Newsletter 14. April 2022  |  im Browser öffnen
Gespräch mit Franz Mon
Ich bin selber vorne

Franz Mon war einer der bekanntesten Künstler der Konkreten Poesie im deutschen Sprachraum. Nun ist er im Alter von 96 Jahren gestorben. Er wirkte als Lautpoet, Hörspielautor und Grafiker. Für Faust-Kultur hat er eine Reihe von Gedichten hörbar gemacht. Im Gespräch mit Bernd Leukert erklärte er vor zehn Jahren, wie sich der charakteristische Mon-Klang entwickelt hat.


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RückBlick: Leitsätze von 1917
Die Bedeutung der Ukraine für den Weltkrieg

1917, im Jahr der russischen Oktoberrevolution, geht in einer Denkschrift, die im Auftrag des Verbandes deutscher Förderer der ukrainischen Freiheitsbestrebungen erstellt wurde, der Geheime Bergrat Prof. Dr. F. Frech-Breslau auf die Folgen ein, die im Falle einer „militärischen Operation“ im Donezbecken entstehen würden. Im Mittelpunkt der Leitsätze, die während des Ersten Weltkriegs geschrieben wurden, standen Weizen und Steinkohle.


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Umberto Giordanos Oper „Fedora“ in Frankfurt
Winter, Frühling, Sommer

Obwohl die Uraufführung 1898 in Mailand und die deutsche Erstaufführung 1899 in Mainz Erfolge waren, geriet Umberto Giordanos Fedora in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Vergessenheit. Im 21. Jahrhundert wurde diese Verismo-Oper wiederentdeckt. Stefana Sabin hat die gelungene Inszenierung von Christoph Loy mit Nadja Stefanoff und Jonathan Tetelman in den Hauptrollen in Frankfurt gesehen.


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Bonaventura und Jacob Böhme
Der Nachtwächter auf der Epochenschwelle

Der Philosoph Thomas Regehly ist einer der Herausgeber des äußerst informativen Bandes „Mystik und Romantik“, in dem der Einfluss des Mystikers und Philosophen Jacob Böhme auf die Romantiker untersucht wird. In seinem eigenen Beitrag, „Ultra crepidam“ – Ein Schuster im Athenäum und frühromantische Nachtwachen in Erwartung der Morgenröte –, aus dem wir zwei Kapitel vorstellen, begibt sich Regehly in die Nachtwachen von Bonaventura.


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Menschenrechtsverletzungen
China terrorisiert seine Minderheit

Mehr als anderthalb Millionen Uiguren werden laut dem neuesten Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation in chinesischen Umerziehungslagern festgehalten und auf Baumwollfeldern sowie in Textilfabriken zur Zwangsarbeit genötigt. Die „International Labor Organisation“ weist in ihrem jüngsten Bericht auf die Menschenrechtsverletzungen hin. Peter Kern hat ihn gelesen.


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Ausgewählte
Kulturtipps

Konzerte und Theatervorstellungen, Lesungen, Ausstellungen und Online-Gespräche: Eine komprimierte Auswahl der Faust-Redaktion.


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