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18. Dezember 2019 20:00 Uhr - Denkbar, Spohrstraße 46A, 60318 Frankfurt am Main

Der deutsch-deutsche Bilderstreit – eine unendliche Geschichte?

Gibt es 30 Jahre nach dem Fall der Mauer einen neuen Blick auf die in der DDR entstandene Kunst? Mit Dr. Eduard Beaucamp, Kunstkritiker und Publizist

„Mit dem Umbruchsjahr, dem Fall der Mauer und dem Ende der DDR kam es zum allgemeinen Klimasturz, der nun auch die Kultur der DDR und in besonders scharfer Form die bildenden Künstler betraf. 1989 brach ein Streit offen und hemmungslos aus, der die deutsche Kunstszene über die ganze Nachkriegszeit begleitet, belastet, teil­weise zerrissen hatte. Bei diesem Bilderstreit, der noch heute nicht ausgesöhnt ist, handelt es sich um eine Art ästhe­tischen Bürgerkrieg, einen erbitterten Streit um Ideologien, Geschichtsverläufe, Mentalitäten, Stile und Verfassungen von Kunst in Deutschland. Beide Seiten beriefen sich auf verschiedene Traditionen, Normen, Werte und Ziele." (Eduard Beaucamp)

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erstellt am 10.6.2015