MOSETTERS PANDEMISCHES TAGEBUCH
In der Mitte des 14. Jahrhunderts war es Giovanni Boccaccio, der mit dem Dekamerone die damaligen Pest-Quarantäne literarisch fruchtbar machte, und Albert Camus schilderte bis 1946 den Verlauf der Pest in Oran. Dass es nun im Jahr 2020 Philipp Mosetter ist, der in seinem Pandemischen Tagebuch die Folgen des Corona-Virus reflektiert, lässt hoffen, relativ glimpflich davonzukommen.

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GESELLSCHAFT: KINDERTRANSPORTE AUS FRANKFURT
Es gehört zu den entsetzlichsten Entscheidungen, sich von seinen Kindern trennen zu müssen, um sie zu retten, weil man weiß, dass man selbst verloren ist. Im Jahr vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden viele Tausend Kinder in Ausland gebracht. Vom Leben einiger dieser Geretteten erfährt man in dem Buch Rettet wenigstens die Kinder, das Doris Stickler gelesen hat.

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BUCH: GESPRÄCHE MIT DEM KOMPONISTEN WALTER ZIMMERMANN
Der Komponist Walter Zimmermann, der in seinem umfangreichen musikalischen Werk gern literarische und philosophische Inhalte mit abstrahierenden Konzepten der Klangorganisation verknüpfte, führte in den Zehnerjahren mit dem 2017 verstorbenen, britischen Musikologen Richard Toop Gespräche, in denen die kulturellen Bezüge des Zimmermannschen Denkens aufscheinen. Ernst August Klötzke hat das Buch Ursache und Vorwitz mit Freude gelesen.

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MUSIK: JAMES TAYLOR INTERPRETIERT US-AMERIKANISCHE STANDARDS
James Taylor zählt zu den profiliertesten und einflussreichsten Singer-Songwritern der avancierten US-amerikanischen Pop-Musik seit 1970. Der fünffache Grammy-Preisträger hat mit seinen Alben Maßstäbe gesetzt und über Jahrzehnte gehalten. Er veredelt aber auch Standards aus dem Great American Songbook, er eignet sie sich an. Paul-Hermann Gruner sagt, wie er das macht.

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ZEHN JAHRE FAUST-KULTUR: ZEHN FRAGEN AN ANDREA POLLMEIER
Faust-Kultur wird zehn Jahre alt! Ohne die Autoren und Autorinnen wäre dies nicht möglich gewesen. Nun ist es Zeit, die Schreibenden vorzustellen, sie hinter ihren Texten sichtbar werden zu lassen. In einem Fragebogen verraten sie, was sie zum Schreiben bringt, nennen uns ihre Lieblingsbücher und lassen einen Blick auf ihren Arbeitsplatz zu.

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KUNSTWELT: HOHE DIGITALE PRÄSENZ IN DER KRISE
Die Kunstwelt ringt in Zeiten der Corona-Krise um Sichtbarkeit und setzt auf digitale Präsenz. Das füllt oft nur die Lücken, die eine fehlende analoge Begegnung mit Kunst hinterlässt und kann in dieser jetzt aufkommenden Menge überfordern. Ellen Wagner plädiert für ein kurzes Innehalten, um sich über Fragen nach dem Verhältnis von Präsenzzwang und Rückzug, das Visuelle und das Unsichtbare auszutauschen.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt Kultur digital, z.B.:
Kunst in Zeiten des Abstandshaltens: Vernissage TV, Online-Spielplan der Schaubühne in Berlin und weiterer Häuser.

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Mit freundlichen Grüßen!

Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 26. März 2020

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