Newsletter 17. Februar 2022  |  im Browser öffnen
400 Jahre Molière
Der Witz und der Zugang zum Machthaber

Während der vierten Aufführung erlitt Molière als Darsteller des „Eingebildeten Kranken“ auf der Bühne einen Blutsturz, den das Publikum zunächst als Regieeinfall deuten musste. Tatsächlich starb er wenig später. Geboren wurde er am 15. Januar 1622, also vor etwa 400 Jahren. Jedenfalls steht es so geschrieben. Arno Widmann hat sich den Bühnendichter genauer angesehen.


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Signal aus Karlsruhe
Evident unterschritten

Es wird unbequem für die Kultusministerinnen und -minister. Nach zwei pandemischen Jahren mit Schulschließungen, Lernausfällen und einem fragwürdigen „Distanzunterricht” beginnt sich die Schülerschaft laut zu Wort zu melden (#wirwerdenlaut). Schülerinnen und Schüler klagen Rechte ein, die ihnen jüngst das Bundesverfassungsgericht ausdrücklich zugestanden hat. Auf das weitreichende, aber bisher von Politik und Gesellschaft wenig beachtete Urteil geht Jutta Roitsch näher ein.


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Juliane Kays Roman „Zwei in Italien“
Das Glück führt nach Rom

In ihrem Roman „Zwei in Italien”, der zuerst 1957 erschien, erzählt Juliane Kay von einer Reise mit Hindernissen, von unkonventionellen Lebensentwürfen und ebenso unkonventionellen Geschlechterrollen. Stefana Sabin hat den Roman gelesen und fand die Mischung aus milder Emanzipation und verbrämter Tradition unterhaltsam.


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„Die Sache Makropulos” von Leoš Janáček in Berlin
„Nimm, Mädchen, nimm!”

Den Traum vom ewigen oder wenigstens von einem 300-jährigen Leben hat Karel Čapek den Kaiser Rudolf II. träumen lassen. Sein Leibarzt Hieronymos Makropulos sollte das passende Getränk dafür anrühren und sogleich an seiner Tochter Elina ausprobieren. Diese Vorgeschichte führt zu Leoš Janáčeks Oper „Die Sache Makropulos”, die jetzt an der Staatsoper Unter den Linden Berlin Premiere hatte. Alban Nikolai Herbst war beeindruckt.


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EINLADUNG zum Langen Tag der Bücher 2022
Matthias Zimmer im Gespräch mit Harry Oberländer

Im Rahmen des LANGEN TAGS DER BÜCHER am Sonntag, 20. Februar um 15 Uhr im Haus am Dom stellt Matthias Zimmer im Gespräch mit Harry Oberländer seinen Debütroman „Morandus“ vor.

Im Haus am Dom (Domplatz 3, Frankfurt am Main) gilt die 2G+-Regel und Maskenpflicht. Der Eintritt ist frei.


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Ausgewählte
Kulturtipps

Konzerte und Theatervorstellungen, Lesungen, Ausstellungen und Online-Gespräche: Eine komprimierte Auswahl der Faust-Redaktion.


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