Lesung | Gespräch | 22. Mai 2018 19:00 Uhr - Museum Judengasse, Battonnstraße 47, Frankfurt am Main

Grunewald im Orient – Das deutsch-jüdische Jerusalem

Buchvorstellung und Gespräch mit Thomas Sparr und Ruth Fühner

Anfang der 1920er Jahre als Gartenstadt angelegt, wurde der Jerusalemer Stadtteil Rechavia vor allem ab 1933 zum Zentrum der deutschen Juden. Else Lasker-Schüler lebte hier, Gershom Scholem – und neben bekannten Namen existierte ein lebhafter deutsch-jüdischer Mikrokosmos. Rechavia lag im Fadenkreuz der lange geteilten Stadt, Gegenwart und Vergangenheit der Shoah lasteten auf seinen Bewohnern. Zugleich aber war dies der Ort deutsch-israelischer Annäherung.

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Vortrag | 22. Mai 2018 19:30 Uhr - Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Stefana Sabin

Verrat mit Ansage

Über Judas, die Juden und seine malerische Darstellung


Judas Iskariot ist eine komplexe Gestalt jüdischer wie christlicher Mythologie. Er ist ein israelitischer Guerillakämpfer, der von Jesus zum Apostel berufen wurde – der schändliche Verräter, der Jesus an die Tempelpolizei auslieferte, und zugleich der auserwählte Mithelfer, der die Erfüllung des göttlichen Planes herbeiführte. In den Evangelien werden Judas und seine Tat ähnlich beschrieben, doch lassen sich Unterschiede ausmachen, die in den Darstellungen des Abendmahls sichtbar werden. In ihrem Vortrag wird Stefana Sabin Judas‘ Rolle in der Leidensgeschichte nachgehen und mit Beispielen aus der Malerei illustrieren.

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Gespräch | 23. Mai 2018 20:00 Uhr - Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), 60314 Frankfurt am Main

Jürgen Kaube

Jürgen Kaube: Die Linke und die Globalisierung

Mit Micha Brumlik und Michael Hohmann

 

In vielen Ländern leidet die Sozialdemokratie, erleiden linke politische Positionen Wahlniederlagen. Und das trotz – laut linker Diagnose – zunehmender sozialer Ungleichheit. Wie läßt sich diese Situation erklären? Hat sich die Linke zu sehr auf Minderheitenpolitik verlassen? Hat sie ihre Klientel aus dem Auge verloren? Ist ihr Verhältnis zur ökonomischen Globalisierung ambivalent? Ein Philosophisches Café mit Kurzvortrag und Diskussionen, die klären sollen, wie plausibel diese Thesen sind. 

 

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Lesung | Gespräch | 23. Mai 2018 19:30 Uhr - Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Ae-ran Kim © Dahuim Paik

LiBeraturpreis-Soirée

An diesem Abend stellen Anita Djafari und Mitglieder der Weltempfänger-Jury die diesjährigen Kandidatinnen mit ihren Büchern vor. Im Anschluss an jede Vorstellung wird aus dem jeweiligen Werk ein Passage vom Schauspieler Stéphane Bittoun gelesen. Der Abend endet mit der offiziellen Eröffnung des Publikumsvotings.

Seit 30 Jahren zeichnet der LiBeraturpreis jährlich eine Schriftstellerin aus Afrika, Asien, Lateinamerika oder dem arabischen Raum aus. Die Kandidatinnen speisen sich aus der Bestenliste Weltempfänger, doch die Preisträgerin wird durch das Publikum bestimmt. 

 

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Gespräch | 28. Mai 2018 19:30 Uhr - Goethe-Haus, Großer Hirschgraben 23-25, 60311 Frankfurt am Main

Hausgespräche: »Romantische Invektiven«

Der Auftaktabend der 10. Hausgespräche, die das Frankfurter Goethe-Haus/Freies Deutsches Hochstift, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, das Haus am Dom und das Literaturhaus gemeinsam veranstalten,  wird sich der Zeit der Romantik zuwenden und das diesjährige Leitthema „Zentrum und Extreme“ aus historischer Sicht betrachten. Erstmals rückt in dem Gespräch zwischen Literaturwissenschaftler Günter Oesterle und die Soziologin Sonja Engel ein neuer Sonderforschungszweig in den Blick, der Wirkung und Potential von „Invektivität“ untersucht. Mit „Invektivität“ gemeint sind Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung. Untersucht werden „Phänomene der Schmähung und Herabwürdigung, sowie der Beschämung und Bloßstellung als epochen- und kulturübergreifende Fundamentaloperation gesellschaftlicher Kommunikation“.

Wie solche Phänomene  eine Gesellschaft destruktiv oder auch produktiv beeinflussen, wie sie soziale Ordnungen stören, stabilisieren und dynamisieren und eine ganze Gesellschaft prägen können, untersucht Sonja Engel empirisch, interkulturell und epochenübergreifend. 

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Gespräch | 10. Juni 2018 11:00 Uhr - Hessisches Literaturforum, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

Peter Kurzeck, Foto: Erika Schmied

Peter Kurzeck zum 75. Geburtstag

Am 10. Juni 2018 wäre der Schriftsteller Peter Kurzeck 75 Jahre alt geworden. Kurzecks Lektoren Rudi Deuble und Alexander Losse sowie die Literaturkritikerin Beate Tröger schauen auf das Schreiben und die Texte von einem, der viel zu früh gegangen ist, zurück. Harry Oberländer moderiert das Gespräch.

 

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Veranstaltung beendet

Oper | 6. Mai 2018 bis 21. Mai 2018 - Staatsoper Unter den Linden, Unter den Linden 7, 10117 Berlin

Foto: Ruth und Martin Walz

King Arthur

Die Staatsoper Berlin zeigt mit Henry Purcells „King Arthur“ modernes barockes Welttheater und bietet dem Publikum ein gut dreistündiges Spektakel, in dem heutige Videotechnik die Mittel des barocken Theaters perfektioniert.


„King Arthur“ ist eine Semi-Opera, mit Texten von John Dryden, in der Schauspiel, Musiktheater und Tanz miteinander eine Einheit bilden und sich Ernsthaftigkeit mühelos mit humorvollen Elementen und spektakulären Showeffekten mischt. Da macht es Sinn, die Musiknummern nach jeweiligem Bedarf umzustellen, zu kürzen oder zu ergänzen und eben auch den Text zu verändern. René Jacobs hat dies getan und mit viel Geschick einzelne Musiknummern umgestellt, gekürzt und die bereits bestehenden 40 Musiknummern um 30 weitere Nummern ergänzt. Entstanden ist daraus eine vorzügliche Aufführungsfassung. Und Jacobs führt auch das musikalische Zepter im Orchestergraben und zusammen mit der Akademie für Alte Musik verhilft er Purcells über 300 Jahre alter Partitur zu neuem Leben.

→ Siehe auch: Alban Nikolai Herbst über King Arthur in Berlin

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Veranstaltung beendet

Performance | Theater | 5. Mai 2018 bis 22. Mai 2018 - Treffpunkt: Hotel Kraft, Schillerstraße 49, 80336 München

Liesl Karlstadt

Playing :: Karlstadt

Eine szenische Installation

 

„Playing :: Karlstadt“ ist nach „Eurydice :: Noir Désir“ und „Opening Night :: Alles über Laura“ bereits die dritte Arbeit, die das Künstlertrio RAUM+ZEIT nach München bringt. Für „Playing :: Karlstadt“ haben Regisseur Bernhard Mikeska, Autor Lothar Kittstein und Dramaturgin Alexandra Althoff eine szenische Installation in der Münchner Innenstadt entworfen: Der Zuschauer begibt sich dabei allein auf einen Weg durch die Stadt, auf dem er den Schauspieler*innen Bibiana Beglau, Pauline Fusban, Hanna Scheibe und Alfred Kleinheinz sehr nahe kommen wird. Immer ab 17.36 Uhr beginnt für je einen Zuschauer / eine Zuschauerin alle 12 Minuten eine subjektive Reise durch die Stadt, bei der man nicht zuletzt sich selbst begegnen wird.

 

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Veranstaltung beendet

Lesung | 15. Mai 2018 bis 22. Mai 2018 - Goethe-Universität, Campus Westend, Hörsaalzentrum, Audimax (HZ1&2)

Christian Kracht

Frankfurter Poetikvorlesungen: Christian Kracht

15., 19. und 22. Mai 2018, Beginn jeweils um 18.00 Uhr c.t.

Der Schriftsteller Christian Kracht wird im Sommersemester 2018 als Frankfurter Poetikdozent zu Gast an der Goethe-Universität sein. Seine Vorlesung trägt den Titel "Emigration". Kracht wird über die Entstehungsgrundlagen und Fluchtpunkte seiner literarischen Arbeit sprechen.

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Ausstellung | 16. Februar 2018 bis 27. Mai 2018 - Schirn Kunsthalle, Römerberg, Frankfurt am Main

Jean-Michel Basquiat, Untitled, 1982

Basquiat. Boom for Real

Jean-Michel Basquiat (1960–1988) zählt heute zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Nach wegweisenden Ausstellungen in Basel, Paris und London widmet nun, mehr als 30 Jahre nach seiner letzten Einzelpräsentation in einer öffentlichen Sammlung in Deutschland, die Schirn seinem Werk eine große Ausstellung. In über 100 Arbeiten soll Basquiats Beziehung zu Musik, Texten, Film und Fernsehen seiner Zeit in einem übergeordneten kulturellen Zusammenhang deutlich gemacht werden.

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Ausstellung | 17. Februar 2018 bis 27. Mai 2018 - Halle Für Aktuelle Kunst/Deichtorhallen, Deichtorstraße 1-2, Hamburg

© Robert Longo/VG Bild-Kunst

Proof - Francisco Goya, Sergei Eisenstein, Robert Longo

Die von Kate Fowle in Zusammenarbeit mit Robert Longo kuratierte Ausstellung PROOF beinhaltet mehr als vierzig Skizzen Eisensteins neben einer Auswahl seiner Filme. Über fünfzig Aquatinta-Radierungen aus allen vier Werkzyklen Goyas werden vom Zentralen Staatlichen Museum der Zeitgeschichte Russlands ausgeliehen und circa zwanzig von Longos großformatigen Zeichnungen der letzten sieben Jahre von internationalen Sammlungen zur Verfügung gestellt.

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Theater | 14. April 2018 bis 2. Juni 2018 - Schauspiel Frankfurt, Willy-Brandt-Platz, Frankfurt am Main

Foto: Thomas Aurin

Emilia Galotti

Von Gotthold Ephraim Lessing, Regie: David Bösch


Mit einem Glas Champagner in der Hand, mit herunterhängenden Hosenträgern, in einem schlampigen violetten Anzug, mit der Pappkrone auf fettigen Haaren steht der Prinz von Guastalla auf der dunklen Bühne des Schauspiels Frankfurt und redet sich gerade aus einer Verliebtheit in die nächste: er zerreißt den Brief der Gräfin Orsina und drückt das Foto von Emilia Galotti an sein Herz. Da aber seine Verführungsversuche gescheitert sind, setzt nun sein herbeieilender Vertrauter Marinelli eine mörderische Intrige in Gang, an deren Ende der Tod steht. Zwar ist der Prinz ein Playboy, ein Tunichtgut, der seine Macht gerne missbraucht, um Frauen nachzustellen, aber der wirklich üble Typ ist sein Handlanger Marinelli, ein mafiöser Fixer, dessen Anzug so hell ist wie sein Gewissen dunkel.

 

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Konzert | Ausstellung | 28. April 2018 bis 2. Juni 2018 - Instituto Cervantes, Staufenstr. 1, 60323 Frankfurt am Main

Mateo Vilagrasa – La Luz

Ausstellungseröffnung: Samstag 28. April 2018 um 18 Uhr

 

Das Instituto Cervantes präsentiert eine umfassende Werkschau des zeitgenössischen Malers Mateo Vilagrasa, die vor allem Einblicke in seine Zeit in Frankfurt erlaubt. Die Wahl Frankfurts als Schauplatz der Werkschau verdeutlicht die signifikante Rolle der Stadt für den Schaffensprozess des Künstlers.

Mateo Vilagrasas Leben und künstlerisches Werk ist ein philosophisches Experiment mit beeindruckendem Ausmaß. Der Kunsthistoriker und Autor Franscesc Miralles beschreibt den bedeutenden spanischen Maler der Gegenwart als einen „Denker, der malt“. Auf der Suche nach seinem eigenem Selbst geht es Vilagrasa vor allem darum, „das Licht zu malen, das die Membran, welche das Tiefsinnige verdeckt, durchlässt“, wie er selbst erklärt. Denn die Malerei, so erläutert Vilagrasa weiter, suche die Wahrheit, den Sinn des Lebens, und ist nicht der Versuch, pure Schönheit abzubilden.


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Ausstellung | 8. Februar 2018 bis 3. Juni 2018 - Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Rubens, Selbstporträt, um 1638

Rubens. Kraft der Verwandlung

Rubens, das ist große Schau, das ist Wucht, Gigantomanie. Bei ihm gibt es mehr Bewegung, mehr Figuren, mehr Raum, mehr Licht und Farbe als je in einem Bild zuvor. Unerreichte Fleischlichkeit in explosiver Kraft. Der Meister des flämischen Barock, der in einem Brief von sich selbst sagte, er habe weder Zeit zu leben noch zu schreiben, steht für unnachahmliche Schnelligkeit in der Ausführung seiner Arbeiten, er hatte einen Geschäftssinn, ein Gespür für Wirkung und Markt, das nach wie vor überwältigt. An die 3000 Werke sollen aus seinem Atelier stammen, an die 600 davon hat er selbst abgesegnet.

In Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum Wien thematisiert die derzeitige Ausstellung im Frankfurter Städel laut Pressetext „einen bisher wenig beachteten Aspekt in Rubens’ Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief er in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte“.

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Ausstellung | bis 10. Juni 2018 - Dommuseum (Kreuzgang des Kaiserdomes), 60311 Frankfurt am Main

Hinter dem Pergament die Welt

Peter Ugelheimer und die Kunst der Buchmalerei im Venedig der Renaissance


Der Frankfurter Kaufmann Peter Ugelheimer hatte schon regen geschäftlichen Kontakt mit Venedig, als er mit seiner Frau Margarete 1469 dahinreiste. In Venedig, wo er sich dann niederließ, freundete er sich mit einem renommierten Drucker an, wurde dessen Partner und führte nach dessen Tod die Druckerei weiter. Er wählte die Bücher aus, entschied über die Ausstattung – und vertrieb sie in ganz Europa, besonders aber in seine Heimatstadt Frankfurt, wo sich gerade zur Messezeit ein kaufkräftiges Publikum versammelte. Ugelheimer etablierte sich als Verleger kunstvoll illuminierter Bücher, die er auf Pergament drucken ließ: „Hinter dem Pergament die Welt“ heißt nun die wunderbare Ausstellung mit den Ugelheimer-Büchern im Frankfurter Dommuseum.

 

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Ausstellung | 24. Mai 2018 bis 24. Juni 2018 - Kunstverein Bellevue-Saal, Wilhelmstraße 32, 65183 Wiesbaden

Jörg Ahrnt

Jörg Ahrnt: da waren trümmer nicht noch scherben

Der derzeitige Stipendiat des Kunstvereins, Jörg Ahrnt, zeigt farbige Tuschebilder, denen er eine zweiteilige Bodenarbeit und eine Wandarbeit gegenüberstellt, in denen er aus dem Iran stammende Keramikscherben verwendet.

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Oper | 11. März 2018 bis 28. Juni 2018 - Theater Bonn, Am Boeselagerhof 1, 53111 Bonn

Foto: Thilo Beu

ECHNATON

Oper in drei Akten von PHILIP GLASS 

Libretto vom Komponisten in Zusammenarbeit mit Shalom Goldman, Robert Israel und Richard Riddell sowie mit Originaltexten von Shalom Goldman
– in deutscher, ägyptischer, akkadischer und aramäischer Sprache –  

Zu den größten Erfolgen der Oper Bonn zwischen 2003 und 2013 gehörte zweifelsohne die Produktion von Philip Glass’ Oper SATYAGRAHA, des zweiten Werks der sogenannten Trilogy, einer Reihe von drei Portraitopern des US - amerikanischen Komponisten über Albert Einstein, Mahatma Gandhi und den schillernden ägyptischen Pharao. Jetzt knüpft die Oper Bonn an diesen Erfolg mit der Produktion von ECHNATON in der Regie von Laura Scozzi an.

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Ausstellung | bis 8. Juli 2018 - Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, Frankfurt am Main

Jan Kubícek: Konkrete Kombination I

Freiraum der Kunst

Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964–1968


Von 1964 bis 1968 präsentierte die vom Allgemeinen Studentenausschuss (AStA) der Frankfurter Universität betriebene Studiogalerie neun Ausstellungen, zwei Fluxus-Konzerte und ein Happening. „Ein einmaliges Phänomen“ sei dieser Ausstellungsraum gewesen, sagt Manfred Großkinsky, Kurator und Leiter des Museums Giersch. Das zur Goethe-Universität gehörende Museum zeigt anhand von 167 Werken von über 60 Künstlern die Entwicklung der Studiogalerie, die sich im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim befand.

 

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Theater | bis 13. Juli 2018 - Theater Dortmund, Hiltropwall 15, 44137 Dortmund

Szenenfoto: Birgit Hupfeld

Der Theatermacher

Kay Voges, Intendant am Schauspiel Dortmund und Regisseur mit Hang zu digitalen Medien, ist wahrscheinlich der derzeit innovativste und experimentierfreudigste Regisseur der Republik. Sein neuster Coup: „Der Theatermacher“ von und nach Thomas Bernhard am Schauspiel Dortmund.

 

Die Hauptfigur des bei den Salzburger Festspielen 1985 uraufgeführten Stücks ist der Staatsschauspieler Bruscon. Bruscons Ansprüche sind maßlos gegen sich selbst, gegenüber seiner Familie – und dem Ort des Schauspiels. In langen Tiraden ereifert er sich über die Verkommenheit der Welt, die Talentlosigkeit seiner Kinder und die Geistfeindlichkeit des Weiblichen.

 

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Oper | 17. März 2018 bis 13. Juli 2018 - Komische Oper Berlin, Behrenstr. 55-57, 10117 Berlin

Foto: Jan Windszus

Blaubart

Opéra bouffe in drei Akten von Jacques Offenbach

 

Stefan Herheim, 1970 in Oslo geboren, inszeniert an zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum und zählt mittlerweile zu den gefragtesten Opernregisseuren seiner Generation. Bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“ wurde er dreimal zum „Regisseur des Jahres“ gewählt. Von der barocken Oper bis hin zum zeitgenössischen Musiktheater spannt sich das Repertoire, das Herheim erfolgreich inszenierte. Dazu gehören u.a. Parsifal (Wagner) bei den Bayreuther Festspielen, La forza del destino (Verdi) und Lohengrin (Wagner) an der Staatsoper Berlin, Der Rosenkavalier (Strauss) in Stuttgart. Ab 2020 wird Herheim Wagners Ring des Nibelungen an der Deutschen Oper Berlin inszenieren. Mit Jacques Offenbachs „Blaubart“ kehrt er an die Komische Oper zurück, wo seine Xerxes-Inszenierung seit 2012 Publikum und Presse gleichermaßen begeistert.

 

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Ausstellung | 4. März 2018 bis 22. Juli 2018 - Kunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg

© Archiv Robert Lebeck

Robert Lebeck. 1968

„Das Jahr der Studentenunruhen fand ohne mich statt“ So resümiert der deutsche Fotograf, Bildjournalist und Sammler Robert Lebeck (1929–2014) in den „Erinnerungen eines Fotoreporters“ seine Erfahrung des Jahres 1968: „Als in Paris die Barrikaden brannten, arbeitete ich in Florida an einer Serie über zwei ermordete Studentinnen; während Studenten vor dem Springer-Hochhaus demonstrierten, fotografierte ich die Taufe von Hildegard Knefs Kind; und als die Russen in Prag einmarschierten, begleitete ich gerade den Papst nach Bogotá.“

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Konzert | 16. Mai 2018 bis 12. August 2018 - Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Radierung von Lucian Freud

Frank Auerbach und Lucian Freud: Gesichter

Das Städel Museum zeigt insgesamt 40 Radierungen und Zeichnungen der in Deutschland selten ausgestellten britischen Künstler Frank Auerbach (geb. 1931) und Lucian Freud (1922-2011). Regina Freyberger, seit 2017 Co-Leiterin der Graphischen Sammlung, hat die Schau kuratiert. Auerbach und Freud (1922-2011) wurden in Berlin geboren. Als Kinder jüdischer Familien flohen bzw. emigrierten sie vor nationalsozialistischer Verfolgung nach London. Sie waren über Jahrzehnte eng befreundet. Als Künstler konzentrieren sie sich auf die menschliche Figur und vor allem auf das Gesicht. Beide porträtieren Menschen aus ihrem engsten Freundes- und Bekanntenkreis.

 

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Ausstellung | bis 26. August 2018 - Liebieghaus Skulpturensammlung, Schaumainkai 71, 60596 Frankfurt am Main

Foto: Liebieghaus / Norbert Miguletz

William Kentridge. O Sentimental Machine

Die Liebieghaus Skulpturensammlung zeigt über 80 Arbeiten und Installationen des 1955 geborenen, südafrikanischen Künstlers William Kentridge. Dies ist nach „Jeff Koons. The Sculptor“ (2012) die zweite Intervention eines Gegenwartskünstlers in die Sammlung des Liebieghauses. Neben Werkgruppen wie der Installation „Refusal of Time“ (2012), der namengebenden Videoinstallation „O Sentimental Machine“ (2015) oder dem vollautomatischen Miniaturtheater „Black Box / Chambre Noir“ (2005) sind in Frankfurt auch neue Arbeiten des Künstlers zu sehen. Darunter die Bronzeskulpturen-Serie „Lexicon“ (2017) oder die kinetische Skulptur „Coffee Pot“ (2018).

 

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Ausstellung | 25. April 2018 bis 7. Oktober 2018 - Sprengel Museum Hannover, Kurt-Schwitters-Platz, Hannover

Günter Haese, Typhon

Günter Haese – Hans Uhlmann. Bildhauer der Zweiten Moderne

Das Sprengel Museum Hannover widmet Günter Haese (Kiel 1924 – 2016 in der Nähe von Hannover), der seit seinem Studium in Düsseldorf gelebt und gearbeitet hatte, und Hans Uhlmann (Berlin 1900 – 1975 Berlin) eine Doppelausstellung. Gemeinsam ist beiden, dass sie in der Nachkriegszeit sehr prominent waren, ihr Werk heute jedoch nur noch Spezialisten bekannt ist.

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Film | 7. März 2018 20:00 Uhr bis 5. Dezember 2018 - Denkbar, Spohrstr. 46a, 60318 Frankfurt am Main

Filmreihe „Local Heroes“

Local Heroes – Frankfurt im Dokumentarfilm

Jeweils erster Mittwoch im Monat, Beginn: 20 Uhr


Die vom Künstler Wolfgang Voss organisierte Filmreihe „Local Heroes – Frankfurt im Dokumentarfilm – Filmschaffende und Publikum im Gespräch“ möchte Filmdokumente aus mehreren Jahrzehnten, die nur selten gezeigt wurden, einem breiteren Publikum zur Verfügung stellen und einen Austausch mit den Filmschaffenden über die Lebensverhältnisse in Frankfurt ermöglichen.


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erstellt am 09.9.2010