Wie die Verlagsbranche den CO₂-Fußabdruck von Büchern reduziert
Zwischen Bücherregal und Cloud: Die Verlagsbranche steht vor einem radikalen Wandel. Print-on-Demand, Recyclingpapier, Sojafarben und KI sollen den CO₂-Fußabdruck von Büchern drastisch senken – doch teure Umstellungen, übervolle Lager und undurchsichtige Lieferketten bremsen den Fortschritt. Der Beitrag zeigt, wie nah (oder fern) das „grüne Buch“ tatsächlich ist.
Bücher sind allgegenwärtig in unserem Leben: Als Kinder blättern wir in Bilderbüchern, in der Schule und an der Universität lernen wir mit Lehrbüchern und, wenn wir eine Leidenschaft für sie entwickeln, nutzen wir sie entweder, um uns weiterzubilden (Sachbücher) oder um der Realität zu entfliehen (Romane). Seit der Erfindung des Buchdrucks im Jahr 1455 hat sich die Verlagsbranche zu einem riesigen und sich ständig wandelnden Feld entwickelt, geprägt von Trends wie neuen Genres, populären Erzählmustern und Sammlerausgaben.
Doch der bedeutendste und dauerhafteste Trend ist der wachsende Fokus auf Nachhaltigkeit.
Umweltbilanz der Verlagsbranche
Die Verlagsbranche hat eine erhebliche Umweltwirkung: Entwaldung, hoher Wasser- und Chemikalieneinsatz in der Papierproduktion sowie CO₂-Emissionen durch das Drucken, Verpacken und den Versand physischer Bücher. Insgesamt liegt der CO₂-Fußabdruck eines einzelnen Buches zwischen 2,7 und 7,5 kg CO₂.
Für den Druck von 25 Büchern wird ein Baum benötigt, und nach Angaben von Green Matters werden in der US-amerikanischen Verlagsindustrie jedes Jahr 32 Millionen Bäume gefällt. Schätzungen zufolge werden weltweit in den kommenden zehn Jahren 3,4 Milliarden Bäume gefällt werden.
Über diese direkten Auswirkungen hinaus stößt die Branche jährlich rund 12,4 Millionen Tonnen CO₂ aus und trägt zur Deponierung von Abfall bei, indem unverkaufte Bücher entsorgt werden. Laut einem 2012 vom National Wildlife Federation gesponserten Bericht der Associate Vice President of Education Programs Laura S. Hickey und der Director of Higher Education Programs Kristy Jones werden in den USA jährlich 640.000 Tonnen Bücher auf Deponien entsorgt.
Digitales Publizieren ist zwar eine nachhaltigere Lösung, aber keineswegs zu 100 % „grün“. Der CO₂-Fußabdruck der Produktion von E-Readern, kombiniert mit dem Energieverbrauch von Rechenzentren und dem wachsenden Problem von Elektroschrott, führt zu einem steigenden Emissionsausstoß, der Papierabfall durch giftigen Elektronikmüll und einen massiven Energieverbrauch ersetzt.
Doch da Nachhaltigkeit zu einem zentralen Anliegen der Verlagsbranche geworden ist, haben sich neue Praktiken herausgebildet, um ihre Umweltbelastung zu verringern.

Neue Praktiken für mehr Nachhaltigkeit im Buchverlag
Print-on-Demand
Print-on-Demand (POD) ist zu einem der wirkungsvollsten Schritte hin zu nachhaltigem Publizieren geworden. Früher ließen Verlage jeden Titel in großen Auflagen drucken – mit dem Risiko der Überproduktion und der Notwendigkeit, die Bücher auf unbestimmte Zeit zu lagern.
POD ermöglicht es Verlagen, Bücher erst nach Bestellung zu produzieren und so Überproduktion zu vermeiden. Die Methode wird nicht für alle Titel eingesetzt, sondern vor allem für Backlist-, wissenschaftliche oder wenig trendige Bücher. Dieser Ansatz hilft, Abfall zu reduzieren (Bücher landen nicht auf der Deponie) und verkürzt Transportwege, Emissionen und Lieferzeiten.
Einhaltung der EU-Entwaldungsverordnung
Ziel der Entwaldungsverordnung der Europäischen Union (EUDR) ist es sicherzustellen, dass „eine Reihe wichtiger Produkte, die in der EU und weltweit verkauft werden, nicht länger zur Entwaldung oder Waldschädigung beitragen“. Die EUDR verbietet Produkte auf dem EU-Markt, die nicht den gesetzlichen und nachhaltigkeitsbezogenen Anforderungen entsprechen, und verpflichtet Unternehmen sicherzustellen, dass ihre Waren aus legalen Quellen stammen, die weder Entwaldung noch Landdegradierung fördern.
Für alle großen Unternehmen wird die Verordnung ab dem 30. Dezember 2025 gelten.
Für Verlage, die in die EU liefern, bedeutet dies, dass sie nachweisen müssen, dass ihre Bücher aus Papier hergestellt sind, das aus verantwortungsvoll bewirtschafteten, entwaldungsfreien und legal bewirtschafteten Wäldern stammt. Einer der wichtigsten Akteure der Branche, Penguin Random House, hat bereits angekündigt, bis zum 30. Dezember konform mit der EUDR zu sein – das ist nur ein Baustein ihres umfassenden Nachhaltigkeitsplans.

Der Verlag hat 14.200 Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart und damit seine weltweiten Emissionen zwischen 2018 und 2019 um 49 % reduziert; 2021 stammten mehr als 80 % des weltweiten Strombedarfs von Penguin Random House aus erneuerbaren Quellen. Außerdem hat das Unternehmen angekündigt, bis 2030 klimaneutral zu sein.
Hachette Livre hat ein Dokument für 2025 veröffentlicht, in dem ausdrücklich beschrieben wird, wie der Verlag die EUDR einhält. Die Richtlinie verpflichtet Lieferanten, die Geokoordinaten der Einschlagsflächen für Holz zu liefern sowie geprüfte Informationen darüber, dass die Holzprodukte nicht aus entwaldeten Gebieten stammen. Darüber hinaus verbietet Hachette Holz aus bestimmten Regionen wie Brasilien, China und Malaysia, sofern es nicht FSC-zertifiziert ist.
Simon & Schuster UK hat sich mit Carnstone, einer auf ESG und Nachhaltigkeit spezialisierten Managementberatung, zusammengeschlossen, um seinen indirekten (Scope-3-)Fußabdruck zu messen. Indem das Unternehmen überprüft, wie seine globalen Papierlieferanten ihre Flächen nutzen, wird Entwaldung gestoppt, bevor sie überhaupt in den Büchern ankommt.
Recyceltes und FSC-zertifiziertes Papier
Eine weitere Möglichkeit, die Umweltbelastung zu senken, ist der Einsatz von Recyclingpapier. Die Verwendung von Frischfaserpapier verbraucht mehr Energie und Wasser als recyceltes Papier. Eine Tonne Frischfaserpapier benötigt etwa 33 Millionen BTUs Energie und 22.853 Gallonen Wasser und verursacht 5.601 Pfund Treibhausgasemissionen. Recyclingpapier hingegen benötigt 33 % weniger Energie und 50 % weniger Wasser und verursacht 37 % weniger Treibhausgase.
Die Verwendung von Recyclingpapier reduziert zudem das Abfallaufkommen auf Deponien. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, Recyclingpapier sei von geringerer Qualität als Frischfaserpapier – das stimmt jedoch nicht. Laut der GreenLine Paper Company hat hochwertiges Recyclingpapier dieselbe Haptik und dieselben Eigenschaften wie Frischfaserpapier, bei deutlich geringerer Umweltbelastung. Möglich wurde dies durch technologische Fortschritte, die Recyclingprozesse und -anlagen verbessert haben.
Trotzdem ist Recyclingpapier in der Verlagsbranche noch immer wenig verbreitet. Die meisten Verlage veröffentlichen keine transparenten Berichte darüber, wie viel Recyclingpapier sie in ihren Büchern einsetzen. Die Hachette Book Group veröffentlichte 2023 einen solchen Bericht und gab an, dass lediglich 5,2 % des eingesetzten Papiers recycelt waren – eine niedrige Zahl, die auf die „abnehmende Verfügbarkeit von Recyclingpapier“ zurückgeführt wird.
Nach Angaben des Zertifizierungssystems Forest Stewardship Council (FSC) trägt nachhaltig beschafftes Papier zu einer verantwortungsvollen Bewirtschaftung von Wäldern bei, hilft, Wildtiere und Biodiversität zu schützen, und unterstützt die lokalen Gemeinschaften, die für ihren Lebensunterhalt auf Wälder angewiesen sind. Die Branchenriesen Penguin Random House, HarperCollins, Hachette Livre und Macmillan Publishers beziehen ihr Papier überwiegend von FSC-zertifizierten Lieferanten.
Druckfarben auf Sojabasis
Neben POD gibt es eine weitere Möglichkeit, Emissionen zu verringern: den Einsatz von Druckfarben auf Sojabasis anstelle von erdölbasierten Farben. Erstere bauen sich leichter ab und lassen sich besser recyceln, was sie zu einer umweltfreundlicheren Option macht; erdölbasierte Farben lassen sich deutlich schwerer recyceln und tragen zur Luftverschmutzung bei.
Erdölbasierte Farben tragen nicht nur bei ihrer Herstellung direkt zu CO₂-Emissionen bei, sondern enthalten oft auch Schwermetalle wie Cadmium, Blei und Quecksilber, die der Umwelt und der menschlichen Gesundheit schaden. In der Vergangenheit waren sie beliebt, weil sie kostengünstig sind und schnell trocknen; inzwischen steigen jedoch immer mehr Verlage auf Sojafarben um. Erdölfarben stoßen etwa 25–40 % flüchtige organische Verbindungen (VOCs) aus, während Druckfarben auf Sojabasis Emissionen von nur etwa 4 % verursachen können.
Digitales Publizieren
Digitales Publizieren ist heute sehr verbreitet. Es bietet eine umweltfreundlichere Alternative zum traditionellen Verlagswesen, da weder Papierproduktion noch Druck oder physische Distribution erforderlich sind. E-Reader haben sich etabliert und bieten Vorteile wie einfache Transportierbarkeit (sie sind klein) und geringen Platzbedarf (sie können Tausende von Büchern speichern). Kindle, der E-Reader von Amazon, hat allein in den USA über 30 Millionen Nutzer:innen und hält 72 % des E-Reader-Marktes.
Trotzdem dominiert das traditionelle Printgeschäft. Laut der Association of American Publishers (AAP) entfielen im Trade-Segment (Publikumsmarkt) 2024 72,9 % des Umsatzes auf gedruckte Bücher, während digitale Formate 21,2 % ausmachten (E-Books – 10,0 % und Hörbücher – 11,2 %).
Obwohl digitales Publizieren eine nachhaltigere Alternative zum klassischen Druck darstellt, ist auch diese Form nicht problemlos. Die Herstellung von E-Readern beruht auf Rohstoffabbau und energieintensiven Prozessen
, oft unter Verwendung seltener Erden. Wenn die Geräte entsorgt werden, tragen sie zum wachsenden Problem des Elektroschrotts bei; zudem erhöhen der fortlaufende Stromverbrauch und die Datenspeicherung in der Cloud ihren langfristigen CO₂-Fußabdruck.
Die ökologischen Vorteile des digitalen Publizierens hängen stark davon ab, wie viele Bücher eine Person liest. Laut branchenüblichen Life-Cycle-Analysen (LCA) der Cleantech Group liegt der CO₂-Fußabdruck für Produktion und Lebenszyklus eines einzelnen E-Readers bei rund 168 kg CO₂. Demgegenüber verursacht ein neues gedrucktes Buch inklusive Produktion und Distribution etwa 7,5 kg CO₂.
Ein E-Reader wird also erst dann zur nachhaltigeren Option, wenn eine Person mindestens 23 Bücher darauf liest. Vielleser:innen, die diese Schwelle deutlich überschreiten und ihr Gerät fünf Jahre lang nutzen, können so bis zu 160–200 kg CO₂ an Nettoemissionen vermeiden.
CO₂-Kompensation
Die Verringerung der CO₂-Emissionen ist in der gesamten Verlagsbranche zu einer zentralen Priorität geworden. Große Verlage wie Penguin Random House, Hachette Book Group, HarperCollins und Simon & Schuster haben Programme zur CO₂-Kompensation eingeführt, um ihre Umweltbelastung auszugleichen.
Indem sie Projekte im Bereich erneuerbare Energien oder Wiederaufforstung unterstützen, können sie die Emissionen kompensieren, die bei der Produktion und Distribution von Büchern entstehen. Einige Verlage arbeiten sogar darauf hin, vollständig klimaneutral zu werden, indem sie sämtliche Emissionen ausgleichen.
Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, die Verlagsbranche nachhaltiger zu machen. Mithilfe von KI-Tools und Automatisierung lassen sich Überproduktionen vermeiden und Abfall minimieren. KI-gestützte Software für Lektorat und Satz kann Fehler in Büchern und Druckvorlagen verhindern und so unnötigen Papierverbrauch und Kosten vermeiden, während automatisiertes Bestandsmanagement sicherstellt, dass Auflagen eng am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden. Darüber hinaus optimiert KI Lieferwege und reduziert so Emissionen im Transport.
Die Hachette Book Group hat einen Leitfaden veröffentlicht, in dem sie beschreibt, wie sie KI einsetzt, um ihre CO₂-Emissionen zu senken. Ihr Einsatz von KI und Automatisierung ist strikt „operativ“ und nicht „kreativ“ ausgerichtet. Mithilfe KI-gestützter Bestandsplanung sagt der Verlag voraus, welche Bücher sich wo verkaufen werden, und reduziert so Abfall und Überschüsse, indem überflüssige Druckauflagen vermieden werden.
Außerdem nutzt Hachette KI zur Routenoptimierung, um Fracht-Emissionen zu reduzieren, sowie im redaktionellen Prozess, um Druckfehler zu vermeiden – was erneute Auflagen überflüssig macht.
Auch Penguin Random House setzt KI-Technologien ein. Das Unternehmen arbeitet mit osapiens zusammen, einer KI-basierten Plattform für nachhaltiges Wachstum, um die Herkunft seines Papiers nachzuverfolgen. Die Plattform überwacht Lieferketten und stellt sicher, dass kein Papier aus Entwaldungsgebieten stammt, sodass die Vorgaben der EUDR eingehalten werden. Zudem nutzt Penguin Random House KI für Verkaufsprognosen und Bestandsmanagement, um Überproduktionen zu vermeiden.
Der UN-Verlagspakt zu den SDGs
Auch die Vereinten Nationen engagieren sich für mehr Nachhaltigkeit in der Verlagsbranche. 2020 haben sie gemeinsam mit der International Publishers Association (IPA) den SDG Publishers Compact ins Leben gerufen, einen Rahmen, der der Branche Orientierung bietet. Die Teilnahme an diesem Rahmenwerk ist freiwillig, doch mit der Unterzeichnung verpflichten sich Verlage zu konkreten Maßnahmen, um den Fortschritt bei den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) bis 2030 zu beschleunigen.
Die Maßnahmen betreffen unter anderem die Priorisierung von Nachhaltigkeit im operativen Geschäft, die Förderung von SDG-bezogenen Inhalten und die regelmäßige Berichterstattung über Fortschritte. Die UN verstehen Verlage dabei zugleich als Produzenten, als Content-Schaffende und als Akteure in ihren Communities.
Die Herausforderungen eines grüneren Verlagswesens
Die Herausforderungen sind vielfältig, denn die Branche steht beim Übergang zu mehr Nachhaltigkeit noch ganz am Anfang.
Nachhaltige Praktiken sind oft teurer
Wie bei jeder neuen Produktionsmethode können die ersten Schritte hin zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell teuer erscheinen, da neue Investitionen notwendig sind: Recycling- und FSC-zertifiziertes Papier, POD, umweltfreundliche Farben und Materialien, CO₂-Kompensationsprogramme sowie erneuerbare Energien im Druck. Große Verlagsgruppen können sich all diese Maßnahmen leisten, während kleinere, unabhängige Verlage mit den Kosten kämpfen. Nachhaltiges Publizieren bedeutet häufig höhere kurzfristige Ausgaben, reduziert dafür aber langfristige ökologische und finanzielle Risiken.
Überproduktion und hohe Remissionsquoten
Laut Anne Bergman-Tahon, Direktorin des Europäischen Verlegerverbands, setzt die Branche trotz Verbesserungen wie POD weiterhin stark auf traditionelle Großauflagen und kämpft mit hohen Remissionsquoten des Buchhandels. Die Folge: Nicht verkaufte Bücher landen auf der Deponie und werden zu Abfall.
Komplexe globale Lieferketten
Ein weiteres Problem sind komplexe globale Lieferketten, die es erschweren, einheitliche Nachhaltigkeitsstandards durchzusetzen. Der Carbon Trust, der Unternehmen, Regierungen und Organisationen bei der Dekarbonisierung und der Transformation hin zu Net Zero unterstützt, weist darauf hin, dass der Großteil der Umweltbelastung eines Unternehmens tief in dessen Lieferkette verborgen ist.
Das schafft für Verlage eine Art „blinden Fleck“: Sie kennen zwar häufig ihre Druckerei, verfügen aber kaum über Daten zu den weiter vorgelagerten Papierfabriken oder Chemiewerken. Dadurch wird es schwieriger sicherzustellen, dass jede Station auf dem Weg eines Buches strenge Nachhaltigkeitsstandards einhält.
Eine grünere Zukunft für das Verlagswesen
Die Verlagsbranche ist dabei, ihre Praktiken nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten – tatsächlich befindet sie sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Über Jahre hinweg verursachte die Branche Millionen Tonnen Abfall und das Fällen von Milliarden Bäumen.
2025 markiert jedoch einen Wendepunkt: Die EUDR hat die gesamte Papierlieferkette in Richtung entwaldungsfreier Standards gedrängt, große Unternehmen haben erste Berichte im Rahmen der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) veröffentlicht, und die Branche setzt zunehmend auf Print-on-Demand, KI-gestützte Verkaufsprognosen zur Vermeidung von Abfall und umweltfreundliche Materialien wie Druckfarben auf Sojabasis.
Penguin Random House ist ein Paradebeispiel für einen Verlag, der seine Arbeitsweise so nachhaltig wie möglich gestalten will. 2025 hat das Unternehmen sein Ziel erreicht, nahezu 100 % des verwendeten Papiers aus zertifizierten Papierfabriken zu beziehen, und seine globalen Emissionen gegenüber 2018 fast halbiert. Mithilfe der KI-Plattform osapiens verfolgt der Verlag jedes einzelne Blatt Papier bis zu seinem Ursprung zurück und zeigt damit, dass verantwortungsvolle globale Lieferketten möglich sind.
Die Herausforderung für 2026 und die Jahre danach besteht darin, diese Fortschritte zu skalieren und auch auf kleinere, unabhängige Verlage zu übertragen.
Letzte Änderung: 06.01.2026 | Erstellt am: 06.01.2025
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