GESPRÄCH MIT RIA ENDRES ÜBER GENTRIFIZIERUNG IN FRANKFURT
Bei Geld hört die Menschenfreundlichkeit auf. Für die Vertreibung der Bewohner aus ihren Wohnungen, den Umbau zu Luxuswohnungen und die Zerstörung gewachsener Stadtviertel gibt es ein Wort: Gentrifizierung. Die betroffene Schriftstellerin Ria Endres hat ein Buch darüber geschrieben: Nordend. Hier antwortet sie auf Fragen von Jan C. Behmann.

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BÜCHER ZU ARCHITEKTUR UND DESIGN IN DER SOWJETUNION
Merkmale des Totalitären hatte schon die junge Sowjetunion. Dennoch hatten ihre Gestalter eine Zukunft im Sinn, die sich in kultureller Neubelebung niederschlug. So entstand in der Sowjetunion vor dem sozialistischen Realismus samt seinen Zuckerbäckern eine einflussreiche Architekturschule und eine Designgeschichte, an die Thomas Rothschild anhand zweier Buchdokumentationen erinnert.

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KOMMENTAR: FRIEDRICH MERZ KANN NICHT MEHR WARTEN
Einer Partei vorzusitzen ist sicher etwas anderes, als die politischen Richtlinien eines ganzen Landes verantwortungsvoll zu bestimmen. Die Koppelung beider Ämter entspringt machtpolitischem Kalkül. Um die Doppelspitze in einer Person bewirbt sich nun auch Friedrich Merz. Peter Kern kommentiert dessen Kandidatur.

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LÜDKES LIEDERLICHE LISTE: DAS KINO ALS LICHTBLICK
Der Klang der ersten Tonfilme muss schrecklich gewesen sein: meist zu hohe, gequetschte Stimmen und blechern scheppernde Blasmusik. Kein Wunder, dass Victor Klemperer den Stummfilm liebte. Zu etwa hundert Filmen hat er sich Notizen gemacht, die aber, findet Martin Lüdke, geschichtlich und ästhetisch kaum ergiebig sind.

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MUSIK: ERINNERUNG AN DEN KOMPONISTEN PIERRE BOULEZ
Pierre Boulez war der dritte der drei Musketiere der Neuen Musik. Mit Karlheinz Stockhausen und Luigi Nono repräsentierte er die junge Generation, die bei den Darmstädter Ferienkursen vom Anfang der 50er Jahre an den Ton vorgab. Als Komponist, Dirigent, Institutsleiter (IRCAM) und Organisator wirkte er nicht nur in Frankreich auf die Musikentwicklung ein. Zu seinem fünften Todestag erinnern wir an Pierre Boulez mit dem Nachruf des ebenfalls verstorbenen Musikkritikers Hans-Klaus Jungheinrich.

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DER ROMAN JEDER VON UNS BEWOHNT DIE WELT AUF SEINE WEISE
Es lässt sich wohl nicht ganz erklären, warum wir nicht nur die Charaktereigenschaften unserer Vorfahren erben, sondern obendrein deren verunglückte Biographien mit uns herumtragen müssen, wie es der Pastorensohn Johanes Hansen aus dem jütländischen Skagen in Jean-Paul Dubois Roman Jeder von uns bewohnt die Welt auf seine Weise beschieden ist. Gudrun Braunsperger hat das Buch gelesen.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

In der Kolumne schreibt der Philosoph Jürgen Werner täglich Gedankensplitter nieder. Die Kurzform ist die Kunst derer, die keine Zeit haben. Aber auch das Maß der Verdichtung, das ein Gedanke oder eine Beobachtung verträgt.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt ausgewählte Veranstaltungen:

Gegenwärtig lebe ich allein. Ein Hörstück von Heiner Goebbels mit Texten von Henri Michaux in SWR2, Textland-Lesungen in hr2-kultur: Wehrhafte Poesie, poetische Wehrhaftigkeit, Ausstellung von Emilia Neumann in der KunstKulturKirche Allerheiligen Frankfurt.

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Mit den besten Wünschen für ein glückliches neues Jahr!

Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 7. Januar 2021

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