Newsletter 26. März 2026  |  im Browser öffnen
Eine Geschichte über eine Stadtwiese, das graue Wetter und unsere verborgenen Ängste
Alle Wetter! Eine Erzählung

Was passiert, wenn über einer beliebten Stadtwiese der Himmel über viele Tage grau liegt und bei den Stadtteilbewohnern die Ahnung wächst, dass sich etwas anderes zusammenbraut als nur der Regen? Mit Spott und genauer Beobachtung schildert Christian Thomas den scheinbar normalen Alltag in einer Großstadt, der von Bürokraten geregelt wird und der vor dem Klimawandel nicht mehr fliehen kann. Und: Die Story ist auch eine bitterböse Satire über die Erziehung.


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Gedicht aus minimalen Bausteinen: Rezension zu Dirk Schindelbecks „nano-sonett verrückt – gedrückt knapp & keck“
Große Poesie im Kleinformat

Kann Lyrik mit nur einer Silbe pro Zeile funktionieren? In seiner Sammlung von Nano-Sonetten stellt Dirk Schindelbeck eine einzigartige Kunstform vor, die bis auf einzelne Silben verdichtet ist. Zwischen Wortwitz, Satire und konzeptionellen Experimenten entfaltet sich eine Poesie, die gerade durch ihre Kürze zum Mitdenken und zur Unterhaltung einlädt. Ein meisterhaftes literarisches Werk, findet Gabriel Romano.


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Vladimir Vertlibs neuer Roman „Der Jude der Kaiserin“
Von Madrid nach Wien und weiter nach Thessaloniki.

Vladimir Vertlib, 2025 mit dem Buchpreis der Salzburger Wirtshaft ausgezeichnet, erzählt in seinem neuen Roman die abenteuerliche Geschichte eines jüdischen Konvertiten am Wiener Hof. Unsere Rezensentin Stefana Sabin findet das Buch nicht nur spannend: Vertlib gelinge es, die zeitspezifische Atmosphäre des Wiener Hofs im ausgehenden 17. Jahrhundert zu vergegenwärtigen und eine vielschichtige Geschichte zu erzählen, die auch zu einer Reflexion über unsere Gegenwart inspiriere.


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NACHHALTIGKEIT: KOOPERATION MIT IMPAKTER MAGAZINE
Das WTO-Übereinkommen über die Landwirtschaft neu gedacht

Ein neuer Modellvertrag zeigt, wie Handelsregeln für Lebensmittel und Landwirtschaft so umgestaltet werden könnten, dass sie nachhaltige Ernährungssysteme fördern und Menschen, Umwelt sowie künftigen Generationen dienen.


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Eine satirische Meditation über unsere brutale Gegenwart: Über den neuen Roman “Der Paketzusteller” von Richard Schuberth
Die Facebook-Queen am Ende der Zeiten

Eine merkwürdige Frau dokumentiert auf Facebook ihr Leben und putzt dabei die Gesellschaft herunter: damit eröffnet Richard Schuberth seinen Roman Der Paketzusteller. Das Buch sei eine Komödie, eine Liebesgeschichte und eine sozialpsychologische Beobachtung, so Gabriel Romano, Schuberth zeichne ein Bild unserer Zeit, in der Aufmerksamkeitssucht und die komplizierten Machtverhältnisse unaufhörlich miteinander interagieren würden.


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Ein Romanauszug
Bekenntnisse eines Rezeptionisten

Der Roman »Bekenntnisse eines Rezeptionisten« spielt in unserer Zeit und bietet einen Einblick in das Leben eines Rezeptionisten, des Ich-Erzählers, dessen Namen wir nicht kennen. Er arbeitet im Hotel Findlie in Frankfurt am Main und verfasst seine Bekenntnisse, in denen er von seinen Erfahrungen mit Gästen aus aller Welt erzählt. Schon als Kind träumte er von Berufen, die ihn in ferne Länder führen würden, doch letztlich wurde er Rezeptionist, ein Beruf, den er mit einer gewissen Würde und Professionalität ausübt. Seine Arbeit an der Rezeption sieht er als eine Art »Rettung der Menschheit« im kleinen Rahmen, indem er den Gästen einen perfekten Aufenthalt ermöglicht.


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Ein neues Festival des Konzerthauses Berlin – Februar/März 2026
Laetatus sum

Das Konzerthaus Berlin hat mit dem Festival „Vom Anfangen“ etwas Ungewöhnliches gewagt, eine anspruchsvolle und erfrischende Reihe zwar, aber ohne Rummel: Schöpfung und Ordnung nach dem Anfang und Chaos. Damit haben die Dirigentin Joana Mallwitz und ihr Intendant Tobias Rempe höchst erfolgreich die verschiedensten Hörerschichten angelockt. Alban Nikolai Herbst saß mit drin.


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NACHHALTIGKEIT: KOOPERATION MIT IMPAKTER MAGAZINE
Wie Fluggesellschaften ihre Emissionen halbieren könnten – ohne weniger zu fliegen

Neue Forschung zeigt, dass Fluggesellschaften ihre CO₂-Emissionen um bis zu 75 Prozent reduzieren könnten – ohne weniger zu fliegen. Entscheidend wären effizientere Flugzeuge, höhere Auslastung und eine andere Sitzkonfiguration. Damit könnten große Klimavorteile erzielt werden, ohne die globale Mobilität einzuschränken.


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Bergesgrundweg 3

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