Konzert | 23. Januar 2020 19:30 Uhr - Goethe-Universität, Campus Westend, Gebäude Präsidium und Administration (PA), Lobby, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main

Arnold Schönberg © Florence Homolka

Konzert zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Melinda Paulsen (Mezzosopran) und Andreas Frese (Klavier) musizieren:

Arnold Schönberg (1874–1951), Vier Lieder op. 2 (1899) auf Gedichte von Richard Dehmel und Johannes Schaf; Max Kowalski (1882–1956), Sechs Lieder auf Gedichte von Friedrich Hölderlin (1950); Viktor Ullmann (1898–1944), Hölderlin-Lieder (1943/44); Paul Hindemith (1895–1963), Sechs Lieder nach Gedichten von Friedrich Hölderlin (1933 und 1935); Erich Wolfgang Korngold (1897–1957), Lieder des Abschieds op. 14 auf Gedichte von Christina Georgina Rosetti, Edith Ronsperger und Ernst Lothar (1920/21).

Mit Erläuterungen zum Programm von Dr. Luitgard Schader.

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Lesung | Gespräch | 24. Januar 2020 16:00 Uhr - Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, Frankfurt

Litprom-Literaturtage 2020: Migration

24. + 25. Januar 2020

Mit: Carmen Aguirre (Chile/Kanada), Lesley Nneka Arimah (GB/Nigeria/USA), Sharon Bala (Dubai/Kanada), Youssouf Amine Elalamy (Marokko), Tomer Gardi (Israel/Deutschland), Rawi Hage (Libanon/Kanada), Eduardo Halfon (Guatemala/USA), Pedro Kadivar (Iran/Frankreich/Deutschland), Yoko Tawada (Japan/Deutschland), Nacha Vollenweider (Argentinien).

Globale Wanderbewegungen gab es schon immer, und sie könnten in den nächsten Jahren zunehmen. Auch Autoren sind immer öfter unterwegs: dauerhaft oder temporär, freiwillig oder erzwungen. Die Litprom-Literaturtage möchten über Mutter- und Fremdsprachen, National- und Weltliteratur, Flucht, Gesellschaft und Literatur diskutieren.

Tomer Gardi liest aus seinem Roman „Broken German". Kooperationspartner ARTE zeigt die Dokumentation „Exil Deutschland - Abschied von der Türkei". Kanada, Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, schickt drei Autoren. Die Graphic-Novel-Künstlerin Nacha Vollenweider wird die Veranstaltung durch Live-Zeichnungen visualisieren.

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Film | 24. Januar 2020 19:00 Uhr - filmklubb Offenbach, Isenburgring 36, 63069 Offenbach am Main

EINGEBRANNT – Frauen auf Kreta 1941-1945

Ein Film von Barbara Englert und Leonie Englert

EINGEBRANNT ist eine kunstdokumentarische Reise durch die Geschichte kretischer Frauen und ihrer Lebensrealitäten während der deutschen Besatzung auf der griechischen Insel Kreta von 1941 bis 1945.

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Lesung | Gespräch | 26. Januar 2020 17:00 Uhr - Residenzschloss, Marktplatz 15, 64283 Darmstadt

Abb.: Deutsches Polen-Institut

Literarische Abende im Schloss: Bruno Schulz

Die Lesereihe „Polenlese" des Deutschen Polen-Instituts stellt bedeutende, aber auch weniger bekannte und dennoch herausragende Schriftsteller vor. Das Jahr 2020 beginnt mit Texten von Bruno Schulz. Dieser faszinierende Schriftsteller, Literaturkritiker und Graphiker - von manchen als der „polnische Kafka" bezeichnet - verfasste autobiographisch inspirierte Erzählungen, die von Traumwelten und surrealen Begegnungen geprägt sind.

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Lesung | Gespräch | 30. Januar 2020 19:30 Uhr - Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt

Henry Jaeger: Jakob auf der Leiter

Felix von Manteuffel liest „Jakob auf der Leiter" von Henry Jaeger. Gespräch mit dem Jaeger-Biografen Jakob Stein. Moderation: Harry Oberländer

Mit „Der Gröschaz", einem Roman über sein außergewöhnliches Leben, startete im September 2019 das Projekt zur Erinnerung an den Frankfurter Autor und Gauner Henry Jaeger. Mit der Neuauflage seines Frankfurt-Romans „Jakob auf der Leiter" setzt es sich fort. Anlässlich des 20. Todestages Jaegers liest Felix von Manteuffel aus dem Werk, das erstmals 1973 erschien. „Jakob auf der Leiter" ist die Geschichte eines Schwachen. Es ist gleichzeitig der Roman Henry Jaegers, der die stärksten autobiografischen Züge trägt. Darin lässt er ein Stück Frankfurter Stadtgeschichte (von 1927 bis etwa 1970) auferstehen, gespiegelt in den großen Umwälzungen der Welt.

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Vortrag | 31. Januar 2020 19:30 Uhr - Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, 60489 Frankfurt am Main

Heinrich Detering, Foto: Maren Ermisch

Was heißt hier »wir«

Heinrich Detering zur Sprache der parlamentarischen Rechten

Rechte Politiker sprechen von „Entsorgung", von „Umvolkung", von „Kopftuchmädchen" und „Messermännern". Davon, dass Hitler ein „Vogelschiss" gewesen sei. Und vor allem nehmen sie für sich in Anspruch, für „uns" und „unser Deutschland" zu sprechen. Doch was für ein „Wir" setzen sie da überhaupt voraus?

Der Literaturwissenschaftler Heinrich Detering wirft einen unaufgeregten wie scharfen Blick auf die Rhetorik der parlamentarischen Rechten – und zeigt, wie ihr Anspruch, für „das Volk" zu sprechen, in totalitäre Ermächtigungsvorstellungen, Rache- und Vernichtungsphantasien führt. Er legt offen, wie diese Sprache der Gewalt sich selbst verharmlosend verkleidet. Und er macht vor, wie sich solche rhetorischen Strategien durchschauen lassen.

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Lesung | Gespräch | 3. Februar 2020 18:00 Uhr - stadtRAUMfrankfurt, Mainzer Landstr. 293 (4. OG), Frankfurt a. M.

Sabah Sanhouri, Foto: Passage Wilß

Sudan – ein Land im Umbruch

Lesung aus „Der lange Weg ins Paradies – Neuigkeiten aus Khartum"

Es übersetzt aus dem Arabischen und liest: Dr. Günter Orth
Musikalische Begleitung: Riad Kheder
Moderation: Cornelia Wilß, Passage – Agentur für WeltThemen

Die Gäste des Abends sind:
Sabah Sanhouri, eine junge Schriftstellerin aus Khartum und Initiatorin des Projekts #OneDayFiction, das Schreibworkshops für Jugendliche anbietet.

Hind Meddeb, Journalistin und Dokumentarfilmerin mit tunesisch-französischen Wurzeln. Als Chronistin des Arabischen Frühlings vermittelt ihr filmisches Schaffen Einblicke in die Ereignisse in Kairo, Tunis und Khartum.

Abdelaziz Baraka Sakin, einer der bekanntesten Schriftsteller des Sudan. In seinem literarischen Werk verarbeitet er in magischer, poetischer Schreibart politische Konflikte und schwierige Realitäten in seinem Heimatland.

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Lesung | Gespräch | 12. Februar 2020 19:30 Uhr - Holzhausenschlösschen, Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt

Foto: Wilfried Beege

»Jeder Satz muß passen wie ein Handschuh.«

Ein Abend mit Marie-Luise Scherer, Moderation: Dr. Matthias Weichelt

Mit ihren Reportagen für den „Spiegel" wurde Marie-Luise Scherer zur Legende, ihre „Wahren Geschichten aus vier Jahrzehnten", ihre Bücher „Die Bestie von Paris" und „Die Hundegrenze" wurden für ihre Beobachtungsgabe bewundert und für ihre Sprachkunst gefeiert. Im Holzhausenschlösschen wird sie aus ihren in der Zeitschrift Sinn und Form veröffentlichten Auszügen aus einem Romanmanuskript lesen und sich mit dem Chefredakteur Matthias Weichelt über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Literatur und Reportage, über präzise Sätze und das Glück der Silbenarbeit unterhalten.

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Lesung | Gespräch | 16. Februar 2020 11:00 Uhr - Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Der Lange Tag der Bücher

Acht Frankfurter Verlage – Acht Autoren und deren Bücher im Gespräch

11.00 Uhr | Einführung ins Programm durch Organisator Florian Koch
11.15 Uhr | Henrich Editionen: „Vom Ende der Langsamkeit“ – Ein Forscherroman von Ortrud Toker. Die Autorin im Gespräch mit Cristina Henrich-Kalveram (Verlegerin)
12.00 Uhr | Edition Faust: Michael Quast stellt Philipp Mosetter vor und Philipp Mosetter sein neues Buch
13.00 Uhr | Societäts Verlag: Maria Knissel liest aus ihrem neuen Roman „Letzte Meile“. Moderation: Alf Mentzer (hr2-kultur)
14.00 Uhr | axel dielmann – verlag: „Familie Fisch macht Urlaub“ – Michael Wäser liest aus seinem Roman. Moderation: Axel Dielmann (Verleger)
15.00 Uhr | Frankfurter Verlagsanstalt: Claire Beyer stellt ihren aktuellen Roman „Revanche“ vor. Moderation: Beate Tröger
16.00 Uhr | Verlag der Autoren: „Das ist eine eigene Geschichte…“: Fassbinder und Frankfurt. Juliane Lorenz (Rainer Werner Fassbinder Foundation) und Karlheinz Braun (Verlag der Autoren) im Gespräch mit Annette Reschke
17.00 Uhr | S. Fischer Verlag: Olivia Wenzel präsentiert ihren Roman „1000 Serpentinen Angst“. Moderation: Albert Henrichs (Lektor S. Fischer Verlage)
18.00 Uhr | Größenwahn Verlag: Verlagscollage als Speed-Dating: Dated eure Stadt. Moderation: Aileen Hiecke (Größenwahn Verlag)

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Lesung | 20. Februar 2020 19:30 Uhr - Holzhausenschlösschen, Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt am Main

Paula Hans © Stefan Kluter

Aus dem Briefwechsel Lou Andreas-Salomé und Anna Freud

Gelesen von Paula Hans und Friederike Ott, Konzeption: Hanne Kulessa

Sie hätten Mutter und Tochter sein können: die Psychoanalytikerin und Schriftstellerin Lou Andreas-Salomé und die Kinder-Analytikerin Anna Freud. Doch sie fühlten sich als Schwestern, als Freundinnen, vereint nicht nur in der Liebe und Bewunderung für Sigmund Freud und Rainer Maria Rilke, sondern auch in den vertrackten Bindungen an den Übervater Freud, der seine Tochter Anna selbst analysierte und die „gefährliche Intelligenz" seiner zeitweiligen Mitarbeiterin Lou Andreas-Salomé hoch schätzte. Die beiden Frauen begegneten sich das erste Mal 1921, als Lou Andreas-Salomé die Familie Freud in Wien besuchte. Es entstand eine Freundschaft, ein Briefwechsel, der bis zum Tod von Lou Andreas-Salomé, 1937, andauerte.

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Lesung | Gespräch | 4. März 2020 19:30 Uhr - Literaturforum im Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt

Alexandru Bulucz, Foto: APE

Alexandru Bulucz: was Petersilie über die Seele weiß

Buchpremiere

So wie uns Paul Celan über das Verhältnis von Mohn und Gedächtnis aufgeklärt hat, verrät Alexandru Bulucz in seinem zweiten Gedichtband, was Petersilie über die Seele weiß. Die Gegenüberstellung des Kerns der menschlichen Existenz mit der grünen Suppendekoration vom Balkon gibt bereits im Titel einen Ausblick auf das dichterische Programm von Bulucz, der mit schalkhafter Freude vermeintliche und tatsächliche Gegensätze miteinander verbindet: Profanes steht neben Mystischem, Biographisches neben Groteskem, das Poetische wird mit der Verdauung vermengt – nicht umsonst heißt es gleich zu Beginn „Digestion statt Diegese".

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Veranstaltung beendet

Ausstellung | 1. Dezember 2019 bis 17. Januar 2020 - Galerie Schamretta, Kantstraße 16, 60316 Frankfurt am Main

Foto: Alexander Paul Englert

Zu Gast in Papua Neuguinea – Ein fotografisches Tagebuch

Ausführliche Besprechung der Ausstellung

Alexander Paul Englert, geboren in Freiburg/Breisgau, studierte Philosophie in Frankfurt am Main sowie Grafikdesign und Fotografie an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Seit 1989 im Auftrag und mit eigenen Projekten tätig, Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. Er lebt und arbeitet als Künstler und freier Fotograf in Frankfurt am Main.

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Ausstellung | bis 26. Januar 2020 - Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

© Per Heimly

House of Norway

Norwegen ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2019

Idee und Konzept der Ausstellung stammen von Museumsdirektor Matthias Wagner K und Sabine Schirdewahn. Fünf Mal reisten sie in das weite Land und wurden fündig. Neben 47 künstlerischen und gestalterischen Positionen präsentiert die Ausstellung 24 Kurzfilme aus Norwegen.

Ein besonderer Schwerpunkt und Blick liegt auf den Samen, einer indigenen Volksgruppe, deren Kulturraum, Sápmi, sich über Norwegen, Schweden, Finnland und Teile Russlands erstreckt, und deren künstlerischen Ausdrucksformen.

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Ausstellung | 9. November 2019 bis 26. Januar 2020 - Kunstverein Ingolstadt, Galerie im Theater, Schlosslände 1, 85049 Ingolstadt

© Carlo Borer

Auf Kollision. Carlo Borer, David de Beyter, Martin Brüger, Sabine Groß

Vernissage: Freitag, 8.11.2019, 19.00 Uhr

Noch ist das Automobil als Garant und Sehnsuchtsobjekt individueller Bewegungsfreiheit, Abenteuer und Unabhängigkeit gesellschaftlich anerkannt. Wie z. B. in der Mode und vielen anderen Produkten wird in der Autobranche unter der Oberfläche von Technik und Design ein identitätsstiftender Lifestyle verkauft. Aber spätestens seit Beginn des neuen Jahrtausends zeigen sich Risse und Kratzer im scheinbar makellosen Glanz der Lackoberflächen, sein Status gerät durch ein verstärktes Umweltbewusstsein und diverse Skandale ins Wanken.

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Ausstellung | bis 1. Februar 2020 - Art Foyer der DZ Bank, Eingang: Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage, Frankfurt

Arno Fischer, Müritz, 1956

Das Künstlerische im Dokumentarischen

Gastkuratorin Barbara Klemm hat über 70 Arbeiten von 21 deutschen und internationalen Fotokünstlern aus der Kunstsammlung der DZ Bank ausgewählt.

„Ich möchte das Künstlerische in den Fotografien zeigen", betont Klemm. Die 1939 geborene Fotografin arbeitete über vier Jahrzehnte lang für die FAZ. Die von ihr getroffene Fotoauswahl umfasst einen Zeitraum von 1933 bis 2007. Schwarzweißaufnahmen herrschen dabei vor, was mit Klemms eigener Art zu fotografieren korrespondiert. Auffällig viele Positionen kommen aus der ehemaligen DDR. „Ich denke, sie waren meinen Arbeiten sehr nah", sagt Barbara Klemm über ostdeutsche Fotografen wie Sibylle Bergemann, Arno Fischer oder Evelyn Richter.

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Tanz | 24. Januar 2020 bis 2. Februar 2020 - Opernhaus Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4, 42283 Wuppertal

© Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Blaubart. Beim Anhören einer Tonbandaufnahme von Béla Bartóks Oper »Herzog Blaubarts Burg«

Ein Stück von Pina Bausch aus dem Jahr 1977

Im Januar und Februar 2020 wird das Stück in komplett neuer Besetzung wieder zu sehen sein. Die Leitung der Neueinstudierung haben Jan Minarik aus der Besetzung der Uraufführung sowie Helena Pikon und Barbara Kaufmann übernommen.

Bei diesem Stück geht Pina Bausch noch von einem geschriebenen Werk aus. Ihre späteren Arbeiten entstehen auf den Proben gemeinsam mit den Tänzer*innen mittels einer lockeren und intuitiven Arbeitsweise. „Blaubart" zählt zweifelsfrei zu den Meisterwerken von Pina Bausch. Sie geht in dieser Arbeit über die Grenzen des herkömmlichen Theaters hinaus und nutzt die Ausdrucksmöglichkeiten aller Sparten – Oper, Schauspiel, Ballett, Pantomime, Film – und verzichtet dabei auf eine konventionelle Tanzästhetik.

Die Geschichte von Herzog Blaubart, dem Mörder seiner Ehefrauen, geht auf eine Sage aus dem 17. Jahrhundert zurück. Béla Bartók verdichtet die Geschichte auf die Auseinandersetzung des Herzogs mit Judith, deren Tod (wie schon bei den sechs anderen Frauen davor) hinter einer von sieben Türen auf sie wartet. Die Uraufführung seiner Oper fand am 24. Mai 1918 im Königlichen Opernhaus in Budapest statt.

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Oper | bis 12. Februar 2020 - Staatstheater Mainz, Kleines Haus, Tritonplatz, 55116 Mainz

Foto: Andreas Etter

Zanaida

Das Staatstheater Mainz entdeckt eine verschollen geglaubte Oper von Johann Christian Bach wieder.

Der jüngste Bach-Sohn, Johann Christian (1753-1782), galt vor allem als Opernkomponist. In Turin und Neapel waren seine Opern schon erfolgreich aufgeführt worden, als er 1762 nach London ans King's Theatre berufen wurde und den Auftrag erhielt, zwei neue Opern zu komponieren. In Februar 1763 hatte Orione, ossia Diana vendicata Premiere, im Mai Zanaida. Von letzterer folgten fünf Aufführungen vor dem Ende der Saison in Juni 1763, dann geriet diese Oper in Vergessenheit und galt fortan als verschollen. Erst 2010 wurde die Partitur wiederentdeckt und ediert und 2011 wieder zur Aufführung gebracht. Nun zeigt das Staatstheater Mainz diese „tragic opera", so die ursprüngliche Gattungsbezeichnung, in einer fröhlich-bunten Inszenierung von Max Hopp.

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Ausstellung | bis 16. Februar 2020 - KunstKulturKirche Allerheiligen, Thüringer Str. 35, 60316 Frankfurt

Urban Hüter, Ausstellungsdetail

Urban Hüter. The Big Drink

Die KunstKulturKirche Allerheiligen zeigt vom 2. November 2019 bis zum 16. Februar 2020 unter dem Titel "THE BIG DRINK" Objekte und Installationen von Urban Hüter. Urban Hüter arbeitet mit anthropogenen Werkstoffen sowie mit industriell gefertigten Gegenständen.

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Konzert | 13. September 2019 bis 27. März 2020 - in Deutschland, Österreich und Großbritannien

Foto: SLIXS

SLIXS auf Tour

Katharina Debus, Michael Eimann, Gregorio D’Clouet Hernández, Karsten Müller, Thomas Piontek und Konrad Zeiner kommen aus Berlin, Dresden, Leipzig, Halle, vom Jazz, Soul, Rhythm and Blues, also von der Popmusik, der Folklore, lieben Funk und kennen mehr artistische Vokaltechniken, als die Phantasie hergibt. Ebenso vielfältig sieht das Repertoire des A-cappella-Sextetts SLIXS aus. (red.)

 

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Tanz | 7. März 2020 bis 29. März 2020 - Opernhaus Wuppertal und Théâtre du Châtelet, Paris

© Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Die sieben Todsünden

Die Uraufführung des Tanzabends mit den beiden Teilen „Die sieben Todsünden" und „Fürchtet Euch nicht" nach Texten von Bertolt Brecht und der Musik von Kurt Weill fand am 15. Juni 1976 in Wuppertal statt. Jetzt ist diese Arbeit wieder in Wuppertal und später in Paris zu sehen.

Auf der Bühne die Tänzer*innen des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch mit Gästen – unter anderen Johanna Wokalek, Meret Becker und Melissa Madden Gray. Das musikalische Niveau ist hoch, angefangen beim kantig aufspielenden Sinfonieorchester Wuppertal, über das präzise und sinnlich singende Herrenquartett aus dem Ensemble der städtischen Oper, bis hin zu den stimmlich hervorragenden Solistinnen. Dabei spielt das Orchester nicht aus dem Graben, sondern ist im Hintergrund der Bühne platziert.

Ausgangspunkt für diesen Doppelabend (Dauer insgesamt 2 Stunden 25 Minuten) ist Bertolt Brechts einziges Ballettlibretto „Die sieben Todsünden der Kleinbürger", das 1933 mit Lotte Lenya in einer der beiden Hauptrollen in Paris uraufgeführt wurde.

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Tanz | bis 24. Juni 2020 - Staatstheater Mainz, Kleines Haus, Tritonplatz, 55116 Mainz

Foto: Staatstheater Mainz

Soul Chain

Eine Choreografie von Sharon Eyal & Gai Behar

Sharon Eyal und Gai Behar, mittlerweile Weltstars des Tanzes und mit ihrer eigenen Kompanie L-E-V an vielen Orten unterwegs (gerade haben sie im Rahmen der Ruhrtriennale 2019 den Abschluss ihrer Liebestrilogie „Chapter 3 – The Brutal Journey of the Heart" erfolgreich aufgeführt) pflegen seit langem eine freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem Tanzdirektor Honne Dohrmann von tanzmainz. So ist es denn kein Wunder, dass auch Eyal und Behar diese Verbundenheit schätzen und nach „Plafona Now" mit „Soul Chain" im Jahr 2017 eine weitere abendfüllende Kreation für tanzmainz geschaffen haben.

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erstellt am 09.9.2010