Newsletter 26. Februar 2026  |  im Browser öffnen
Hat der Benjamin´sche »Flaneur« zu Anfang des 21. Jahrhunderts ausgedient?
Die Ära des gemächlichen Spaziergängers (Teil 1/2)

Artur Becker, der Autor des Essays »Die Ära des gemächlichen Spaziergängers«, schildert seine Erfahrungen als Flaneur in Frankfurt am Main, geprägt von persönlichen Krisen, gesellschaftlichen Umbrüchen und Begegnungen mit Randfiguren der Stadt, wobei die Themen Selbstzerstörung, soziale Ausgrenzung und die Suche nach Hoffnung reflektiert werden. Becker verbindet lokale Beobachtungen mit globalen Problemen wie Klimawandel, Migration, Gewalt und politischem Extremismus und stellt die Frage nach dem kollektiven Weg der Selbstzerstörung. Trotz aller düsteren Entwicklung findet sein Spaziergänger von Frankfurt Momente der Hoffnung und der kleinen Alltagsrituale, die ihm helfen, die Gegenwart zu bewältigen: Welche Rolle dabei das Gemälde »Untitled (Genua Riot)« von Armin Boehm spielt, das Becker bewundert, erfahren Sie im Essay.


weiterlesen →
Hat der Benjamin´sche »Flaneur« zu Anfang des 21. Jahrhunderts ausgedient?
Die Ära des gemächlichen Spaziergängers (Teil 2/2)

Artur Becker, der Autor des Essays »Die Ära des gemächlichen Spaziergängers«, schildert seine Erfahrungen als Flaneur in Frankfurt am Main, geprägt von persönlichen Krisen, gesellschaftlichen Umbrüchen und Begegnungen mit Randfiguren der Stadt, wobei die Themen Selbstzerstörung, soziale Ausgrenzung und die Suche nach Hoffnung reflektiert werden. Becker verbindet lokale Beobachtungen mit globalen Problemen wie Klimawandel, Migration, Gewalt und politischem Extremismus und stellt die Frage nach dem kollektiven Weg der Selbstzerstörung. Trotz aller düsteren Entwicklung findet sein Spaziergänger von Frankfurt Momente der Hoffnung und der kleinen Alltagsrituale, die ihm helfen, die Gegenwart zu bewältigen: Welche Rolle dabei das Gemälde »Untitled (Genua Riot)« von Armin Boehm spielt, das Becker bewundert, erfahren Sie im Essay.


weiterlesen →
Vom Rüstungsregime zur Roulettestrategie
5. Februar 2026 – Die Rückkehr zur ungeregelten Abschreckung

Am 5. Februar 2026 endet eine Ära: Erstmals seit 1972 gibt es keine bindenden Rüstungskontrollverträge mehr zwischen den größten Nuklearmächten der Welt. Moskau hatte eine zumindest informelle Fortsetzung ins Gespräch gebracht. Doch Präsident Donald Trump lehnte eine erneute Verlängerung konsequent ab. Er argumentierte, der Vertrag sei veraltet, berücksichtige neue Technologien nicht und schließe China aus. Was bleibt, ist ein fragiles Gleichgewicht der Abschreckung – ein Hochrisikospiel, das nur unter der Annahme perfekter Rationalität stabil bleibt. Ein Artikel über Spieltheorie, strategische Verwundbarkeit und die Frage, ob Frieden allein durch Angst gesichert werden kann.


weiterlesen →
Nachhaltigkeit: Kooperation mit Covering Climate Now
EU-Rat verabschiedet Richtlinie zur Verbesserung des Gewässerschutzes

Der Rat der Europäischen Union stärkt mit einer neuen Richtlinie die Wasserqualität in ganz Europa und verschärft die Überwachung von Schadstoffen.


weiterlesen →
Mit „Nachtblau ‒ Chanson für eine Abwesende“ schreibt Meret Becker europäische kulturelle Widerstandskraft fort
Wo Lieder Geschichte werden

Was verbindet Marlene Dietrich, Barbara und Meret Becker über Generationen hinweg? Arthur Wetzel nimmt in seinem Essay „Wo Lieder Geschichte werden“ die Leserinnen und Leser mit auf eine kulturgeschichtliche Reise durch Europa und beschäftigt sich auf dieser Erkundungstour mit der Kunst der Wiedererschaffung: Der Autor reflektiert in diesem Kontext über Dietrichs Exil und ihre Neuinterpretation des Chansons und sucht nach einer Verbindung zu Beckers atmosphärischer Bühnenkunst. Erinnerung, Tradition und künstlerische Transformation treten hier in einen mobilen Dialog. Europas größte Stärke, so Wetzel, liege darin, Vergangenheit immer wieder neu und attraktiv für die Gegenwart zu beleben. „Europa, so ließe sich vorsichtig behaupten, hat sich selten dadurch ausgezeichnet, Traditionen unverändert zu bewahren“, schreibt er.


weiterlesen →
Faust Kulturtipp
BUCHPREMIERE ‒ IN DER ROMANFABRIK AM 25. FEBRUAR 2026

RICARDA JUNGE STELLT IHREN NEUEN ROMAN „DIE SCHÖNSTE ZEIT (EDITION FAUST) VOR. MODERIERT WIRD DIE LESUNG VON MARCELA KESSEL (HÖCHSTER SALON B25). EINE VERANSTALTUNG IN KOOPERATION MIT DER ROMANFABRIK UND DEM HESSISCHES LITERATURFORUM IM MOUSONTURM E.V.


weiterlesen →
Gespräch mit dem deutsch-polnischen Schriftsteller Matthias Nawrat anlässlich der Preisverleihung in Berlin am 25. Februar 2026
Antigone solle doch Ruhe geben, den Frieden nicht gefährden

Der Berliner Literaturpeis wird verliehen durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin und Stiftungsratsvorsitzenden der Stiftung Preußische Seehandlung, Kai Wegner. Als Preisträger wird Matthias Nawrat von Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Präsidenten der Freien Universität Berlin, auf die Gastprofessur für deutschsprachige Poetik der Stiftung Preußische Seehandlung am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin berufen. Die Laudatio hält die Autorin und Kulturjournalistin Juliane Liebert.


weiterlesen →
Der chilenische Exildichter Jesús Sepúlveda erlebt Trumps USA
Über heilige Kühe und Exildichter

Ich telefoniere regelmäßig mit meinem chilenischen Freund Jesús Sepúlveda, der als Dichter in den USA lebt ‒ seit geraumer Zeit im Exil, das nun unerträglich geworden ist, weil man als ein „Hispanic“ Angst haben muss, ein Opfer der neuen Migrantenpolitik Donald Trumps und der aufgeheizten Atmosphäre im geteilten Amerika zu werden.


weiterlesen →

Faust Kultur Stiftung
Bergesgrundweg 3

60599 Frankfurt am Main

Telefon: 069 / 71047110-0
Telefax: 069 / 71047110-9
E-Mail:
Web: faustkultur.de


Klicken Sie HIER um das Newsletter-Abo abzubestellen.