Newsletter 8. September 2022  |  im Browser öffnen
Werner Herzog im Gespräch mit Marli Feldvoß
Ich bedaure nichts

Nachdem Papas Kino (mit Heimat, Schlager, Karl May und Edgar Wallace) tot war, hatte eine Gruppe junger, heute prominenter, Filmemacher den Neuen Deutschen Film hervorgebracht, der sich als Autorenfilm sowohl vom nach-kriegsdeutschen Provinzialismus als auch von der Hollywood-Industrie absetzte. Werner Herzog gehörte zu diesem Kreis und ist bekannt für seine intensive und spektakuläre Bildsprache. Marli Feldvoß hat auf der Berlinale 2010 mit ihm gesprochen und Bemerkungen zum dokumentarischen Charakter seiner Arbeiten angefügt. Und wir gratulieren ihm zum 80. Geburtstag.


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PH Gruners und Nicola Kochs Ohrenmärchen
Ein Ohr als Protagonist

Das Nachdenken über Wörter und Redewendungen ist die Grundlage für die Geschichte, die Paul Hermann Gruner erzählt. Man ist ganz Ohr. Und dieses Ohr wird vom Grundschüler Paul auf einer Lichtung gefunden, der versucht, es zu erkunden. Es folgen der Lehrer Walter, Fragen, Aufklärung, Rätsel und Wünsche, die nur in Märchen erfüllt werden. Barbara Zeizinger stellt das Buch vor.


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Eine imaginäre Haag-Habermas-Debatte
Das ganz Andere

Der 2011 verstorbene Philosoph Karl-Heinz Haag hat sich zu Jürgen Habermas nicht öffentlich geäußert, aber dessen Hauptwerk und den Philosophischen Diskurs der Moderne genau gelesen und mit einer Fülle von Anstreichungen sowie mit einigen Anmerkungen versehen. Mit Hilfe dieser Anmerkungen hat Peter Kern eine imaginäre Haag-Habermas-Debatte gestaltet.


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Renate Hebaufs Lebensläufe geflüchteter jüdischer Kinder
Abschied auf dem Bahnhof

Die Schicksale von über 50 jüdischen Kindern, die jetzt als betagte Menschen in Amerika leben, hat die Journalistin Renate Hebauf recherchiert und aufgeschrieben. Über die Flucht und schließliche Rettung hinaus hat sie die Lebensläufe, in denen die frühen Erlebnisse ihre Spuren hinterließen, verfolgt. Bärbel Lutz-Saal stellt das Buch vor.


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Ein Zauberer füllte die Welten zwischen den Dingen
Alexander Adrions Zwischenräume

Auf dem ersten Foto des ersten Bandes der Texte zur elektronischen und instrumentalen Musik von Karlheinz Stockhausen sieht man den Komponisten an der Wand vorm Klavier, Ende 1951, auf Tournee mit dem Zauberer Adrion. Der Zauberer selbst steht links im Bild und beobachtet einen freiwillig Mitwirkenden. Matthias Buth erzählt, wer dieser Bühnenkünstler war.


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30. September und 1. Oktober 2022
Textland Festival 2022: Die Macht der Literatur

Das diesjährige Textland Literaturfestival geht der Frage nach, ob eine positive und wehrhafte Verwendung von Sprache möglich ist. Die Autor:innen einer jungen, polyphonen Literaturszene ergründen die Macht der Sprache, die Macht der Erinnerung und die Macht der Emotionen literarisch und performativ.


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Ausgewählte
Kulturtipps

Konzerte und Theatervorstellungen, Lesungen, Ausstellungen und Online-Gespräche: Eine komprimierte Auswahl der Faust-Redaktion.


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