Konzert | 24. Januar 2019 19:30 Uhr - Goethe-Uni Frankfurt, Campus Westend, Trude-Simonsohn-Saal im Casino

Ernest Bloch um 1900

Konzert zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Ramón Jaffé (Violoncello) und Monica Gutman (Klavier)


Das Konzertprogramm umfasst Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert, die direkt oder indirekt an jüdische Erinnerungen anknüpfen. Sehr exponiert geschieht dies in der 2018 komponierten „Anne Frank-Suite“ des 1979 in Minsk geborenen Leon Gurvitch. Hier tritt die Musik in einen Dialog mit der Lebensgeschichte des jungen Mädchens aus Frankfurt, dessen Tagebuch und Schicksal sich in das kulturelle Gedächtnis unserer Zeit eingeschrieben haben. Weitere persönliche Zeugnisse begegnen in dem Marcel Reich-Ranicki gewidmeten Klavierstück „Mein Leben“ von Gurvitch, den „Passionen“ für Violoncello (1998) von Don Jaffé und in Ernest Blochs Zyklus „From Jewish Life“ (1924). Mit den Stücken von Erwin Schulhoff, der vor 125 Jahren geboren wurde, kommen zwei frühe Werke des Komponisten zur Aufführung.

 

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Konzert | 14. Februar 2019 bis 15. Februar 2019 - Dr. Hoch's Konservatorium, Sonnemannstr. 16, 60314 Frankfurt

Tribute to Clara Schumann

14. und 15. Februar 2019, jeweils 19:00 Uhr

„Selbstvergessen“ schrieb die 15-jährige Clara Schumann ihr anspruchsvolles Klavierkonzert Op. 7. Begleitet vom Gewandhausorchester unter Felix Mendelssohn war sie die Solistin bei der Uraufführung 1834 in Leipzig. Zum 200. Geburtstag von Clara Schumann widmet die litauische Pianistin Guoda Gedvilaite dieser charakterstarken Persönlichkeit ein Konzertprogramm – die Klavierkonzerte von Clara und Robert Schumann. Außerdem überraschen das Kammerorchester Klaipeda (Litauen) und sein künstlerischer Leiter, der Cellist Mindaugas Backus, mit zeitgenössischen Werken von litauischen Komponistinnen.

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Konzert | Performance | 20. März 2019 bis 24. März 2019 - Alte Oper, Opernplatz, 60313 Frankfurt am Main

Foto: Alte Oper / Wonge Bergmann

Anders hören – Die Abramovic-Methode für Musik

Marina Abramovic, eine der bekanntesten und einflussreichsten Performancekünstlerinnen der Welt, hat eigens für die Alte Oper Frankfurt ein Kunstprojekt entwickelt, das Musik und ihre Abramovic-Methode zusammenbringt. Für Marina Abramovic war ihr Körper immer Thema und Medium ihres künstlerischen Schaffens zugleich. Aus diesem künstlerischen Selbstverständnis heraus hat sie über die Jahre hinweg die Abramovic-Methode entwickelt, die aus einer Anzahl von Übungen besteht.

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erstellt am 09.9.2010