ESSAY: ADORNO ALS PROTAGONIST ÖFFENTLICHER AUFKLÄRUNG
Im Oktober 1949 kehrte der brillante Redner und philosophische Schriftsteller Theodor W. Adorno aus der Emigration nach Deutschland zurück und sah die Notwendigkeit, sich mit Rundfunkbeiträgen, Vorträgen und Artikeln in Zeitschriften und Tageszeitungen für die öffentliche Aufklärung einzusetzen. Warum es dazu kam und wie er vorging, beschreibt einer seiner Studenten, der Soziologe Stefan Müller-Doohm.

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SACHBUCH: DAS LICHT, DAS ERLOSCH
In ihrem Buch Das Licht, das erlosch rechnen Ivan Krastev und Stephen Holmes mit dem Liberalismus, dem Westen, den Deutschen, der arroganten Haltung und der Angst vor dem Ende der Nation ab. Das Buch ist weder intellektuell herausfordernd noch fundiert, meint Jutta Roitsch.

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KUNST: ZUM TOD VON CHRISTOPH VITALI
Christoph Vitali ist tot. Er starb am 18. Dezember 2019 in seiner Heimatstadt Zürich. Ohne ihn, den großen Ermöglicher am TAT, den ersten Schirn-Direktor, wäre Frankfurts Kulturleben nicht das, was es heute ist. Eduard Erne erinnert an den Ausstellungsmacher und Kulturmanager.

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PORTRÄT: DIE KÜNSTLERIN VALERIE FAVRE
Die Schweizer Künstlerin Valerie Favre lebt und arbeitet in Berlin. In ihrem jüngsten Bildzyklus Am Tisch geht es in mehrfacher Hinsicht um Erinnerung. Er ist zugleich eine Hommage an den französischen Maler Pierre Bonnard. Axel Ruoff unterzieht den Zyklus einer eingehenden Analyse.

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TEXTLAND-VIDEO: DIE SCHRIFTSTELLERIN KAROSH TAHA
Sie heißt Karosh Taha, ist Schriftstellerin und lebt in Essen. Kann es sein, fragt sie sich, dass die Erinnerung an selbst Erlebtes heimlich durchzogen ist von dem, was uns erzählt wurde? Auch auf Fragen Jamal Tuschicks nach dem Erzählen und der Identität antwortet die im Irak geborene Kurdin bedacht im Video des Textland-Gesprächs, das von Nina Werth gestaltet wurde.

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THEATER: HORVATHS ITALIENISCHE NACHT IN STUTTGART
Der katalanische Regisseur Calixto Bieito bringt am Schauspiel Stuttgart Ödön von Horvaths 1931 uraufgeführtes Volksstück über das Erstarken des Faschismus werktreu auf die Bühne. Diese Inszenierung der Italienischen Nacht ist bemerkenswert, findet Walter H. Krämer.

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THEATER IN WIEN: ZU EBENER ERDE UND IM TIEFEN KELLER
Das Wiener Theater Nestroyhof Hamakom dramatisiert in Zu ebener Erde und im tiefen Keller das Thema Arbeit unter dem Aspekt der Faulheit. Elvira M. Gross hat die theatrale Gegenüberstellung der Texte von Adam Smith und Paul Lafargue gesehen.

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OPER: ZANAIDA VON JOHANN CHRISTIAN BACH
Das Staatstheater Mainz entdeckt eine verschollen geglaubte Oper von Johann Christian Bach wieder: Zanaida. Erst 2010 wurde die Partitur des jüngsten Bach-Sohns wiederentdeckt und ediert. Ein Kulturtipp von Stefana Sabin.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

Tägliche Gedankensplitter des Philosophen Jürgen Werner.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt ausgewählte Veranstaltungen.
In Frankfurt: Wolfgang Schopf über Adornos Briefwechsel mit Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld im Universitätsarchiv, Philipp Mosetter stellt sein neues Buch Kurt. Die Legende unter den Ikonen in der Romanfabrik vor.

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Donnerstag, 9. Januar 2020

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