Lesung | Gespräch | 21. Januar 2019 19:30 Uhr - Haus für Poesie, Knaackstr. 97 (Kulturbrauerei), 10435 Berlin

Adi Keissar (Screenshot)

Inglourious Poets. Junge jüdische DichterInnen heute

Mit: Miriam Dragina, Autorin und Journalistin, Ukraine; Jo Frank, Verleger, Übersetzer und Autor, Berlin; Adi Keissar, Autorin, Israel; Moderation: Max Czollek, Autor, Berlin

 

In den vergangenen Jahrzehnten ist Berlin zum europäischen Hotspot junger jüdischer Künstler geworden. Am diesem Abend geht der Blick von Berlin in Richtung Ukraine und Israel. Die Autoren Jo Frank (geboren 1982 in Marburg), Miriam Dragina (geboren 1984 in Kiew) und Adi Keissar (geboren 1980 in Jerusalem) sprechen mit dem Berliner Dichter Max Czollek über ihr Selbstverständnis als junge jüdische Lyriker, über tradierte Repräsentation und neue Allianzen. Was heißt es, wenn die jüdische Gegenwart nicht mehr nur allein im Kontext der Schoa und des sich verstärkenden Antisemitismus interpretiert wird? Was auch können Gedichte angesichts einer zunehmend taumelnden Gegenwart bewirken?

 

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Gespräch | Vortrag | 21. Januar 2019 20:00 Uhr - DIE FABRIK, Mittlerer Hasenpfad 5 / Im Hof, 60598 Frankfurt

Hafis, Foto: British Museum

Goethes West-Östlicher Divan und Hafis

Dialogischer Vortrag von und mit Dr. Mahmood Falaki

Vor zweihundert Jahren, 1819, ist Goethes berühmte Gedichtsammlung „West-Östlicher Divan“ erschienen. Sie war inspiriert durch die intensive Auseinandersetzung mit dem bis heute weltweit bewunderten und populären persischen Dichter Hafis, der im 14. Jahrhundert in Shiraz (Iran) wirkte. Goethe bewunderte Hafis und empfand ihn über Raum und Zeit hinweg als Seelenverwandten, als Zwilling.

Wer aber war Hafis? Was macht seine Dichtung bis heute so bedeutend? Fördert auch für uns heute die Begegnung mit Hafis das Verständnis zwischen Okzident und Orient? Diesen und anderen Fragen möchte die Kulturinitiative Ostwestpassagen nachgehen. 

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Lesung | Gespräch | 6. Februar 2019 19:30 Uhr - Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, Frankfurt am Main

Karlheinz Braun: Herzstücke

Moderation: Hubert Spiegel (FAZ)

Niemand hat das deutschsprachige Theater der vergangenen sechzig Jahre so intensiv begleitet wie Karlheinz Braun. Von der Frankfurter „neuen bühne“ mit ihren Uraufführungen von Günter Grass bis Nelly Sachs ging er 1959 in den Suhrkamp Verlag, wo er den Theaterverlag aufbaute: von Max Frisch, Peter Weiss und Martin Walser bis zu Martin Sperr und Peter Handke. Braun gehörte zu dem Lektorat, das 1968 den Suhrkamp Verlag nach dem „Aufstand der Lektoren“ verließ und den Verlag der Autoren gründete, der in den nächsten Jahrzehnten zur wichtigsten Adresse deutscher Theater- und Filmautoren werden sollte. „Herzstücke“ erzählt diese Geschichte und damit die von über hundert Autoren wie Botho Strauß, Dea Loher, Heiner Müller, Rainer Werner Fassbinder, Thea Dorn, Wim Wenders & F. K. Waechter.

 

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erstellt am 09.9.2010