Newsletter 15. September 2022  |  im Browser öffnen
Vom Tahrir-Platz bis zum Majdan: Platzproteste zehn Jahre danach
Es ist etwas geblieben

Vom Ägyptischen Frühling bis zur Besetzung des Majdan – die Proteste, die vor zehn Jahren auf öffentlichen Plätzen für demokratische Reformen laut wurden und manchmal dort auch neue Formen politischen Verhaltens vorführen ließen, sind Geschichte. Was davon geblieben ist, ist in „Mittelweg 36“, der Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, nachzulesen. Jutta Roitsch nahm Einblicke in die neuen Studien.


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Jean-Luc Godard (1930-2022)
Der lange Abschied des Jean-Luc Godard

Wie niemand vor ihm hat Jean-Luc Godard die Möglichkeiten des Films erkannt und genutzt. Er überwand die traditionelle Erzählweise, die das relativ neue Medium aus der Literatur und dem Theater übernommen hatte. Wer seine Filme sah, wurde mit einem neuen Anspruch konfrontiert. Marli Feldvoß hat die Persönlichkeit und die Arbeit des genialen Regisseurs, der nun gestorben ist, skizziert.


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Zur Henkersmahlzeit
Das letzte Mahl

Das Abschiedsessen wird aus der Staatskasse bezahlt. Die „Henkersmahlzeit“ wird noch heute Todeskandidaten in vielen US-Gefängnissen als letztes Friedensangebot und Besänftigungsritual gewährt. Der Delinquent darf sich noch einmal ein Essen wünschen, was immer er mag. Helmut Ortner beschreibt, warum das so ist und warum es nicht immer so ist.


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Asmik Grigorian und Lukas Geniušas in Frankfurt
Opernszenen en miniature

Der erste Liederabend der Spielzeit 2022/23 der Oper Frankfurt war ein künstlerischer Paukenschlag. Die Sopranistin Asmik Grigorian und der Pianist Lukas Geniušas traten mit einem rein russischen Programm auf: Tschaikowski und Rachmaninow. Darf das heutzutage sein? Es muss sogar sein. Erst recht, wenn zwei wie diese beiden Künstler es tun, meint Andrea Richter.


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Kontrapunkt
Von der Vernichtung der Wurzeln

Hat man denn schon den „Mann ohne Eigenschaften“ auf der Bühne gesehen? Oder die „Verlorenen Illusionen”? Die „Kritik der praktischen Vernunft”? Nichts ist unmöglich, aber nur wenig ist sinnvoll, geschweige denn vernünftig. An Originaltexten fürs Theater besteht kein Mangel. Stattdessen bekommen wir aber Bearbeitungen aus Prosa, Film und Fernsehen angeboten. – Die Kritik an der Schwind-Sucht anspruchsvoller Dramen in der Theaterpraxis währt so lange wie die Ignoranz, auf die sie stößt. Kein Grund aufzugeben. Thomas Rothschild schreibt noch einmal, worum es geht.


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30. September und 1. Oktober 2022
Textland Festival 2022: Die Macht der Literatur

Das diesjährige Textland Literaturfestival geht der Frage nach, ob eine positive und wehrhafte Verwendung von Sprache möglich ist. Die Autor:innen einer jungen, polyphonen Literaturszene ergründen die Macht der Sprache, die Macht der Erinnerung und die Macht der Emotionen literarisch und performativ.


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Ausgewählte
Kulturtipps

Konzerte und Theatervorstellungen, Lesungen, Ausstellungen und Online-Gespräche: Eine komprimierte Auswahl der Faust-Redaktion.


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