LITERATUR: ERINNERUNG AN ROR WOLF
Ror Wolf, der am 17. Februar 2020 gestorben ist, mied die Öffentlichkeit. 1932 wurde er in Thüringen geboren, arbeitete in Frankfurt für die Studentenzeitung Diskus, später als Literaturredakteur für den Hessischen Rundfunk, bevor er 1963 als freier Schriftsteller und Künstler seine kunstvollen Gedichte, Prosatexte und Bildcollagen schuf, die er uns zu unserem großen Vergnügen hinterlassen hat. Jürgen Roth hatte ihn zu Lebzeiten treffend porträtiert.

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WISSENSCHAFT: 150 JAHRE PERIODENSYSTEM DER ELEMENTE
Indem die Vereinten Nationen und die UNESCO das Jahr 2019 zum internationalen Gedenkjahr für das Periodensystem der Elemente ausriefen, haben sie eine kleine Veröffentlichungswelle losgetreten. Jenseits von Fachkreisen haben neue populärwissenschaftliche Bücher die Geschichte des Periodensystems und die daraus folgenden Konsequenzen für die moderne Wissenschaft nacherzählt. Stefana Sabin hat einige dieser Bücher gelesen.

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NEUES AUS DER ARBEITSWELT DER ANGESTELLTEN: SPASS UNF FRUST
Wer viel fragt, erfährt viel. Wer aber nur erfährt, was er hören will, hat eine Umfrage gemacht. Es kommt also darauf an, was und wie gefragt wird. Und in wessen Interesse. Spaß, Geld und Selbstverwirklichung waren die Stichworte des Meaning of Work-Report der Internet Jobseite indeed, die als Wünsche bei der Jobsuche die meiste Zustimmung erhielten. Jutta Roitsch hat die Ergebnisse unter die Lupe genommen.

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AUSSTELLUNG: OLAF NICOLAI AUF DER MATHILDENHÖHE
Würde man WissenschaftlerInnen bitten, unterhaltsame Anekdoten aus ihrem Fach zu erzählen, erhielte man wohl Geschichten, wie sie von Olaf Nicolai aufbereitet werden, bewege sich durch die Wohnung des Literaturwissenschaftlers Mario Praz, begebe sich mit Foucault auf einen LSD-Trip ins Death Valley oder stöbere sich durch die Bibliothek einer römischen Galeristin. Isa Bickmann hat die Ausstellung des Wilhelm-Loth-Preisträgers im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe besucht.

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OPER: HELLERS UND MEHTAS INTERPRETATION DES ROSENKAVALIERS
Alter und Würde. Das ist ein großes Thema, das nicht nur jugendlichen Stürmern und Drängern gern aus dem Sinn gerät. Es gibt auch alte Rüpel, die vielleicht nicht begreifen können, was im Rosenkavalier von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss verhandelt wird. Alban Nikolai Herbst hat sich in die Premiere der von André Heller inszenierten Oper an der Berliner Staatsoper Unter den Linden versenkt und ist dankbar wieder aufgetaucht.

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DVD: CHRISTOPH MARTHALER INSZENIERT CHARLES IVES
Christoph Marthaler gehört zu den großen Zauberern des Theaters. Auch Marthaler-Kenner lassen sich gern von jedem neuen Stück überraschen und berühren. Zwei DVDs, eine, auf der mit Bezug auf die Universe Symphony von Charles Ives Marthalers Universe, Incomplete, aufgeführt bei der Ruhrtriennale in Bochum, wiedergegeben ist, die andere mit einer Dokumentation von Anne-Kathrin Peitz, hat sich Thomas Rothschild bewundernd angesehen.

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AUSSTELLUNG: BJÖRN MELHUS IM KINDL BERLIN
In den verschiedensten Verkleidungen tritt der Künstler Björn Melhus in seinen Filmen auf. Ellen Wagner hat die aktuelle Ausstellung des Norwegers im KINDL Berlin besucht und erklärt, was es mit dem Einsatz von Lipdub in seinem Werk auf sich hat. Akustisch könne das ganz schön nervig werden, zeige aber, wie wir uns durch die anderen sehen und andere durch uns.

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JIDDISCHE OPERETTENLIEDER IN DER OPER FRANKFURT
Man nehme: Deutsch (sehr viel), Polnisch, Ungarisch, Rumänisch, Hebräisch, rühre um und würze mit etwas Wienerisch. Heraus kommt Jiddisch. Dieses linguistische Rezept stammt vom australisch-deutschen Regisseur und Intendanten der Komischen Oper in Berlin: Barrie Kosky. Am vergangenen Dienstag servierte er in der Oper Frankfurt als Pianist zusammen mit den Sopranistinnen Helen Schneiderman und Alma Sade ein jiddisches Operetten-Gericht. Andrea Richter schmeckte es köstlich.

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THEATER UND MUSIKTHEATER IN WIESBADEN
Ein zerbrochener Krug, eine szenische Matthäus-Passion und das Political Casino. Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden macht das Leben zum Theater und bringt Leben ins Theater. Walter H. Krämer hat sich in diesem Leben umgesehen.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt ausgewählte Veranstaltungen.
Lesung aus dem Briefwechsel Lou Andreas-Salome und Anna Freud im Holzhausenschlösschen Frankfurt, Hörspiel von Joachim Geil in der Bar Drei König Lörrach, Ausstellung Hans Baldung Grien in der Kunsthalle Karlsruhe

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Donnerstag, 20. Februar 2020

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