Veranstaltung beendet

Ausstellung | bis 22. September 2019 - Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstraße 30–32, 60311 Frankfurt

„Portrait of a Young Child“, ca. 1950

Michel Campeau. The Donkey that Became a Zebra: Darkroom Stories

Im Jahr 2005 habe er eine gewaltige Invasion des Digitalen gespürt, erzählt der 1948 geborene Fotograf Michael Campeau. Damals begann er, Dunkelkammern in seiner Heimatstadt Montreal und auf der ganzen Welt zu fotografieren. Campeaus digitale Farbaufnahmen aus der Serie „Darkrooms“ halten die im Verschwinden begriffene, analoge Fototechnik fest. „Keine Filme, das bedeutet auch keine Dunkelkammern mehr“, gibt Campeau zu bedenken.

 

Neben der fotografischen Praxis gilt Campeaus Leidenschaft auch dem Erwerb historischer Dias und Abzüge. „Ich versuche, schöne Dinge zu sammeln“, sagt er. Eine in Mexiko entstandene, private Schwarzweißfotografie aus den Fünfzigerjahren lieh der Schau ihren Titel, „The Donkey that Became a Zebra“. Eine fünfköpfige Gruppe posiert dort auf einem unbeholfen dekorierten Fuhrwerk. Die unfreiwillig komische Hauptrolle spielt jedoch ein mit Zebrastreifen bemalter Esel.

 

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Ausstellung | bis 17. November 2019 - Deutsches Theatermuseum, Galeriestr. 4a (Hofgartenarkaden), München

Ödön von Horváth, 1928

»Ich denke ja gar nichts, ich sage es ja nur.«

Ödön von Horváth und das Theater

 

Theaterkunst sammelnd zu bewahren und für die Nachwelt zu erhalten, hat sich das Deutsche Theatermuseum in München zur Aufgabe gemacht. Immer wieder überrascht das Museum mit eindrucksvoll gestalteten Ausstellungen zu Theaterhäusern, Schauspielern*innen, Kostüm- und Bühnenbildner*innen, Regisseur*innen, verschiedenen Genres oder zu einzelnen Autoren. Derzeit ist eine Ausstellung dem 1901 geborenen Ödön von Horváth und drei seiner wichtigsten Theaterstücke gewidmet.

 

Der Titel der Ausstellung „Ich denke ja gar nichts, ich sage es ja nur“ – ein Zitat aus dem Stück Kasimir und Karoline von 1932, bildet zusammen mit den beiden anderen berühmten „Volksstücken“ Horváths, Italienische Nacht und Geschichten aus dem Wiener Wald (beide aus dem Jahr 1931), die Grundlage der Ausstellung.

 

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Ausstellung | 13. September 2019 bis 23. November 2019 - Galerie Kai Dikhas, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84, Aufgang 2 (Ecke Oranienstr. / Stallschreiberstr.), 10969 Berlin

© Alfred Ullrich

Alfred Ullrich. ONE OFF

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 12. September 2019, 19 Uhr

Der Künstler Alfred Ullrich ist ein erfahrener und ausgebildeter Drucker und Grafiker. Über viele Jahre beschäftigt er sich mit dem breiten Medium der Radierung, von der Kaltnadel über die Aquatinta bis hin zu Eigentechniken. Dabei interessieren ihn oft Beschädigung, quasi Verwundungen des Materials, aus denen er abstrakte Arbeiten in einer ihm eigenen Klarheit und Eleganz schafft.

Die Galerie Kai Dikhas gibt Einblick in Ullrichs aktuelles Schaffen. Monotypien sind meist experimentelle Drucke, die nur ein einziges Mal gedruckt werden können. Zum Beispiel trägt der Drucker auf die Druckplatte Farbe auf und druckt mit der Druckerpresse oder per Hand direkt auf Papier. Die entstehenden Werke sind also einmalig, wie der Gedanke eines Werkes oder der für Künstler so beglückende Entstehungsmoment.

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erstellt am 09.9.2010