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Zehn Fragen an Ernst August Klötzke

Was steht außer dem Computer, der Schreibmaschine, dem Schreibblock oder dem Diktiergerät noch auf Ihrem Schreibtisch?

Ernst August Klötzke: Eine Lampe, eine Vase und eine alte Kaminuhr.

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie nicht schreiben?

Meine Zeit mit Musik und/oder meiner Familie verbringen.

Gibt es ein Heilmittel gegen Schreibblockaden?

Fahrrad fahren.

Wo sammeln Sie Ideen für Ihre Texte?

Auf dem Fahrrad.

Welche fünf Bücher möchten Sie nicht missen in Ihrer Bibliothek?

Ernst Bloch: „Das Prinzip Hoffnung“
Martin Heidegger: „Sein und Zeit“
Alexander Baumgarten: „Ästhetik“
Johann Georg Sulzer: „Theorie der schönen Künste“
Ovid: „Metamorphosen“ (in der Übersetzung von Johann Heinrich Voss)

Welches Buch oder welchen Autor oder welche Autorin können Sie nicht ausstehen?

Alle, die ohne kompetenten analytischen Zugriff vermeintlich fundierte Prognosen liefern.

Welchen Autor oder welche Autorin beneiden Sie und warum?

Tankred Dorst, weil er eine so musikalisch vielschichtige Sprache hatte.

Wer oder was hat Sie zum Schreiben gezwungen?

Mein Hirn, das die Gedanken gerne sehen möchte.

Kann Bildende Kunst zum Schreiben anregen – wenn ja, an welche Künstler oder Künstlerin denken Sie dabei?

Nein.

Mit welcher Autorin oder mit welchem Autor würden Sie gerne einen trinken gehen?

Mit Adorno, um endlich mal ein paar Fragen zu vergegenwärtigen.

Siehe auch:

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erstellt am 01.11.2020
aktualisiert am 11.11.2020

Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Mit ihren breitgefächerten Beiträgen auf hohem Niveau wird die „Weltbühne für Autoren und Künstler“ zu den deutschen Qualitätsmedien gezählt. Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen.

Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten unsere Autorinnen und Autoren, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu.

Ernst August Klötzke