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Cinzia Sciuto © Alessandro Fulciniti

Cinzia Sciuto: Die Fallen des Multikulturalismus

Kurzvortrag, moderiertes Gespräch mit Ruthard Stäblein und Michael Hohmann, anschließend Fragen aus dem Publikum per YouTube-Chat

Die in Frankfurt lebende und arbeitende Philosophin und Journalistin Cinzia Sciuto spricht über die zeitgenössische Mode, sich der Frage nach der Identität zu stellen. Von vielen wird der Begriff problemlos in den Mund genommen, sei es in deutschnationaler Ausprägung, sei es bei der LGBTQ-Bewegung (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender). Sciuto anerkennt das Bedürfnis nach Identität, stellt aber fest, daß diese Denkungsart in einer gesellschaftlichen Sackgasse landet. Sie plädiert dafür, mit der Idee einer universalen Emanzipation den identitären Blick in Richtung Zukunft zu öffnen. In ihrem Buch „Die Fallen des Multikulturalismus“ entwickelt Cinzia Sciuto einen gedanklichen Bogen von Laizität als Voraussetzung der Demokratie über die Aporie der Identität bis zu einem Projekt der universalen Emanzipation.

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Buchbesprechung: Die Fallen des Multikulturalismus


erstellt am 10.6.2015
aktualisiert am 05.8.2015