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Der Roman „Die Bluejeansfrau“ des polnisch-deutschen Schriftstellers Dariusz Muszer erzählt von einem störrischen Mann, einem geheimen Vermächtnis und von drei verschwundenen Gemälden, die seit Jahrzehnten wie ein Fluch über einer Familie liegen: Karol trägt den Auftrag seines Großvaters wie ein Amulett um den Hals und macht sich endlich auf, den Dieb zu stellen – zwischen Aberglauben, Groteske und bitterer europäischer Geschichte bewegt sich diese Erzählung und darf auch als Provokation gelesen werden. Ein Romanauszug voller schwarzem Humor, scharfer Beobachtungen und der Frage, was Heimat, Besitz und Gerechtigkeit eigentlich bedeuten.
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