Gespräch | - Online

Julian Nida-Rümelin, Foto: Perikles

Philosophischer Salon mit Julian Nida-Rümelin

Das Gespräch fand am 17. November 2020 im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt statt

Leon Joskowitz spricht mit Julian Nida-Rümelin, Philosoph, Kulturstaatsminister a.D. und Mitglied des Deutschen Ethikrats, über die Fragen: Was ist Philosophie? Was heißt es und warum ist es so wichtig einzusehen, dass Menschen von Gründen geleitet werden? Wieso muss die Philosophie „hinein ins Getümmel“, um ihrer selbst gerecht zu werden? Und wie hilft philosophisches Denken, um die gegenwärtigen gesellschaftlichen Veränderungen besser zu begreifen und neue Handlungsräume und -möglichkeiten aufzuzeigen? 

→ Details


Gespräch | 3. Dezember 2020 20:00 Uhr - Online-Livestream

Igor Levit, Foto: B90/Die Grünen

Michel Friedman spricht mit Igor Levit über Identität

Gesprächsreihe „Denken ohne Geländer“ 

Igor Levit ist nicht nur ein weltberühmter Pianist, sondern auch ein dezidierter Verfechter der europäischen Idee und eine weithin wahrgenommene Stimme gegen Antisemitismus. An diesem Abend spricht er im Foyer des neuen Lichtbaus mit dem der Philosophen und Publizisten Michel Friedman über das Thema „Identität“.

→ Details


Gespräch | 6. Dezember 2020 15:00 Uhr - Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin + Online

Belarus! Das weibliche Gesicht der Revolution

Buchvorstellung mit der Herausgeberin Tina Wünschmann sowie den Autor*innen Yaraslava Ananka, Marina Naprushkina

Revolution heißt: Nichts mehr ist danach wie früher. Das kann man schon jetzt von den Verhältnissen in Belarus sagen – wie auch immer der Aufstand ausgehen mag, Belarus hat ein neues Gesicht präsentiert. Und das Land im Osten Europas hat gezeigt: Die Revolution trägt ein weibliches Gesicht. Die Frauen bestimmen das Bild, die Frauen stehen in der ersten Reihe, die Frauen prägen die Formen des Aufstands.

→ Details


Lesung | Gespräch | 9. Dezember 2020 19:30 Uhr - Online-Livestream

Yevgeniy Breyger, Foto: Menzel

Loops approximierender Luft

Eine Veranstaltung des Literarischen Colloquiums Berlin mit Yevgeniy Breyger, Carla Cerda und Saskia Warzecha. Moderation: Tobias Lehmkuhl

In einer Zeit sich verkapselnder Gegenwelten der Kommunikation verschalten die herausragenden lyrischen Neuerscheinungen von Yevgeniy Breyger, Carla Cerda und Saskia Warzecha zahlreiche Sprechweisen und Existenzbereiche, bitten sie zurück an den Verhandlungstisch, ohne sie zu einem Konsens bewegen zu wollen, behaupten nicht einfach Beziehungen, sondern untersuchen gerade die Formen und Bedingungen, um heute Bezug nehmen zu können.

→ Details


Gespräch | 16. Februar 2021 19:00 Uhr - Jüdisches Museum, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt

Herzl – Eine europäische Geschichte

Der Autor Camille De Toledo und der Zeichner Alexander Pavlenko werden anwesend sein. Moderation: Jakob Hoffmann

1882 flieht der jüdische Waise Ilya Brodsky vor den Pogromen in Russland durch halb Europa. In Wien macht er die kurze aber folgenreiche Bekanntschaft mit dem jungen Schriftsteller Theodor Herzl. Jahre später beginnt Brodsky Antworten auf die Frage zu suchen, warum Herzl sich vom einem im Habsburgerreich völlig integrierten Bohemien zum Vorkämpfer einer zionistischen Utopie gewandelt hat. Mit eindrucksvollen Bildern erzählt dieser grafische Roman vom Leben und Wirken Herzls und von einer jüdischen Geschichte Europas.

→ Details


Veranstaltung beendet

Radio | Podcast | 22. November 2020 bis 28. November 2020 - hr2-kultur

Foto: Robert Schittko

Textland: Literatur und die Gesellschaft radikaler Vielfalt

Ein Mitschnitt wird am 22. und 28. November in hr2-kultur gesendet

In einer Podiumsdiskussion kamen beim Textland-Literaturfest Perspektiven aus unterschiedlichen künstlerischen Feldern zusammen. Im Zentrum standen die Fragen: Ist Literatur und Theater Realisierung der Möglichkeit des Neuen, Ausdruck einer Gesellschaft der radikalen Vielfalt? Oder ist sie ein Symptom der Trägheit politischer und kultureller Konzepte und hat sie damit Anteil am Verfehlen der Gegenwart?

Teilnehmer: Nuran David Calis (Perspektive Theater), Daniela Seel (Perspektive Lyrik und Literatur), Senthuran Varatharajah (Perspektive Literatur und Essay). Moderation: Katja Herlemann und Max Czollek

→ Details


Tanz | 10. Dezember 2020 bis 12. Dezember 2020 - Theater im Pfalzbau, Berliner Straße 30, 67059 Ludwigshafen

© Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

PALERMO PALERMO

Choreographie von Pina Bausch aus dem Jahr 1989

 

Das Stück „PALERMO PALERMO“ entwickelte und erprobte Pina Bausch zusammen mit dem Ensemble im Rahmen einer Koproduktion mit dem Teatro Biondo Stabile auf Sizilien. Es war das zweite Mal, dass ein Stück auf Einladung außerhalb Wuppertals erarbeitet und Beobachtungen vor Ort in Bewegung, Szenen und Atmosphäre umgesetzt wurden. Eindrücke, Gedanken, Bilder, die das Ensemble während seines Aufenthaltes in der sizilianischen Metropole gesammelt hat, werden auf der Bühne sichtbar und vermitteln einen Eindruck von den Verhältnissen vor Ort und dem Lebensgefühl der Bewohner*innen.

 

→ Details


Ausstellung | bis 30. Dezember 2020 - Goethe-Haus (Arkadensaal), Großer Hirschgraben 23-25, 60311 Frankfurt

Foto: Alexander Paul Englert

Bilder einer Baustelle

Bis 20. Dezember geschlossen

Das Deutsche Romantik-Museum 2015 – 2020

Seit dem Abriss des Buchhändlerhauses im Herbst 2015 hat der Fotograf Alexander Paul Englert die Baugeschichte des entstehenden Deutschen Romantik-Museums kontinuierlich begleitet. Seine Fotografien von der Baustelle dokumentieren den Abbruch ebenso wie den feierlichen Spatenstich, die Sicherungskonstruktionen am historischen Goethe-Haus, die Entwicklung der Baugrube, die Fortschritte des Rohbaus und den Innenausbau. Sichtbar werden auf diese Weise das Konzept der verwendeten Baumaterialien und ihrer Verarbeitung, aber auch überraschende Entdeckungen an der historischen Bausubstanz. Zugleich geben die Fotos Einblicke in die Räume des künftigen Museums.

→ Details


Vortrag | 17. November 2020 bis 31. Dezember 2020 - Online

Monika Rinck: Vorhersagen. Poesie und Prognose

Digitale Poetikvorlesung im Wintersemester 2020/21

Monika Rinck wird am 17. und 24. November sowie 1. Dezember 2020 die Frankfurter Poetikvorlesung halten. Wegen der Corona-Pandemie kann keine Präsenzveranstaltung stattfinden. Stattdessen wurden Monika Rincks Poetikvorlesungen aufgezeichnet. Die drei Videos werden hier zu den genannten Terminen (17.11., 24.11. und 1.12.) ab jeweils 18:00 Uhr bereitgestellt. Alle drei Videos werden ab dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung bis einschließlich 31.12.2020 online Seite abrufbar sein.

→ Details


Ausstellung | bis 31. Januar 2021 - KunstKulturKirche Allerheiligen, Thüringer Str. 35, 60316 Frankfurt am Main

Foto: Eugen El

Automodus

Rauminstallation von Emilia Neumann

Unter dem Titel „Automodus" zeigt die Frankfurter Künstlerin Emilia Neumann eine raumgreifende Installation, die entstanden ist aus der Kritik an der unerbittlichen Verwertungslogik des Effizienzdenkens. „Automodus" als etwas, was sich selbst aus eigenem Antrieb bewegt, dessen vorbestimmte Abläufe nach einem eigenen festgelegten Plan erfolgen. Dabei spielt die Erfahrbarkeit von Zeit und deren physische Erlebbarkeit eine entscheidende Rolle. Der Fertigungsprozess wird in den Skulpturen eingefroren, die Bewegung in der Zeit der Entstehung ist visuell nachvollziehbar. Die alchimistische Herangehensweise, das Experiment, steht im Vordergrund.

→ Details


erstellt am 09.9.2010
aktualisiert am 04.10.2017