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Gespräch | - Online-Video

Jan Röhnert, Foto: A. P. Englert

Jan Röhnert stellt sein Buch »Vom Gehen im Karst« vor

Der Autor und Literaturwissenschaftler Jan Röhnert spricht mit der Geoökologin Antje Schwalb und dem Naturschützer und Karstforscher Friedhart Knolle.

Der Karst ist ein weltweites Phänomen. Die Art seines Vorkommens, seiner Erscheinungsweise, seiner „Imprägnierung" in das jeweilige Gelände und seine Kultur kann lokal und regional jedoch sehr verschieden sein. Die poröse Beschaffenheit führt zu bizarren und eindrucksvollen Formationen. Der Karst prägt die Industrie, das Handwerk, die Landwirtschaft und heute auch den Naturschutz. Karstlandschaften sind vielerorts besondere touristische Attraktionen. Und sie haben immer wieder auch Dichter wie Adalbert Stifter, Rainer Maria Rilke, Gertrud Kolmar und Peter Handke inspiriert. Auch die Karstlandschaft im Südharz bietet solche Inspirationen.

Wie schauen ein Naturschützer, eine Geowissenschaftlerin und ein Literaturwissenschaftler auf Gestein und Landschaft? Warum und wie genau beschreiben und erforschen sie ihn? Wie nutzen Sie jeweils die Sprache als Instrument für ihre jeweilige Arbeit? Und was kann die Art, wie Naturphänomene beschrieben werden, zu deren Bewahrung beitragen?

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Konzert | - Online

Screenshot

On Air

Ensemble Modern im Livestream

Seit April 2020 hängt die Existenz des 1980 gegründeten Ensemble Modern an seidenen Fäden. Die zu Beginn der Pandemie erfundene, neue digitale Live-Konzertreihe „On Air“ macht auf höchstem künstlerischen Niveau Konzerte des Spezialensembles für zeitgenössischen Musik im Netz zugänglich, wie das kürzlich inszenierte Jubiläumskonzert mit Werken von 40 Komponisten und Komponistinnen. Die Reihe wird fortgesetzt. (-ert)

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Lesung | - Online-Video

Stephanie Nebenführ © Svetlana Mijic

Vom Warten auf das nächste Jahr

Es lesen: Yevgeniy Breyger, Nils Fabian Brunschede, Daniela Danz, Daniel Jurjew, Magdalena Kotzurek, Olga Martynova, Stephanie Nebenführ und Frank Witzel

Stephanie Nebenführ hat in der von ihr herausgegebenen Anthologie „Vom Warten auf das nächste Jahr“ acht Erzählungen hessischer Schriftsteller und Schriftstellerinnen versammelt. In einem Jahr, in dem neben Corona kaum etwas anderes Gesellschaft und Medien beschäftigt hat, lösen sich die Texte vom öffentlichen Geschehen ab und verweisen auf das private Erleben. Inwiefern wirkt sich die Lage auf die eigenen Texte aus? Hat sich der Schwerpunkt des eigenen Schreibens verschoben? In den unterschiedlichen Schreibperspektiven tauchen Parallelen auf, die zweifelsohne bezeichnend für das Leben in der Pandemie sind. Die Natur und das Leben auf dem Land rücken in den Vordergrund, nur am Rande finden sich Städte wie Frankfurt oder St. Petersburg. Es wird durch Weinberge gewandert, auf Berge gestiegen, ins All geflogen, und nur in einem der Texte treffen sich mehr als zwei Haushalte.

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Lesung | Gespräch | - Online-Video

Lena Gorelik, Foto: Charlotte Troll

Lena Gorelik: Wer wir sind

Die Schriftstellerin Lena Gorelik stellt ihren neuesten Roman „Wer wir sind" vor. Moderation: Björn Jager

Sankt Petersburg/Ludwigsburg 1992. Ein Mädchen reist mit den Eltern, der Großmutter und ihrem Bruder nach Deutschland aus, in die Freiheit. Was sie dafür zurücklässt, sind ihre geliebte Hündin Asta, die Märchen-Telefonnummer und fast alles, was sie mit Djeduschka, Opa, verbindet – letztlich ihre Kindheit. Im Westen merkt die Elfjährige, dass sie jetzt eine andere und «die Fremde» ist. Ein Flüchtlingskind im selbstgeschneiderten Parka, das die Wörter so komisch ausspricht, dass andere lachen. Das erst fremde Deutsch kann dem Mädchen helfen – beim Erwachsenwerden, bei der Eroberung jenes erhofften Lebens. Aber die Vorstellungen, was Freiheit ist, was sie erlaubt, unterscheiden sich zwischen Eltern und Tochter immer mehr. Vor allem, als sie selbst eine Familie gründet und Entscheidungen treffen muss.

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Lesung | - Online-Video

Alban Nikolai Herbst liest

Alban Nikolai Herbst: Jeden Tag ein Gedicht

Fortlaufende Videoreihe

Das Ziel des Projekts ist laut Alban Nikolai Herbst, seine sämtlichen Gedichte einzusprechen und dabei eine auch bildliche Interpretation zu finden. Der Band „Dem Nahsten Orient" ist schon komplett auf seiner Seite zu finden, an „Der Engel Ordnungen" arbeitet er gerade. Darauf werden, berichtet der Autor, die Bamberger Elegien folgen, dann wahrscheinlich als Langserie „Aeolia.Gesang", wiederum darauf „Das Ungeheuer Muse" und schließlich „Die Brüste der Béart", ein Zyklus-Band, der im Juni bei diaphanes erscheinen wird. Die neue Videoreihe soll im Dezember abgeschlossen sein. (red.)

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Lesung | Gespräch | - Online-Video

Najem Wali, Foto: Kojo Foto

Zehn Jahre Arabischer Frühling

Lesung und Gespräch mit Najem Wali und Karim El-Gawhary.
Moderation: Joachim Valentin

Najem Wali hat in Bagdad Germanistik studiert. Als er gegen den Iran in den Krieg ziehen sollte, floh nach Deutschland, wo er mit Unterbrechungen seitdem lebt. Er hat zahlreiche Romane auf Arabisch verfasst, die in deutscher Übersetzung und in anderen Sprachen veröffentlicht wurden.
Karim El-Gawhary seit 1991 Nahost-Korrespondent für verschiedene deutschsprachige Zeitungen, seit 2004 Leiter des ORF-Nahostbüros in Kairo. Zuvor fünf Jahre als Vertreter des ARD-Rundfunkstudios in Kairo tätig. 2011 erhielt er den „Concordia Presse-Preis", 2012 wurde er zum Auslandsjournalisten des Jahres gewählt, 2013 zum Journalist des Jahres in Österreich. 

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Lesung | Gespräch | - Online-Video

Lyonel Feininger. Porträt eines Lebens

Andreas Platthaus spricht mit der Kunsthistorikerin Lisa Zeitz über das Leben und Wirken des Bauhaus-Künstlers Lyonel Feininger.

Andreas Platthaus leitet das Ressort Literatur und literarisches Leben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er seit 1992 schreibt, und ist Autor zahlreicher Bücher, darunter die große Darstellung der Völkerschlacht bei Leipzig, 1813, und das Amerika-Porträt Auf den Palisaden. Andreas Platthaus lebt in Leipzig und Frankfurt am Main. Die Kunsthistorikin und Journalistin Lisa Zeitz ist Chefredakteurin des Magazins Weltkunst.

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Vortrag | 30. Juni 2021 18:00 Uhr - Audimax der Bauhaus-Universität Weimar und im Livestream

Jüdische Museen – Geschichte, Konzepte und Relevanz

Mirjam Wenzel ist Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt und hat derzeit die Bauhaus-Gastprofessur inne.

Wenzel wird zur Entstehungsgeschichte und Konzeption Jüdischer Museen referieren und darauf eingehen, inwiefern diese Museen besonders relevant für aktuelle gesellschaftliche und politische Fragestellungen sind. Ihr zweiter öffentlicher Vortrag an der Bauhaus-Universität Weimar skizziert die Potentiale von Kultureinrichtungen in Zeiten gesellschaftspolitischer Veränderungen im Allgemeinen und die Bedeutung Jüdischer Museen angesichts verbaler und tätlicher Gewalt gegen Jüdinnen und Juden im Besonderen.

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Lesung | Gespräch | 7. Juli 2021 19:30 Uhr - Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Ines Berwing, Foto Dirk Skiba

Fulminante Verse – Die besten Lyrikdebüts

Vorgestellt von Beate Tröger und Tristan Marquardt. Mit Ines Berwing und Barbara Juch

Lyrikdebüts bekommen hier Raum, ganz ohne marktschreierische Plattitüden: Die Literaturkritikerin Beate Tröger und der Lyriker und Literaturvermittler Tristan Marquardt wählen aus den Neuerscheinungen des Lyrikmarkts jeweils vier Erstlingswerke aus, die sie im Gespräch miteinander vorstellen. Mit Ines Berwing und Barbara Juch sitzen zwei der Debütantinnen als Gäste mit auf dem Podium und lesen aus ihren Gedichten.

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Veranstaltung beendet

Vortrag | 23. Juni 2021 bis 25. Juni 2021 - Online-Livestream

Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2021

Prof. Dr. Dagmar Herzog (Graduate Center, City University of New York): Eugenische Phantasmen: Behinderung, Macht, Moral

Von der fürsorglich-paternalistischen Pflege in christlichen Heilanstalten vor 1900 bis zur Abwehr der AfD-Angriffe in den 2010er Jahren: In ihren Adorno-Vorlesungen rekonstruiert die Zeithistorikerin Dagmar Herzog die moralpolitischen Debatten um den Wert von Leben mit Behinderung im Verlauf eines Jahrhunderts in Deutschland, in dessen Mitte der nationalsozialistische Massenmord stand. Die Vorlesungen werden von Prof. Dr. Martin Saar moderiert.

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Lesung | Festival | 4. Juli 2021 bis 18. Juli 2021 - An verschiedenen Orten in Frankfurt am Main

Frankfurt liest ein Buch 2021

Im Mittelpunkt des diesjährigen Lesefestivals mit 72 Veranstaltungen an 51 Veranstaltungsorten steht der Roman „Scheintod“ von Eva Demski.

„Der Mann“, ein brillanter Strafverteidiger, verheiratet und bisexuell, stirbt an einem Karsamstag in seiner Kanzlei im Frankfurter Bahnhofsviertel. „Die Frau“, seit Jahren von ihm getrennt lebend, erkundet darauf das Erbe einer gemeinsamen Geschichte: Eines anarchischen Lebensentwurfs, einer politischen Positionierung, durch die „der Mann“ zu einem RAF-Anwalt wurde, einer Existenz mit Kultur und Revolution.
Zahlreiche Frankfurter Schauplätze sind in dem 1984 erschienenen Roman erkennbar, und es geht um prägende Milieus sowie um gesellschaftlich brisante und auch heute wieder relevante Themen der 1970er Jahre wie die Frage nach Terrorismus und Rechtsstaatlichkeit, sexuelle Orientierung und weibliche Lebensentwürfe, Liebe und Abschied.

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Ausstellung | bis 22. August 2021 - Kai Middendorff Galerie, Niddastr. 84 (Halle), 60329 Frankfurt

© Franz Mon

Franz Mon: Visuelle Poesie 2000 – 2021

Am 6. Mai feierte der Frankfurter Künstler Franz Mon seinen 95. Geburtstag.

Die Ausstellung ehrt einen der Hauptvertreter der internationalen Visuellen Poesie und Teilnehmer der Venedig Biennale (1970) mit einer Auswahl von 30 jüngsten Collagen und einem großen Wandteppich. Mit dessen Herstellung ist der renommierte Prix-Littéraire–Bernard-Heidsieck – Centre Pompidou Paris dotiert. Franz Mon erhielt diesen Preis für 'Literatur außerhalb des Buches' vor drei Jahren. Nun ist die nach seinem Entwurf gewebte Tapisserie, frei im Raum hängend, erstmals öffentlich zu sehen.

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Ausstellung | 25. Juni 2021 bis 9. September 2021 - Brückenstr./Ecke Gutzkowstr., Frankfurt-Sachsenhausen

© Frankfurter Kunstsäule

Frankfurter Kunstsäule: Thomas Wunsch

Vernissage am 25. Juni 2021 ab 19 Uhr. Einführung: Kurator Florian Koch

Konkretes aus dem urbanen Kontext wird in den Arbeiten von Thomas Wunsch zu reiner Abstraktion. Der Fotokünstler versteht es seit vielen Jahren, seine Sujets in magische, ästhetisch attraktive Bilder zu transformieren. Seine Arbeiten wurden einmal als kunstvolle Inszenierung von Meditations­landschaften bezeichnet. Ihn interessieren in seiner Arbeit besonders solche Strukturen, die ein Geflecht aus Farbflüssen, Passagen, Übergängen und Verzahnungen sind und die er in Metropolen wie New York, London und Peking findet. Aber erst durch seine spezielle digitale Bearbeitung am Computer­ finden seine Fotografien ihre künstlerische Dimension. In seiner aktuellen Serie CODE sind zusätzlich zur Abstraktion noch Typo-Elemente oder Zahlen zu sehen. Diese Schriftfragmente entziehen sich der Dekodierung durch den Betrachter und bewirken eine zusätzliche Mystifizierung seiner Fotografien.

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erstellt am 09.9.2010
aktualisiert am 04.10.2017