Newsletter 12. Mai 2022  |  im Browser öffnen
Thomas Urbans Buch über die deutsche Ostpolitik
Der deutsche Weg

Vor der Zeitenwende sah die Zeit eben anders aus. Da glaubte man, dass der Wandel durch Handel, gemeint ist, mit einer wirtschaftlichen Verflechtung, also mit gegenseitiger Abhängigkeit betrieben werden könne, die zugleich eine machtpolitische Balance zum Ziel hatte. Das ist eine Fehlleistung unter anderen, die der Sachbuchautor Thomas Urban der deutschen Politik vor Augen führt. Andreas Wittkowsky hat das Buch kritisch gelesen.


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Erinnerung
Ein Leid, ein Glück

Wer ist der Mann, der in der Pfalz einem Vortrag über sich selbst zuhört und den man damals einen „dreckigen Juden” nannte? Gefangenschaft, Konzentrationslager, Zwangsarbeit, Lebensgefahr und Rettung – Peter Kern erzählt vom Schicksal Werner Neubergers in elf Stationen. Sein Passionsweg endete untypisch für einen deutschen Juden des 20. Jahrhunderts, denn er endete gut.


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Matthias Buths Essayband „Der Himmel über Rösrath“
Exkursionen des Justiziars

Rösrath ist, seit 2001, eine Stadt südöstlich von Köln im Rheinisch-Bergischen Kreis, in der der Dichter Matthias Buth lebt. In seinem Essay-Band „Der Himmel über Rösrath“ lässt er die Geister der Stadt erscheinen, aber Harald Gröhler, der das Buch bespricht, bemerkt zu recht, dass der Himmel unabgrenzbar, also unser aller Himmel ist. Von Literatur ist darin die Rede, vom Nationalsozialismus, von Musik und Katholizismus, also von all dem, was zwischen Himmel und Erde interessiert.


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Rückblick auf die Frankfurter Römerberggespräche 2014
Stell’ dir vor, es ist Krieg, und keiner sieht hin

Zur Erinnerung: Im Jahr 2014 annektierte Russland völkerrechtswidrig die zwischen dem nördlichen Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer gelegene ukrainische Halbinsel Krim und baute in den ukrainischen Verwaltungsbezirken Donezk und Luhansk prorussische bewaffnete Milizen auf. Damals berichtete Volker Breidecker über die 42. Frankfurter Römerberggespräche, in denen das Thema „Doch wieder Krieg?“ verhandelt wurde.


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Tagebuchnotizen
SEITENWECHSEL von Johanna Hansen

SEITENWECHSEL heißen Tagebuchnotizen aus dem Rheinland, aus Riga, Portland, Oregon; aus Barcelona und Kathmandu. Johanna Hansen beginnt als erste von sechs Autorinnen und Autoren des zweiten SEITENWECHSELS, der von Faust-Kultur aufgenommen wird. Was ihr zu Denken gibt, ist, was ihr begegnet: die Gespenster der Kindheit, das Entsorgen des Entbehrlichen, die Erinnerung und der Schnee.


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Ausgewählte
Kulturtipps

Konzerte und Theatervorstellungen, Lesungen, Ausstellungen und Online-Gespräche: Eine komprimierte Auswahl der Faust-Redaktion.


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