Lesung | Gespräch | 5. August 2018 11:00 Uhr - Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Foto: Mariana Vassileva

Matthias Göritz: Parker

Parker hat nur eine Woche Zeit. Ein Freund, politisches Urgestein in Schleswig-Holstein, hat ihn nach Kiel eingeladen, damit er dem jungen, vielversprechenden Politiker Mahler als Medienberater und Redenschreiber zur Seite steht. Parker braucht den Erfolg, einen Vertrag, das Geld. Dank eines Bestsellers zum Thema Coaching wurde Parker zu einem international renommierten Rhetorikexperten, der sogar in Obamas Präsidentschaftswahlkampf mitwirken durfte. Das ist lange her. Auch privat ist Parker an einem Wendepunkt angelangt. Floh er schon als Student vor seiner Herkunft und Vergangenheit aus Hamburg in die USA, so flieht er, der global vernetzte Arbeitsnomade, auch in seinem Privatleben immer wieder vor allzu großer Nähe. Seine letzte Freundin setzte ihn deshalb vor die Tür. Und jetzt in Kiel stellt Anneli Schneider, die ehrgeizige und kampferprobte Mitarbeiterin seines Auftraggebers Mahler, ihn vor eine Herausforderung nach der anderen.“

 

→ Details


Lesung | 10. August 2018 19:00 Uhr - Evangelische Kirche, Hauptstr. 4, 63477 Maintal-Hochstadt

8. Hochstädter Lyriknacht

Guntram Vesper liest aus der 400-seitigen Sammlung seiner Gedichte „Tieflandsbucht“, die im September erscheinen wird. Jan Wagner ist Büchner-Preisträger 2017, erhielt 2016 als erster Lyriker den Preis der Leipziger Buchmesse für seinen Band „Regentonnenvariationen“. Silke Scheuermann hat in „Gerade noch dunkel genug“ ihre Vorträge bei den Frankfurter Poetikvorlesungen veröffentlicht. Julia Mantel liest aus ihrem gerade erschienenen Gedichtband „Der Bäcker gibt mir das Brot auch so“. Kerstin Beckers neuer Lyrikband „Biestmilch“ wurde vom Literaturhaus Berlin als „Gedichtband des Jahres“ ausgezeichnet.  Die Debütanten Jan Seibert und Silva Bieler sind Preisträger des Wettbewerbs „Junges Literaturforum Hessen Thüringen“, und der Schüler Karl R. Hofmann gewann mit seinem Nibelungen-Rap den Wettbewerb „Ohne Punkt und Komma“.


→ Details


Lesung | 24. August 2018 20:00 Uhr - Brentanobad, Rödelheimer Parkweg 1, 60489 Frankfurt am Main

Pete Smith, Foto: Maria Harsa

Pete Smith: Das Mädchen vom Bethmannpark

Unweit des Bethmannparks wird eine bewusstlose junge Frau gefunden, die sich, als sie erwacht, an nichts erinnert. Der Ergotherapeuten Jakob ist von der geheimnisvollen Schönen auf Anhieb fasziniert. Umso mehr, da sie ihn an die erste Liebe seines Lebens erinnert... Pete Smith lebt als freier Schriftsteller in Frankfurt. Für seinen Roman „Endspiel“ wurde er 2012 mit dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet. Sein Frankfurt-Krimi „Das Mädchen vom Bethmannpark“ ist 2016 erschienen.

 

→ Details


Theater | 6. August 2018 bis 7. August 2018 - Grüneburgpark, Frankfurt am Main

© Die Dramatische Bühne

Dostojewski: Der Spieler

Nächste Vorstellungen am 6. und 7. August 2018, jeweils 20:15 Uhr

 

Die Dramatische Bühne ist eine feste Größe in der vielfältigen Theaterlandschaft Frankfurts. Ihre neuste Produktion setzt sich mit dem russischen Schriftsteller Fjodor Dostojewski (1821-1881) und seinem Roman „Der Spieler“ auseinander.

Dostojewski hatte alle Rechte an seinen Büchern verpfändet, und es blieben ihm knapp vier Wochen für die Niederschrift eines neuen Buches, um seinen finanziellen Ruin abzuwenden. Das Manuskript diktierte Dostojewski komplett seiner späteren Frau Anna Snitkina, von Beruf Stenografin, in die Feder.

Thema des Romans ist neben der unglücklichen Liebe des Ich-Erzählers Aleksej Iwanowitsch zu Polina auch das Glücksspiel und die damit verbundene Spielsucht – etwas das Dostojewski gut kannte und der er auch verfallen war. Auf eindringliche Weise wird diese Sucht und die damit einhergehende permanente Angst vor dem finanziellen als auch gesellschaftlichen Ruin geschildert.

 

→ Details


Ausstellung | bis 12. August 2018 - Bundeskunsthalle, Friedrich-Ebert-Allee 4 (Museumsmeile), 53113 Bonn

© Marina Abramovic

Marina Abramovic. The Cleaner

Küsse für Vulkane, Ohrfeigen unter Liebenden und tagelanges Stillsitzen im Museum: Marina Abramovic, geboren 1946 in Belgrad, ist derzeit die wohl erfolgreichste und umstrittenste Performancekünstlerin weltweit. Mit ihren Performances bringt sie sich und die Zuschauer immer wieder an ihre Grenzen. Ob sie sich mit einem Messer verletzt oder Besuchern die Gelegenheit gibt, sie zu erschießen – Schmerz und Leiden sind Gegenstand ihrer Kunst. Zeit also, sich näher mit ihr und ihrem Werk zu beschäftigen. Die Bundeskunsthalle Bonn widmet Marina Abramovic eine große Retrospektive. Die Ausstellung „Marina Abramovic. The Cleaner“ ist dort noch bis zum 12. August zu sehen, bevor sie nach Florenz zum Palazzo Strozzi weiterreist.

 

→ Details


Konzert | 16. Mai 2018 bis 12. August 2018 - Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Radierung von Lucian Freud

Frank Auerbach und Lucian Freud: Gesichter

Das Städel Museum zeigt insgesamt 40 Radierungen und Zeichnungen der in Deutschland selten ausgestellten britischen Künstler Frank Auerbach (geb. 1931) und Lucian Freud (1922-2011). Regina Freyberger, seit 2017 Co-Leiterin der Graphischen Sammlung, hat die Schau kuratiert. Auerbach und Freud (1922-2011) wurden in Berlin geboren. Als Kinder jüdischer Familien flohen bzw. emigrierten sie vor nationalsozialistischer Verfolgung nach London. Sie waren über Jahrzehnte eng befreundet. Als Künstler konzentrieren sie sich auf die menschliche Figur und vor allem auf das Gesicht. Beide porträtieren Menschen aus ihrem engsten Freundes- und Bekanntenkreis.

 

→ Details


Ausstellung | bis 26. August 2018 - Liebieghaus Skulpturensammlung, Schaumainkai 71, 60596 Frankfurt am Main

Foto: Liebieghaus / Norbert Miguletz

William Kentridge. O Sentimental Machine

Die Liebieghaus Skulpturensammlung zeigt über 80 Arbeiten und Installationen des 1955 geborenen, südafrikanischen Künstlers William Kentridge. Dies ist nach „Jeff Koons. The Sculptor“ (2012) die zweite Intervention eines Gegenwartskünstlers in die Sammlung des Liebieghauses. Neben Werkgruppen wie der Installation „Refusal of Time“ (2012), der namengebenden Videoinstallation „O Sentimental Machine“ (2015) oder dem vollautomatischen Miniaturtheater „Black Box / Chambre Noir“ (2005) sind in Frankfurt auch neue Arbeiten des Künstlers zu sehen. Darunter die Bronzeskulpturen-Serie „Lexicon“ (2017) oder die kinetische Skulptur „Coffee Pot“ (2018).

 

→ Details


Ausstellung | 29. Juli 2018 bis 2. September 2018 - Bürgerpark, Blumenstr./Ecke Parkstr., 64546 Mörfelden

© Wulf Kirschner, Neun Prismen

21. Skulpturenpark in Mörfelden-Walldorf

Eröffnung: Sonntag, 29. Juli 2018, 11 Uhr

Finissage: Sonntag, 2. September 2018, 11 Uhr


Jedes Jahr im August verwandelt sich der Bürgerpark von Mörfelden-Walldorf zu einem Open-Air-Ausstellungsraum mit Skulpturen, Installationen und Objektkunst. Zwölf Künstler und Künstlerinnen wurden für den 21. Skulpturenpark ausgewählt.

→ Details


Ausstellung | 4. Juli 2018 bis 9. September 2018 - Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Ursula Schulz-Dornburg, Kronstadt

Ursula Schulz-Dornburg. The Land In-Between

Die 1938 geborene, in Düsseldorf lebende Künstlerin Ursula Schulz-Dornburg sei eine Spurensucherin und Gegenwartsethnologin, sagt Iris Hasler. In Zusammenarbeit mit Sammlungsleiter Martin Engler hat sie im Frankfurter Städel Museum eine umfangreiche Werkschau eingerichtet: Etwa 200 Schwarzweißfotografien Schulz-Dornburgs aus den Jahren 1980 bis 2012 sind zu sehen. Sie werden in thematisch zusammenhängenden Reihungen präsentiert.

 

→ Details


Ausstellung | 11. August 2018 bis 16. September 2018 - Ziegelhütte, Kranichsteiner Str. 110, 64289 Darmstadt

© Darmst. Sez. / S. Shimokawa

Panik Raum - Darmstädter Sezession

Kunst auf der Ziegelhütte – skulptural und installativ
Eröffnung: Samstag, 11. August 2018, 17 Uhr

Mitglieder und Gäste der Darmstädter Sezession sowie BewerberInnen um den „Preis der Darmstädter Sezession für junge KünstlerInnen 2018“ stellen aus

Sonderschau Shinroku Shimokawa (Preisträger 2016)

→ Details


Ausstellung | 4. März 2018 bis 23. September 2018 - Kunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg

© Archiv Robert Lebeck

Robert Lebeck. 1968

„Das Jahr der Studentenunruhen fand ohne mich statt“ So resümiert der deutsche Fotograf, Bildjournalist und Sammler Robert Lebeck (1929–2014) in den „Erinnerungen eines Fotoreporters“ seine Erfahrung des Jahres 1968: „Als in Paris die Barrikaden brannten, arbeitete ich in Florida an einer Serie über zwei ermordete Studentinnen; während Studenten vor dem Springer-Hochhaus demonstrierten, fotografierte ich die Taufe von Hildegard Knefs Kind; und als die Russen in Prag einmarschierten, begleitete ich gerade den Papst nach Bogotá.“

→ Details


Ausstellung | 25. April 2018 bis 7. Oktober 2018 - Sprengel Museum Hannover, Kurt-Schwitters-Platz, Hannover

Günter Haese, Typhon

Günter Haese – Hans Uhlmann. Bildhauer der Zweiten Moderne

Das Sprengel Museum Hannover widmet Günter Haese (Kiel 1924 – 2016 in der Nähe von Hannover), der seit seinem Studium in Düsseldorf gelebt und gearbeitet hatte, und Hans Uhlmann (Berlin 1900 – 1975 Berlin) eine Doppelausstellung. Gemeinsam ist beiden, dass sie in der Nachkriegszeit sehr prominent waren, ihr Werk heute jedoch nur noch Spezialisten bekannt ist.

→ Details


Ausstellung | bis 14. Oktober 2018 - Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

Michael Riedel, Foto: Marton Perlaki

Michael Riedel. Grafik als Ereignis

Das Werk von Michael Riedel ist an der Schnittstelle von angewandter und freier Grafik angesiedelt – und so zeigt es die kluge, geschickte Übersichtsausstellung, die Eva Linhart konzipiert und kuratiert hat. Von den Signetische Zeichnungen von 1994/95, über 1000 Zeichnungen, die dem Städel gehören und nun zum ersten Mal vollständig gezeigt werden, über die raumgreifenden Installationen und Poster Paintings bis hin zu bewegten digitalen Bildern zeigt die Ausstellung Grafik als einen offenen Prozess – als ein sich selbst fortschreibendes System in der Kunst.

 

→ Details


Film | 7. März 2018 20:00 Uhr bis 5. Dezember 2018 - Denkbar, Spohrstr. 46a, 60318 Frankfurt am Main

Filmreihe „Local Heroes“

Local Heroes – Frankfurt im Dokumentarfilm

Jeweils erster Mittwoch im Monat, Beginn: 20 Uhr


Die vom Künstler Wolfgang Voss organisierte Filmreihe „Local Heroes – Frankfurt im Dokumentarfilm – Filmschaffende und Publikum im Gespräch“ möchte Filmdokumente aus mehreren Jahrzehnten, die nur selten gezeigt wurden, einem breiteren Publikum zur Verfügung stellen und einen Austausch mit den Filmschaffenden über die Lebensverhältnisse in Frankfurt ermöglichen.


→ Details


Oper | bis 23. Februar 2019 - Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden

Foto: Karl & Monika Forster

Don Giovanni

Wie ein Penner reckt sich eine dunkle Gestalt auf einer Bank an der rechten Seite der Bühne, während auf einer oberen Ebene schlanke Frauen in knallroten Strumpfhosen einen rhythmischen Tanz vollführen. Dann steht die Gestalt von der Bank auf, zieht sich eine Maske übers Gesicht und eilt mit flatternden Mantelschößen in den Verführungskampf: Es ist Don Giovanni! In engen schwarzen Hosen und mit nackter Brust unter dem langen schwarzen, wallenden Mantel gibt der amerikanische Bariton Christopher Bolduc sein fulminantes Rollendebüt als Don Giovanni in der Neuinszenierung von Nicolas Brieger am Staatstheater Wiesbaden. Sein Duett mit Zerlina, die Katharina Konradi mit ebenso viel schauspielerischem Charme wie gesanglicher Brillanz gibt, ist ein musikalischer Höhepunkt der Aufführung.

 

→ Details


erstellt am 09.9.2010