Newsletter 20. Januar 2022  |  im Browser öffnen
Frankreichs Rechte will mit aller Macht Emmanuel Macron besiegen
Auf zur Revanche!

Valérie Pécresse: Wir kennen sie noch nicht. Es könnte aber sein, dass wir sie noch kennenlernen. Denn dass sie sich als ‚mutige Rechte’ bezeichnet, sollte man ernst nehmen. Sie ist die Frau, die in der ersten Runde der Präsidenschafts-Wahl der französischen Republik am 10. April gegen den Amtsinhaber Emmanuel Macron antreten will und dafür erstaunlich viel Unterstützung erhält. Jutta Roitsch gibt einen Einblick in die politische Situation unserer Nachbarn.


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Zum Tod von Trude Simonsohn
Ein Schiff im Meer

Eine Überlebende ist gestorben. Und wenn Trude Simonsohn nicht schon 100 Jahre alt gewesen wäre und damit zu den Unsterblichen zählte, und wenn andererseits die Wortbedeutung von „Überlebende“ nicht auf die größten Naziverbrechen wiese, wäre das nur paradox. Elisabeth Abendroth erinnert an die prominente Frankfurterin.


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Herbert Achternbusch zum Gedenken
Ich bin doch nur ein Depp

Das Selbstdenken, die Archaik, das ambivalente Traditionsbewusstsein, das anarchistische Selbstverständnis und die groteske Komik – das alles und mehr hatte sich in der Persönlichkeit des Künstlers, Schriftstellers, Dramatikers und Filmemachers Herbert Achternbusch zusammengefunden. Dieser Mann war eine anspruchsvolle Provokation für die biederen Zeitgenossen. Als er 80 wurde, hatte Uwe Schütte ihm einen Geburtstagsartikel geschrieben, mit dem wir nun, da Achternbusch gestorben ist, seiner gedenken.


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Proust und die Zeichen des Glücks
Ein kleines Quantum reiner Zeit

Vor 150 Jahren, einige Wochen nach dem Ende der Pariser Kommune, wird – gewissermaßen als Gegenprogramm – Marcel Proust geboren. Sein Leben lang wird er an Asthma leiden und sich seine Autorenexistenz erschreiben, die sich mit dem Großwerk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ausweist. Otto A. Böhmer schildert, wie es dazu kam.


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Podcast von hr2 kultur
Textland 2021 mit Şeyda Kurt, Sarah Speck und Nora Eckert

Wie lieben wir? Wie lebt sich Liebe außerhalb der Norm? Macht Zärtlichkeit eine Gesellschaft sozialer? Unser Alltag wird geprägt von Geschlechterrollen, kann man die wechseln wie Kleider? Diesem Thema widmete sich das Literaturfestival Textland IV. am 3. Abend. Es diskutierten Şeyda Kurt, Autorin des Essays „Radikale Zärtlichkeit” und Sarah Speck, Professorin für Soziologie in Frankfurt. Nora Eckert las aus ihren Memoiren „Wie alle, nur anders. Ein transsexuelles Leben in Berlin.” Sie hören Ausschnitte aus diesem Abend.


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Zum Tod des Verlegers Torsten Metelka
An ihn muss erinnert werden!

Es gibt Zeitschriften und Bücher, deren Bedeutung in der Literaturgeschichte Deutschlands nicht überschätzt werden kann und die sich alle dem mutigen Verleger Torsten Metelka verdanken. Das betrifft nicht nur das politische Wagnis, sondern das Selbstverständnis, dem Publikum anspruchsvolle Literatur zuzumuten. Jakob Ullmann erinnert an den verstorbenen Publizisten.


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Ausgewählte
Kulturtipps

Konzerte und Theatervorstellungen, Lesungen, Ausstellungen und Online-Gespräche: Eine komprimierte Auswahl der Faust-Redaktion.


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