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Das ungewisse Schicksal Deutschlands angesichts der technologischen, geopolitischen und wirtschaftlichen Veränderungen weltweit ruft auch Schriftsteller und Intellektuelle auf den Plan, die sich nicht nur Sorgen um ihre Heimat machen: Sie fragen auch nach den alten und neuen Werten und reflektieren die gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung Deutschlands in der zunehmend globalisierten und digitalisierten Welt, in der die Künstliche Intelligenz den Ton angibt. Wie wirkt sich all das auf unsere Wertevorstellungen aus? Was ist heute überhaupt noch wichtig? Welche Rolle spielt dabei die Vergangenheit? All diese Fragen stellt Rudolf Rach, ein Theaterkenner, ehemaliger Verleger sowie Autor von Romanen und Essays, in seinem neuen Buch „Der dritte Blick“, das ein Kompendium aus Lebenserinnerungen, Begegnungen, Anekdoten und Reflexionen zu unserer Epoche ist und in der Edition Faust am 12. Februar 2026 erscheint. Im folgenden Auszug beschäftigt sich Rach mit verschiedenen Persönlichkeiten des kulturellen Lebens in der alten Bundesrepublik Deutschland: Rudolf Arnheim, Georg Stefan Troller und Marcel Reich-Ranicki. Diese Reise in die Vergangenheit ist dem Fotoband „Jüdische Porträts“ der Fotografin Herlinde Koebl geschuldet.
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