Lesung | 20. Februar 2020 19:30 Uhr - Holzhausenschlösschen, Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt am Main

Paula Hans © Stefan Kluter

Aus dem Briefwechsel Lou Andreas-Salomé und Anna Freud

Gelesen von Paula Hans und Friederike Ott, Konzeption: Hanne Kulessa

Sie hätten Mutter und Tochter sein können: die Psychoanalytikerin und Schriftstellerin Lou Andreas-Salomé und die Kinder-Analytikerin Anna Freud. Doch sie fühlten sich als Schwestern, als Freundinnen, vereint nicht nur in der Liebe und Bewunderung für Sigmund Freud und Rainer Maria Rilke, sondern auch in den vertrackten Bindungen an den Übervater Freud, der seine Tochter Anna selbst analysierte und die „gefährliche Intelligenz" seiner zeitweiligen Mitarbeiterin Lou Andreas-Salomé hoch schätzte. Die beiden Frauen begegneten sich das erste Mal 1921, als Lou Andreas-Salomé die Familie Freud in Wien besuchte. Es entstand eine Freundschaft, ein Briefwechsel, der bis zum Tod von Lou Andreas-Salomé, 1937, andauerte.

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Gespräch | Radio | 1. März 2020 11:00 Uhr - Bar Drei König, Basler Straße 169, 79539 Lörrach

Joachim Geil (Foto: A. Schiffer-Fuchs)

Angespannt. Hörspiel von Joachim Geil und Gespräch mit Claudia Gabler

Am 26. August 1819, kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag, besteigt Johann Wolfgang von Goethe in Jena seine Kutsche, um zur Kur nach Karlsbad zu fahren. Von Alterswehwehchen abgesehen, geht es dem Geheimrat bestens. Sein „West-Östlicher Divan“ liegt im Erstdruck vor, die ersten Exemplare sind an Verwandte und Freunde verschickt. Und begeisterte Rückmeldungen gibt es auch schon.

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Lesung | Gespräch | 4. März 2020 19:30 Uhr - Literaturforum im Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt

Alexandru Bulucz, Foto: APE

Alexandru Bulucz: was Petersilie über die Seele weiß

Buchpremiere

So wie uns Paul Celan über das Verhältnis von Mohn und Gedächtnis aufgeklärt hat, verrät Alexandru Bulucz in seinem zweiten Gedichtband, was Petersilie über die Seele weiß. Die Gegenüberstellung des Kerns der menschlichen Existenz mit der grünen Suppendekoration vom Balkon gibt bereits im Titel einen Ausblick auf das dichterische Programm von Bulucz, der mit schalkhafter Freude vermeintliche und tatsächliche Gegensätze miteinander verbindet: Profanes steht neben Mystischem, Biographisches neben Groteskem, das Poetische wird mit der Verdauung vermengt – nicht umsonst heißt es gleich zu Beginn „Digestion statt Diegese".

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Veranstaltung beendet

Oper | 4. Februar 2020 bis 16. Februar 2020 - Oper Frankfurt im Bockenheimer Depot, Frankfurt a. M.

Szenenfoto: Barbara Aumüller

Gioachino Rossinis Oper »La gazzetta«

Dramma per musica in zwei Akten von Gioachino Rossini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Seinerzeit unter großem zeitlichen Druck entstanden, ist Gioachino Rossini Oper La gazzetta ossia Il matrimonio per concorso weniger bekannt als seine Schlager Il Barbiere di Siviglia oder La Cenerentola – aber nicht weniger hin- und mitreißend, wie eine Produktion der Oper Frankfurt im Bockenheimer Depot zeigt.

Wie im wirklichen Leben ist der Zug verspätet, die Reisenden drängen sich vor dem Informationsschalter, der Schaffner ist überfordert. Im Bahnhof also beginnt die Inszenierung der Rossini-Oper  La gazetta, die Caterina Panti Liberovici besorgt hat, und die Suggestion des Bahngleises passt besonders gut zum ehemaligen Straßenbahndepot, der Alternativspielstätte der Oper Frankfurt.

 

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Konzert | 13. September 2019 bis 27. März 2020 - in Deutschland, Österreich und Großbritannien

Foto: SLIXS

SLIXS auf Tour

Katharina Debus, Michael Eimann, Gregorio D’Clouet Hernández, Karsten Müller, Thomas Piontek und Konrad Zeiner kommen aus Berlin, Dresden, Leipzig, Halle, vom Jazz, Soul, Rhythm and Blues, also von der Popmusik, der Folklore, lieben Funk und kennen mehr artistische Vokaltechniken, als die Phantasie hergibt. Ebenso vielfältig sieht das Repertoire des A-cappella-Sextetts SLIXS aus. (red.)

 

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Tanz | 7. März 2020 bis 29. März 2020 - Opernhaus Wuppertal und Théâtre du Châtelet, Paris

© Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Die sieben Todsünden

Die Uraufführung des Tanzabends mit den beiden Teilen „Die sieben Todsünden" und „Fürchtet Euch nicht" nach Texten von Bertolt Brecht und der Musik von Kurt Weill fand am 15. Juni 1976 in Wuppertal statt. Jetzt ist diese Arbeit wieder in Wuppertal und später in Paris zu sehen.

Auf der Bühne die Tänzer*innen des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch mit Gästen – unter anderen Johanna Wokalek, Meret Becker und Melissa Madden Gray. Das musikalische Niveau ist hoch, angefangen beim kantig aufspielenden Sinfonieorchester Wuppertal, über das präzise und sinnlich singende Herrenquartett aus dem Ensemble der städtischen Oper, bis hin zu den stimmlich hervorragenden Solistinnen. Dabei spielt das Orchester nicht aus dem Graben, sondern ist im Hintergrund der Bühne platziert.

Ausgangspunkt für diesen Doppelabend (Dauer insgesamt 2 Stunden 25 Minuten) ist Bertolt Brechts einziges Ballettlibretto „Die sieben Todsünden der Kleinbürger", das 1933 mit Lotte Lenya in einer der beiden Hauptrollen in Paris uraufgeführt wurde.

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Festival | Theater | 1. Mai 2020 bis 17. Mai 2020 - Haus der Berliner Festspiele und diverse Orten in Berlin

Theatertreffen 2020

Theatertreffen 2020 in Berlin

Wir fahren nach Berlin! Diesen freudigen Ausruf hört man derzeit ganz sicher an einigen Orten und Theaterhäusern im deutschsprachigen Raum.
Denn die Auswahl für das 57. Theatertreffen vom 1. bis 17. Mai 2020 in Berlin steht. Die siebenköpfige Jury, bestehend aus den drei Kritikerinnen Cornelia Fiedler, Shirin Sojitrawalla und Margarete Affenzeller und den vier Kritikern Wolfgang Höbel, Georg Kasch, Andreas Klaeui und Franz Wille, trafen ihre Auswahl nach 432 gesichteten Inszenierungen in 56 Städten.

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Tanz | bis 24. Juni 2020 - Staatstheater Mainz, Kleines Haus, Tritonplatz, 55116 Mainz

Foto: Staatstheater Mainz

Soul Chain

Eine Choreografie von Sharon Eyal & Gai Behar

Sharon Eyal und Gai Behar, mittlerweile Weltstars des Tanzes und mit ihrer eigenen Kompanie L-E-V an vielen Orten unterwegs (gerade haben sie im Rahmen der Ruhrtriennale 2019 den Abschluss ihrer Liebestrilogie „Chapter 3 – The Brutal Journey of the Heart" erfolgreich aufgeführt) pflegen seit langem eine freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem Tanzdirektor Honne Dohrmann von tanzmainz. So ist es denn kein Wunder, dass auch Eyal und Behar diese Verbundenheit schätzen und nach „Plafona Now" mit „Soul Chain" im Jahr 2017 eine weitere abendfüllende Kreation für tanzmainz geschaffen haben.

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erstellt am 09.9.2010