Newsletter 24. März 2022   |  im Browser öffnen
Walid Raad in der Kunsthalle Mainz
Fiction is the place where certain things emerge

Walid Raad ist über den Werkkomplex der „Atlas Group“ (1989-2004) und als Teilnehmer der documenta 11 und 13 bekannt geworden. In der Kunsthalle Mainz zeigt der in New York lebende und arbeitende Künstler jüngere Arbeiten, in denen Fiktion und Realität auf raffinierte Art vermengt werden. Isa Bickmann hat sich auf seine Geschichten eingelassen.


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Marcel Inhoffs „Prosopopeia“
Vom Unkenntlichmachen

Diverse Verse sind Dichtungen, die Geduld, Zuwendung und auch eine gewisse Mühe erfordern, um ihren Reichtum zu erschließen. Diese Bedingungen mögen antizyklisch sein. Sie bewahren indes das Wagnis poetischen Schreibens vor der Zernichtung im Mælstrom des Verwertungsbetriebs. Mit Marcel Inhoffs Gedichten beginnt, in loser Folge, eine Reihe von Lyrikbesprechungen von Bernd Leukert, die diese Poesie im Bewusstsein halten mögen.


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Selbstliebe und literarisches Schreiben
Schöne Wunde

Max Frisch äußerte einmal, Schriftsteller sei derjenige, dem das Schreiben besonders schwer falle. Wer fragt da nicht: Warum tut er es dann? Genau diese Frage ist offenbar von psychoanalytischem Interesse. Das Motiv und die Methode literarischen Schreibens zu untersuchen, hat am Beispiel des Romans „La Disparition“ von dem 1982 gestorbenen Georges Perec die Frankfurter Psychoanalytikerin Rotraut De Clerck unternommen.


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Putins Krieg mischt Frankreichs Wahlkampf auf
Vorwärts zurück

Wer viel fragt, erfährt nicht nur viel, sondern jedesmal etwas anderes. Putins Krieg hat die Kandidat:innen der französischen Wähler in ein anderes Licht gestellt. In dieser neuen Beleuchtung wurden wohl politische Überzeugungen revidiert. Jutta Roitsch hat den Stimmungswechsel, der sich in den Umfragen zeigt, im kleinen und größeren Zusammenhang beschrieben.


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Anthony Doerrs Roman „Wolkenkuckucksland“
Gegen die Nasenspitze

„Unglaublich und doch wahr“ – Wann stößt der Glaube an das Unglaubliche? Und warum kann das Wahre unwahrscheinlich sein? Fragen, die im Alltag gewöhnlich nicht gestellt werden, können an die Handlung eines Romans, die die Phantasie aus dem Alltag hebt, schon gar nicht gerichtet werden. Otto A. Böhmer hat in Anthony Doerrs „Wolkenkuckucksland“ viele Antworten auf Fragen gefunden, die niemand gestellt hat.


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Ein Benefizabend im Haus am Dom
Solidarität mit der Ukraine

Die Literaturstadt Frankfurt in Solidarität mit der Ukraine. Ein Benefizabend u.a. mit Henning Ahrens, Matthias Altenburg, Zsuzsa Bánk, Yevgeniy Breyger, Safiye Can, Eva Demski, Julia Grinberg, Saskia Hennig von Lange, Dirk Huelstrunk, Bodo Kirchhoff, Dalibor Marković, Anna Yeliz Schentke, Jan Costin Wagner, Jan Wilm. Sonntag, 27. März 2022 um 18 Uhr im Haus am Dom.


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