01. November 2020 18:00 Uhr - Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum, Savignystr. 66, Frankfurt

Olga Grjasnowa, © Joachim Gern

Olga Grjasnowa: Der verlorene Sohn

Moderation: Björn Jager

Akhulgo, Nordkaukasus, 1839: Jamalludin wächst als Sohn eines mächtigen Imams auf. Seit Jahrzehnten tobt der Kaukasische Krieg, und sein Vater wird von der russischen Armee immer mehr bedrängt. Schließlich muss er seinen Sohn als Geisel geben, um die Verhandlungen mit dem Feind aufzunehmen, und Jamalludin wird an den Hof des Zaren nach St. Petersburg gebracht. Bald schon ist der Junge hin - und hergerissen zwischen der Sehnsucht nach seiner Familie und den verlockenden Möglich keiten, die sich ihm in der prächtigen Welt des Zaren bieten. Olga Grjasnowa erzählt von einem Kind, das zwischen zwei Kulturen und zwei Religionen steht und seine Identität finden muss.

Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan. Für ihren Debütroman Der Russe ist einer, der Birken liebt wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr Gott ist nicht schüchtern. Olga Grjasnowa lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Zutritt nur mit im Vorverkauf erworbenen Tickets

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erstellt am 10.6.2015
aktualisiert am 05.8.2015