschäft. Er war ein großer Erzähler, ein Überzeuger auch, der das Grelle und Knallige nicht scheute, um linke Politik und Pornografie in einer plausiblen Lebensform zu zeigen. Harry Oberländer hat dem kürzlich Gestorbenen einen Nachruf geschrieben, Volker Breidecker hat diesem einen anderen Aspekt hinzugefügt. mehr

Gespräch mit der Illustratorin Tatjana Prenzel

»Es ist einfach meine Art, es zu erzählen«

Tatjana Prenzel illustriert für Auftraggeber wie die »New York Times« und das Magazin »The New Yorker«. Die Absolventin der Offenbacher Hochschule für Gestaltung teilt ihren Atelierraum im Frankfurter Gallus mit mehreren Illustratoren und Grafikdesignern. Eugen El hat Tatjana Prenzel zum Gespräch getroffen. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Enno Rudolph

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Enno Rudolph. mehr

Zwischenstand – Teil II

Die Corona-Krise und die Chancengleichheit

Gewöhnlich zieht man die Reißleine, um eine bedrohliche oder schädliche Entwicklung zu bremsen oder zu stoppen. So wurde etwa einem Achtel der deutschen Bevölkerung, nämlich den Schülerinnen und Schülern, plötzlich der Schulbesuch untersagt. Was dieser Rettungsversuch im Bildungs- und Berufsleben an Verwerfungen anrichtet, beschreibt, nach einem Blick in die aktuellen Erhebungen, Jutta Roitsch. mehr

Rück-Blick

Kurt Tucholsky: Dämmerung – vor 100 Jahren

Im März 1920 – Tucholsky ist noch Chefredakteur des Illustrierten Wochenblatts für Humor und Satire, »Ulk«, aber seit sieben Jahren regelmäßiger Mitarbeiter in der »Schaubühne«, die später von Siegfried Jacobsohn in »Die Weltbühne« umbenannt wurde – gibt es wohl gerade keinen Grund für satirische Spitzen. Kurt Tucholsky stellt in seinem Beitrag »Dämmerung« viele Fragen und gibt ein paar mögliche Antworten. Er ist beunruhigt und ratlos. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Riccarda Gleichauf

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Riccarda Gleichauf. mehr

Doris Dörrie: Leben, schreiben, atmen

Erinnerungskünstlerin

Wer schreibt, um sich zu erinnern, gibt der Erinnerung eine Form, die sie vor dem Schreiben nicht hatte. Wer sich aber erinnert, um zu schreiben, setzt eine Suche im Gedächtnis in Gang, die nach Aufschreibenswertem forscht. So schreibt er sich selbst als Beschreibbaren nieder. So kann das Erinnern zur Meditation, zur beschreibbaren Selbstfindung werden. Doris Dörrie hat das versucht, Otto A. Böhmer hat es nachvollzogen. mehr

Zum Tod von Alfred Kolleritsch

Der Türöffner

Alfred Kolleritsch, Dichter und legendärer Herausgeber der »manuskripte« ist tot. Er war Gymnasiallehrer und unterrichtete Philosophie und Literatur an der Grazer Universität. Er war die zentrale Figur der Grazer Stadtpark-Kultur und großherziger Förderer nicht nur der jungen österreichischen Literatur. Der freundliche Mensch mit dem bösen Blick (Handke) veröffentliche zwölf Lyrikbände. Volker Breidecker erinnert an den Schriftsteller. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Harry Oberländer

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Harry Oberländer. mehr

Zur Übertragung vom Tschechischen ins Deutsche

Schwester Schmerz

Die Übersetzerin Kerstin Lücker beschreibt auf sehr persönliche und anschauliche Weise die Bedeutungsdifferenzen, die beim Übertragen des Tschechischen ins Deutsche auftreten und zu Irritationen im gemeinsamen Gespräch führen: Die abweichende Bedeutung hat ihren Grund im abweichenden Denken. mehr

Der Blick auf die Körperlichkeit

Die Bildgestalterin Hélène Louvart

Die französische Kamerafrau Hélène Louvart hat mit über 100 Filmproduktionen, unter anderem für Agnès Varda und Wim Wenders, in wenigstens acht Nationen das Bild des Films geprägt. Jens Balkenborg stellt die Frau, die man im Film nicht sieht, vor und beschreibt ihre Arbeitsweise. mehr

DIE POEBENE ALS LITERARISCHES GELÄNDE

Über die Felder

Die Alpen sind selbst schon dramatisch, und auch das Meer gibt einem Autor üppig Gelegenheit zu detaillierter Schilderung. Aber eine flache Landschaft wie die Poebene? Gerade sie aber hat ihre magische Wirkung in Filmen und in der Literatur verströmt, wie Marion Gees vor allem mit Esther Kinskys »Hain« ausführlich belegt. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Elvira M. Gross

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Elvira M. Gross. mehr

Gibt es nachhaltige Songs?

EverGREENs

Evergreens sind nicht nur grün, sondern auch nachhaltig. Vor allem im Ohr. Die Playlists der Vergangenheiten sind durchwirkt von Songs, in denen die Zerstörung der Umwelt und die Sorge darum thematisiert wird. Michael Behrendt hat das Arsenal der grünen Musik durchforstet und auf Glaubwürdigkeit geprüft. Denn nicht überall, wo grün draufsteht, ist auch grün drin. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Alexandru Bulucz

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Alexandru Bulucz. mehr

Experiment mit Bruno Latours Akteur-Netzwerk-Theorie

SARS-CoV-2: Das moderne Netz

Bruno Latours Ausführungen zur Akteur-Netzwerk-Theorie sind etablierte sozialwissenschaftliche Folien, um Covid-19 zu beobachten und zu verstehen. Latour macht sich zugleich schon jetzt Gedanken über das, was von der Pandemie einmal übrig bleibt bzw. bleiben sollte. In seinem Essay hat Bruno Arich-Gerz die Akteur-Netzwerk-Theorie von Bruno Latour ausprobiert. mehr

Hörspiel und Konzeptalbum

»Lou Reed in Offenbach«

Als 17-Jähriger besuchte der Komponist, Sänger und Hörspielautor Oliver Augst ein geschichtsträchtiges Konzert von Lou Reed. Mit den Musikern Françoise Cactus und Brezel Göring nahm Augst jüngst ein von seinem Jugenderlebnis inspiriertes Hörspiel auf. Eugen El hat mit ihm über »Lou Reed in Offenbach« gesprochen. mehr

Film

Betonrausch und Netflix

Wer einen Verkaufserfolg verlängern muss, versucht gewöhnlich, seine Produkte einander so ähnlich wie möglich zu gestalten. Was macht Netflix? Unterscheidet sich der Streamingdienst mit seinen Programmvorstellungen von anderen Serienherstellern? Jens Balkenborg gibt einen Einblick in die Strategie eines Konzerns. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Clair Lüdenbach

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Clair Lüdenbach. mehr

»1000 Serpentinen Angst« von Olivia Wenzel

Unbefangen Bananen essen

Es ist nicht außergewöhnlich, dass die Lektüre die Träume der Lesenden beeinflusst. Wenn die Lektüre allerdings die »1000 Serpentinen Angst« von Olivia Wenzel ist, kann man mit Albträumen rechnen. Riccarda Gleichauf hat den autofiktionalen Roman der Dramatikerin gelesen und mit ihm ein Plädoyer gegen die Diskriminierung. mehr

WOLFGANG MARTYNKEWICZS »1920. AM NULLPUNKT DES SINNS«

Dystopische Schattierung

Die Welt war unverständlich geworden. Alle Gewissheit hatte sich verflüchtigt im Jahre 1920. Es erstaunt nicht, dass Wolfgang Martynkewicz ein Centennium zurückblickt, in ein Jahr, in dem sich die angewachsenen gesellschaftlichen Unsicherheiten bündeln. Auffällig ist nur, wie ähnlich sich manches heute wiederfindet, bemerkt Gudrun Braunsperger nach der Lektüre von Martynkewiczs Buch »1920. Am Nullpunkt des Sinns«. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Eugen El

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Eugen El. mehr

Rede eines literarischen Vermittlers

Der Beruf des Lektors

Wir erinnern an den verstorbenen Cheflektor des Suhrkamp Verlages, Raimund Fellinger, mit einer Rede, die er im Februar 2012 anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an ihn durch die Universität Greifswald gehalten hatte. Darin sprach er über das Selbstverständnis eines Lektors und, natürlich, von Thomas Bernhard. mehr

Zur Semantik der Krise in Österreich

Das Soziale und das Zuhause: Ein neuer Dualismus?

»Stay at home« lautet das Gebot der Stunde. Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie setzen viele Regierungen auf Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen. Am Beispiel Österreichs untersucht der Kultur- und Medientheoretiker Marc Ries die Sprache, mit der die Politik in der Krise agiert. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Stefana Sabin

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Stefana Sabin. mehr

Rammstein und die Mischkalkulation deutscher Verlage

»Wer mit dem Feuer spielt …«

Rammstein: Grobe Provokation durch Tabubruch und Verletzung gesellschaftlicher Normen. In der Politik dient das der Demagogie, in den Künsten der Selbstbehauptung gegenüber der ›Bürgerlichkeit‹. Die Band »Rammstein« zählt zu den wesentlichen musikalisch-zeitgenössischen »Kulturexporten« Deutschlands. Im Verlag Kiepenheuer & Witsch sind »Gedichte« des Sängers Till Lindemann erschienen, und der Musikwissenschaftler Peter Wicke hat der Band ein Buch gewidmet. Uwe Schütte erhebt Einspruch. mehr

Die Sozialpsychologin Marie Jahoda

Auf der Seite der Erniedrigten und Beleidigten

Mitte der 1920er Jahre wurde Marie Jahoda schon Obfrau der Gymnasiastenorganisation der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs. Die Sozialpsychologin, die 2001 in Sussex starb, wurde als 25-jährige promoviert, arbeitete für die Revolutionären Sozialisten im Untergrund, kam in Haft und emigrierte nach ihrer Freilassung nach England. Thomas Rothschild erinnert an die mutige Repräsentantin der sozialistischen Frauenbewegung. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Bernd Leukert

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Bernd Leukert. mehr

Klaus Buhlerts Mammuthörspiel »Die Enden der Parabel«

14 Stunden Thomas Pynchon

Ein Heulen kommt über den Himmel: 1981 kam Thomas Pynchons »Gravity's Rainbow« auf Deutsch heraus, hieß »Die Enden der Parabel« und war sofort Kult. Niemand wusste wirklich warum. Der Komponist und Regisseur Klaus Buhlert hat nun eine Hörspielbearbeitung des Romans erarbeitet, die 14 Stunden dauert. Harry Oberländer hat sich durchgehört. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Isa Bickmann

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Isa Bickmann. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Thomas Rothschild

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Thomas Rothschild. mehr

Friedrich Hölderlins 250. Geburtstag

»Menschen hell mit Bildern«

Aus Friedrich Hölderlins Leben ist viel Rätselhaftes auf uns gekommen, und nicht alles lässt sich mit psychologischen Befunden, sozialen und politischen Umständen erklären. Jenseits der Spekulationen, die der 250. Geburtstag des Dichters bereithält, bietet Otto A. Böhmer. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR:

Zehn Fragen an Andrea Pollmeier

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Andrea Pollmeier. mehr

ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR

Zehn Fragen an Jamal Tuschick

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu. Hier antwortet Jamal Tuschick. mehr