Ausstellung | Gespräch | 14. November 2019 19:00 Uhr - Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Mainzer Landstr. 298, Frankfurt am Main

Diskussionsrunde mit Bühnenprogramm: Mare Manuscha

Im Rahmen der Foto-Ausstellung Mare Manuscha findet eine Diskussionsrunde mit kulturellem Begleitprogramm unter dem Titel „Antiziganismus heute und das Buchprojekt Mara Manuscha" statt.

Referenten: Joachim Brenner (Leiter des Fördervereins Roma e.V.) Alexander Paul Englert (Fotograf), Romeo Franz (Herausgeber und Abgeordneter des Europäischen Parlaments), Romeo Gitano (Rapper, Sänger, Entertainer), Ilona Lagrene (Bürgerrechtlerin und Autorin), Philharmonischer Verein der Sinti und Roma Frankfurt am Main e.V. unter künstlerischer Leitung von Riccardo M Sahiti (Dirigent). Moderation: Armin von Ungern-Sternberg, (Leiter Amt für Multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt) und  Cornelia Wilß (Herausgeberin und Journalistin). Der Eintritt ist frei.

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Lesung | Gespräch | 21. Januar 2020 20:00 Uhr - Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), 60314 Frankfurt a. M.

Philipp Mosetter, Foto: APE

Philipp Mosetter: Kurt. Die Legende unter den Ikonen

Buchvorstellung

Eines Tages meldet sich Kurt unerwartet bei einem alten Kollegen. Was kann
er jetzt nur von ihm wollen? Auf dem Weg zu diesem Treffen erfahren wir die
schillernde Erfolgsgeschichte von Kurt, der sich in der Werbung mit ungewöhnlichen
Strategien und Gegen-den-Strich-Denken einen Namen gemacht hat. Doch was einst als Qualität galt, Kurts genaue Beobachtung der Wirklichkeit und die Entdeckung ihres Wirkmoments, ist mittlerweile formelhafter Marktpolitik gewichen – und zurück bleibt die Erkenntnis: „Von hinten betrachtet ist das Leben eigentlich reine Zeitverschwendung." Philipp Mosetter, einer der wenigen humoristischen Autoren der deutschsprachigen Literatur, verspricht mit seinen selbstironischen Beobachtungen einen amüsanten Auftritt.

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Gespräch | Film | 22. Januar 2020 19:00 Uhr - Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße 42, 80538 München

© Filmkraft München

Verkaufte Götter

Getauscht – Geraubt – Gerettet

Museen außerhalb Afrikas beherbergen gewaltige Sammlungen mit Kultobjekten von unserem Nachbarkontinent. Ganz besonders unsere Museen in Deutschland sind wahre Schatzkammern afrikanischer Identität. In Afrika selbst befinden sich aber nur noch wenige der alten Kulturgüter. Entfacht ist eine hitzige Debatte um Rückführung von Objekten. Museumsleiter müssen sich für ihre Schätze aus Afrika rechtfertigen: Alles nur Raubgut? Der Film nimmt die Spurensuche auf bei Händlern in Westafrika und Sammlern in Europa, auf Auktionen und in Museen in Basel und Bamako, Brüssel, München und Paris zusammen mit einer neuen Generation von afrikanischen Intellektuellen aus Dakar und Berlin.

Anschließend Gespräch mit:

Dr. Romuald Tchibozo, Université Abomey-Calavi in Cotonu/Benin und FU Berlin; Peter Heller, Autor, Regisseur und Produzent, Filmkraft München; Moderation: Dr. Stefan Eisenhofer, Leiter der Abteilungen Afrika und Nordamerika Museum Fünf Kontinente.

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Lesung | Gespräch | 24. Januar 2020 16:00 Uhr - Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, Frankfurt

Litprom-Literaturtage 2020: Migration

24. + 25. Januar 2020

Mit: Carmen Aguirre (Chile/Kanada), Lesley Nneka Arimah (GB/Nigeria/USA), Sharon Bala (Dubai/Kanada), Youssouf Amine Elalamy (Marokko), Tomer Gardi (Israel/Deutschland), Rawi Hage (Libanon/Kanada), Eduardo Halfon (Guatemala/USA), Pedro Kadivar (Iran/Frankreich/Deutschland), Yoko Tawada (Japan/Deutschland), Nacha Vollenweider (Argentinien).

Globale Wanderbewegungen gab es schon immer, und sie könnten in den nächsten Jahren zunehmen. Auch Autoren sind immer öfter unterwegs: dauerhaft oder temporär, freiwillig oder erzwungen. Die Litprom-Literaturtage möchten über Mutter- und Fremdsprachen, National- und Weltliteratur, Flucht, Gesellschaft und Literatur diskutieren.

Tomer Gardi liest aus seinem Roman „Broken German". Kooperationspartner ARTE zeigt die Dokumentation „Exil Deutschland - Abschied von der Türkei". Kanada, Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, schickt drei Autoren. Die Graphic-Novel-Künstlerin Nacha Vollenweider wird die Veranstaltung durch Live-Zeichnungen visualisieren.

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Lesung | Gespräch | 26. Januar 2020 17:00 Uhr - Residenzschloss, Marktplatz 15, 64283 Darmstadt

Abb.: Deutsches Polen-Institut

Literarische Abende im Schloss: Bruno Schulz

Die Lesereihe „Polenlese" des Deutschen Polen-Instituts stellt bedeutende, aber auch weniger bekannte und dennoch herausragende Schriftsteller vor. Das Jahr 2020 beginnt mit Texten von Bruno Schulz. Dieser faszinierende Schriftsteller, Literaturkritiker und Graphiker - von manchen als der „polnische Kafka" bezeichnet - verfasste autobiographisch inspirierte Erzählungen, die von Traumwelten und surrealen Begegnungen geprägt sind.

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Lesung | Gespräch | 30. Januar 2020 19:30 Uhr - Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt

Henry Jaeger: Jakob auf der Leiter

Felix von Manteuffel liest „Jakob auf der Leiter" von Henry Jaeger. Gespräch mit dem Jaeger-Biografen Jakob Stein. Moderation: Harry Oberländer

Mit „Der Gröschaz", einem Roman über sein außergewöhnliches Leben, startete im September 2019 das Projekt zur Erinnerung an den Frankfurter Autor und Gauner Henry Jaeger. Mit der Neuauflage seines Frankfurt-Romans „Jakob auf der Leiter" setzt es sich fort. Anlässlich des 20. Todestages Jaegers liest Felix von Manteuffel aus dem Werk, das erstmals 1973 erschien. „Jakob auf der Leiter" ist die Geschichte eines Schwachen. Es ist gleichzeitig der Roman Henry Jaegers, der die stärksten autobiografischen Züge trägt. Darin lässt er ein Stück Frankfurter Stadtgeschichte (von 1927 bis etwa 1970) auferstehen, gespiegelt in den großen Umwälzungen der Welt.

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Lesung | Gespräch | 3. Februar 2020 18:00 Uhr - stadtRAUMfrankfurt, Mainzer Landstr. 293 (4. OG), Frankfurt a. M.

Sabah Sanhouri, Foto: Passage Wilß

Sudan – ein Land im Umbruch

Lesung aus „Der lange Weg ins Paradies – Neuigkeiten aus Khartum"

Es übersetzt aus dem Arabischen und liest: Dr. Günter Orth
Musikalische Begleitung: Riad Kheder
Moderation: Cornelia Wilß, Passage – Agentur für WeltThemen

Die Gäste des Abends sind:
Sabah Sanhouri, eine junge Schriftstellerin aus Khartum und Initiatorin des Projekts #OneDayFiction, das Schreibworkshops für Jugendliche anbietet.

Hind Meddeb, Journalistin und Dokumentarfilmerin mit tunesisch-französischen Wurzeln. Als Chronistin des Arabischen Frühlings vermittelt ihr filmisches Schaffen Einblicke in die Ereignisse in Kairo, Tunis und Khartum.

Abdelaziz Baraka Sakin, einer der bekanntesten Schriftsteller des Sudan. In seinem literarischen Werk verarbeitet er in magischer, poetischer Schreibart politische Konflikte und schwierige Realitäten in seinem Heimatland.

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Lesung | Gespräch | 12. Februar 2020 19:30 Uhr - Holzhausenschlösschen, Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt

Foto: Wilfried Beege

»Jeder Satz muß passen wie ein Handschuh.«

Ein Abend mit Marie-Luise Scherer, Moderation: Dr. Matthias Weichelt

Mit ihren Reportagen für den „Spiegel" wurde Marie-Luise Scherer zur Legende, ihre „Wahren Geschichten aus vier Jahrzehnten", ihre Bücher „Die Bestie von Paris" und „Die Hundegrenze" wurden für ihre Beobachtungsgabe bewundert und für ihre Sprachkunst gefeiert. Im Holzhausenschlösschen wird sie aus ihren in der Zeitschrift Sinn und Form veröffentlichten Auszügen aus einem Romanmanuskript lesen und sich mit dem Chefredakteur Matthias Weichelt über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Literatur und Reportage, über präzise Sätze und das Glück der Silbenarbeit unterhalten.

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Lesung | Gespräch | 16. Februar 2020 11:00 Uhr - Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Der Lange Tag der Bücher

Acht Frankfurter Verlage – Acht Autoren und deren Bücher im Gespräch

11.00 Uhr | Einführung ins Programm durch Organisator Florian Koch
11.15 Uhr | Henrich Editionen: „Vom Ende der Langsamkeit“ – Ein Forscherroman von Ortrud Toker. Die Autorin im Gespräch mit Cristina Henrich-Kalveram (Verlegerin)
12.00 Uhr | Edition Faust: Michael Quast stellt Philipp Mosetter vor und Philipp Mosetter sein neues Buch
13.00 Uhr | Societäts Verlag: Maria Knissel liest aus ihrem neuen Roman „Letzte Meile“. Moderation: Alf Mentzer (hr2-kultur)
14.00 Uhr | axel dielmann – verlag: „Familie Fisch macht Urlaub“ – Michael Wäser liest aus seinem Roman. Moderation: Axel Dielmann (Verleger)
15.00 Uhr | Frankfurter Verlagsanstalt: Claire Beyer stellt ihren aktuellen Roman „Revanche“ vor. Moderation: Beate Tröger
16.00 Uhr | Verlag der Autoren: „Das ist eine eigene Geschichte…“: Fassbinder und Frankfurt. Juliane Lorenz (Rainer Werner Fassbinder Foundation) und Karlheinz Braun (Verlag der Autoren) im Gespräch mit Annette Reschke
17.00 Uhr | S. Fischer Verlag: Olivia Wenzel präsentiert ihren Roman „1000 Serpentinen Angst“. Moderation: Albert Henrichs (Lektor S. Fischer Verlage)
18.00 Uhr | Größenwahn Verlag: Verlagscollage als Speed-Dating: Dated eure Stadt. Moderation: Aileen Hiecke (Größenwahn Verlag)

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Lesung | Gespräch | 4. März 2020 19:30 Uhr - Literaturforum im Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt

Alexandru Bulucz, Foto: APE

Alexandru Bulucz: was Petersilie über die Seele weiß

Buchpremiere

So wie uns Paul Celan über das Verhältnis von Mohn und Gedächtnis aufgeklärt hat, verrät Alexandru Bulucz in seinem zweiten Gedichtband, was Petersilie über die Seele weiß. Die Gegenüberstellung des Kerns der menschlichen Existenz mit der grünen Suppendekoration vom Balkon gibt bereits im Titel einen Ausblick auf das dichterische Programm von Bulucz, der mit schalkhafter Freude vermeintliche und tatsächliche Gegensätze miteinander verbindet: Profanes steht neben Mystischem, Biographisches neben Groteskem, das Poetische wird mit der Verdauung vermengt – nicht umsonst heißt es gleich zu Beginn „Digestion statt Diegese".

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erstellt am 09.9.2010