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Gespräch | - Online-Video

Markus Gabriel, Foto: Gerald von Foris

Philosophischer Salon mit Markus Gabriel

Markus Gabriel im Gespräch mit Leon Joskowitz

Gast des zehnten Salons ist Markus Gabriel. Mit dem Shootingstar der deutschen Philosophie spricht Leon Joskowitz über Wahrheit, Kritik am Zeitgeist und den Neoexistenzialismus. Gabriel will durch eine Aktualisierung existenzialistischer Ideen für das 21. Jahrhundert dazu beitragen, die Gegenwart von ihren größten Irrtümern zu heilen. Zugleich hält er die Idee universeller Werte hoch und zeigt sich so als Vertreter einer humanistischen Vernunft, die auch in dunklen Zeiten an moralischem Fortschritt festhält.

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Lesung | Gespräch | - Online-Video

Cinzia Sciuto © Alessandro Fulciniti

Cinzia Sciuto: Die Fallen des Multikulturalismus

Kurzvortrag, moderiertes Gespräch mit Ruthard Stäblein und Michael Hohmann, anschließend Fragen aus dem Publikum per YouTube-Chat

Die in Frankfurt lebende und arbeitende Philosophin und Journalistin Cinzia Sciuto spricht über die zeitgenössische Mode, sich der Frage nach der Identität zu stellen. Von vielen wird der Begriff problemlos in den Mund genommen, sei es in deutschnationaler Ausprägung, sei es bei der LGBTQ-Bewegung (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender). Sciuto anerkennt das Bedürfnis nach Identität, stellt aber fest, daß diese Denkungsart in einer gesellschaftlichen Sackgasse landet. Sie plädiert dafür, mit der Idee einer universalen Emanzipation den identitären Blick in Richtung Zukunft zu öffnen. In ihrem Buch „Die Fallen des Multikulturalismus“ entwickelt Cinzia Sciuto einen gedanklichen Bogen von Laizität als Voraussetzung der Demokratie über die Aporie der Identität bis zu einem Projekt der universalen Emanzipation.

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Gespräch | Film | 24. November 2020 19:00 Uhr - Online

Filmstill „Eingebrannt“

Eingebrannt – Frauen auf Kreta 1941-1945

Infos zu den Online-Zugängen für den Film und für das Filmgespräch erhalten Sie mit der Anmeldung per Email ().

In dieser Dokumentation, die von Barbara Englert und Leonie Englert geschaffen wurde, erzählen ausschließlich Frauen über ihren Widerstand und ihren Kampf gegen die deutsche Besatzung. Diese Erzählungen sind in keinem Buch zu finden und wären mit dem Tod dieser Frauen für immer verlorengegangen. 22 Frauen sprechen über ihren Widerstand, ihre Solidarität, über starke Frauen, über Ängste und Hoffnungen, ihren Überlebenskampf und den Umgang mit den Besatzern: Eine Mutter wird am lebendigen Leibe verbrannt dafür, dass sie ihre Töchter beschützte, junge Mädchen sabotieren einen deutschen Transport russischer Kriegsgefangenen und es galt „sich zu verstecken und nicht zur Schule zu gehen."

Nach der Online-Vorführung findet ein moderiertes Online-Gespräch mit der Regisseurin Barbara Englert statt, an dem sich die ZuschauerInnen einwählen und mit Fragen beteiligen können.

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Lesung | Gespräch | 4. Februar 2021 19:30 Uhr - Online-Livestream

Martin Mosebach © Hagen Schnauss

Martin Mosebach: Krass

Martin Mosebach stellt im Gespräch mit Bernd Eilert seinen neuesten Roman „Krass" vor

Die vom Kulturamt Frankfurt organisierte Reihe Frankfurter Premieren stellt neue Bücher aus Frankfurter Verlagen oder von Autorinnen und Autoren mit Frankfurt-Bezug vor. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Kulturamts Frankfurt am Main mit der Evangelischen Akademie Frankfurt.

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Lesung | Gespräch | 7. Februar 2021 11:00 Uhr - Online-Livestream

Kristof Magnusson © Gunnar Klack

Kristof Magnusson: Ein Mann der Kunst

Kristof Magnusson liest aus seinem Roman „Ein Mann der Kunst", Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)

Ein berühmter Maler, der zurückgezogen auf einer Burg am Rhein lebt, Kunstfreunde, die ihn verehren und ihm ein Museum bauen wollen: eine Begegnung, die die Höhen und Tiefen des Kulturbetriebs ausleuchtet. 
KD Pratz ist ein Künstler der alten Schule, der sich jeglicher Vereinnahmung durch den Kunstbetrieb verweigert hat. Seine Bilder werden hoch gehandelt, er ist weltberühmt. Mit der Welt, verlogen wie sie ist, will er nichts zu tun haben, der eigene Nachruhm aber liegt ihm am Herzen, und so sagt er zu, den Förderverein eines Museums zu empfangen, der den geplanten Neubau ausschließlich seinen Werken widmen will.

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Lesung | Gespräch | 9. Februar 2021 20:00 Uhr - Online-Livestream

Silke Scheuermann, Foto: APE

Silke Scheuermann: Dichten über Pflanzen

Silke Scheuermann liest und spricht mit Prof. Dr. Frederike Middelhoff (Uni Frankfurt) und Prof. Dr. Barbara Thums (Uni Mainz)

Aus Silke Scheuermanns Gedichten sind Pflanzen nicht wegzudenken. Aber wie begegnet man den Pflanzen im Gedicht? Und was verbindet Flora und Poesie? Wenn Scheuermanns Lyrik in Grenzbereiche von Realität und Phantasma, Moderne und Mythologie, Menschlichem und Nicht-Menschlichem führt, stellt sich die Frage nach der Bedeutung der Pflanzen für ihre Poetik und deren Wirkung. Lyrische Begegnungen mit dem Pflanzlichen stehen daher im Mittelpunkt dieses Lesungs- und Gesprächsabends.

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Gespräch | 16. Februar 2021 19:00 Uhr - Jüdisches Museum, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt

Herzl – Eine europäische Geschichte

Abgesagt!

Der Autor Camille De Toledo und der Zeichner Alexander Pavlenko werden anwesend sein. Moderation: Jakob Hoffmann

1882 flieht der jüdische Waise Ilya Brodsky vor den Pogromen in Russland durch halb Europa. In Wien macht er die kurze aber folgenreiche Bekanntschaft mit dem jungen Schriftsteller Theodor Herzl. Jahre später beginnt Brodsky Antworten auf die Frage zu suchen, warum Herzl sich vom einem im Habsburgerreich völlig integrierten Bohemien zum Vorkämpfer einer zionistischen Utopie gewandelt hat. Mit eindrucksvollen Bildern erzählt dieser grafische Roman vom Leben und Wirken Herzls und von einer jüdischen Geschichte Europas.

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Gespräch | 11. Januar 2021 bis 1. Februar 2021

Olivia Wenzel, Foto: Juliane Werner

»Wer bin ich?«

Herkunft und Identität in der Vielfaltgesellschaft

Im Januar 2021 führt die Schader-Stiftung in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt digitale Autorengespräche zu den Themen Herkunft, Heimat und Identität durch. Dabei sein werden Olivia Wenzel, Deniz Ohde und Cihan AcarModeriert werden die Abende im Schader-Forum von Canan Topçu, Dozentin im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften.

Montag, 11. Januar 2021, 18:30 Uhr, Cihan Acar, „Hawaii“
Montag, 25. Januar 2021, 18:30 Uhr, Deniz Ohde, „Streulicht“
Montag, 1. Februar 2021, 18:30 Uhr, Olivia Wenzel, „1000 Serpentinen Angst“

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erstellt am 09.9.2010
aktualisiert am 04.10.2017