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Zehn Fragen an Jakob Ullmann

Was steht außer dem Computer, der Schreibmaschine, dem Schreibblock oder dem Diktiergerät noch auf Ihrem Schreibtisch?

Jakob Ullmann: Kein Computer, dafür Stehpult, 6 Wörterbücher, mindestens 4 Sorten Papier, viel zu viele Stifte.

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie nicht schreiben?

Laufen (wandern).

Gibt es ein Heilmittel gegen Schreibblockaden?

Nein.

Wo sammeln Sie Ideen für Ihre Texte?

Im Kopf.

Welche fünf Bücher möchten Sie nicht missen in Ihrer Bibliothek?

Edmond Jabès (welches seiner Bücher, fiele mir schwer zu entscheiden);
Fedor Dostoevskij, „Besy“ („Böse Geister“);
Michail Bulgakov, „Master i Margarita“;
Jean Paul, „Der Titan“ (oder „Siebenkäs“ oder „Der Komet“);
Jorge Luis Borges, „Fiktionen“.
Hier ist nur die Literatur aufgezählt – wenn ich nur 5 Bücher behalten dürfte, würde ich vermutlich höchstens eines behalten …

Welches Buch oder welchen Autor oder welche Autorin können Sie nicht ausstehen?

Zu viele.

Welchen Autor oder welche Autorin beneiden Sie und warum?

Johann Peter Hebel – ich hätte gern seinen Humor und die Fähigkeit zur Kürze.

Wer oder was hat Sie zum Schreiben gezwungen?

Die Umstände.

Kann Bildende Kunst zum Schreiben anregen – wenn ja, an welche Künstler oder Künstlerin denken Sie dabei?

Vermutlich ja – Zeichner von Labyrinthen, Arcimboldo, Beatus von Liebana …

Mit welcher Autorin oder mit welchem Autor würden Sie gerne einen trinken gehen?

Rabelais oder Grimmelshausen (in ihrer Umgebung gab es guten Wein).

Siehe auch:

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erstellt am 16.11.2020
aktualisiert am 18.11.2020

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Jakob Ullmann