Newsletter 7. Juli 2022   |  im Browser öffnen
Hans-Klaus Jungheinrichs „Kurze Geschichte der Oper“
Der Opernwanderer

Hans-Klaus Jungheinrich war unter den Kulturjournalisten eine herausragende, eigenwillige Persönlichkeit, feinfühlig und erfahren, gebildet und klug zugleich, wenn er sich, wie meist, mit Musik befasste; auch kompositorisch denkend, wenn es um sprachliche Gestaltung ging. Ernst August Klötzke, der dessen Buch „Eine kurze Geschichte der Oper in 35 Bildern“ in der erweiterten Neuauflage las, weiß solche Qualitäten zu schätzen.


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Karlheinz Braun im Gespräch
Theatergeschichte

Karlheinz Braun hat vor drei Jahren das Erinnerungsbuch „Herzstücke. Leben mit Autoren“ geschrieben. Darin verzeichnet der Chronist unendlich viel Theatergeschichte, Biographisches und Anekdotisches über Intendanten, Schauspieler und vor allem über Autorinnen und Autoren. Und man erfährt, wie Frankfurt am Main einst zur Stadt des deutschen Avantgardetheaters wurde. Damals haben Walter H. Krämer und Bernd Leukert mit dem Autor, der nun 90 Jahre alt geworden ist, gesprochen.


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Ein nicht ganz makelloser Antirassismus-Song
Grüner geigen

Ebony and Ivory? Seit langem wird die Auseinandersetzung um die richtigen Pigmente in der Musik und, vor allem, in der Jazzkritik geführt. Weißen Musikern wird die kulturelle Aneignung Schwarzer Musik unterstellt. Ein nicht ganz makelloser Antirassismus-Song wollte Frieden schaffen: Zu kurz gedacht. Michael Behrendt macht sich Gedanken zum Musikinstrumentenbau und zur ersten vegan zertifizierten Violine.


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Neue Bücher zum Komponistendoyen Wolfgang Rihm
Massen ziehen sich an

Auf der Höhe der Zeit zu sein, galt in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts als Bedingung, als Komponist ernst genommen zu werden. Die „avancierte“ Musik hatte in der Tradition der 2. Wiener Schule zu stehen; und Komponisten wie Wolfgang Rihm, die andere Wege einschlugen, galten als konservativ, wenn nicht reaktionär. Zwei Bücher, die dem Karlsruher Komponisten gewidmet sind, wurden geschrieben, um das Werk und Leben Rihms differenziert darzustellen. Achim Heidenreich hat sie gelesen.


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Erinnerungen
Le Struthof

Die bösen Dörfer, das sind Schauplätze in der Pfalz, im Elsass und den Vogesen, wo Deutsche während des NS-Regimes sich zu Herren über Leben und Tod gerierten und Häftlinge zu Sklaven machten und in Konzentrationslagern drangsalierten und töteten. Peter Kern erinnert an die volkstümlichen Lieder und Sprüche und an das Grauen, das sich dahinter verbarg.


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Ausgewählte
Kulturtipps

Konzerte und Theatervorstellungen, Lesungen, Ausstellungen und Online-Gespräche: Eine komprimierte Auswahl der Faust-Redaktion.


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