Konzert | Lesung | Gespräch | 23. Mai 2019 18:00 Uhr - Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin

Buchumschlag

Buchpremierenfeier: Mare Manuscha

Ein buntes Programm mit Gesprächen sowie musikalischen und künstlerischen Einlagen. Moderation: Cornelia Wilß

In "Mare Manuscha" melden sich Künstlerinnen und Künstler mit Romno-Hintergrund selbstbewusst zu Wort. – Romeo Franz und Cornelia Wilß trafen ihre Gesprächspartner und -partnerinnen aus unterschiedlichen europäischen Ländern an verschiedenen Orten in Deutschland. Die biografischen Interviews geben einen tiefen Einblick in das Kunstschaffen und das politische Engagement der Befragten.

Zu hören und zu sehen im Lichtsaal des Gorki Theaters sind:
Hamze Bytyci (Schauspieler und Aktivist)
Romeo Franz (Musiker und erster Sinto-Europa-Abgeordneter der Grünen)
Dejan Jovanovic (Akkordeonist und Akkordeonlehrer)
Hristo Kyuchukov (Professor für Romani und Türkische Sprachen)
Ilona Lagrene (Bürgerrechtlerin und Autorin)
Nedjo Osman (Dramaturg und Schauspieler)
Imrich Tomáš (Bildender Künstler)
Alfred Ullrich (Maler, Video- und Aktionskünstler)

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Konzert | Gespräch | 26. Mai 2019 15:00 Uhr - Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule, Köln

© Reinhard Doubrawa

20-jähriges Bestehen des Forums Alte Musik Köln

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Forums Alte Musik Köln findet eine öffentliche Festveranstaltung mit Buchpräsentation im Museum für angewandte Kunst Köln – MAKK statt. Die Publikation enthält Beiträge des Schriftstellers Joachim Geil. Reinhard Doubrawa hat zur Publikation Fotografien beigesteuert.

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Gespräch | 3. Juni 2019 20:00 Uhr - Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), 60314 Frankfurt am Main

Rainer Forst

Europäische Aufklärung und Französische Revolution

Rainer Forst und Daniel Cohn-Bendit im Gespräch

 

Immanuel Kant sah die Französische Revolution als „Geschichtszeichen“ dafür, dass die Aufklärung praktisch werden könnte. Der „Ausgang aus selbst verschuldeter Unmündigkeit“, das Abwerfen feudaler sozioökonomischer Fesseln und ideologischer Verblendung sollte durch die kollektive emanzipatorische Tat der Selbstbefreiung realisiert werden. Dieses Ideal prägte das politische Denken Europas auch dort, wo es hinterfragt wurde. Heute gilt es, sich dieses Ideals kritisch zu versichern. Leben wir noch in einer Zeit der Aufklärung, wie Kant meinte, wenn auch nicht in einer aufgeklärten Zeit? Welche Bedeutung hat das erwähnte Ideal in einem Europa, das einerseits von einem wiedererstarkten Nationalismus gekennzeichnet ist und sich andererseits globalen Herausforderungen emanzipatorischer Politik gegenüber sieht, für deren Bewältigung die Institutionen zu fehlen scheinen. Welchen Ort hat heute eine Politik der Befreiung?

 

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erstellt am 09.9.2010