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Lesung | Gespräch | - Online-Video

Kristof Magnusson © Gunnar Klack

Kristof Magnusson: Ein Mann der Kunst

Kristof Magnusson liest aus seinem Roman „Ein Mann der Kunst", Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)

Ein berühmter Maler, der zurückgezogen auf einer Burg am Rhein lebt, Kunstfreunde, die ihn verehren und ihm ein Museum bauen wollen: eine Begegnung, die die Höhen und Tiefen des Kulturbetriebs ausleuchtet. 
KD Pratz ist ein Künstler der alten Schule, der sich jeglicher Vereinnahmung durch den Kunstbetrieb verweigert hat. Seine Bilder werden hoch gehandelt, er ist weltberühmt. Mit der Welt, verlogen wie sie ist, will er nichts zu tun haben, der eigene Nachruhm aber liegt ihm am Herzen, und so sagt er zu, den Förderverein eines Museums zu empfangen, der den geplanten Neubau ausschließlich seinen Werken widmen will.

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Konzert | - Online

Screenshot

On Air

Ensemble Modern im Livestream

Seit April 2020 hängt die Existenz des 1980 gegründeten Ensemble Modern an seidenen Fäden. Die zu Beginn der Pandemie erfundene, neue digitale Live-Konzertreihe „On Air“ macht auf höchstem künstlerischen Niveau Konzerte des Spezialensembles für zeitgenössischen Musik im Netz zugänglich, wie das kürzlich inszenierte Jubiläumskonzert mit Werken von 40 Komponisten und Komponistinnen. Die Reihe wird fortgesetzt. (-ert)

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Gespräch | - Online-Video

Alice Hasters

Rassismus – brauchen wir einen neuen Begriff, eine andere Sprache dafür?

Im Gespräch: Die Journalistinnen Alice Hasters und Canan Topçu

Mit dem regelmäßigen Debattenformat „StreitBar“ lädt die Bildungsstätte Anne Frank bewusst Menschen mit widerstreitenden Positionen zum konstruktiven Streitgespräch über ein kontroverses Thema ein. Dieses Mal wird Moderatorin Hadija Haruna-Oelker ihre Gäste fragen, worüber wir eigentlich genau reden, wenn wir von Rassismus sprechen – und ob Menschen trotz geteilter guter (antirassistischer) Absichten zu oft aneinander vorbeireden. 

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Konzert | - Online-Video

Screenshot

John Cage: Songbooks

Gesang, Konzept und Video-Produktion: Carola Schlüter  

In den Werken von John Cage spielt der Zufall eine prominente Rolle. Für die Organisation der Song Books ist das Zufallsmoment essentiell. Es gelten folgende Spielregeln: Aus 92 Songs und Aktionen wählt eine freie Anzahl von Sängerinnen und Sängern beliebig viele Stücke aus. (In ihrer Version übernimmt die Sopranistin Carola Schlüter alleine 4 Partien). Mittels Zufallsverfahren wird die zeitliche Abfolge der Songs („Solo for voice") und Aktionen („Theatre") fixiert und mit Hilfe von synchronisierten Stoppuhren realisiert. So entsteht eine zufällige Ordnung, bei der – absichtslos – Klänge für sich stehen oder sich überlagern, sich durchdringen. Auch Stille ereignet sich so zufällig.

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Radio | Podcast | - Online-Audio

Foto: Robert Schittko

Textland: Literatur und die Gesellschaft radikaler Vielfalt

Zum Nachhören

In einer Podiumsdiskussion kamen beim Textland-Literaturfest am 24. Oktober 2020 Perspektiven aus unterschiedlichen künstlerischen Feldern zusammen. Im Zentrum standen die Fragen: Ist Literatur und Theater Realisierung der Möglichkeit des Neuen, Ausdruck einer Gesellschaft der radikalen Vielfalt? Oder ist sie ein Symptom der Trägheit politischer und kultureller Konzepte und hat sie damit Anteil am Verfehlen der Gegenwart?

Teilnehmer: Nuran David Calis (Perspektive Theater), Daniela Seel (Perspektive Lyrik und Literatur), Senthuran Varatharajah (Perspektive Literatur und Essay). Moderation: Katja Herlemann und Max Czollek

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Gespräch | - Online-Video

Markus Gabriel, Foto: Gerald von Foris

Philosophischer Salon mit Markus Gabriel

Markus Gabriel im Gespräch mit Leon Joskowitz

Gast des zehnten Salons ist Markus Gabriel. Mit dem Shootingstar der deutschen Philosophie spricht Leon Joskowitz über Wahrheit, Kritik am Zeitgeist und den Neoexistenzialismus. Gabriel will durch eine Aktualisierung existenzialistischer Ideen für das 21. Jahrhundert dazu beitragen, die Gegenwart von ihren größten Irrtümern zu heilen. Zugleich hält er die Idee universeller Werte hoch und zeigt sich so als Vertreter einer humanistischen Vernunft, die auch in dunklen Zeiten an moralischem Fortschritt festhält.

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Lesung | Gespräch | - Online-Video

Cinzia Sciuto © Alessandro Fulciniti

Cinzia Sciuto: Die Fallen des Multikulturalismus

Kurzvortrag, moderiertes Gespräch mit Ruthard Stäblein und Michael Hohmann, anschließend Fragen aus dem Publikum per YouTube-Chat

Die in Frankfurt lebende und arbeitende Philosophin und Journalistin Cinzia Sciuto spricht über die zeitgenössische Mode, sich der Frage nach der Identität zu stellen. Von vielen wird der Begriff problemlos in den Mund genommen, sei es in deutschnationaler Ausprägung, sei es bei der LGBTQ-Bewegung (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender). Sciuto anerkennt das Bedürfnis nach Identität, stellt aber fest, daß diese Denkungsart in einer gesellschaftlichen Sackgasse landet. Sie plädiert dafür, mit der Idee einer universalen Emanzipation den identitären Blick in Richtung Zukunft zu öffnen. In ihrem Buch „Die Fallen des Multikulturalismus“ entwickelt Cinzia Sciuto einen gedanklichen Bogen von Laizität als Voraussetzung der Demokratie über die Aporie der Identität bis zu einem Projekt der universalen Emanzipation.

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Konzert | Lesung | - Online-Video

Gustave Flaubert, um 1856

Gustave Flaubert: Lehrjahre der Männlichkeit

Zum 200. Geburtstag von Gustave Flaubert

Der Sprecher Helge Heynold liest aus Elisabeth Edls Neuübersetzung von Flauberts Roman „Lehrjahre der Männlichkeit" und wird begleitet von: Stéphane Egeling (Oboe), Jan Creutz (Klarinette) und Stefan Hoffman (Fagott).

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Vortrag | - Online-Video

Initiator der Reihe: Walter H. Pehle

Eine Region und die Schuld

Der Nationalsozialismus und seine Nachgeschichte im Rhein-Main-Gebiet

Die Reihe der Frankfurter Bürgerstiftung beinhaltet vier Vorträge von renommierten Fachleuten. Sie startete am 25. Januar mit dem Vortrag von Tobias Freimüller, stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts, „Im Land der Täter. Frankfurt und die Juden nach 1945“, gefolgt von Philipp Kratz mit „Eine Erfolgsgeschichte? Die Westdeutschen und die NS-Vergangenheit am Beispiel Wiesbadens“. Alle Vorträge sind als Video in der Mediathek der Bürgerstiftung abrufbar. 

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Lesung | - Online-Video

Alban Nikolai Herbst liest

Alban Nikolai Herbst: Jeden Tag ein Gedicht

Fortlaufende Videoreihe

Das Ziel des Projekts ist laut Alban Nikolai Herbst, seine sämtlichen Gedichte einzusprechen und dabei eine auch bildliche Interpretation zu finden. Der Band „Dem Nahsten Orient" ist schon komplett auf seiner Seite zu finden, an „Der Engel Ordnungen" arbeitet er gerade. Darauf werden, berichtet der Autor, die Bamberger Elegien folgen, dann wahrscheinlich als Langserie „Aeolia.Gesang", wiederum darauf „Das Ungeheuer Muse" und schließlich „Die Brüste der Béart", ein Zyklus-Band, der im Juni bei diaphanes erscheinen wird. Die neue Videoreihe soll im Dezember abgeschlossen sein. (red.)

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Lesung | Gespräch | - Online-Video

Axel Ruoff, Foto: Norio Takasugii

Axel Ruoff: Irrblock

Moderation: Uwe Schütte. Live aus dem Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin

Alex Ruoffs neuer Roman „Irrblock“ ist im Verlag Bibliothek der Provinz erschienen. 

Auf dem Gelände eines auf Kopfkulte spezialisierten Museums, das im ehemaligen Ostberliner Frauengefängnis untergebracht ist, liegt ein kopfähnlicher, von Flechten überwachsener Findling. An ihm werden historische, politische (Kolonialgeschichte, NS-Zeit) und fiktive (Kafkas „Jäger Gracchus“) Schichten überblendet, die durch die Protagonisten in Bewegung gesetzt werden, sodass Untotes – verwandelt – wiederkehrt. Im Zentrum steht eine Gedenkbüste Rosa Luxemburgs, die bis heute als verschwunden gilt.

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Konzert | Lesung | 9. März 2021 20:00 Uhr - Online-Livestream

Yevgeniy Breyger

Yevgeniy Breyger und Elena Trochin

Der Lyriker Yevgeniy Breyger stellt seinen jüngsten Gedichtband „Gestohlene Luft" vor. Die Pianistin Elena Trochin spielt Werke von Bach, Chopin u. a.

Breygers Sprache ist musikalisch, steckt voller Anklänge und Binnenreime, sie entrückt den Leser durch assoziative Sprünge aus der Gedankenversunkenheit. Seine Gedichte sind prophetisch, stecken voller Seligpreisungen, dann wenden sie sich mit großer Empfindsamkeit den Augenblicken hin: „fällt ein Blütenblatt ins Gras, / steckt das Grün mit Abschied an.

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Lesung | 18. März 2021 19:00 Uhr - Online-Veranstaltung

Justin Steinfeld: Ein Mann liest Zeitung

Virtuelle Lesung des Schauspielers Tomasz Robak. Einführung durch den Herausgeber Wilfried Weinke

Justin Steinfelds autobiografisch geprägter Roman „Ein Mann liest Zeitung“ erzählt die Geschichte des jüdischen Kaufmanns Leonhard Glanz aus Hamburg, der im Exil in der Tschechoslowakei, zur Untätigkeit verdammt, seine Tage mit dem Lesen von Zeitungen füllt. In der Erzählung folgt man Leonhard Glanz´s Gedanken über das politische Geschehen in der Tagespresse, den Beobachtungen auf der Straße und teilt seine Erinnerungen an sein verlorenes Leben in der Heimat. 

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Theater | 20. Februar 2021 bis 26. März 2021 - Online-Livestream

Foto: Screenshot

Schauspielhaus Bochum: Online-Spielplan

Kreativität statt Lamento! So könnte man die derzeitigen Entwicklungen in etlichen Theaterhäusern beschreiben.

Nach anfänglicher Zurückhaltung kommen viele Theater mittlerweile in „digitale Strümpfe" und suchen einen kreativen Umgang mit der Situation der geschlossenen Spielstätten und dem dadurch bedingten eingeschränkten Kontakt zu ihrem Publikum.

Gleich zu Anfang des ersten Lockdowns machte sich die Schaubühne Berlin verdient mit einem Online-Spielplan. Täglich wechselnde Aufzeichnungen legendärer Inszenierungen aus unterschiedlichen Jahren trafen auf ein begeistertes und interessiertes Publikum. Andere Theater zogen nach, und einige Häuser stellten dabei fest, dass sie es in den zurückliegenden Jahren versäumt hatten, Inszenierungen Streaming-tauglich aufzuzeichnen.

Je länger der Lockdown dauerte, desto schmerzlicher wurde doch die Live-Atmosphäre und der direkte Kontakt zum Publikum vermisst, und die Theatermacher suchten nach kreativen Möglichkeiten und Lösungen. Allmählich findet daher die Digitalisierung mehr und mehr Eingang in die Theater, und man nutzt die Möglichkeiten des Internets auf vielfältige Weise.

Am Beispiel des Bochumer Schauspielhauses möchte ich hier eine – wie ich finde – ausbaufähige Form vorstellen: Wichtig ist und bleibt der Live-Gedanke.

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erstellt am 09.9.2010
aktualisiert am 04.10.2017