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Jan Röhnert, Foto: A. P. Englert

Jan Röhnert stellt sein Buch »Vom Gehen im Karst« vor

Der Autor und Literaturwissenschaftler Jan Röhnert spricht mit der Geoökologin Antje Schwalb und dem Naturschützer und Karstforscher Friedhart Knolle.

Der Karst ist ein weltweites Phänomen. Die Art seines Vorkommens, seiner Erscheinungsweise, seiner „Imprägnierung" in das jeweilige Gelände und seine Kultur kann lokal und regional jedoch sehr verschieden sein. Die poröse Beschaffenheit führt zu bizarren und eindrucksvollen Formationen. Der Karst prägt die Industrie, das Handwerk, die Landwirtschaft und heute auch den Naturschutz. Karstlandschaften sind vielerorts besondere touristische Attraktionen. Und sie haben immer wieder auch Dichter wie Adalbert Stifter, Rainer Maria Rilke, Gertrud Kolmar und Peter Handke inspiriert. Auch die Karstlandschaft im Südharz bietet solche Inspirationen.

Wie schauen ein Naturschützer, eine Geowissenschaftlerin und ein Literaturwissenschaftler auf Gestein und Landschaft? Warum und wie genau beschreiben und erforschen sie ihn? Wie nutzen Sie jeweils die Sprache als Instrument für ihre jeweilige Arbeit? Und was kann die Art, wie Naturphänomene beschrieben werden, zu deren Bewahrung beitragen?

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Buchauszug: Vom Gehen im Karst


erstellt am 10.6.2015
aktualisiert am 05.8.2015