Lesung | 16. August 2019 20:00 Uhr - Brentanobad, Haupteingang Rödelheimer Parkweg 1, Frankfurt am Main

Oliver Bottini: Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Krimilesung im Brentanobad


Als in Rumänien eine junge Deutsche erstochen aufgefunden wird, führt die Spur zu einem landwirtschaftlichen Großbetrieb in Mecklenburg. Der Frankfurter Oliver Bottini erzählt spannend von der Wirklichkeit der Globalisierung, vom Landraub der Agrarkonzerne und den einschneidenden Veränderungen. Dafür gab es 2018 den Deutschen Krimipreis.

 

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Lesung | 16. August 2019 19:00 Uhr - Evangelische Kirche Hochstadt, Hauptstr. 4, 63477 Maintal

Neunte Hochstädter Lyriknacht

Es lesen: Andreas Altmann, Thomas Bachmann, Carolin Callies, Thomas Rosenlöcher, Ulrike Almut Sandig und die Debütanten Konstantin Petry, Lea Weiss. Moderation: Harry Oberländer

Die Hochstädter Lyriknacht in Erinnerung an Horst Bingel gibt es seit 2010. Namhafte Lyriker, aber auch jugendliche Debütanten stellen ihre Gedichte vor. Die Lesungen werden auch dieses Jahr von Musik begleitet: Bernhardt Brand-Hofmeister (Orgel), Stephan Völker (Saxofon).

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Lesung | Gespräch | 21. August 2019 19:30 Uhr - Historische Villa Metzler, Schaumainkai 15, 60594 Frankfurt

Gregor Dotzauer

Lyrik lesen – Gedichte im Gespräch

Seit 2016 stellt die Reihe „Lyrik lesen – Gedichte im Gespräch“, eine Kooperation von Deutschlandfunk Kultur mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, wichtige lyrische Neuerscheinungen vor. Erstmalig veranstaltet das Kulturamt Frankfurt am Main „Lyrik lesen“ nun in Frankfurt. Jan Bürger, Gregor Dotzauer und Maren Jäger diskutieren über aktuelle Gedichtbände und bringen zudem je einen Lyrik-Buchtipp mit, Birgitta Assheuer liest. Die Moderation übernimmt Barbara Wahlster.

 

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Lesung | Gespräch | 29. August 2019 19:30 Uhr - Ignatz Bubis Gemeindezentrum, Savignystr. 66, 60325 Frankfurt

Autorenfoto: Wolfgang Stahr

Maxim Biller: Sechs Koffer

Maxim Biller liest und spricht mit seinem Editor-at-large, Helge Malchow

In jeder Familie gibt es Geheimnisse und Gerüchte, die von Generation zu Generation weiterleben. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. In seinem Roman „Sechs Koffer“ erzählt Maxim Biller von einem solchen Gerücht, dessen böse Kraft bis in die Gegenwart reicht. Aus sechs Perspektiven erzählt der Roman von einem großen Verrat, einer Denunziation. Das Opfer: der Großvater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hingerichtet wurde. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft.

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Lesung | Gespräch | 14. September 2019 15:00 Uhr - Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt

Textland. Made in Germany 2019

Erinnern | Erzählen | Identität

Das Literaturfest Textland. Made in Germany wurde im vergangenen Herbst mit großem Interesse von Publikum und Medienlandschaft aufgenommen. Es öffnet seine Bühne für literarische Begegnungen und intensive Diskussionen nun ein weiteres Mal. Autorinnen und Autoren mit polykulturellem Selbstverständnis treten in einen lebendigen Dialog über verbindende und oft auch widersprüchliche bis kontroverse Erinnerungsnarrative in der Gegenwartsliteratur.

Liste der teilnehmenden Autorinnen und Autoren

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Veranstaltung beendet

Oper | bis 17. August 2019 - Orchestermuschel / Musikpavillon im Palmengarten, Frankfurt am Main

Rossini: Die verkehrte Braut

Kammeroper Frankfurt im Palmengarten (Open Air)


Nachdem seine erste Oper 1810 in Venedig uraufgeführt wurde, erhielt der 19-jährige Komponist Gioacchino Rossini einen Auftrag vom Teatro del Corso in Bologna. Dort wurde seine zweite Oper im Herbst 1811 uraufgeführt: L’Equivoco Stravagante, ein dramma giocoso in zwei Akten nach einem Libretto von Gaetano Gasbarri. Es geht darin um Ernestina, die ihr reicher Vater mit dem noch reicheren Buralicchio verheiraten möchte und die sich gleichzeitig vom armen, aber charmanten Ermanno hofieren lässt. Nach einigen Verstrickungen und Intrigen, die der Diener des Vaters, der auch ein Vertrauter Ermannos ist, in Gang setzt, verzichtet Buralicchio auf die Heirat, und Ermanno und Ernestina finden zueinander.

Die Oper kam beim Publikum gut an – bei der Zensur weniger! Trotz einiger Änderungen wurde die Aufführung in Bologna bereits nach drei Vorstellungen verboten, und die Oper verschwand aus dem Repertoire. Erst 1965 wurde sie in Italien wiederentdeckt und -aufgeführt, danach mehrmals auch in Deutschland.

 

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Theater | bis 28. August 2019 - Domplatz, A-5020 Salzburg

© SF/Matthias Horn

Jedermann

Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes von Hugo von Hofmannsthal

 

Seit 1920 erschallt der Ruf „Jedermann“ über den Domplatz in Salzburg, und die Inszenierung dieses Spiels vom Sterben des reichen Mannes ist mehr als Kult, sondern trifft auch noch heute die Zuschauer*innen (mehr als 30.000 Pro Jahr) mitten hinein in existenzielle Fragen über Leben und Tod. Beispielhaft vorgeführt am Leben und Sterben eines reichen Mannes.

 

Da ändert auch das immer wiederkehrende Bohei um die Besetzung und Kleiderfrage der Buhlschaft wenig, sondern ist eher so zu verstehen, wie es Valery Tscheplanowa, die diesjährige Buhlschaft, treffend formuliert: „In dem Stück geht es um den Tod. Zwei Stunden lang. Und die Buhlschaft wird als willkommene frische Brise wahrgenommen. Darum hat diese Figur eine solche Bedeutung erlangt. Sie soll möglichst frisch sein, möglichst lebendig und lebenshungrig sein, und das Kleid soll besonders rot sein!“

 

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Ausstellung | bis 1. September 2019 - Schlossberg, 35683 Dillenburg

Plastik von Levent Kunt

Bollwerk. Zeitgenössische Kunst in den Dillenburger Kasematten

Ein Projekt anlässlich des Kultursommers Mittelhessen 2019


Der Gang durch die Kasematten des Dillenburger Schlossbergs hinterlässt ambivalente Gefühle. Zum einen repräsentiert das Bollwerk Macht und Überlegenheit, ein in den Felsen gehauener Schutzraum für Soldaten, Burg- und Stadtbewohner. Zum anderen zeigt sich dort aber auch die Kehrseite der Macht, als unwirtlicher Ort der Gewalt und der Ausgrenzung. Eng verknüpft mit der europäischen Geschichte, wird der Ort nun Schauplatz einer großen Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Zehn überregional agierende Mitglieder des Oberhessischen Künstlerbundes treffen auf fünf internationale Künstler, um mit ortsbezogenen Arbeiten den Themen des Bollwerks nachzuspüren, diese auf die Gegenwart zu beziehen und damit auch die Frage nach einer europäischen Identität im 21. Jahrhundert zu stellen.

 

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Ausstellung | bis 1. September 2019 - Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main

Grey Is The New Pink – Momentaufnahmen des Alterns

Um ein anderes, positives Altersbild bemüht sich die Ausstellung „Grey Is The New Pink“ im Frankfurter Weltkulturen Museum. Kuratorin Alice Pawlik möchte einen globalen Blick auf das Älterwerden werfen. Dabei greift sie nicht nur auf ethnographische Objekte aus der Museumssammlung zurück. Die interdisziplinäre Schau umfasst auch Fotografien, Filme, Zeichnungen, Literatur und Rauminstallationen.

Ein Teil der Präsentation resultiert aus einem Call for Content – einem Aufruf des Museums an die Öffentlichkeit, Bilder vom Altern einzusenden. Etwa 165 Beiträge sind zu sehen: zumeist fotografische Momentaufnahmen aus dem Alltag älterer Menschen. Sie tanzen und lachen, spielen Tischkicker, haben also viel mehr Spaß, als Senioren gemeinhin zugetraut wird. Mit Erwartungen und Rollenklischees spielt auch der kenianische Künstler Osborne Macharia. Er inszeniert vier ältere Herren als Rapper. Macharia fotografiert sie mit Skateboard und Ghettoblaster, in lässigen, bisweilen gewagten Posen und Outfits.

 

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Ausstellung | 28. Juli 2019 bis 1. September 2019 - Parkanlage am Bürgerhaus Mörfelden, Blumenstr./Parkstr., 64546 Mörfelden-Walldorf

22. Skulpturenpark Mörfelden-Walldorf

Eröffnung: Sonntag, 28. Juli 2019, 11 Uhr, Einführung: Dr. Isa Bickmann


Zum 22. Mal verwandelt sich der Bürgerpark der Stadt Mörfelden-Walldorf im August in einen Open-Air-Ausstellungsraum. Eingeladen zur Bewerbung waren bildende Künstler der Bereiche Skulptur, Installation und Objektkunst. Aus den Einreichungen wurden 10 Künstler ausgewählt, die das breite Spektrum zeitgenössischen mehrdimensionalen Schaffens präsentieren. Moderne Materialien wie Beton und Kunststofffolie stehen klassischen Werkstoffen wie Basalt und Cortenstahl gegenüber. Konkrete Kunst trifft auf Assemblagen und auf konzeptbasierte Arbeiten. Ausstellende sind sowohl Noch-Studierende als auch national und international renommierte Künstler und Künstlerinnen mehrerer Generationen: Felicithas Arndt, Edgar Diehl, Gertraud Hasselbach, Steve Johnson, Xue Liu, Faxe M. Müller, Stefan Pinl, Thomas Reifferscheid, Felix Rombach und Katrin Trost.


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Ausstellung | bis 7. September 2019 - Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main

Oskar Maria Graf, Porträt, 1918

Oskar Maria Graf: Rebell, Weltbürger, Erzähler

Die Ausstellung zeigt den bayerischen Dichter Oskar Maria Graf (1894–1967) als internationalen, weltoffenen, auch rebellischen Schriftsteller. Im Mittelpunkt stehen die Zeit des Exils und die Frage nach der „wahren Heimat“. Von 1933 bis 1938 lebte Graf in Wien und Brünn und ab 1938 in der Metropole New York, deren Vielfalt und Vitalität er liebte. Als Autor von weltliterarischem Rang schrieb er im Exil seine größten Werke – Texte, die vor dem Hintergrund der heutigen weltpolitischen Lage von großer Aktualität sind und deren Wiederentdeckung lohnt. Zugleich blieb er der „Heimat“ verbunden, insbesondere durch seine Sprache, aber auch durch seine Erscheinung: Seine Lederhose legte er auch auf der Fifth Avenue nicht ab.

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Ausstellung | bis 8. September 2019 - Frankfurter Kunstverein, Markt 44, 60311 Frankfurt am Main

© Yves Netzhammer

Empathische Systeme

Als Thema der Ausstellung benennt Kuratorin Franziska Nori das emotionale Verhältnis zwischen Mensch und Maschine.

 

Wie Gliederpuppen muten die menschlichen Figuren an, die Yves Netzhammer in seinen Animationsfilmen und Zeichnungen auftreten lässt. Die Arbeiten des 1970 geborenen, in Zürich lebenden Künstlers entstehen fast ausschließlich am Computer. Seine Werke tragen mitunter rätselhafte Titel wie „Das Gefühl präziser Haltlosigkeit beim Festhalten der Dinge“.

 

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Lesung | Gespräch | 4. September 2019 bis 8. September 2019 - Deutsches Theater (Kammerspiele) und Heinrich-Böll-Stiftung, 10117 Berlin

Deutsch-Israelische Literaturtage 2019

„Lauter, immer lauter?“ mit: Dov Alfon, Friedrich Ani, Sami Berdugo, Maayan Ben Hagai, Franzobel, Dilek Güngör, Mati Shemoelof und Tijan Sila

Mit dem Auftrieb der Populisten ist einiges ins Wanken geraten – nicht nur in den USA, Brasilien oder Italien, wo Populisten bereits das Sagen haben. Auch bei uns – in Deutschland und in Israel – werden sie immer lauter. Es sind unruhige Zeiten, in denen unsere Gesellschaften gespalten und gleichzeitig zunehmend gelähmt erscheinen. Wie viel Angst und Unzufriedenheit wollen wir uns noch einreden lassen? Wie stabil sind wir und wie immun unsere Demokratien?

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Konzert | 12. September 2019 bis 17. September 2019 - Brügge, Köln, Berlin, Celle und Dresden

© Junge Deutsche Philharmonie

ENDZEIT

Herbstournee mit Jonathan Nott und dem JACK Quartet


Auf der diesjährigen Herbsttournee der Jungen Deutschen Philharmonie treffen unter demTitel ENDZEIT Helmut Lachenmanns „Tanzsuite mit Deutschlandlied“ für Streichquartett und Sinfonieorchester und Richard Strauss’ „Ein Heldenleben“ aufeinander. Das JACK Quartet übernimmt den Streichquartett-Part in Lachenmanns Werk. Jonathan Nott, Erster Dirigent und Künstlerischer Berater der Jungen Deutschen Philharmonie, leitet die fünf Konzerte in Brügge, Köln, Berlin, Celle und Dresden.

 

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Ausstellung | bis 22. September 2019 - Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstraße 30–32, 60311 Frankfurt

„Portrait of a Young Child“, ca. 1950

Michel Campeau. The Donkey that Became a Zebra: Darkroom Stories

Im Jahr 2005 habe er eine gewaltige Invasion des Digitalen gespürt, erzählt der 1948 geborene Fotograf Michael Campeau. Damals begann er, Dunkelkammern in seiner Heimatstadt Montreal und auf der ganzen Welt zu fotografieren. Campeaus digitale Farbaufnahmen aus der Serie „Darkrooms“ halten die im Verschwinden begriffene, analoge Fototechnik fest. „Keine Filme, das bedeutet auch keine Dunkelkammern mehr“, gibt Campeau zu bedenken.

 

Neben der fotografischen Praxis gilt Campeaus Leidenschaft auch dem Erwerb historischer Dias und Abzüge. „Ich versuche, schöne Dinge zu sammeln“, sagt er. Eine in Mexiko entstandene, private Schwarzweißfotografie aus den Fünfzigerjahren lieh der Schau ihren Titel, „The Donkey that Became a Zebra“. Eine fünfköpfige Gruppe posiert dort auf einem unbeholfen dekorierten Fuhrwerk. Die unfreiwillig komische Hauptrolle spielt jedoch ein mit Zebrastreifen bemalter Esel.

 

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Tanz | 3. Oktober 2019 bis 6. Oktober 2019 - Opernhaus Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4, 42283 Wuppertal

© Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

como el musguito en la piedra, ay si, si, si ...

Das Tanztheater Wuppertal zeigt anlässlich des zehnten Todestages der Choreographin Pina Bausch – sie starb am 30. Juni 2009 in Wuppertal an Krebs – ihre letzte Arbeit „... como el musguito en la piedra, ay si, si, si ... (... wie das Moos auf dem Stein ...)“. Der posthum beigefügte Titel ist eine Zeile aus dem Lied „Volver a los 17“ der chilenischen Sängerin Violeta Parra.

 

Ausgangspunkt und Inspiration für diese Arbeit war ein mehrwöchiger Aufenthalt der Künstlerin mit ihren 21 Tänzer*innen in Chile. Dort gesammelte Erfahrungen und Eindrücke finden sich in dieser letzten Arbeit wieder, die am 12. Juni 2009 in Wuppertal uraufgeführt wurde.

 

Es ist eine Liebeserklärung an Chile: seine Bevölkerung, seine vielfältige Kultur und seine Tänze. Ausdruck findet dies in einer Aneinanderreihung von mehreren Episoden, Miniaturen, Sketchen – durchsetzt mit mal ironischen oder witzigen, aber auch bedrohlichen und tragischen Elementen – es geht also weit über das Lokale hinaus um universelle Befindlichkeiten des Menschen.

 

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Festival | bis 11. November 2019 - Bundesweite Tournee, Termine unter https://www.circus-krone.com/tour-2019/

Circus Krone (Screenshot)

Circus Krone: Mandana

Manege frei! – Beim Jubiläumsprogramm von Circus Krone verwandelt sich das Zelt in einen goldenen Palast der Zwanzigerjahre und eine märchenhafte Erzählung nimmt die Besucher*innen mit auf eine Reise.

 

100 Jahre Circus Krone und wieder unterwegs mit artistischen Höchstleistungen und ihrem Markenzeichen – den spektakulären Tierdressuren. Nicht umsonst zieren Löwe, Pferd und Elefant das Wappen des Unternehmens. Eine wechselvolle Geschichte durchlebte der Circus, und interessanteweise standen immer Ehepaare an der Spitze, die sich mit Vorliebe Tieren und der Arbeit mit ihnen zuwendeten. Die Frauen den Pferden, die Männer meist den Raubkatzen.

 

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Ausstellung | bis 17. November 2019 - Deutsches Theatermuseum, Galeriestr. 4a (Hofgartenarkaden), München

Ödön von Horváth, 1928

»Ich denke ja gar nichts, ich sage es ja nur.«

Ödön von Horváth und das Theater

 

Theaterkunst sammelnd zu bewahren und für die Nachwelt zu erhalten, hat sich das Deutsche Theatermuseum in München zur Aufgabe gemacht. Immer wieder überrascht das Museum mit eindrucksvoll gestalteten Ausstellungen zu Theaterhäusern, Schauspielern*innen, Kostüm- und Bühnenbildner*innen, Regisseur*innen, verschiedenen Genres oder zu einzelnen Autoren. Derzeit ist eine Ausstellung dem 1901 geborenen Ödön von Horváth und drei seiner wichtigsten Theaterstücke gewidmet.

 

Der Titel der Ausstellung „Ich denke ja gar nichts, ich sage es ja nur“ – ein Zitat aus dem Stück Kasimir und Karoline von 1932, bildet zusammen mit den beiden anderen berühmten „Volksstücken“ Horváths, Italienische Nacht und Geschichten aus dem Wiener Wald (beide aus dem Jahr 1931), die Grundlage der Ausstellung.

 

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Tanz | 16. November 2019 bis 24. November 2019 - Opernhaus Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4, 42283 Wuppertal

© Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Wiesenland

Ein Stück von Pina Bausch

 

Entstanden ist das Stück im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Budapest und dem Théâtre de la Ville Paris. Einmal mehr ging es bei diesem Stück darum, die Atmosphäre und gewonnenen Eindrücke eines mehrwöchigen Aufenthaltes in einem fremden Land – diesmal war es Ungarn – in eine wirkungsvolle Choreographie mit ausdrucksstarken Bildern zu übertragen. Für die heutige Sicht auf dieses Stück ist zu bedenken, dass Ungarn im Jahr 2000 weitaus weltoffener und liberaler war als heute, und die Musik von ungarischen Sinti und Roma in der aktuell nationalistischen Stimmung als Inspirationsquelle nur noch schwer vorstellbar wäre.

 

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erstellt am 09.9.2010