Veranstaltung beendet

Ausstellung | 8. Februar 2018 bis 3. Juni 2018 - Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Rubens, Selbstporträt, um 1638

Rubens. Kraft der Verwandlung

Rubens, das ist große Schau, das ist Wucht, Gigantomanie. Bei ihm gibt es mehr Bewegung, mehr Figuren, mehr Raum, mehr Licht und Farbe als je in einem Bild zuvor. Unerreichte Fleischlichkeit in explosiver Kraft. Der Meister des flämischen Barock, der in einem Brief von sich selbst sagte, er habe weder Zeit zu leben noch zu schreiben, steht für unnachahmliche Schnelligkeit in der Ausführung seiner Arbeiten, er hatte einen Geschäftssinn, ein Gespür für Wirkung und Markt, das nach wie vor überwältigt. An die 3000 Werke sollen aus seinem Atelier stammen, an die 600 davon hat er selbst abgesegnet.

In Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum Wien thematisiert die derzeitige Ausstellung im Frankfurter Städel laut Pressetext „einen bisher wenig beachteten Aspekt in Rubens’ Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief er in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte“.

→ Details


Veranstaltung beendet

Ausstellung | 12. Oktober 2018 bis 3. März 2019 - Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 4, 68165 Mannheim

© Zefrey Throwell

Konstruktion der Welt

Kunst und Ökonomie 1919-1939 und 2008-2018

2018 jährt sich der Höhepunkt der globalen Finanzkrise zum zehnten Mal und bietet damit den aktuellen Bezug einer großen Themenausstellung im vor einem Jahr eröffneten Neubau der Kunsthalle Mannheim, die sich der Spiegelung ökonomischer Phänomene in der bildenden Kunst widmet. Zwei Phasen werden in den Blick genommen und zueinander in Beziehung gesetzt.

→ Details


Ausstellung | 9. Februar 2019 bis 28. März 2019 - Marburger Kunstverein, Biegenstraße 1, 35037 Marburg

Emila Neumann (Detail)

Shifting Baselines - Emilia Neumann/Urban Hüter

Mit gezielten Setzungen haben Emilia Neumann und Urban Hüter sich die Räume des Marburger Kunstvereins erobert. Dabei wurde nicht an Material gespart.

→ Details


Ausstellung | 30. November 2018 bis 31. März 2019 - Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München

Anna Vogel, Across the Screen

LAND SCOPE

Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff aus der DZ BANK Kunstsammlung

Die Ausstellung widmet sich der Landschaftsdarstellung in der zeitgenössischen Fotokunst. In der Zusammenschau von über 130 Kunstwerken, die zwischen 1972 und 2018 entstanden sind, zeichnet die Ausstellung den Facettenreichtum der fotografischen Naturdarstellungen bis in die Gegenwart nach, setzt die Weiterentwicklung und nicht selten die Überwindung der Gattung Landschaft mit Hilfe des Lichtbildes ins Relief.

Die Ausstellung zeigt Werke u.a. von Claudia Angelmaier, Ursula Böhmer, Mona Breede, Lucinda Devlin, William Eggleston, Jochen Gerz, Beate Gütschow, Raphael Hefti, Dan Holdsworth, Carsten Höller, Roni Horn, Axel Hütte, Magdalena Jetelová, Sven Johne, Peter Keetman, Robert Longo, Richard Mosse, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Thomas Ruff, Adrian Sauer, Stephen Shore, Maria Sewcz, Hiroshi Sugimoto und Anna Vogel.

 

→ Details


Ausstellung | 9. Februar 2019 bis 7. April 2019 - Portikus, Alte Brücke 2/Maininsel, 60594 Frankfurt am Main

© Tala Madani

Tala Madani - Oven Light

Eine rund herum gelungene Schau aus im Raum inszenierten Gemälden und (Trick-)Filmarbeiten präsentiert die in Teheran geborene und in Los Angeles lebende Künstlerin Tala Madani in ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Deutschland.

→ Details


Ausstellung | bis 14. April 2019 - Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

Gestaltung: Werner Epstein

Moderne am Main 1919–1933

Liest man den Begriff Bauhaus – und man liest ihn derzeit oft anlässlich des 100-jährigen Jubiläums – fallen einem sofort die Städte Weimar und Dessau ein. Dass auch Frankfurt am Main in den Zwanzigern ein bedeutendes Zentrum moderner Gestaltung war, führt die Ausstellung „Moderne am Main 1919–1933“ – kuratiert von Grit Weber, Annika Sellmann, Klaus Klemp und Matthias Wagner K – deutlich vor Augen. War das Bauhaus die Akademie vieler Gestaltungsideen, so war Frankfurt die Werkstatt, in der diese praktisch umgesetzt wurden: „Das Bauhaus hat gedacht, und Frankfurt hat gemacht!“

 

→ Details


Ausstellung | bis 28. April 2019 - Opelvillen Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, 65428 Rüsselsheim

© Antanas Sutkus

Antanas Sutkus. Fotografien

Auf einer Schwarzweißfotografie ist der französische Philosoph Jean-Paul Sartre zu sehen. Er schreitet leicht gebückt durch eine Dünenlandschaft. Sartre scheint sich gegen starken Wind zu stemmen. Das Bild ist 1965 auf der Kurischen Nehrung im damals sowjetischen Litauen entstanden. Der 1939 geborene Fotograf Antanas Sutkus durfte Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir während ihres mehrtägigen Litauen-Besuchs ablichten. Sutkus' Sartre-Fotografie ist zu einer Ikone geworden.

 

→ Details


Ausstellung | 29. November 2018 bis 30. April 2019 - S-Bahnstation Taunusanlage (B-Ebene), Frankfurt am Main

Franziska Kneidl: Als Erstes die Clowns

Franziska Kneidl hat aus der ungegenständlichen Malerei auf Leinwand Skulpturenensembles entwickelt, die z. B. in die Sammlungen des Museums für Moderne Kunst und des Museums Angewandte Kunst in Frankfurt Eingang gefunden haben. Die Figurinen bestehen aus mehrschichtig drapierten und bemalten, daher semitransparenten Kunststofffolien. In den Räumlichkeiten des Kunstvereins EBENE B1 wird sie nun eine Reihe neuer Arbeiten zeigen. Inszeniert werden die körperhaften, kostbar-opulenten Folienobjekte hinter Glasscheiben, an denen die S-Bahn-Fahrgäste tagaus und tagein vorbeigehen.

→ Details


Ausstellung | bis 1. September 2019 - Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main

Grey Is The New Pink – Momentaufnahmen des Alterns

Um ein anderes, positives Altersbild bemüht sich die Ausstellung „Grey Is The New Pink“ im Frankfurter Weltkulturen Museum. Kuratorin Alice Pawlik möchte einen globalen Blick auf das Älterwerden werfen. Dabei greift sie nicht nur auf ethnographische Objekte aus der Museumssammlung zurück. Die interdisziplinäre Schau umfasst auch Fotografien, Filme, Zeichnungen, Literatur und Rauminstallationen.

Ein Teil der Präsentation resultiert aus einem Call for Content – einem Aufruf des Museums an die Öffentlichkeit, Bilder vom Altern einzusenden. Etwa 165 Beiträge sind zu sehen: zumeist fotografische Momentaufnahmen aus dem Alltag älterer Menschen. Sie tanzen und lachen, spielen Tischkicker, haben also viel mehr Spaß, als Senioren gemeinhin zugetraut wird. Mit Erwartungen und Rollenklischees spielt auch der kenianische Künstler Osborne Macharia. Er inszeniert vier ältere Herren als Rapper. Macharia fotografiert sie mit Skateboard und Ghettoblaster, in lässigen, bisweilen gewagten Posen und Outfits.

 

→ Details


erstellt am 09.9.2010