Newsletter 16. Juni 2022  |  im Browser öffnen
Über die Spaltung des deutschen PEN
Saalschlacht von Gotha und Berliner Renaissance

Vor über 100 Jahren wurde der Club der Poeten, Essayisten und Novellisten (PEN) gegründet, 1948 gab er sich eine Charta, die alle nationalen PEN-Clubs zur Freiheit der Literatur und der Kunst, zum Frieden und zur Gleichheit der Völker, zur freien Meinungsäußerung und Presse verpflichten. Im deutschen PEN in Darmstadt gab es dazu wohl unterschiedliche Interpretationen. Deshalb wurde nach dem Eklat der PEN Berlin gegründet. Harry Oberländer äußert sich zu dem Vorgang.


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Mehrsprachige Poesie
Unendliche Versprechen

Während sich Europa wirtschaftlich und machtpolitisch in nationalistischen Souveränitätsträumen verliert, sind an deutschen Sprachgrenzen kulturelle Aktivitäten wahrzunehmen, die auf Kooperation und Austausch aus sind. Bernd Leukert weist auf zwei Zeitschriften hin, die auf Mehrsprachigkeit setzen: „In un lago infinite promesse” und „TRIMARAN”.


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Suzanne Maudets Erzählung vom Todesmarsch und der Flucht
Ein Buch für das Leben

Der Titel klingt nach Abenteuerroman. Was Suzanne Maudet beschreibt, ist die Flucht einer Gruppe von Frauen, die von der SS auf den Todesmarsch nach Westen geschickt worden waren – eine Flucht unter permanenter Lebensgefahr. Sie berichtet, was sie in den letzten Kriegstagen selbst erlebt hat. Elisabeth Abendroth stellt das Buch vor.


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Erinnerungen
Von Christen kaufen wir nichts

Ob wir’s wissen oder nicht, unser deutsches Denken ist ohne den Hintergrund der Shoah nicht möglich. Es gibt nicht mehr viele Zeugen und Überlebende des faschistischen Vernichtungswillens; und diejenigen, die sich noch erinnern können, müssen dafür in ihre Kindheit und Jugend zurückgreifen. Peter Kern erzählt, wie sich der Pogrom in seiner pfälzischen Heimat realisierte.


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Seitenwechsel von Kathrin Schadt
Ein Jahreskreis

SEITENWECHSEL heißen Tagebuchnotizen aus dem Rheinland, aus Riga, Portland, Oregon; aus Barcelona und Kathmandu. Kathrin Schadt ist eine von sechs Autorinnen und Autoren des aktuellen SEITENWECHSELS, der von Faust-Kultur aufgenommen wird. Ihre Notizen berichten vom Verlust, vom Abschiednehmen, von einem Abschiednehmen, das nicht enden will, aber auch von der hoffnungslosen Veränderung derjenigen, die den Verlust erlitten hat.


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In eigener Sache
LYRIKMARKT 2022 in Berlin

Am Sonntag, dem 19. Juni, wird die Berliner Akademie der Künste zum poetischen Wimmelbild. Im Buchengarten lesen DichterInnen und ÜbersetzerInnen. Lyrikbände und -zeitschriften können auf dem Büchermarkt gekauft werden.


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Ausgewählte
Kulturtipps

Konzerte und Theatervorstellungen, Lesungen, Ausstellungen und Online-Gespräche: Eine komprimierte Auswahl der Faust-Redaktion.


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