Veranstaltung beendet

Ausstellung | 8. Februar 2018 bis 3. Juni 2018 - Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Rubens, Selbstporträt, um 1638

Rubens. Kraft der Verwandlung

Rubens, das ist große Schau, das ist Wucht, Gigantomanie. Bei ihm gibt es mehr Bewegung, mehr Figuren, mehr Raum, mehr Licht und Farbe als je in einem Bild zuvor. Unerreichte Fleischlichkeit in explosiver Kraft. Der Meister des flämischen Barock, der in einem Brief von sich selbst sagte, er habe weder Zeit zu leben noch zu schreiben, steht für unnachahmliche Schnelligkeit in der Ausführung seiner Arbeiten, er hatte einen Geschäftssinn, ein Gespür für Wirkung und Markt, das nach wie vor überwältigt. An die 3000 Werke sollen aus seinem Atelier stammen, an die 600 davon hat er selbst abgesegnet.

In Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum Wien thematisiert die derzeitige Ausstellung im Frankfurter Städel laut Pressetext „einen bisher wenig beachteten Aspekt in Rubens’ Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief er in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte“.

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Ausstellung | bis 31. Januar 2019 - Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Falsches Rot

Die Ausstellung „Falsches Rot“ arbeitet mit der Genauigkeit und Tiefe dreier zeitgenössischer Lyriker und Autoren, die unter anderem danach fragen, was heute noch links sein heißt. 50 Jahre nach '68 hat das Literaturhaus Stuttgart den Buchpreisträger, Schriftsteller und Lyriker Frank Witzel, den Lyriker und Verleger Ulf Stolterfoht sowie den Lyriker und Fotograf Dieter M. Gräf eingeladen, diese Frage in einer gemeinsam für das Literaturhaus kuratierten Ausstellung zu bearbeiten.

 

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Ausstellung | bis 10. Februar 2019 - Liebieghaus Skulpturensammlung, Schaumainkai 71, 60596 Frankfurt

Foto: Liebieghaus

Medeas Liebe und die Jagd nach dem Goldenen Vlies

Der Mythos um Medea, der Barbarin aus Kolchis, die ihr Volk aus Liebe zu dem griechischen Eroberer Jason verrät, ihm in seine Heimat folgt, wo sie dann von ihm verraten wird und sich grausam rächt, hat sich tief in das kulturelle Gedächtnis Europas eingegraben und ist in allen Kunstgattungen präsent. Es gibt allein 13 Opern, etliche Filme (darunter eine Verfilmung von Pier Paolo Pasolini mit Maria Callas), Gemälde und natürlich die Tragödie von Euripides, uraufgeführt 431 v. Chr.

Dieses Drama entfaltet eine narrative Wucht, die uns auch heute noch treffen kann. Legendär ist hier eine Frankfurter Inszenierung von 1976. Hans Neuenfels inszenierte mit Elisabeth Trissenaar als Medea in der Hauptrolle. Am Tag nach der Premiere folgte in den Zeitungen zunächst ein Verriss nach dem anderen. Besonders Peter Iden tat sich hierbei mit besonders drastischen Worten hervor: „Die Aufführung ist sinnlos, widerwärtig, tatsächlich ekelhaft.“ (Immerhin räumte der Theaterkritiker Jahre später ein, dass er sich damals geirrt und die Qualität der Inszenierung nicht erkannt habe.)

 

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Ausstellung | 12. Oktober 2018 bis 3. März 2019 - Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 4, 68165 Mannheim

© Zefrey Throwell

Konstruktion der Welt

Kunst und Ökonomie 1919-1939 und 2008-2018

2018 jährt sich der Höhepunkt der globalen Finanzkrise zum zehnten Mal und bietet damit den aktuellen Bezug einer großen Themenausstellung im vor einem Jahr eröffneten Neubau der Kunsthalle Mannheim, die sich der Spiegelung ökonomischer Phänomene in der bildenden Kunst widmet. Zwei Phasen werden in den Blick genommen und zueinander in Beziehung gesetzt.

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Ausstellung | 29. November 2018 bis 31. März 2019 - S-Bahnstation Taunusanlage (B-Ebene), Frankfurt am Main

Franziska Kneidl: Als Erstes die Clowns

Franziska Kneidl hat aus der ungegenständlichen Malerei auf Leinwand Skulpturenensembles entwickelt, die z. B. in die Sammlungen des Museums für Moderne Kunst und des Museums Angewandte Kunst in Frankfurt Eingang gefunden haben. Die Figurinen bestehen aus mehrschichtig drapierten und bemalten, daher semitransparenten Kunststofffolien. In den Räumlichkeiten des Kunstvereins EBENE B1 wird sie nun eine Reihe neuer Arbeiten zeigen. Inszeniert werden die körperhaften, kostbar-opulenten Folienobjekte hinter Glasscheiben, an denen die S-Bahn-Fahrgäste tagaus und tagein vorbeigehen.

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Ausstellung | 30. November 2018 bis 31. März 2019 - Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München

Anna Vogel, Across the Screen

LAND SCOPE

Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff aus der DZ BANK Kunstsammlung

Die Ausstellung widmet sich der Landschaftsdarstellung in der zeitgenössischen Fotokunst. In der Zusammenschau von über 130 Kunstwerken, die zwischen 1972 und 2018 entstanden sind, zeichnet die Ausstellung den Facettenreichtum der fotografischen Naturdarstellungen bis in die Gegenwart nach, setzt die Weiterentwicklung und nicht selten die Überwindung der Gattung Landschaft mit Hilfe des Lichtbildes ins Relief.

Die Ausstellung zeigt Werke u.a. von Claudia Angelmaier, Ursula Böhmer, Mona Breede, Lucinda Devlin, William Eggleston, Jochen Gerz, Beate Gütschow, Raphael Hefti, Dan Holdsworth, Carsten Höller, Roni Horn, Axel Hütte, Magdalena Jetelová, Sven Johne, Peter Keetman, Robert Longo, Richard Mosse, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Thomas Ruff, Adrian Sauer, Stephen Shore, Maria Sewcz, Hiroshi Sugimoto und Anna Vogel.

 

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Ausstellung | bis 1. September 2019 - Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main

Grey Is The New Pink – Momentaufnahmen des Alterns

Um ein anderes, positives Altersbild bemüht sich die Ausstellung „Grey Is The New Pink“ im Frankfurter Weltkulturen Museum. Kuratorin Alice Pawlik möchte einen globalen Blick auf das Älterwerden werfen. Dabei greift sie nicht nur auf ethnographische Objekte aus der Museumssammlung zurück. Die interdisziplinäre Schau umfasst auch Fotografien, Filme, Zeichnungen, Literatur und Rauminstallationen.

Ein Teil der Präsentation resultiert aus einem Call for Content – einem Aufruf des Museums an die Öffentlichkeit, Bilder vom Altern einzusenden. Etwa 165 Beiträge sind zu sehen: zumeist fotografische Momentaufnahmen aus dem Alltag älterer Menschen. Sie tanzen und lachen, spielen Tischkicker, haben also viel mehr Spaß, als Senioren gemeinhin zugetraut wird. Mit Erwartungen und Rollenklischees spielt auch der kenianische Künstler Osborne Macharia. Er inszeniert vier ältere Herren als Rapper. Macharia fotografiert sie mit Skateboard und Ghettoblaster, in lässigen, bisweilen gewagten Posen und Outfits.

 

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erstellt am 09.9.2010