Newsletter 25. August 2022  |  im Browser öffnen
Lea Schneiders Essay „Scham“
Eine Art Warnblinker

Scham gehört zu den unterdrückenden Emotionen in der Gefühlswelt. Warum sie aber auch ,Werkzeug’ oder sogar ,Waffe’ sein kann, beschreibt Lea Schneider in ihrem Essay, der mit einem utopischen Ausblick endet, überzeugend, meint Riccarda Gleichauf.


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Der Regisseur Todd Haynes im Gespräch
Geheimnisvolle, radikale Figur

Bob Dylan ist womöglich eine Kultfigur geworden, weil er sich ständig neu erfunden hat und weil er sich letztlich immer gleich geblieben ist. So hat jeder seinen eigenen Dylan, er aber gehört niemandem. „I don’t belong to any body“, heißt es in seinem Song „I’m Not There“, so auch der Titel des Films über ihn, der 2007 herauskam. Aus diesem Anlass sprach Marli Feldvoß in Venedig mit dem Regisseur Todd Haynes.


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Interview mit Otfried Jarren
Ein Einzelfall, der Strukturdefizite bloßlegt

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird von parteipolitisch genehmen Intendant:innen geleitet. Dieses aus dem Kulturbereich stammende Führungsmodell hat sich überlebt, wie der Skandal um den rbb deutlich zeigt. Laut Medienforscher Otfried Jarren bedarf es dringend der Professionalisierung dieser Posten. Nicht zuletzt, um verlorenes Vertrauen wieder herzustellen.


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Köhlmeier und das Wesen der Literatur
Die Kunst der Übersetzung

Absurd, „Aus dem Leben eines Taugenichts“ nachzuerzählen. Denn der ganze Zauber der Geschichte liegt in der Art und Weise, wie sie Eichendorff geschrieben hat. Nun hat sich, womöglich aus falscher Fürsorge, selbst in Literaturrezensionen, das Nacherzählen breitgemacht, das die Art und Weise völlig aus dem Blick verloren hat. Am Beispiel von Michael Köhlmeier macht Thomas Rothschild einen Verlust geltend.


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Like Lovers Do oder Münchener Tagebuch
Nackt liegen die Puppen

In München steht eben nicht nur ein Hofbräuhaus, sondern eine erstaunliche Anzahl kultureller Einrichtungen, die zu den bemerkenswerten Errungenschaften unserer Zivilisation zählen. Nach der Aufhebung der Einschränkungen, unter denen alle während der Pandemie gelitten haben, gelang es Walter H. Krämer, seine Eindrücke von den künstlerischen und sportlichen Aktivitäten aus der bayerischen Hauptstadt für uns zu sammeln.


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30. September und 1. Oktober 2022
Textland Festival 2022: Die Macht der Literatur

Welche Potenziale besitzt die Literatur, um sich gegen eine korrumpierende Wirkung der Macht zu wehren und ihre positiven Aspekte fruchtbar zu machen? Diese Frage nimmt beim diesjährigen Textland Literaturfestival eine junge, polyphone Literaturszene ins Visier. In Lesungen und Gesprächen ergründen die Autor:innen die Macht der Sprache, die Macht der Erinnerung und die Macht der Emotionen literarisch wie performativ.


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Ausgewählte
Kulturtipps

Konzerte und Theatervorstellungen, Lesungen, Ausstellungen und Online-Gespräche: Eine komprimierte Auswahl der Faust-Redaktion.


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