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Mehrsprachigkeit und meisterhafte Lyrik: Zu Artur Beckers Gedichtband „Bartel und Gustabalda“
Der keine Angst vor den Elohim hat

Artur Becker ist kein gewöhnlicher Lyriker, und „Bartel und Gustabalda“ ist kein gewöhnlicher Gedichtband. In einer Welt aus Erinnerung, Liebe und Göttlichkeit schafft der polnisch-deutsche Autor poetische Räume, die über Grenzgänge hinausgehen. Das Buch ist ein Sprachrausch über den Himmel und die Erde – zugleich über die Menschheit, die Geschichte und die Philosophie –, in dem Rhythmen zerlegt und neu erfunden werden. Ein wahrer Dichter! – so Dariusz Muszer.


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NACHHALTIGKEIT: KOOPERATION MIT IMPAKTER MAGAZINE
Versprechen und Gefahr der CO₂-Entnahme aus dem Ozean

Während die Bemühungen zur Entnahme von Kohlenstoff aus dem Ozean voranschreiten, könnte ein verantwortungsvoller Einsatz sie zu einer wirkungsvollen Ergänzung von Emissionsminderungen machen, sofern die Wissenschaft den Weg weist und nicht Abkürzungen.


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Faust Kulturtipp
Salon der grafischen Literatur 2026

Der Salon der grafischen Literatur kommt wieder nach Berlin! Der Fachtag für das Medium Comic bietet Vorträge, Lesungen und Talk-Panels an, bei denen Verlagshäuser aus dem Comicbereich ihre Programme präsentieren und Autor:innen Einblicke in Graphic-Novel-Projekte geben. Das Ziel: Austausch und Vernetzung. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an ein Fachpublikum: Journalist:innen, Buchhändler:innen, Literaturvermittler:innen, Bibliothekar:innen, Veranstaltungsexpert:innen und Pädagog:innen. Seien Sie dabei!


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Rezension zu Sebastian Schmidts Romandebüt “Powerschaum”
Stille Brüche

Sebastian Schmidt debütiert als Romanautor mit “Powerschaum” und behandelt darin zentrale Themen unserer Gegenwart: Klassismus, Künstliche Intelligenz und fragile Beziehungen. Der Schriftsteller nimmt die sozialen Prägungen sowie die emotionalen Grundlagen menschlichen Handelns unter die Lupe und zeigt, wie stille Brüche gefestigte Netzwerke verändern können. Gabriel Romano analysiert das Buch, das zunächst wie ein Experiment mit KI wirkt, sich jedoch zunehmend zu einer präzisen Beobachtung von Unsicherheiten und ungelösten Konflikten entwickelt.


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Rezension zu Rayes neuem Album „This Music May Contain Hope“
Von eisiger Kälte und brennenden Herzen

Südlondoner Soul, kaskadenartige Chorgesänge und ein erfolgversprechender Titel: Rayes neues Album „This Music May Contain Hope“ überrascht nicht nur, indem es eine beeindruckende Musikalität liefert, sondern feiert auch eine meisterhafte Inszenierung von Empowerment als Kunst. Von der globalen Ohrwurm-Single „Where Is My Husband“ bis zu einem Feat mit Hollywood-Starkomponist Hans Zimmer entfaltet sich ein siebzehnteiliges Album, das sowohl die Vermittlung schwer ausdrückbarer autobiografischer Episoden durch die Kunst ermöglicht als auch als ein Schrei nach Hoffnung begriffen werden soll. Für den Autor Michael Behrendt steht bereits fest: „This Music May Contain Hope“ von Raye ist schon jetzt eines der Alben des Jahres.


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Über die Spuren der Geschichte und die Kraft der Dichtung: Ein autobiographischer Essay
Mein masurisches Multi-Kulti-Städtchen Bartoszyce-Bartenstein

Artur Beckers Literatur ist insbesondere von Themen wie Identität, Erinnerung und kulturellem Austausch geprägt – wiederkehrende Motive, die auch in seinem neuen Essay präsent sind. Der polnisch-deutsche Autor verbindet hierbei seinen persönlichen Werdegang mit dem gespürten Misstrauen gegenüber Machtstrukturen, das ihn zu seinem „rebellischen“ Schreibstil geführt hat, und zeigt, wie intensiv sein Schreiben immer noch mit seiner Kindheit und Jugend in dem Städtchen Bartoszyce in Masuren verknüpft ist. Vom Katholizismus und Kommunismus, die sein Aufwachsen tiefgreifend beeinflussten und formten, über die ungeheuerliche Okkupation der Nazi-Deutschen in Polen bis hin zu seiner Ausreise in die BRD entfaltet sich eine Erzählung, die nicht nur historische und persönliche Episoden rekapituliert, sondern auch das Verständnis dafür schärft, wie Literatur aus Widerstand und Zugehörigkeit entstehen kann.


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Faust Kulturtipp
Lesung „Briefe nach Triest“

Am 4. Mai 2026 erwartet Sie ein lyrischer Abend mit einer Lesung aus dem Buch „Briefe nach Triest“ von Alban Nikolai Herbst. Der Romancier präsentiert sein 2024 erschienenes Werk, nachdem bereits zahlreiche seiner Texte in unabhängigen Verlagen sowie in der Reihe „Text & Kritik“ veröffentlicht wurden.


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Zwischen Faszination und Befremden: David McVicars hochpolitische Inszenierung von 2004 neu an der Deutschen Oper
Flapper und Ergebung: Händels Cäsar in Berlin

David McVicars Inszenierung von „Giulio Cesare in Egitto“ an der Deutschen Oper Berlin präsentiert sich als beeindruckendes Spektakel, das technisch wie akrobatisch besticht. Getragen von frech-fatalen Archetypen und einer als Machtdemonstration inszenierten Queerness entfaltet das Stück eine eigentümliche musikalische Erschütterung mit unerwarteten Umschlägen. Alban Nikolai Herbst besuchte die Premiere des neunen Kriegs- und Unterwerfungsstücks und liest die Inszenierung als hochpolitisches Zeichen.


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