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Ausstellung | 16. Februar 2018 bis 27. Mai 2018 - Schirn Kunsthalle, Römerberg, Frankfurt am Main

Jean-Michel Basquiat, Untitled, 1982

Basquiat. Boom for Real

Jean-Michel Basquiat (1960–1988) zählt heute zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Nach wegweisenden Ausstellungen in Basel, Paris und London widmet nun, mehr als 30 Jahre nach seiner letzten Einzelpräsentation in einer öffentlichen Sammlung in Deutschland, die Schirn seinem Werk eine große Ausstellung. In über 100 Arbeiten soll Basquiats Beziehung zu Musik, Texten, Film und Fernsehen seiner Zeit in einem übergeordneten kulturellen Zusammenhang deutlich gemacht werden.

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Konzert | Ausstellung | 28. April 2018 bis 2. Juni 2018 - Instituto Cervantes, Staufenstr. 1, 60323 Frankfurt am Main

Mateo Vilagrasa – La Luz

Ausstellungseröffnung: Samstag 28. April 2018 um 18 Uhr

 

Das Instituto Cervantes präsentiert eine umfassende Werkschau des zeitgenössischen Malers Mateo Vilagrasa, die vor allem Einblicke in seine Zeit in Frankfurt erlaubt. Die Wahl Frankfurts als Schauplatz der Werkschau verdeutlicht die signifikante Rolle der Stadt für den Schaffensprozess des Künstlers.

Mateo Vilagrasas Leben und künstlerisches Werk ist ein philosophisches Experiment mit beeindruckendem Ausmaß. Der Kunsthistoriker und Autor Franscesc Miralles beschreibt den bedeutenden spanischen Maler der Gegenwart als einen „Denker, der malt“. Auf der Suche nach seinem eigenem Selbst geht es Vilagrasa vor allem darum, „das Licht zu malen, das die Membran, welche das Tiefsinnige verdeckt, durchlässt“, wie er selbst erklärt. Denn die Malerei, so erläutert Vilagrasa weiter, suche die Wahrheit, den Sinn des Lebens, und ist nicht der Versuch, pure Schönheit abzubilden.


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Ausstellung | 8. Februar 2018 bis 3. Juni 2018 - Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Rubens, Selbstporträt, um 1638

Rubens. Kraft der Verwandlung

Rubens, das ist große Schau, das ist Wucht, Gigantomanie. Bei ihm gibt es mehr Bewegung, mehr Figuren, mehr Raum, mehr Licht und Farbe als je in einem Bild zuvor. Unerreichte Fleischlichkeit in explosiver Kraft. Der Meister des flämischen Barock, der in einem Brief von sich selbst sagte, er habe weder Zeit zu leben noch zu schreiben, steht für unnachahmliche Schnelligkeit in der Ausführung seiner Arbeiten, er hatte einen Geschäftssinn, ein Gespür für Wirkung und Markt, das nach wie vor überwältigt. An die 3000 Werke sollen aus seinem Atelier stammen, an die 600 davon hat er selbst abgesegnet.

In Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum Wien thematisiert die derzeitige Ausstellung im Frankfurter Städel laut Pressetext „einen bisher wenig beachteten Aspekt in Rubens’ Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief er in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte“.

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Ausstellung | bis 12. August 2018 - Bundeskunsthalle, Friedrich-Ebert-Allee 4 (Museumsmeile), 53113 Bonn

© Marina Abramovic

Marina Abramovic. The Cleaner

Küsse für Vulkane, Ohrfeigen unter Liebenden und tagelanges Stillsitzen im Museum: Marina Abramovic, geboren 1946 in Belgrad, ist derzeit die wohl erfolgreichste und umstrittenste Performancekünstlerin weltweit. Mit ihren Performances bringt sie sich und die Zuschauer immer wieder an ihre Grenzen. Ob sie sich mit einem Messer verletzt oder Besuchern die Gelegenheit gibt, sie zu erschießen – Schmerz und Leiden sind Gegenstand ihrer Kunst. Zeit also, sich näher mit ihr und ihrem Werk zu beschäftigen. Die Bundeskunsthalle Bonn widmet Marina Abramovic eine große Retrospektive. Die Ausstellung „Marina Abramovic. The Cleaner“ ist dort noch bis zum 12. August zu sehen, bevor sie nach Florenz zum Palazzo Strozzi weiterreist.

 

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Ausstellung | bis 26. August 2018 - Liebieghaus Skulpturensammlung, Schaumainkai 71, 60596 Frankfurt am Main

Foto: Liebieghaus / Norbert Miguletz

William Kentridge. O Sentimental Machine

Die Liebieghaus Skulpturensammlung zeigt über 80 Arbeiten und Installationen des 1955 geborenen, südafrikanischen Künstlers William Kentridge. Dies ist nach „Jeff Koons. The Sculptor“ (2012) die zweite Intervention eines Gegenwartskünstlers in die Sammlung des Liebieghauses. Neben Werkgruppen wie der Installation „Refusal of Time“ (2012), der namengebenden Videoinstallation „O Sentimental Machine“ (2015) oder dem vollautomatischen Miniaturtheater „Black Box / Chambre Noir“ (2005) sind in Frankfurt auch neue Arbeiten des Künstlers zu sehen. Darunter die Bronzeskulpturen-Serie „Lexicon“ (2017) oder die kinetische Skulptur „Coffee Pot“ (2018).

 

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Ausstellung | 29. Juli 2018 11:00 Uhr bis 2. September 2018 11:00 Uhr - Bürgerpark Mörfelden, Blumenstraße/Ecke Parkstraße, 64546 Mörfelden

(c) Wulf Kirschner, Neun Prismen

21. Skulpturenpark in Mörfelden-Walldorf

Jedes Jahr im August verwandelt sich der Bürgerpark von Mörfelden-Walldorf zu einem Open-Air-Ausstellungsraum mit Skulpturen, Installationen und Objektkunst. Zwölf Künstler und Künstlerinnen wurden für den 21. Skulpturenpark ausgewählt.

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Ausstellung | 4. Juli 2018 bis 9. September 2018 - Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Ursula Schulz-Dornburg, Kronstadt

Ursula Schulz-Dornburg. The Land In-Between

Die 1938 geborene, in Düsseldorf lebende Künstlerin Ursula Schulz-Dornburg sei eine Spurensucherin und Gegenwartsethnologin, sagt Iris Hasler. In Zusammenarbeit mit Sammlungsleiter Martin Engler hat sie im Frankfurter Städel Museum eine umfangreiche Werkschau eingerichtet: Etwa 200 Schwarzweißfotografien Schulz-Dornburgs aus den Jahren 1980 bis 2012 sind zu sehen. Sie werden in thematisch zusammenhängenden Reihungen präsentiert.

 

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Ausstellung | 11. August 2018 17:00 Uhr bis 16. September 2018 - Ziegelhütte Darmstadt, Kranichsteiner Str.110, 64289 Darmstadt

(c) Darmst. Sez./Shinroku Shimokawa

Panik Raum - Darmstädter Sezession

Kunst auf der Ziegelhütte – skulptural und installativ

Mitglieder und Gäste der Darmstädter Sezession sowie BewerberInnen um den „Preis der Darmstädter Sezession für junge KünstlerInnen 2018“ stellen aus
Sonderschau Shinroku Shimokawa (Preisträger 2016)

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Ausstellung | 4. März 2018 bis 23. September 2018 - Kunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg

© Archiv Robert Lebeck

Robert Lebeck. 1968

„Das Jahr der Studentenunruhen fand ohne mich statt“ So resümiert der deutsche Fotograf, Bildjournalist und Sammler Robert Lebeck (1929–2014) in den „Erinnerungen eines Fotoreporters“ seine Erfahrung des Jahres 1968: „Als in Paris die Barrikaden brannten, arbeitete ich in Florida an einer Serie über zwei ermordete Studentinnen; während Studenten vor dem Springer-Hochhaus demonstrierten, fotografierte ich die Taufe von Hildegard Knefs Kind; und als die Russen in Prag einmarschierten, begleitete ich gerade den Papst nach Bogotá.“

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Ausstellung | 25. April 2018 bis 7. Oktober 2018 - Sprengel Museum Hannover, Kurt-Schwitters-Platz, Hannover

Günter Haese, Typhon

Günter Haese – Hans Uhlmann. Bildhauer der Zweiten Moderne

Das Sprengel Museum Hannover widmet Günter Haese (Kiel 1924 – 2016 in der Nähe von Hannover), der seit seinem Studium in Düsseldorf gelebt und gearbeitet hatte, und Hans Uhlmann (Berlin 1900 – 1975 Berlin) eine Doppelausstellung. Gemeinsam ist beiden, dass sie in der Nachkriegszeit sehr prominent waren, ihr Werk heute jedoch nur noch Spezialisten bekannt ist.

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Ausstellung | bis 14. Oktober 2018 - Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

Michael Riedel, Foto: Marton Perlaki

Michael Riedel. Grafik als Ereignis

Das Werk von Michael Riedel ist an der Schnittstelle von angewandter und freier Grafik angesiedelt – und so zeigt es die kluge, geschickte Übersichtsausstellung, die Eva Linhart konzipiert und kuratiert hat. Von den Signetische Zeichnungen von 1994/95, über 1000 Zeichnungen, die dem Städel gehören und nun zum ersten Mal vollständig gezeigt werden, über die raumgreifenden Installationen und Poster Paintings bis hin zu bewegten digitalen Bildern zeigt die Ausstellung Grafik als einen offenen Prozess – als ein sich selbst fortschreibendes System in der Kunst.

 

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erstellt am 09.9.2010