Lesung | Gespräch | 17. Februar 2019 11:00 Uhr - Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Der Lange Tag der Bücher

Der Lese-Marathon der Frankfurter Publikumsverlage an einem Sonntag im Februar im Haus am Dom geht ins 16. Jahr. Acht Frankfurter Verlage bieten am 17. Februar von 11 bis 19 Uhr ein Programm, in dem etliche neue Frühjahrsbücher vorgestellt und mit den Moderatoren diskutiert werden.

Der S. Fischer Verlag etwa präsentiert die in der FAZ veröffentlichten Gerichtsreportagen der Autorin Rachel Erdtmann unter dem Titel „Ich würde es wieder tun“. Ingrid Fuchs recherchierte die bewegende Geschichte der Anna-Schmidt-Schule während der Zeit des Nationalsozialismus, das Buch erscheint bei Henrich Editionen. Auch die Publikation des Größenwahn Verlages rückt die NS-Zeit in den Fokus: hr-Redakteur Stefan Sprang erzählt das Leben des berühmten Tenors und Exilanten Joseph Schmidt, mit Hörbeispielen unter dem Titel „Ein Lied in allen Dingen“.

 

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Konzert | 21. Februar 2019 20:00 Uhr - Alte Oper, Opernplatz, 60313 Frankfurt am Main

Martin Grubinger © Simon Pauly

Nordische Nacht

Mit Martin Grubinger und den Göteborger Symphonikern


In der heutigen Musikszene gibt es Virtuosen zuhauf – vor allem Pianisten und Violinisten, aber auch Cellisten füllen die Konzertsäle, während andere Instrumente es schwerer haben. Umso bemerkenswerter ist der Ruhm des Schlagzeugers Martin Grubinger, der es versteht, das Publikum mit einem ausgefeilten Programm ins Konzert zu locken und ihm die Vielfalt der Schlaginstrumente vorzuführen. Grubinger, der in Salzburg geboren wurde und am Bruckner-Konservatorium in Linz und am Mozarteum in Salzburg studiert hat und an der Zürcher Hochschule der Künste unterrichtet, ist in dieser Saison Artist in Residence der ProArte Konzertdirektion Frankfurt. In einem Zyklus von drei Konzerten zeigt er sein technisches Geschick und seine solistische Vielseitigkeit.

 

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Lesung | 21. Februar 2019 19:30 Uhr - Universitätsarchiv Frankfurt, Dantestraße 9, 60325 Frankfurt am Main

Ulrike Almut Sandig

Horst Bingel-Preis für Literatur an Ulrike Almut Sandig

Ulrike Almut Sandig (Jg. 1979) erhält den Horst Bingel-Preis für Literatur 2018. Sie wird für ihr lyrisches Werk geehrt. Ulrike Almut Sandig legte ihr lyrisches Debüt mit dem Band „Zunder“ vor (2005), es folgte „Streumen“ (2007), ebenfalls erschienen in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Leipzig. Vertonungen ihrer Gedichte, Grenzgänge in Hörspiel, Musik und Film entstehen in internationaler Kooperation mit Künstlern unterschiedlicher Disziplinen. Seit den Erzählungen „Flamingos“ (2010) wird Sandig von Schöffling & Co. Vertreten. Ihr jüngster Gedichtband „Ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt“ erschien dort 2016.

 

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Lesung | 22. Februar 2019 20:00 Uhr - Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), 60314 Frankfurt am Main

Otto A. Böhmer

Otto A. Böhmer: Frei nach Schopenhauer

Otto A. Böhmer ist seiner Neigung zur Philosophie immer wieder schriftstellerisch nachgegangen. Mit seinem Roman „Frei nach Schopenhauer“ beschäftigt er sich nach dem Essay „Schopenhauer oder Die Erfindung der Altersweisheit“ erneut mit dem großen Frankfurter Denker. Der Held seines Romans heißt Egidius Fitzroy, ist Professor und Philosoph. Er berät Menschen, die sich mit Sinnfragen und Lebensproblemen an ihn wenden. Neben ihm lernen wir weitere wunderliche Zeitgenossen kennen, und immer wieder bieten Schopenhauersche Lebensweisheiten Orientierung. Da schickt ihn die Schopenhauer Gesellschaft auf ein Kreuzfahrtschiff …

 

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Lesung | Gespräch | 25. Februar 2019 19:30 Uhr - Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt

Zur rechten Zeit: Wider die Rückkehr des Nationalismus

Mit Norbert Frei, Franka Maubach, Christina Morina und Maik Tändler

 

Die Sehnsucht nach einer „konservativen Revolution“ zieht sich durch die gesamte deutsche Nachkriegsgeschichte. Immer wieder forderten Nationalkonservative und Rechtsradikale die liberale Demokratie heraus. Doch seit der Flüchtlingskrise hat sich die Sprengkraft ihrer Argumente enorm verstärkt: Viele nationalistische Positionen sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. In ihrem Buch führen die Historiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena vor Augen, was derzeit auf dem Spiel steht – und wie es dazu gekommen ist.

 

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Lesung | 27. Februar 2019 20:00 Uhr - Hessisches Literaturforum, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt

Paulus Böhmer, Foto: Dirk Skiba

Ein Abend für Paulus Böhmer

Am 5. Dezember 2018 ist der Lyriker Paulus Böhmer im Alter von 82 Jahren plötzlich und unerwartet in Frankfurt verstorben. Wie kaum ein anderer zeitgenössischer Autor hat Paulus Böhmer die Möglichkeiten des epischen Langgedichts genutzt, um die menschliche Existenz und ihre Vergänglichkeit in all ihren Facetten zu erkunden. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hölty-Preis 2010, dem Robert-Gernhardt-Preis 2013 und dem Peter-Huchel-Preis 2015. An diesem Abend hatte er seinen neuesten Gedichtband „NO HOME“ vorstellen wollen. Was ihm selbst leider nicht mehr vergönnt war, werden u.a. Eva Demski, Thomas Hettche und Alban Nikolai Herbst zu seinem Andenken tun. 

 

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Film | 28. Februar 2019 19:00 Uhr - Instituto Cervantes Frankfurt, Staufenstr. 1, 60323 Frankfurt am Main

Peruanischer Independent-Film: GEN Hi8 und PISAHUECO

Gezeigt werden die Spielfilme „GEN Hi8“ (2017) von Miguel Miyahira und „PISAHUECO“ (2018) von Sergio Fernández Muñoz. Beide Filme thematisieren den Umgang mit Neuen Medien unter Jugendlichen und zeigen dabei auch Medien- und Zeitgeschichtliches. Während der Kurzfilm „PISAHUECO“ den missbräuchlichen Umgang im schulischen Alltag behandelt, zeigt „GEN Hi8“ die Faszination an Video und Dinge, die Jugendliche im Peru der 1990er Jahre interessierten.

 

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Gespräch | 28. Februar 2019 19:30 Uhr - Deutsch-Italienische Vereinigung e.V., Arndtstraße 12, 60325 Frankfurt

Carlo Levi, Foto: Carl Van Vechten

Er-lesenes Italien: Birgit Sander über Carlo Levi

In der Reihe Er-lesenes Italien steht Italienische Literatur im Fokus, ausgewählt und kommentiert von Vertretern aus Frankfurter Museen. Dr. Birgit Sander, stellvertretende Direktorin und Kuratorin am Museum Giersch der Goethe-Universität, spricht mit mit Dr. Stefana Sabin über Carlo Levis „Cristo si è fermato a Eboli“ (Christus kam nur bis Eboli). Der Roman ist ein Klassiker des 20. Jahrhunderts, ein Text zwischen Autobiographie, Essay und Fiktion, in dem Levi seine Verbannung rekonstruiert und mit einer Mischung aus Sachlichkeit und Nostalgie auf eine von Gott und Staat vernachlässigte Gegend blickt.

 

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Gespräch | 7. März 2019 20:00 Uhr - Villa Leonhardi, Zeppelinallee 18, Frankfurt am Main

Svenja Flaßpöhler (Screenshot)

Philosophischer Salon: Svenja Flaßpöhler

Vierter Gast des „Philosophischen Salons“ ist Svenja Flaßpöhler, Philosophin, Chefredakteurin des Philosophie Magazins und Autorin der Streitschrift „Die potente Frau“. In dieser plädiert sie für einen offensiven, selbstbestimmten Begriff von Weiblichkeit und ein neues Gespräch zwischen den Geschlechtern. Der Philosoph Leon Joskowitz spricht mit Svenja Flaßpöhler an diesem Abend über Mann und Frau. Gibt es einen maskulinen und einen femininen Geist? Unterscheidet sich männliches und weibliches Denken? In welchem Verhältnis stehen sie und welche Rolle spielen die unterschiedlichen leiblichen Erfahrungen von Frau und Mann?

 

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Lesung | 26. März 2019 20:00 Uhr - Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), 60314 Frankfurt am Main

Ales Steger, Foto: Bernhard Aichner

Aleš Šteger: Über dem Himmel unter der Erde

Der in Ljubljana (Slowenien) lebende Romancier und Dichter Aleš Šteger stellt seinen jüngst bei Hanser erschienenen Gedichtband „Über dem Himmel unter der Erde“ vor. „Liebe ist / eine kleine Katze / die Wasser trinkt / aus einer Schale mit / Sprung": So klar und leicht erklingen Štegers Gedichte – sogar in deutscher Sprache. Den richtigen Ton bei der Übertragung ins Deutsche hat Štegers Freund und Kollege Matthias Göritz getroffen. Er wird die Lesung moderieren.

 

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Veranstaltung beendet

Film | Festival | 30. Januar 2019 bis 16. Februar 2019 - An diversen Orten in Frankfurt am Main

Africa Alive

Aktuelles afrikanisches Film- und Kulturschaffen, Themenreihen und Werkschauen bedeutender Filmschaffender – das bietet seit 25 Jahren „Africa Alive“. 1994 gegründet, gibt das Festival afrikanischen Künstler*innen aus Film, aber auch Literatur, Bildende Kunst und Musik in Frankfurt ein breites Forum.

 

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Oper | bis 23. Februar 2019 - Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden

Foto: Karl & Monika Forster

Don Giovanni

Wie ein Penner reckt sich eine dunkle Gestalt auf einer Bank an der rechten Seite der Bühne, während auf einer oberen Ebene schlanke Frauen in knallroten Strumpfhosen einen rhythmischen Tanz vollführen. Dann steht die Gestalt von der Bank auf, zieht sich eine Maske übers Gesicht und eilt mit flatternden Mantelschößen in den Verführungskampf: Es ist Don Giovanni! In engen schwarzen Hosen und mit nackter Brust unter dem langen schwarzen, wallenden Mantel gibt der amerikanische Bariton Christopher Bolduc sein fulminantes Rollendebüt als Don Giovanni in der Neuinszenierung von Nicolas Brieger am Staatstheater Wiesbaden. Sein Duett mit Zerlina, die Katharina Konradi mit ebenso viel schauspielerischem Charme wie gesanglicher Brillanz gibt, ist ein musikalischer Höhepunkt der Aufführung.

 

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Ausstellung | 12. Oktober 2018 bis 3. März 2019 - Kunsthalle Mannheim, Friedrichsplatz 4, 68165 Mannheim

© Zefrey Throwell

Konstruktion der Welt

Kunst und Ökonomie 1919-1939 und 2008-2018

2018 jährt sich der Höhepunkt der globalen Finanzkrise zum zehnten Mal und bietet damit den aktuellen Bezug einer großen Themenausstellung im vor einem Jahr eröffneten Neubau der Kunsthalle Mannheim, die sich der Spiegelung ökonomischer Phänomene in der bildenden Kunst widmet. Zwei Phasen werden in den Blick genommen und zueinander in Beziehung gesetzt.

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Festival | 7. März 2019 bis 10. März 2019 - An diversen Orten in Frankfurt am Main

Fokus Lyrik – Festivalkongress

Die Lyrik gehört zu den interessantesten Kunstformen unserer Zeit. Der vom Kulturamt der Stadt Frankfurt und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung veranstaltete Festivalkongress Fokus Lyrik unternimmt eine Bestandsaufnahme der zeitgenössischen Lyrik-Szene und bietet ein Forum zum Austausch und zur Vernetzung. Neben Podien zur Lage und Zukunft der Lyrik wird es performative Lesungen, eine öffentliche Jury-Sitzung und eine Ringvorlesung-in-a-Day geben, kurartiert von den Dichtern Tristan Marquardt und Monika Rinck.

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Konzert | Performance | 20. März 2019 bis 24. März 2019 - Alte Oper, Opernplatz, 60313 Frankfurt am Main

Foto: Alte Oper / Wonge Bergmann

Anders hören – Die Abramovic-Methode für Musik

Marina Abramovic, eine der bekanntesten und einflussreichsten Performancekünstlerinnen der Welt, hat eigens für die Alte Oper Frankfurt ein Kunstprojekt entwickelt, das Musik und ihre Abramovic-Methode zusammenbringt. Für Marina Abramovic war ihr Körper immer Thema und Medium ihres künstlerischen Schaffens zugleich. Aus diesem künstlerischen Selbstverständnis heraus hat sie über die Jahre hinweg die Abramovic-Methode entwickelt, die aus einer Anzahl von Übungen besteht.

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Tanz | 21. März 2019 bis 24. März 2019 - Opernhaus Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4, 42283 Wuppertal

© Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Arien

Ein Stück von Pina Bausch

Pina Bausch revolutionierte nicht nur das Tanzen, sondern experimentierte auch mit Bühnenbild und Requisiten. In Arien setzt ein Paar die Bühne zentimetertief unter Wasser und richtet im Bühnenhintergrund auch noch eine Art Swimmingpool ein, in dem ein Nilpferd bequem baden kann. Denn für Arien ließ sich die Choreographin ein lebensgroßes und lebensechtes Nilpferd bauen, das sie in eine schöne und zugleich traurige Liebesaffäre mit einer Tänzerin verwickelt.

 

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Ausstellung | 29. November 2018 bis 31. März 2019 - S-Bahnstation Taunusanlage (B-Ebene), Frankfurt am Main

Franziska Kneidl: Als Erstes die Clowns

Franziska Kneidl hat aus der ungegenständlichen Malerei auf Leinwand Skulpturenensembles entwickelt, die z. B. in die Sammlungen des Museums für Moderne Kunst und des Museums Angewandte Kunst in Frankfurt Eingang gefunden haben. Die Figurinen bestehen aus mehrschichtig drapierten und bemalten, daher semitransparenten Kunststofffolien. In den Räumlichkeiten des Kunstvereins EBENE B1 wird sie nun eine Reihe neuer Arbeiten zeigen. Inszeniert werden die körperhaften, kostbar-opulenten Folienobjekte hinter Glasscheiben, an denen die S-Bahn-Fahrgäste tagaus und tagein vorbeigehen.

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Ausstellung | 30. November 2018 bis 31. März 2019 - Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München

Anna Vogel, Across the Screen

LAND SCOPE

Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff aus der DZ BANK Kunstsammlung

Die Ausstellung widmet sich der Landschaftsdarstellung in der zeitgenössischen Fotokunst. In der Zusammenschau von über 130 Kunstwerken, die zwischen 1972 und 2018 entstanden sind, zeichnet die Ausstellung den Facettenreichtum der fotografischen Naturdarstellungen bis in die Gegenwart nach, setzt die Weiterentwicklung und nicht selten die Überwindung der Gattung Landschaft mit Hilfe des Lichtbildes ins Relief.

Die Ausstellung zeigt Werke u.a. von Claudia Angelmaier, Ursula Böhmer, Mona Breede, Lucinda Devlin, William Eggleston, Jochen Gerz, Beate Gütschow, Raphael Hefti, Dan Holdsworth, Carsten Höller, Roni Horn, Axel Hütte, Magdalena Jetelová, Sven Johne, Peter Keetman, Robert Longo, Richard Mosse, Inge Rambow, Heinrich Riebesehl, Thomas Ruff, Adrian Sauer, Stephen Shore, Maria Sewcz, Hiroshi Sugimoto und Anna Vogel.

 

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Tanz | 29. März 2019 bis 31. März 2019 - Opernhaus Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4, 42283 Wuppertal

© Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

PALERMO PALERMO

Choreographie von Pina Bausch aus dem Jahr 1989

 

Das Stück „PALERMO PALERMO“ entwickelte und erprobte Pina Bausch zusammen mit dem Ensemble im Rahmen einer Koproduktion mit dem Teatro Biondo Stabile auf Sizilien. Es war das zweite Mal, dass ein Stück auf Einladung außerhalb Wuppertals erarbeitet und Beobachtungen vor Ort in Bewegung, Szenen und Atmosphäre umgesetzt wurden. Eindrücke, Gedanken, Bilder, die das Ensemble während seines Aufenthaltes in der sizilianischen Metropole gesammelt hat, werden auf der Bühne sichtbar und vermitteln einen Eindruck von den Verhältnissen vor Ort und dem Lebensgefühl der Bewohner*innen.

 

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Ausstellung | bis 14. April 2019 - Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

Gestaltung: Werner Epstein

Moderne am Main 1919–1933

Liest man den Begriff Bauhaus – und man liest ihn derzeit oft anlässlich des 100-jährigen Jubiläums – fallen einem sofort die Städte Weimar und Dessau ein. Dass auch Frankfurt am Main in den Zwanzigern ein bedeutendes Zentrum moderner Gestaltung war, führt die Ausstellung „Moderne am Main 1919–1933“ – kuratiert von Grit Weber, Annika Sellmann, Klaus Klemp und Matthias Wagner K – deutlich vor Augen. War das Bauhaus die Akademie vieler Gestaltungsideen, so war Frankfurt die Werkstatt, in der diese praktisch umgesetzt wurden: „Das Bauhaus hat gedacht, und Frankfurt hat gemacht!“

 

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Tanz | 27. April 2019 bis 28. April 2019 - Theater Bonn (Opernhaus), Am Boeselagerhof 1, 53111 Bonn

Foto: Theater Bonn / Thilo Beu

CALLAS – Ein Tanzstück von Reinhild Hoffmann

27. April 2019, 19.30 Uhr + 28. April 2019, 18.00 Uhr


Am 18. September 1983 wurde Reinhild Hoffmanns Choreographie „CALLAS“ in der Bremer Concordia uraufgeführt. Im Jahre 2012 rekonstruierte sie diese Arbeit mit dem Ensemble des Tanztheater Bremen. 2017 – fünfunddreißig Jahre nach der Uraufführung – wird Reinhild Hoffmann von Philippe Cohen, dem künstlerischen Direktor des Genfer Balletts, eingeladen, ihr choreographisches Meisterwerk mit dem Ballet du von Grand Théâtre de Génève erneut einzustudieren.

Reinhild Hoffmann, geboren 1943, war neben Pina Bausch und Susanne Linke eine Pionierin des modernen Tanztheaters. Dreimal waren Inszenierungen von ihr zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen: 1983 „Könige und Königinnen“, im Jahr darauf „CALLAS“ und 1986 „Föhn“.

 

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Film | 25. Oktober 2018 bis 11. Juli 2019 - Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt a. M.

Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman

Die Lecture & Film-Reihen im Frankfurter Filmmuseum bieten nicht nur filmwissenschaftlich Interessierten inspirierende Einblicke in das Schaffen wichtiger Regisseure und Regisseurinnen. In guter Erinnerung sind Abende mit Warhols filmischem Werk, Agnès Varda, Jean-Luc Godard, Pasolini oder zuletzt „Tropical Underground“, das Brasiliens filmische Avantgarde in den Mittelpunkt stellte.

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Ausstellung | bis 1. September 2019 - Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main

Grey Is The New Pink – Momentaufnahmen des Alterns

Um ein anderes, positives Altersbild bemüht sich die Ausstellung „Grey Is The New Pink“ im Frankfurter Weltkulturen Museum. Kuratorin Alice Pawlik möchte einen globalen Blick auf das Älterwerden werfen. Dabei greift sie nicht nur auf ethnographische Objekte aus der Museumssammlung zurück. Die interdisziplinäre Schau umfasst auch Fotografien, Filme, Zeichnungen, Literatur und Rauminstallationen.

Ein Teil der Präsentation resultiert aus einem Call for Content – einem Aufruf des Museums an die Öffentlichkeit, Bilder vom Altern einzusenden. Etwa 165 Beiträge sind zu sehen: zumeist fotografische Momentaufnahmen aus dem Alltag älterer Menschen. Sie tanzen und lachen, spielen Tischkicker, haben also viel mehr Spaß, als Senioren gemeinhin zugetraut wird. Mit Erwartungen und Rollenklischees spielt auch der kenianische Künstler Osborne Macharia. Er inszeniert vier ältere Herren als Rapper. Macharia fotografiert sie mit Skateboard und Ghettoblaster, in lässigen, bisweilen gewagten Posen und Outfits.

 

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erstellt am 09.9.2010