Mnemosyne

Mnemosyne

Ein Diptychon über Erinnerung, Mythos und die imaginäre Rückkehr nach Hause
Thomas Draschan, Economic Growth | © Art Virus Ltd.

In ihrem Essay „Mnemosyne“ setzt sich Indra Wussow mit ihrer eigenen Familiengeschichte auseinander, die vor langer Zeit in Riga begann: Es geht dabei um die Erinnerungskultur und das beharrliche Schweigen der Täter nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Wussows Text ist eine kraftvolle Meditation über die Geschichte, die Identität und die Notwendigkeit, sich aus dem Bann des Schweigens zu befreien.


„(…)und die findigen Tiere merken es schon,
daß wir nicht sehr verläßlich zu Haus sind
in der gedeuteten Welt.“
„Die erste Elegie“
Rainer Maria Rilke

Teil I

Mnemosyne

Im Garten meiner Großeltern stand eine riesige Birke. Schlank war sie, und doch trieben ihre Wurzeln weit in die Erde, während sie unermüdlich in den Himmel wuchs. Mnemosyne, die Göttin der Erinnerung, zögerte dennoch, sich in diesem Garten niederzulassen. Diese Birke war eine einsame Rebellin. Sie akzeptierte den fremden Boden nicht, war sie doch von der gleichen Heimatlosigkeit geprägt wie diejenigen, die sie hier gepflanzt hatten. Und wie ihre exilierten Gärtner steckte auch sie immer noch mit halbem Fuß im Himmel; der langsame Abstieg auf die fremde Erde und die Auseinandersetzung mit den traurigen menschlichen Angelegenheiten waren einfach zu schmerzhaft und zu profan. Für die Enkelin wurde diese Birke ein sakraler Ort. Sie wurde meine spirituelle Heimat.

Meine Großeltern hatten auch ihre spirituelle Heimat: das war Riga, ein verlorenes Paradies, von dem ich mich sofort angezogen fühlte, wenn ich auf die obersten Äste der Birke kletterte. Es war als wäre dieses Riga durch die Birke mit uns verbunden, man musste nur weit genug hinaufklettern, dann würde es Gestalt annehmen, uns Vertriebene umarmen und nach Hause zurückbringen.

Die Welt außerhalb des Gartens war Feindesland, ein Minenfeld, das das Enkelkind geschickt betrat. Im Winter bildete ich mir ein, der Pelzmantel meiner Großmutter wäre meine Rüstung. Ein Zaubermantel. Dieser Pelzmantel half ihr, auf ihrer Flucht zu überleben, ihre Kinder warmzuhalten und den Kontakt zu ihrem früheren Leben in Riga nicht zu verlieren. Unsere Familie war eine Flüchtlingsfamilie, meine Großeltern kamen nie wirklich an, ihre bornierten Nachbarn lehnten meine Großeltern mit ihren Worten und Gesten ab. Der Nachname Steinblum reichte ihnen, um meine Großeltern noch in den 70er-Jahren flüsternd als „diejenigen, die ihrem verdienten Schicksal entkommen waren” zu hassen.

Wortmann, der einzige Lebensmittelladen, wurde zu einem weiteren Schlachtfeld. Wenn meine Großmutter und ich den Laden betraten, verstummten die Kunden sofort und beobachteten uns beide misstrauisch. Stille ist auch eine Form von Gewalt. Meine Großeltern waren nach Krieg und Flucht arm. Doch meine Großmutter konnte ihre Erziehung aus gutem Hause nicht so leicht ablegen, wie sie ihren Pelzmantel im Winter beim Eintritt in das kleine Häuschen wegwarf, als käme gleich ein Hausmädchen, um ihn zu bürsten und aufzuhängen. Ich erinnere mich, wie diese gnadenlosen Dorfbewohner starrten, erst still, und dann begann ein Flüstern, das einem Meer glich, das umso lauter und aufdringlicher wurde, je weiter wir uns von ihnen entfernten.

„Ich frage mich, warum diese von Hitler vergessen wurden?“

„Wie können diese Habenichtse immer noch so tun, als wären sie etwas Besonderes?“

Ihre Worte waren wie Messerstiche in den Rücken. Ich habe nie verstanden, worauf diese Menschen stolz waren, wie es sie glücklich und zufrieden machen konnte, in der deutschen Provinz geboren zu sein und hier fern ab vom wirklichen Leben zufrieden zu sein. Ihr Neid war klebrig, schwarz und heiß wie zähflüssiger Teer.

Unsere baltische Birke, deren Samen wohl kaum aus dem Baltikum stammten, entfachte eine Nostalgie in mir, genauso wie das Amulett meiner Urgroßmutter Paulina und der Pelzmantel meiner Großmutter, zwei der wenigen geretteten Besitztümer. Heilige Familientotems, die unwiderruflich mit all den verlorenen Dingen und Menschen verbunden waren, die nun nicht mehr von der untergegangenen Welt meiner Familie erzählen konnten, von verstorbenen Familienmitgliedern, ihren Gräbern, ihren Erinnerungen und Geschichten. Das Amulett war meine Aladdin-Lampe. Sobald ich es öffnete, schärften sich meine Sinne für die immaterielle Membran, die uns von anderen entfremdete. Seine Magie ließ längst verstorbene Familienmitglieder zu mir sprechen, ihr Leben mit mir teilen, und diese verblichenen schwarz-weißen Gesichter akzeptierten mich als ihre Geschichtenerzählerin.

Die verlorenen Dinge stehen symbolisch für die Resilienz der Flüchtlinge. Was unwiederbringlich verschwunden war, faszinierte mich viel mehr als der Alltag in der deutschen Provinz, in der ich in den Siebzigerjahren aufwuchs. Nostalgie wurde zur Sprache dessen, was verschwunden war: Sie half, das Verlorene zu teilen und eine Abwesenheit zu betrauern, die zu grausam war, um über sie zu sprechen.

Manchmal brauchen Geschichten keine Worte, und trotzdem gelangen sie ans Licht. Das wusste ich schon als Kind während sich die Welt um mich herum in Schweigen hüllte.

Meine Mutter erbte die Eleganz meiner Großmutter, weigerte sich allerdings konsequent, ihr zu vertrauen. Das Gefühl der Zugehörigkeit im Dorf empfand sie als sicherer, denn es linderte ihren Schmerz und half ihr, die Einsamkeit besser zu ertragen und nichts fragen zu müssen. Zugehörigkeit bedeutet, dass man weiß, was man wählen und wie man das Gewählte dann wertschätzen muss. Die Entscheidung meiner Mutter ließ die Vergangenheit verstummen. Sie strebte nach einer eigenen Sicherheit, um Mnemosyne zum Schweigen zu bringen. Der Pelzmantel ihrer Mutter war etwas Altmodisches und hatte seine Bedeutung für ihr Überleben verloren.

Tantalus beging eine solche Gräueltat gegen die Götter, dass seine Nachkommen für immer verflucht waren. Seine Schuld war also vererbbar, und das schreckliche Unglück seines Hauses, seiner Familie, wurde auf die Verbrechen der Vorfahren zurückgeführt. Unsere Familiengeschichte war eng mit den Schrecken der Nazizeit verknüpft, dem Terror und der Blut- und Bodenideologie der Nazi-Herrschaft, die Europa verwüstete und mehr Opfer forderte als jeder Krieg zuvor. Und der Pelzmantel eines Flüchtlings war eng mit dem Pelzmantel eines Deportierten verknüpft. Wir kennen die schockierenden Fotos von völlig verängstigten jüdischen Frauen in ihren Pelzmänteln auf der Rampe des Konzentrationslagers Auschwitz. Stapel dieser Mäntel waren anschließend die einzige Erinnerung daran, dass diese Frauen jemals existiert hatten. Als meine Großmutter viel später die Bilder von der Rampe in Auschwitz sah, erstarrte ihr Gesicht zu einer Maske.

Während des Krieges war Schweigen zwingend erforderlich, um das Familiengeheimnis nicht versehentlich preiszugeben. Meine Mutter wurde in diesem Schweigen geboren, wuchs damit auf und sehnte sich nie nach einer anderen Wahrheit. Auch heute noch will sie es nur zögerlich wissen. Als ihre älteste Tochter war ich von unserer deutschen Vergangenheit besessen, aber nicht klug genug, die richtigen Fragen zu stellen, und ich war zu unreif, um das Dickicht des aufgezwungenen Schweigens zu durchdringen. Während Deutschland begann, seine Erinnerungskultur zu etablieren, hatte meine Familie längst alles vergessen. Wir vergaßen alles und blieben gefangen in dem, was nicht ausgedrückt werden konnte. Meine Großeltern starben, als ich noch ein Teenager war. Riga und die Vergangenheit wurden zu Echos. Meine kalte Familie driftete weiter mehr und mehr auseinander. Sie stürzten sich alle in die Arbeit und leisteten mehr, als es nötig war: Das war ihr Weg, zu vergessen und zu gehorchen. Die Mutter meines Vaters und ihre erschreckende Unfähigkeit, Schuldgefühle zu empfinden, überdeckten das schmerzhafte Schweigen der Opfer in meiner Familie mütterlicherseits mit ihrer narzisstischen Weigerung, irgendeine Verantwortung zu übernehmen. Und meine Mutter wollte nicht aufhören, sich um Anerkennung bei ihrer Schwiegermutter zu bemühen; sie war unermüdlich darin, bei ihr selbst an einem höchst unwahrscheinlichen Ort Akzeptanz finden zu können. Aber es war vergebliche Mühe.

Nur Tante Gisi, die ältere Schwester meiner Mutter, teilte ihre Erinnerungen mit mir. Während der Nazizeit wurde sie auf der Straße ständig befragt, weil sie jüdisch aussah. Im nationalsozialistischen Deutschland war der Ariernachweis ein Dokument, das bestätigte, dass eine Person der vermeintlich überlegenen arischen Rasse angehörte und nicht jüdischer Abstammung war. Unsere Familienherkunft wurde als schwedisch eingestuft, da in der kruden Nazi-Ideologie Schweden als Arier anerkannt wurden. Aus Steinblum wurde Stenblom. Schwede zu sein wurde bei uns akzeptiert und verinnerlicht. Das gefälschte Zertifikat ermöglichte das Überleben. Überleben im Wolfspelz. Meine Tante erinnerte sich an die Angst und an das Dubiose ihrer Identität, während meine Mutter das hartnäckige Schweigen und das blonde Haar erbte, das sonst niemand in ihrer Familie hatte. Sie war in Sicherheit.

Der Sohn meiner Großeltern, Wolf, kam nach dem Krieg bei einem Autounfall ums Leben, als all das Leid eigentlich hätte enden sollen. Mein Onkel Wölfchen war erst acht Jahre alt. Als kleines Mädchen besuchte ich oft zusammen mit meiner Großmutter sein Grab. Er blieb für immer ein Kind und musste mit allen zuvor verstorbenen Familienmitgliedern konkurrieren. Sein Grab wurde zu einem Ort der Trauer um jene Familienmitglieder, deren Gräber in einem Reich zurückgelassen worden waren, das der Eiserne Vorhang der Nachkriegszeit in ein verlorenes Paradies verwandelt hatte. Es waren namenlose Familienopfer, die im Krieg getötet und in der Unerbittlichkeit der Zeit vergessen worden waren.

Als der Eiserne Vorhang aufgehoben wurde, reiste ich oft nach Riga. Mein heiliger Ort wurde zu einem realen Ort; das Haus meiner Familie und ihr Sommerhaus hatten neue Besitzer und blieben mir fremd. Das ersehnte Paradies wurde zwar zu einer sentimentalen Stütze im späteren Leben meiner Großeltern, blieb aber für mich eigenartigerweise ohne eine tiefere Bedeutung. Vor ihrem Haus konnte ich dennoch endlich trockene Tränen weinen und das vor langer Zeit erfolgte Abholzen meiner heiligen Birke betrauern, was meine endgültige Vertreibung aus dem Paradies markierte.

Die widerwillige Geschichtenerzählerin, die ich bin, fragte erst kürzlich, was mit dem grauen Persianer meiner Großmutter geschehen war. Nach ihrem Tod verschwand er. Als ließe sich ihre verstörende Andersheit bannen, sobald man ihre Dinge an sich genommen hat. Verschwunden – wie die Birke, die längst nicht mehr in den Himmel wächst.

Teil II

Die Erinnyen

Dieser Text ist als Diptychon konzipiert: Es handelt sich um zwei Spannungsfelder, die zu unterschiedlichen Zeiten beschrieben wurden, die durch Erinnerung zusammengehalten werden. Wenn Mnemosyne aus dem Bann der Stille und Sehnsucht heraus spricht, tragen die Erinnyen das konsequente Unbehagen, das langsame Aufkeimen des Zweifels und das Flüstern der Vorfahren, wenn etwas zurückgehalten und verschwiegen wird.

Die Stille ruhte sich nicht aus, sie wurde vielmehr zu einer antiken Furie. Sie verfolgte mich. Sie drängte mich. Sie wurde zu einer eigenständigen Präsenz und erinnerte mich, die Möchtegern-Erzählerin der Familiengeschichte, daran, dass etwas ungeklärt geblieben war. Hinter dem Mythos der Unschuld könnte ein Weg liegen, der nicht nur verloren ging, sondern auch absichtlich verborgen wurde.

Ein Geschichtenerzähler sein zu wollen, bedeutet, sich der Wahrheit zu verpflichten, dem Schmerz des Verlernens und der Last, Dinge auszusprechen, die nie ausgesprochen werden sollten. Die Erinnyen haben mir immer wieder zugeflüstert, dass ich mich zwischen Liebe und Verrat entscheiden müsste. Dass das Erzählen der Geschichte bedeuten könnte, die Menschen, die ich liebe, zu verlieren: nicht wirklich, aber das Band zwischen uns ist doch ganz dünn. Diese Klarheit könnte den Verlust der Zugehörigkeit bedeuten.

Ich glaubte einst, dass wir nur gelitten hätten. Dass wir lediglich verbannt worden und nicht involviert gewesen waren. Die emotionalen Wahrheiten, über die ich in Mnemosyne schrieb, den Garten, den Pelzmantel, das imaginäre Paradies Riga waren von diesem Glauben geprägt. Aber mit der Zeit begann eine tiefere Abrechnung. Es war notwendig, das Schweigen zu hinterfragen, das die Vergangenheit meiner Familie füllte, und herauszufinden, was dieses Schweigen schützte.

In der Schule und im deutschen Dorf bemerkten die Leute oft, manchmal mit Argwohn, manchmal mit Verachtung, dass Steinblum ein jüdischer Name sei. Das ist er auch. Lehrer, Nachbarn und andere Kinder, meine Mitschüler, sorgten stets dafür, dass uns ihr Misstrauen nicht entging. Meine Großeltern selbst haben zu diesem Thema zeitlebens geschwiegen. Sie sprachen nie über ihre Abstammung und korrigierten oder bestätigten auch nie die Vermutungen, die über sie angestellt wurden. Sie schwiegen einfach. Wie so viele andere.

Als Kind habe ich dieses Schweigen als bedeutsam interpretiert. Ich dachte, vielleicht steckte doch etwas dahinter, eine verborgene Wahrheit, eine Spur, die uns von allen anderen unterschied. Dieser Gedanke tröstete mich damals. Er ermöglichte mir eine emotionale Distanz zu der Geschichte, die ich später aufdecken sollte. Wenn wir für Juden gehalten worden wären, ständen wir vielleicht dann doch nicht auf der Seite der Täter.

Viel später, während meiner Recherchen, fand ich in Riga tatsächlich jüdische Steinblums. Vielleicht waren sie Verwandte, aber wir wissen es nicht. Riga war eine vielfältige und vielschichtige Stadt mit lettischen, russischen, deutschen und jüdischen Bürgerinnen und Bürgern. Auch wenn es klare Trennlinien gab, war die Stadt von Koexistenz geprägt. Namen, Sprachen und Leben überlagerten sich, manchmal unangenehm, manchmal eng, auf eine Weise, sodass später Geschichten oft verflacht oder vergessen wurden. In unseren Familiendokumenten und -archiven gibt es keine Spur von diesen jüdischen Steinblums, und auch in den Familiengeschichten werden sie nicht erwähnt. Wie auch immer, meine Großeltern hatten die richtigen Papiere. Sie waren Deutsche. Und während des Krieges und der Umsiedlung trafen sie die Wahl und integrierten sich in das Nazi-System.

In den Archiven fand ich Fragmente, die die Geschichte veränderten: keine dramatische Enthüllung, sondern eine langsame Anhäufung von Widersprüchen. Mein Großvater, der einst als sanfte Erscheinung in Erinnerung geblieben war, tauchte in den Personalakten der Nazis nicht als eine bedeutende Figur auf, sondern als jemand, der mitgemacht hatte. Als jemand, der geblieben war. Als jemand, der nicht „Nein“ gesagt hatte.

Hier flüstern die Erinnyen: aber nicht um anzuklagen, sondern um zu erinnern. Um das Vergessen unmöglich zu machen.

In meinen Forschungsarbeiten schrieb ich, dass wir, die Spätgeborenen, keine Schuld erben, sondern das Schweigen. Und in Familien wie meiner ist das Schweigen kein leichtes Schweigen. Es ist schwer. Es trägt in sich die Last dessen, was nie ausgesprochen und nie gefragt wurde: die Wärme der Familienerinnerung kollidiert mit dem kalten bürokratischen Charakter des Archivs. Die Spannungen zwischen ihnen kann nicht aufgelöst werden, sie kann nur anerkannt werden.

All das hier zu verfassen, fühlte sich sowohl wie ein Akt des Verrats als auch wie ein Akt der Liebe an: Liebe zu meiner Familie, zur Wahrheit und zur Zukunft. Das Schreiben hat mich gezwungen, mich damit auseinanderzusetzen, was es bedeutet, über die Mitschuld innerhalb der eigenen Familie zu schreiben und das Unbehagen beim Aufdecken der Geschichten zu ertragen, die niemals laut erwähnt und erzählt werden sollten. Aber in der Geschichte geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Gegenwart, darum wie moralische Verantwortung, Erinnerung und die langen Schatten der Gewalt uns weiterhin prägen.

Schweigen ist keine Abwesenheit. Es ist eine Präsenz, dicht gefüllt mit all dem, was wir nicht sehen sollten. Ein Geschichtenerzähler sein zu wollen, bedeutet, Verantwortung nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für die Zukunft zu tragen. Und selbst wenn es sich wie Verrat anfühlt, ist es ein Akt der Liebe zu denjenigen, die nach uns kommen werden.

Letzte Änderung: 06.03.2026  |  Erstellt am: 06.03.2026

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