Tillig

Rudolf Tillig

Rudolf Tillig | © Foto: Privat

Jahrgang 1951, ist Flensburger, Sozialdemokrat und Gewerkschafter (ötv/ver.di). Er hat Architektur, Kunst und Biologie studiert. Seine berufliche Tätigkeit begann am Frankfurter Flughafen (SAS Scandinavian Airlines) im Jahr 1978, wo er nach dem Studium für 33 Jahre „hängenblieb“. Er begann dort während des Studiums als Ladearbeiter, durchlief verschiedene Abteilungen und war bis 2012 zuletzt als Handling und Quality Manager Germany für den Frachtbereich tätig.

Danach stand er bis 2017 dem Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Joachim Schabedoth† als Büroleiter für den Wahlkreis Hochtaunus und Oberlahn zur Seite. Ehrenamtlich ist er kommunalpolitisch aktiv in Grävenwiesbach (Hochtaunus).

Während seiner Zeit am Flughafen hat er regelmäßig gewerkschaftliche Seminare für Vertrauensleute und Luftfahrtseminare gehalten und sich lange Jahre aktiv in die Parteiarbeit als 2. Vorsitzender der dortigen SPD-Betriebsgruppe eingebracht. Auch in der AfA war er lange bis auf Bezirksebene tätig. Als nicht freigestellter Betriebsrats- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender und als Tarifkommissionsmitglied hat er über zwei Jahrzehnte lang die Arbeitnehmergeschicke bei SAS mit gesteuert.

Er ist zudem international völkerverbindend tätig in der Deutsch Ägyptischen Organisation e.V., die er 2014 mitgegründet hat und für die er bis heute als 2. Vorsitzender fungiert.

Die Gitarre war bei den Gewerkschafts- und Parteiseminaren stets mit dabei. Die Lieder der Gewerkschafts- und Arbeiterbewegung sowie Protestsongs sind ihm seit je ein Anliegen. Nicht nur altes deutsches, auch regionales Liedgut gehört zu seinem Repertoire; englische, spanische, italienische, jiddische Lieder finden sich dort – und Partisanen- und Widerstandslieder ebenfalls.

An deutschen und französischen Chansons wie irischer Folklore und lateinamerikanischen Weisen versucht er sich ebenfalls beständig und erweitert dort seine Kenntnisse. Einige Lieder hat er zudem auch ins Deutsche übersetzt. Zu Karnevalszeiten nimmt er auch mal die alten, bekannten Lieder, verpasst ihnen neue, „kritische“ Texte und verballhornt damit das (politische) Wirken mehr oder minder prominenter Zeitgenossen.

Er widmet sich zudem dem Schreiben über viele Dinge des täglichen Lebens in Politik und Gesellschaft und markiert damit viele „Zeitzeichen“. Viele seiner Texte sind oftmals auch tagesaktuell auf seinem Blog auf Facebook veröffentlicht.

Entsprechend seines streitbaren Charakters geht er besonders kritisch um mit vielerlei auf den Social-Media-Kanälen „So-Daher-Gesagtem“, was ihm nicht gerade viele Freunde einbringt.

Wenn noch Zeit bleibt, verarbeitet er dann viele Bilder aus seinen unzähligen Reisen in die Länder dieser Erde oder in seine alte norddeutsche Heimat.

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Letze Änderung: 15.04.2026