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Artur Becker, der Autor des Essays »Die Ära des gemächlichen Spaziergängers«, schildert seine Erfahrungen als Flaneur in Frankfurt am Main, geprägt von persönlichen Krisen, gesellschaftlichen Umbrüchen und Begegnungen mit Randfiguren der Stadt, wobei die Themen Selbstzerstörung, soziale Ausgrenzung und die Suche nach Hoffnung reflektiert werden. Becker verbindet lokale Beobachtungen mit globalen Problemen wie Klimawandel, Migration, Gewalt und politischem Extremismus und stellt die Frage nach dem kollektiven Weg der Selbstzerstörung. Trotz aller düsteren Entwicklung findet sein Spaziergänger von Frankfurt Momente der Hoffnung und der kleinen Alltagsrituale, die ihm helfen, die Gegenwart zu bewältigen: Welche Rolle dabei das Gemälde »Untitled (Genua Riot)« von Armin Boehm spielt, das Becker bewundert, erfahren Sie im Essay.
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