Becker

Artur Becker

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Artur Becker | © Foto: Tsuzuko Abe, privat, 2023 in Nagasaki

Artur Becker, geboren 1968 als Artur Bekier im polnischen Bartoszyce (ehemals Bartenstein) in Ermland und Masuren, lebt seit 1985 in Deutschland, nun in Frankfurt am Main, wo er für fünf Jahre erst einmal im Hotel Lindley und später im Hotel Libertine Artist in Residence war. Er studierte in Bremen Kulturgeschichte Osteuropas und Deutsche Literatur- und Sprachwissenschaft. Becker veröffentlichte seit 1997 mehr als 20 Bücher – Romane, Gedichte, Erzählungen, Essays – auf Deutsch und übersetzt aus dem Polnischen und Englischen; zudem publiziert er in Polen in seiner Muttersprache. Seit 2006 schreibt er auch regelmäßig für die Frankfurter Rundschau. Zuletzt erschienen der Roman Drang nach Osten (weissbooks, 2019), ausgezeichnet zusammen mit seiner Übersetzerin Tsuzuko Abe mit dem japanisch-deutschen Kakehashi-Literaturpreis in Tokyo (2022), die Dresdner Chamisso-Poetikvorlesung Von der Kraft der Widersprüche (Thelem Verlag, 2021), der Essay Links. Ende und Anfang einer Utopie (Westend Verlag, 2022), die Übersetzung von Tadeusz Borowskis Erzählungen Willkommen in Auschwitz (Edition W, 2023) und der Lyrikband Hinter den Säulen des Herakles (Parasitenpresse, 2024). In der Edition Faust folgte dann der Erzählband “Von Barschen, Augustäpfeln und anderen Menschen” (2025). Er war Writer in Residence in Krakau, New York, Olevano Romano, Santiago de Chile und Johannesburg. 2009 erhielt er den Adelbert-von-Chamisso-Preis und 2026 den Robert-Gernhardt-Preis.

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Letze Änderung: 12.06.2026