04. April 2019 bis 07. September 2019 - Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt

Oskar Maria Graf, Porträt, 1918

Oskar Maria Graf: Rebell, Weltbürger, Erzähler

Die Ausstellung zeigt den bayerischen Dichter Oskar Maria Graf (1894–1967) als internationalen, weltoffenen, auch rebellischen Schriftsteller. Im Mittelpunkt stehen die Zeit des Exils und die Frage nach der „wahren Heimat“. Von 1933 bis 1938 lebte Graf in Wien und Brünn und ab 1938 in der Metropole New York, deren Vielfalt und Vitalität er liebte. Als Autor von weltliterarischem Rang schrieb er im Exil seine größten Werke – Texte, die vor dem Hintergrund der heutigen weltpolitischen Lage von großer Aktualität sind und deren Wiederentdeckung lohnt. Zugleich blieb er der „Heimat“ verbunden, insbesondere durch seine Sprache, aber auch durch seine Erscheinung: Seine Lederhose legte er auch auf der Fifth Avenue nicht ab.

Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag 11:00–18:00 Uhr, Mittwoch  11:00–20:00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen geschlossen. Eintritt frei.

 

Abb.: Georg Schrimpf, Porträt des Oskar Maria Graf, 1918, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München

 

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erstellt am 10.6.2015