Veranstaltung beendet

Tanz | 2. November 2018 bis 11. November 2018 - Opernhaus Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4, 42283 Wuppertal

© Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Café Müller / Das Frühlingsopfer

Der Streit am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch geht weiter, und noch ist kein Ende in Sicht. Nach Unstimmigkeiten zwischen der künstlerischen und der geschäftsführenden Leitung und der Unfähigkeit, sich gütlich zu einigen, werden jetzt wieder die Gerichte bemüht. Schade eigentlich. Dass das die Tänzer und Tänzerinnen nicht unberührt lässt, kann man sich vorstellen. Doch sie tanzen weiter. Sie tanzen wieder. Und können hierbei einmal mehr auf das Erbe von Pina Bausch zurückgreifen. Mit „Café Müller“ und „Le Sacre du printemps“ nehmen sie gleich zwei wegweisende Stücke der Choreographin für einen Doppelabend wieder auf.

 

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Veranstaltung beendet

Tanz | 17. Januar 2019 bis 20. Januar 2019 - Opernhaus Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4, 42283 Wuppertal

© Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

1980 – Ein Stück von Pina Bausch

Auch fast vierzig Jahre nach der Entstehung zeigt „1980“ – lapidar nach dem Entstehungsjahr so genannt – kaum Alterserscheinungen. Für die 2009 für alle überraschend verstorbene Pina Bausch war „1980“ eine ihrer wichtigsten Choreografien. Nicht verwunderlich, wenn man erfährt, dass im Jahr der Entstehung ihr Lebenspartner, Bühnen- und Kostümbildner Rolf Borzik, verstarb.

Pina Bausch stürzte sich in Arbeit und schuf mit „1980“ ein Werk, das Trauer und Abschied genauso thematisiert wie die Sehnsucht nach der Unbeschwertheit der Kindheit. Dabei geht es durchaus auch humorvoll zu. So etwa in einer Szene, in der sich einer der Tänzer nackt wie ein Baby mit Rassel auf ein kleines Fell legt.

Für „1980“ schuf erstmals Peter Pabst das Bühnenbild für das Tanztheater Wuppertal. Er lässt die Bühne bis auf die Brandmauern offen und bedeckt den Boden mit einer echten Rasenfläche, auf der einsam ein Reh steht. Der Bühnenraum also als Spielwiese für die Mitglieder der Company, einen Zauberkünstler und einen älteren Turner am Barren.

 

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erstellt am 09.9.2010