Lesung | 5. Dezember 2019 19:30 Uhr - kunstbühne portstrasse, Hohemarkstr. 18, 61440 Oberursel

Thomas Hupfer, Foto: APE

Thomas Hupfer liest Kafkas »Verwandlung«

Franz Kafkas präzis prägnante Sprache entfaltet eine unwiderstehliche Sogkraft, die durch die Lesung Thomas Hupfers – Schauspieler, Sprecher und Regisseur – noch tiefer unter die Haut geht. Thomas Hupfer hat sich im vergangenen Winter im Rahmen seines „KAFKA"-Projekts (mit Achim Conrad), inszeniert für das freie werkstattTheater Köln, eingehend mit der 1912 entstandenen Erzählung „Die Verwandlung" auseinandergesetzt.

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Lesung | Gespräch | 12. Dezember 2019 20:00 Uhr - Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), 60314 Frankfurt

Helmut Ortner

EXIT: Warum wir weniger Religion brauchen

Das Buch „EXIT", vom Sachbuchautor Helmut Ortner herausgegeben, versammelt eine Reihe von Beiträgen bekannter Autoren. So die ehemalige Bundesministerin Ingrid Matthäus-Maier über „Staatskirche oder Rechtsstaat", die Publizistin Constanze Kleis über „Fifty Shades of God" und der als Religionskritiker vielfach in Erscheinung getretene Hamed Abdel-Samad mit einem Beitrag über den politischen Islam. Die Romanfabrik hat Helmut Ortner und die Beiträger Jacqueline Neumann („Streit um Gott") und Adrian Gillmann („Menschen zur Säkularität, zur Freiheit") zu einem Podiumsgespräch eingeladen.

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Theater | 18. Dezember 2019 20:00 Uhr - Schauspiel Frankfurt (Kammerspiele), Neue Mainzer Straße 15, Frankfurt

Szenenfoto: Felix Grünschloß

Aus Staub

Jan Neumann, Hausregisseur am Nationaltheater Weimar und für seine dortige Inszenierung von Schillers „Wilhelm Tell" gerade für den Faust Theaterpreis 2019 nominiert, hat mit den Schauspieler*innen Altine Emini, Sebastian Kuschmann, Friederike Ott, Sebastian Reiss, Julia Staufer und Uwe Zerwer gemeinsam das Stück „Aus Staub" entwickelt.

Darin geht es um gesellschaftliche und private Umbrüche, und jede(r) der Spieler*innen ist gleich in mehreren Rollen zu sehen. Am Anfang der Stückentwicklung stand ein Spaziergang von Dramaturgin Ursula Thinnes mit dem Regisseur durch das Frankfurter Westend und die danach getroffene Entscheidung, Geschichten ab der sogenannten „Stunde null" in einer Wohnung – Schubertstraße 45. 2. OG, links – und mit deren wechselnden Bewohner*innen zu entwickeln und zu erzählen.

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Veranstaltung beendet

Ausstellung | bis 23. November 2019 - Galerie Kai Dikhas, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84, Aufgang 2 (Ecke Oranienstr. / Stallschreiberstr.), 10969 Berlin

© Alfred Ullrich

Alfred Ullrich. ONE OFF

Der Künstler Alfred Ullrich ist ein erfahrener und ausgebildeter Drucker und Grafiker. Über viele Jahre beschäftigt er sich mit dem breiten Medium der Radierung, von der Kaltnadel über die Aquatinta bis hin zu Eigentechniken. Dabei interessieren ihn oft Beschädigung, quasi Verwundungen des Materials, aus denen er abstrakte Arbeiten in einer ihm eigenen Klarheit und Eleganz schafft.


Die Galerie Kai Dikhas gibt Einblick in Ullrichs aktuelles Schaffen. Monotypien sind meist experimentelle Drucke, die nur ein einziges Mal gedruckt werden können. Zum Beispiel trägt der Drucker auf die Druckplatte Farbe auf und druckt mit der Druckerpresse oder per Hand direkt auf Papier. Die entstehenden Werke sind also einmalig, wie der Gedanke eines Werkes oder der für Künstler so beglückende Entstehungsmoment.

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Tanz | 16. November 2019 bis 24. November 2019 - Opernhaus Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4, 42283 Wuppertal

© Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Wiesenland

Ein Stück von Pina Bausch

 

Entstanden ist das Stück im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Budapest und dem Théâtre de la Ville Paris. Einmal mehr ging es bei diesem Stück darum, die Atmosphäre und gewonnenen Eindrücke eines mehrwöchigen Aufenthaltes in einem fremden Land – diesmal war es Ungarn – in eine wirkungsvolle Choreographie mit ausdrucksstarken Bildern zu übertragen. Für die heutige Sicht auf dieses Stück ist zu bedenken, dass Ungarn im Jahr 2000 weitaus weltoffener und liberaler war als heute, und die Musik von ungarischen Sinti und Roma in der aktuell nationalistischen Stimmung als Inspirationsquelle nur noch schwer vorstellbar wäre.

 

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Festival | 3. Dezember 2019 bis 5. Dezember 2019 - Literaturhaus Berlin, Fasanenstr. 23, 10719 Berlin

Festivalplakat

Verquere Verortungen. Festival Jüdischer Literaturen

U.a. mit: Dmitrij Kapitelman, Nele Pollatschek, Eva Menasse, Channah Trzebiner, Dani Levy, Max Czollek, Robert Schindel, Noam Brusilovsky, Tomer Gardi, Esther Dischereit, Adriana Altaras und Dana von Suffrin

Lyrik, Prosa, Hörspiel, Typografie, Performance – in einer Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und literarischer Gattungen werden Fragen fokussiert und aktualisiert: Wie verorten sich jüdische Autoren in kulturellen und politischen Debatten der Gegenwart? Wie inszenieren sie das Unerwartete und Widerständige? Mit welchen literarischen Mitteln lassen sich verquere Verortungen dekonstruieren? Welche Rolle spielen religiöse Traditionen, Mehrsprachigkeit und Migration? Was bedeutet das Label „jüdisch" für die Produktion von Kunst? Und gibt es sie überhaupt, die „jüdischen Literaturen"?

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Ausstellung | bis 12. Januar 2020 - Opelvillen Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, 65428 Rüsselsheim

Konkrete Poesie / poesia concreta

2017 forderten Studentenvertreter, Eugen Gomringers „avenidas" von der Südfassade der Berliner Alice-Salomon-Hochschule zu entfernen. Sie empfanden die 1952 entstandenen Verse als sexistisch – und konnten sich mit ihrem Anliegen durchsetzen. Die Debatte um „avenidas" habe Gomringer, der heute 94 Jahre alt ist, aufgebracht und sehr geschwächt, berichtet Beate Kemfert, Kuratorin der Opelvillen Rüsselsheim.

Der von Gomringer in den Fünfzigern mitbegründeten „Konkreten Poesie" und ihrem brasilianischen Pendant, der „poesia concreta", widmet Kemfert nun eine Ausstellung. Die beiden Avantgarde-Strömungen ähneln sich vielfach. Ihre Sprache ist lakonisch und knapp. Meist erscheinen die Texte in konsequenter Kleinschreibung. Viel Wert wird auf die formale Gestaltung der Gedichte gelegt. Sie können zum Beispiel kreisrund sein oder wellenförmig. Die Form schafft eine zusätzliche Bedeutungsebene. So entstehen poetische Sprachbilder im wahrsten Sinn.

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Ausstellung | bis 26. Januar 2020 - Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

© Per Heimly

House of Norway

Norwegen ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2019

Idee und Konzept der Ausstellung stammen von Museumsdirektor Matthias Wagner K und Sabine Schirdewahn. Fünf Mal reisten sie in das weite Land und wurden fündig. Neben 47 künstlerischen und gestalterischen Positionen präsentiert die Ausstellung 24 Kurzfilme aus Norwegen.

Ein besonderer Schwerpunkt und Blick liegt auf den Samen, einer indigenen Volksgruppe, deren Kulturraum, Sápmi, sich über Norwegen, Schweden, Finnland und Teile Russlands erstreckt, und deren künstlerischen Ausdrucksformen.

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Ausstellung | 9. November 2019 bis 26. Januar 2020 - Kunstverein Ingolstadt, Galerie im Theater, Schlosslände 1, 85049 Ingolstadt

© Carlo Borer

Auf Kollision. Carlo Borer, David de Beyter, Martin Brüger, Sabine Groß

Vernissage: Freitag, 8.11.2019, 19.00 Uhr

Noch ist das Automobil als Garant und Sehnsuchtsobjekt individueller Bewegungsfreiheit, Abenteuer und Unabhängigkeit gesellschaftlich anerkannt. Wie z. B. in der Mode und vielen anderen Produkten wird in der Autobranche unter der Oberfläche von Technik und Design ein identitätsstiftender Lifestyle verkauft. Aber spätestens seit Beginn des neuen Jahrtausends zeigen sich Risse und Kratzer im scheinbar makellosen Glanz der Lackoberflächen, sein Status gerät durch ein verstärktes Umweltbewusstsein und diverse Skandale ins Wanken.

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Ausstellung | bis 1. Februar 2020 - Art Foyer der DZ Bank, Eingang: Cityhaus I, Friedrich-Ebert-Anlage, Frankfurt

Arno Fischer, Müritz, 1956

Das Künstlerische im Dokumentarischen

Gastkuratorin Barbara Klemm hat über 70 Arbeiten von 21 deutschen und internationalen Fotokünstlern aus der Kunstsammlung der DZ Bank ausgewählt.

„Ich möchte das Künstlerische in den Fotografien zeigen", betont Klemm. Die 1939 geborene Fotografin arbeitete über vier Jahrzehnte lang für die FAZ. Die von ihr getroffene Fotoauswahl umfasst einen Zeitraum von 1933 bis 2007. Schwarzweißaufnahmen herrschen dabei vor, was mit Klemms eigener Art zu fotografieren korrespondiert. Auffällig viele Positionen kommen aus der ehemaligen DDR. „Ich denke, sie waren meinen Arbeiten sehr nah", sagt Barbara Klemm über ostdeutsche Fotografen wie Sibylle Bergemann, Arno Fischer oder Evelyn Richter.

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Tanz | 24. Januar 2020 bis 2. Februar 2020 - Opernhaus Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4, 42283 Wuppertal

© Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Blaubart. Beim Anhören einer Tonbandaufnahme von Béla Bartóks Oper »Herzog Blaubarts Burg«

Ein Stück von Pina Bausch aus dem Jahr 1977

Im Januar und Februar 2020 wird das Stück in komplett neuer Besetzung wieder zu sehen sein. Die Leitung der Neueinstudierung haben Jan Minarik aus der Besetzung der Uraufführung sowie Helena Pikon und Barbara Kaufmann übernommen.

Bei diesem Stück geht Pina Bausch noch von einem geschriebenen Werk aus. Ihre späteren Arbeiten entstehen auf den Proben gemeinsam mit den Tänzer*innen mittels einer lockeren und intuitiven Arbeitsweise. „Blaubart" zählt zweifelsfrei zu den Meisterwerken von Pina Bausch. Sie geht in dieser Arbeit über die Grenzen des herkömmlichen Theaters hinaus und nutzt die Ausdrucksmöglichkeiten aller Sparten – Oper, Schauspiel, Ballett, Pantomime, Film – und verzichtet dabei auf eine konventionelle Tanzästhetik.

Die Geschichte von Herzog Blaubart, dem Mörder seiner Ehefrauen, geht auf eine Sage aus dem 17. Jahrhundert zurück. Béla Bartók verdichtet die Geschichte auf die Auseinandersetzung des Herzogs mit Judith, deren Tod (wie schon bei den sechs anderen Frauen davor) hinter einer von sieben Türen auf sie wartet. Die Uraufführung seiner Oper fand am 24. Mai 1918 im Königlichen Opernhaus in Budapest statt.

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Ausstellung | 2. November 2019 bis 16. Februar 2020 - KunstKulturKirche Allerheiligen, Thüringer Str. 35, 60316 Frankfurt

Urban Hüter, Ausstellungsdetail

Urban Hüter. The Big Drink

Ausstellungseröffnung: Freitag, 1. November 2019, 19:30 Uhr

Die KunstKulturKirche Allerheiligen zeigt vom 2. November 2019 bis zum 16. Februar 2020 unter dem Titel "THE BIG DRINK" Objekte und Installationen von Urban Hüter. Urban Hüter arbeitet mit anthropogenen Werkstoffen sowie mit industriell gefertigten Gegenständen.

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Konzert | 13. September 2019 bis 27. März 2020 - in Deutschland, Österreich und Großbritannien

Foto: SLIXS

SLIXS auf Tour

Katharina Debus, Michael Eimann, Gregorio D’Clouet Hernández, Karsten Müller, Thomas Piontek und Konrad Zeiner kommen aus Berlin, Dresden, Leipzig, Halle, vom Jazz, Soul, Rhythm and Blues, also von der Popmusik, der Folklore, lieben Funk und kennen mehr artistische Vokaltechniken, als die Phantasie hergibt. Ebenso vielfältig sieht das Repertoire des A-cappella-Sextetts SLIXS aus. (red.)

 

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Tanz | bis 24. Juni 2020 - Staatstheater Mainz, Kleines Haus, Tritonplatz, 55116 Mainz

Foto: Staatstheater Mainz

Soul Chain

Eine Choreografie von Sharon Eyal & Gai Behar

Sharon Eyal und Gai Behar, mittlerweile Weltstars des Tanzes und mit ihrer eigenen Kompanie L-E-V an vielen Orten unterwegs (gerade haben sie im Rahmen der Ruhrtriennale 2019 den Abschluss ihrer Liebestrilogie „Chapter 3 – The Brutal Journey of the Heart" erfolgreich aufgeführt) pflegen seit langem eine freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem Tanzdirektor Honne Dohrmann von tanzmainz. So ist es denn kein Wunder, dass auch Eyal und Behar diese Verbundenheit schätzen und nach „Plafona Now" mit „Soul Chain" im Jahr 2017 eine weitere abendfüllende Kreation für tanzmainz geschaffen haben.

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erstellt am 09.9.2010