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bis 31. Januar 2019 - Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Falsches Rot

Die Ausstellung „Falsches Rot“ arbeitet mit der Genauigkeit und Tiefe dreier zeitgenössischer Lyriker und Autoren, die unter anderem danach fragen, was heute noch links sein heißt. 50 Jahre nach '68 hat das Literaturhaus Stuttgart den Buchpreisträger, Schriftsteller und Lyriker Frank Witzel, den Lyriker und Verleger Ulf Stolterfoht sowie den Lyriker und Fotograf Dieter M. Gräf eingeladen, diese Frage in einer gemeinsam für das Literaturhaus kuratierten Ausstellung zu bearbeiten.

 

Der Titel „Falsches Rot“ ist dem Gedichtband von Dieter M. Gräf entlehnt und spielt auf die falschen Versprechen der Linken an – „richtiges Rot“ dabei mitdenkend. Konkret verarbeiten die drei Lyriker z.B. die bei weitem nicht klassenlosen Gesellschaften in West- und Ostdeutschland, die zugleich entstehenden Inseln von Freiheit und Aufbruch der 1960er und 70er Jahre, die Kämpfe und Gewalteskapaden der RAF und ihr eigenes Kapitel in Stuttgart/Stammheim sowie die Spiegelungen der Zeit in der Öffentlichkeit, die formatierten und zugleich freischwimmenden Kindheiten der 60er und 70er Jahre und nicht zuletzt die lauten und leisen Hin- und Herbewegungen zwischen Ausbruch, Identifikation und Abgrenzung in der politischen Orientierung. Was bleibt, ist die Frage: was bleibt?

 

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erstellt am 10.6.2015