18. Oktober 2019 14:00 Uhr - Frankfurter Buchmesse, Halle 5.0 / Stand B146, Frankfurt am Main

Werner Söllner, Foto: APE

Lichter und Schatten

Georg Aescht, Alexandru Bulucz und Ernest Wichner über Werner Söllner

Der aus dem Banat stammende Schriftsteller Werner Söllner studierte in Klausenburg zunächst ein Jahr lang Physik, dann Germanistik und Anglistik. 1982 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland über. Er lebte von da an in Frankfurt am Main und hatte mit seinen Gedichtbänden „Kopfland. Passagen" (1988) und „Der Schlaf des Trommlers" (1992) sowie mit Übersetzungen, zum Beispiel der Gedichte von Mircea Dinescu, großen Erfolg. 2015 erschien sein Gedichtband „Knochenmusik". Er wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet und hielt wiederholt Poetikvorlesungen. 2002-2010 war er Leiter des Hessischen Literaturforums in Frankfurt.

2009, bei einer Münchner Tagung zum Thema Deutsche Literatur in Rumänien im Spiegel und Zerrspiegel der Securitate-Akten, gestand Söllner in einer öffentlichen Erklärung seine Verstrickung mit Geheimdienst.

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erstellt am 10.6.2015