Lesung | Gespräch | 23. September 2018 16:00 Uhr - Hochbunker an der Friedberger Anlage 5-6, Frankfurt a. M.

Vom DP-Camp Föhrenwald nach München und Frankfurt

Das Theaterkollaborativ Futur II Konjunktiv hat im April 2018 in München das Recherchestück "nicht von hier irgendwo" über die Lebenssituation der jüdischen Displaced Persons von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis zur Schließung des letzten DP-Camps Föhrenwald 1957 aufgeführt. Es basiert auf einer intensiven Materialrecherche sowie Interviews mit Überlebenden. Zudem führte Futur II Konjunktiv mit einigen ehemaligen Föhrenwaldern Gespräche, die als Kinder in DP-Camps waren und heute in Frankfurt und München leben. Im Bunker werden Ausschnitte aus dem ersten Teil des Stücks, der sich mit Föhrenwald auseinandersetzt, vorgestellt und gelesen.

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Lesung | Gespräch | 24. September 2018 19:30 Uhr - Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Polnische Spuren in Deutschland

Präsentation mit Dieter Bingen, Andrzej Kaluza und Peter Oliver Loew
Musikalische Begleitung: Vitold Rek (Bass)


Polen in Deutschland – das ist eine Geschichte mit vielen Facetten. Ein umfangreiches „Lesebuchlexikon“ zeigt nun an ausgewählten Beispielen, wie Polinnen und Polen, „polnische“ Orte oder Erinnerungen Geschichte und Gegenwart Deutschlands prägen. Dabei geht es nicht nur um Bekannte(s) – Berlin, Ruhrpolen, Pflegekräfte oder Lukas Podolski –, sondern auch und vor allem um das Unbekannte oder um Dinge, die nicht in erster Linie mit Polen in Verbindung gebracht werden.


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Lesung | Gespräch | 27. September 2018 19:30 Uhr - Buchhandlung Weltenleser, Oeder Weg 40, 60318 Frankfurt

Fouad Laroui, Foto: R. Laffont

Fouad Laroui: Im aussichtslosen Kampf zwischen dir und der Welt

Moderation: Peter Ripken, deutscher Text: Stéphane Bittoun


Fouad Larouis Roman „Im aussichtslosen Kampf zwischen dir und der Welt“ erzählt die Geschichte von Ali und Malika, die in Paris leben. Sie sind jung und verliebt, beste Aussichten erwarten sie. Ali, gebürtiger Marokkaner, Ingenieur, lebt seit nunmehr zehn Jahren in Frankreich. Malika ist Lehrerin, spricht kein Arabisch und weiß so gut wie nichts über die Kultur ihrer marokkanischen Eltern. Plötzlich muss Ali seine Arbeit aufgeben: Wegen seiner Herkunft hat das IT-Unternehmen, das ihn beschäftigt, ihn von einem sensiblen Projekt abgezogen, an dessen Entwicklung er bereits seit Monaten gearbeitet hat. Ali ist frustriert und sieht seine Lage immer pessimistischer, er versinkt zunächst in der Hoffnungslosigkeit und gleitet dann in den Extremismus. Der Alltag wird für das Paar zur Hölle.

 

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Veranstaltung beendet

Ausstellung | 4. März 2018 bis 23. September 2018 - Kunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg

© Archiv Robert Lebeck

Robert Lebeck. 1968

„Das Jahr der Studentenunruhen fand ohne mich statt“ So resümiert der deutsche Fotograf, Bildjournalist und Sammler Robert Lebeck (1929–2014) in den „Erinnerungen eines Fotoreporters“ seine Erfahrung des Jahres 1968: „Als in Paris die Barrikaden brannten, arbeitete ich in Florida an einer Serie über zwei ermordete Studentinnen; während Studenten vor dem Springer-Hochhaus demonstrierten, fotografierte ich die Taufe von Hildegard Knefs Kind; und als die Russen in Prag einmarschierten, begleitete ich gerade den Papst nach Bogotá.“

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Performance | Festival | 1. September 2018 bis 30. September 2018 - Frankfurt, Offenbach und Hanau

Implantieren 2018

Vom 1. bis 30. September 2018 findet das Performance-Festival Implantieren nach 2013 und 2016 nun zum dritten Mal statt. Und nicht nur in Frankfurt am Main – auch die Städte Offenbach und Hanau sind diesmal mit dabei. Unter der künstlerischen Leitung von Eleonora Herder und Hanna Knell bespielt das Site Specific Performance Festival an fünf Wochenenden im September ausgewählte Orte und Stadteile.

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Ausstellung | 8. September 2018 bis 30. September 2018 - RTT-Gebäude, Graanmarkt 38, 9400 Ninove, Belgien

KRASJ - Kunstbiennale im belgischen Ninove

Zum vierten Mal findet im belgischen Ninove die Biennale „KRASJ“ statt. Die Ausstellung wurde in diesem Jahr von Rik De Boe, Reinhard Doubrawa und Johan De Wilde kuratiert. 

Zentraler-Ausstellungsort ist das RTT- Gebäude, am Graanmarkt 18.  An zehn weiteren Orten sind Arbeiten installiert.



 


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Lesung | Theater | 4. Oktober 2018 bis 6. Oktober 2018 - Schauspiel Frankfurt, Willy-Brandt-Platz, Frankfurt

Gastspiel: Joachim Meyerhoff in Frankfurt

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, ist seit 2005 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Gleich in zweifacher Hinsicht kann man ihn am Schauspiel Frankfurt erleben. Einmal als Buchautor (am 4. Oktober um 19:30 Uhr) – hier liest er aus „Die Zweisamkeit der Einzelgänger“, dem vierten Band seiner auf sechs Bände ausgelegten Autobiografie „Alle Toten fliegen hoch“ – und zum anderen als Schauspieler (am 5. und 6. Oktober um 19:30 Uhr) mit der von ihm mitinitiierten Dramatisierung von Thomas Melles autobiografischem Roman „Die Welt im Rücken“.

 

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Ausstellung | 25. April 2018 bis 7. Oktober 2018 - Sprengel Museum Hannover, Kurt-Schwitters-Platz, Hannover

Günter Haese, Typhon

Günter Haese – Hans Uhlmann. Bildhauer der Zweiten Moderne

Das Sprengel Museum Hannover widmet Günter Haese (Kiel 1924 – 2016 in der Nähe von Hannover), der seit seinem Studium in Düsseldorf gelebt und gearbeitet hatte, und Hans Uhlmann (Berlin 1900 – 1975 Berlin) eine Doppelausstellung. Gemeinsam ist beiden, dass sie in der Nachkriegszeit sehr prominent waren, ihr Werk heute jedoch nur noch Spezialisten bekannt ist.

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Ausstellung | bis 14. Oktober 2018 - Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

Michael Riedel, Foto: Marton Perlaki

Michael Riedel. Grafik als Ereignis

Das Werk von Michael Riedel ist an der Schnittstelle von angewandter und freier Grafik angesiedelt – und so zeigt es die kluge, geschickte Übersichtsausstellung, die Eva Linhart konzipiert und kuratiert hat. Von den Signetische Zeichnungen von 1994/95, über 1000 Zeichnungen, die dem Städel gehören und nun zum ersten Mal vollständig gezeigt werden, über die raumgreifenden Installationen und Poster Paintings bis hin zu bewegten digitalen Bildern zeigt die Ausstellung Grafik als einen offenen Prozess – als ein sich selbst fortschreibendes System in der Kunst.

 

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Ausstellung | 9. August 2018 bis 14. Oktober 2018 - Museum Giersch, Schaumainkai 83, Frankfurt am Main

© Inge Werth

Paris, Frankfurt und die 1968er Generation. Fotografien von Inge Werth

„Ich habe viel erlebt“, sagt die 1931 geborene Fotografin Inge Werth. Im Jahr 1963 kam sie nach Frankfurt. Sie arbeitete als freie Bildjournalistin für lokale und überregionale Zeitungen und Magazine, unter ihnen „FAZ“ und „Frankfurter Rundschau“. Sie fotografierte unter anderem in Haiti, Polen und Kuba. Neben Barbara Klemm und Abisag Tüllmann gilt Werth als bedeutende Chronistin der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in Westdeutschland der sechziger und siebziger Jahre. Nun zeigt das Museum Giersch der Goethe-Universität über hundert Schwarzweißfotografien von Inge Werth aus der Zeit zwischen 1966 und 1973. Die meisten sind in Frankfurt und Paris entstanden. Es ist die erste museale Präsentation der Fotografien Werths, wie Museumsdirektor Manfred Großkinsky betont.

 

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Film | 7. März 2018 20:00 Uhr bis 5. Dezember 2018 - Denkbar, Spohrstr. 46a, 60318 Frankfurt am Main

Filmreihe „Local Heroes“

Local Heroes – Frankfurt im Dokumentarfilm

Jeweils erster Mittwoch im Monat, Beginn: 20 Uhr


Die vom Künstler Wolfgang Voss organisierte Filmreihe „Local Heroes – Frankfurt im Dokumentarfilm – Filmschaffende und Publikum im Gespräch“ möchte Filmdokumente aus mehreren Jahrzehnten, die nur selten gezeigt wurden, einem breiteren Publikum zur Verfügung stellen und einen Austausch mit den Filmschaffenden über die Lebensverhältnisse in Frankfurt ermöglichen.


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Ausstellung | 17. August 2018 09:00 Uhr bis 15. Dezember 2018 - Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main

Plakat zur Ausstellung

Mon Oncle. Klaus und Heinrich Mann

Die Ausstellung präsentiert die Beziehung zwischen Heinrich Mann und seinem ältesten Neffen Klaus Mann. Gezeigt werden die Lebensgeschichten zweier Schriftsteller: Heinrich Mann (1871–1950), Autor der Romane „Professor Unrat“ und „Der Untertan“, der in den Jahren der Weimarer Republik zu einem der angesehensten Künstler in Deutschland wurde; und Klaus Mann (1906–1949), der seinen Weg als literarisches Enfant terrible in den Zwanzigerjahren begann. 

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Oper | bis 23. Februar 2019 - Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden

Foto: Karl & Monika Forster

Don Giovanni

Wie ein Penner reckt sich eine dunkle Gestalt auf einer Bank an der rechten Seite der Bühne, während auf einer oberen Ebene schlanke Frauen in knallroten Strumpfhosen einen rhythmischen Tanz vollführen. Dann steht die Gestalt von der Bank auf, zieht sich eine Maske übers Gesicht und eilt mit flatternden Mantelschößen in den Verführungskampf: Es ist Don Giovanni! In engen schwarzen Hosen und mit nackter Brust unter dem langen schwarzen, wallenden Mantel gibt der amerikanische Bariton Christopher Bolduc sein fulminantes Rollendebüt als Don Giovanni in der Neuinszenierung von Nicolas Brieger am Staatstheater Wiesbaden. Sein Duett mit Zerlina, die Katharina Konradi mit ebenso viel schauspielerischem Charme wie gesanglicher Brillanz gibt, ist ein musikalischer Höhepunkt der Aufführung.

 

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erstellt am 09.9.2010