Newsletter 3. März 2022  |  im Browser öffnen
Ein Gespräch mit Mahret Ifeoma Kupka
Verlust und Heilung

Es reicht nicht, in der Kolonialzeit gestohlene Kunst zurückzugeben. Es geht aber auch nicht um Schuld. Angestrebt ist eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der kulturellen Verletzungen, der Kunst und den traditionellen Materialien, aus der heraus Neues entstehen kann. Cornelia Wilß führte mit der Kuratorin Mahret Ifeoma Kupka ein Gespräch über TALKING OBJECTS LAB, wuchernde Wunden, wiedergefundenes Wissen und Aussicht auf Heilung.


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Über die Textsammlung „Stottern und Bühne“
Das Wort im Hals

Sie können wunderbar singen und glänzen als Schauspieler auf der Bühne. Wenn sie aber einen eigenen Gedanken äußern wollen, wird es mühsam: Die Stotterer müssen einen Widerstand überwinden. Henning Burk hat mit „Stottern und Bühne“ eine eindrucksvolle Sammlung von ‚Texten’ über das Stottern und die Stotterer, vor allem über Einar Schleef, zusammengestellt, schreibt Martin Lüdke.


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Eine Reise in die Ukraine
Literatur im Krieg

‚Ukraine’ bedeutet ursprünglich: Grenzland, wird aber seit dem 12. Jahrhundert im Sinne eines selbständigen Herrschaftsgebiet oder Fürstentums verwendet. Was das im 21. Jahrhundert für die Kultur des Staates bedeutet, erfuhr Volker Breidecker, als er sich zum Lyrikfestival „Meridian“ dorthin begab. Das war vor acht Jahren. Und was damals geäußert wurde, klingt prophetisch.


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Alban Nikolai Herbsts Manhattan Roman
Warum muss der Maestro sterben?

Dass Alban Nikolai Herbsts Roman „In New York“ aus dem Jahr 2000 im Klappentext angab, dieses sei kein Reiseführer, nun, in der Neufassung, einschränkt, er lasse sich als Reiseführer aber verwenden, gehört zum literarischen Spiel des Verfassers, der gerne in die präzise beschriebene Realität abenteuerliche Phantastik verwebt. Ute Stefanie Strasser hat die Neufassung des Manhattan Romans begeistert.


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Kontrapunkt
Gorbatschow, Putin und der russische Kolonialismus

Taten machen oft die Worte, die man zuvor für einen Versuch der Verständigung hielt, zunichte. Aber es kann wohl auch umgekehrt sein, dass die schönen Worte der verehrten Staatsoberhäupter ihre schrecklichen Taten überblenden. Das Büchlein über die guten Herrscherinnen und Herrscher hat nur wenige Seiten. Thomas Rothschild stellt den Helden der Deutschen Wiedervereinigung ins Rampenlicht.


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Ausgewählte
Kulturtipps

Konzerte und Theatervorstellungen, Lesungen, Ausstellungen und Online-Gespräche: Eine komprimierte Auswahl der Faust-Redaktion.


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