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Lesung | Gespräch | 22. November 2018 19:30 Uhr - Deutsch-Italienische Vereinigung e.V., Arndtstr. 12, Frankfurt

Mirjam Wenzel, Foto: JM

ER-LESENES ITALIEN

Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, spricht mit Dr. Stefana Sabin über Giorgio Bassanis Roman „Il giardino dei Finzi-Contini“ (Der Garten der Finzi Contini). In der neuen Reihe ER-LESENES ITALIEN steht italienische Literatur im Fokus, ausgewählt und kommentiert von Mitarbeitern von Frankfurter Museen.

 

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Lesung | Gespräch | 24. November 2018 20:00 Uhr - Kammerspiele, Neue Mainzer Straße 15, Frankfurt am Main

100 Jahre »Betrachtungen eines Unpolitischen« von Thomas Mann

Mit: Matthias Brandt, Irmela von der Lühe, Norbert Lammert

 

Die „Frage des Menschen selbst stand da“, schrieb Thomas Mann 1918 im Rückblick auf seinen umstrittenen Essay. Heute scheint sich dieses Zeitgefühl zu wiederholen. Wie lässt sich vor diesem Hintergrund über die „Betrachtungen“ sprechen? Es diskutieren die Thomas Mann-Kennerin Irmela von der Lühe und der ehemalige Bundestagspräsident Norbert Lammert. Nicht zuletzt soll es aber auch darum gehen, diesen wichtigen, viel gescholtenen und im Wortsinne fragwürdigen Text im Werk von Thomas Mann zu verorten und neu lesbar zu machen. Es liest der Schauspieler Matthias Brandt. Insa Wilke moderiert die Veranstaltung.

 

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Lesung | Gespräch | 26. November 2018 20:00 Uhr - DIE FABRIK, Mittlerer Hasenpfad 5 / Im Hof, 60598 Frankfurt

Hannes Heer

Hannes Heer: Erinnerungskultur

Mit der ersten Wehrmachtsausstellung, die 1997 mit sehr großer Resonanz auch in Frankfurt in der Paulskirche gezeigt wurde, gelang es dem Historiker Hannes Heer, die großen Geschichtsdebatten zur Selbstaufklärung und Schuldaneignung der deutschen Gesellschaft bis tief in die Familienerinnerungen zu verlängern. Thema des Abends ist die Fernsehserie „Holocaust“, die 1979 erstmals Erschütterung und Scham über die Verfolgung und Vernichtung der Juden in die deutschen Wohnzimmer trug.

 

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Lesung | Vortrag | 27. November 2018 19:30 Uhr - American Academy, Am Sandwerder 17-19, 14109 Berlin

Masha Gessen: Die Zukunft ist Geschichte

Masha Gessen spricht über „Democracy and Imagination“ und stellt ihr Buch „Die Zukunft ist Geschichte“ vor


Russland, 1980er Jahre bis in die Gegenwart: Ein Land, das sich öffnete, hat sich wieder verschlossen. Eine Gesellschaft, die zu Emanzipation, Freiheit und Selbsterkenntnis aufgebrochen war, leidet heute unter Bevormundung und Repression. Wie konnte es dazu kommen? Die Frage hat die Autorin Masha Gessen nicht losgelassen. Im Zentrum stehen vier Menschen der Generation 1984. Sie kamen in die Schule, als die Sowjetunion zerfiel, und wurden unter Präsident Putin erwachsen.

 

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Lesung | 4. Dezember 2018 20:00 Uhr - Romanfabrik, Hanauer Landstr. 186 (Hof), 60314 Frankfurt am Main

Julia Mantel, Foto: Nina Werth

Salon Fluchtentier No. 10: Birgit Kreipe, Martin Piekar und Julia Mantel

Bei der zehnten Ausgabe des „Salon Fluchtentier“ liest unter anderem die Berliner Dichterin Birgit Kreipe, die zuletzt den Lyrikband SOMA publizierte. Flankiert wird sie von Julia Mantel, die jüngst ihren dritten Band „Der Bäcker gibt mir das Brot auch so“ veröffentlichte, und Martin Piekar, der seinen zweiten Band „AmokperVers“ vorlegte.

 

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Lesung | Gespräch | 13. Dezember 2018 20:00 Uhr - Literaturforum im Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt

Oleg Jurjew

Oleg Jurjew: Von Arten und Weisen

Mit Eva Demski, Kathrin Schmidt, Klaus Reichert und Robert Stripling

Als Oleg Jurjew im Juli 2018 starb, hinterließ er einen bereits fertigen Gedichtband: Von Arten und Weisen sollte den beiden im Gutleut Verlag erschienenen Bänden Von Orten und Von Zeiten folgen. Nun ist Von Arten und Weisen postum erschienen. Gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt hat das Hessische Literaturforum im Mousonturm Freunde von Oleg Jurjew eingeladen, um das Buch in einer Frankfurter Premiere vorzustellen. Aus dem Band werden Kathrin Schmidt, Eva Demski, Robert Stripling und Klaus Reichert lesen.

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Film | 7. März 2018 20:00 Uhr bis 5. Dezember 2018 - Denkbar, Spohrstr. 46a, 60318 Frankfurt am Main

Filmreihe „Local Heroes“

Local Heroes – Frankfurt im Dokumentarfilm

Jeweils erster Mittwoch im Monat, Beginn: 20 Uhr


Die vom Künstler Wolfgang Voss organisierte Filmreihe „Local Heroes – Frankfurt im Dokumentarfilm – Filmschaffende und Publikum im Gespräch“ möchte Filmdokumente aus mehreren Jahrzehnten, die nur selten gezeigt wurden, einem breiteren Publikum zur Verfügung stellen und einen Austausch mit den Filmschaffenden über die Lebensverhältnisse in Frankfurt ermöglichen.


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Ausstellung | 17. August 2018 09:00 Uhr bis 15. Dezember 2018 - Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main

Plakat zur Ausstellung

Mon Oncle. Klaus und Heinrich Mann

Die Ausstellung präsentiert die Beziehung zwischen Heinrich Mann und seinem ältesten Neffen Klaus Mann. Gezeigt werden die Lebensgeschichten zweier Schriftsteller: Heinrich Mann (1871–1950), Autor der Romane „Professor Unrat“ und „Der Untertan“, der in den Jahren der Weimarer Republik zu einem der angesehensten Künstler in Deutschland wurde; und Klaus Mann (1906–1949), der seinen Weg als literarisches Enfant terrible in den Zwanzigerjahren begann. 

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Theater | bis 26. Dezember 2018 - Kammerspiele, Neue Mainzer Straße 15, Frankfurt am Main

Foto: Felix Grünschloß

Aus Staub

Nächste Aufführungen am 26.10. sowie am 1. + 10. + 28.11. und 26.12.


Es war weder geplant noch verabredet, und doch kommt das Stück „Aus Staub“ gerade recht zur Eröffnung der neuen Altstadt in Frankfurt. Im Gegensatz aber zur neuen Altstadt, in der noch immer nicht alles fertig ist und trotzdem schon gefeiert wurde, waren es dieses Stück und Inszenierung punktgenau zur Premiere. Obwohl auch hier erst eine Woche vor der Premiere der vollständige Text vorlag und am Tag davor noch einzelne Szenen umgestellt wurden.

 

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Ausstellung | bis 30. Dezember 2018 - KirchnerHAUS Aschaffenburg e.V., Ludwigstr. 19, 63739 Aschaffenburg

Ernst Ludwig Kirchner (1919)

Kirchners Kosmos: Der Tanz

Eine Ausstellung im KirchnerHAUS in Aschaffenburg


Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) zählt zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus und war ein Gründungsmitglied der Künstlergruppe Brücke. Seine Werke galten den Nationalsozialisten als „entartet“. Im Jahr 1938 starb Kirchner durch Suizid.

Das Geburtshaus von Ernst Ludwig Kirchner in Aschaffenburg gegenüber dem Bahnhof steht noch. Er wurde 1880 geboren und hatte seine ersten Lebensjahre in dem bis heute fast unverändert erhaltenen Stadthaus verbracht. Die Stadt Aschaffenburg allerdings wollte das klassizistische Gebäude mit einer Spielhalle darin weder kaufen noch als Museum betreiben. Um das Geburtshaus des Malers einer würdigen Nutzung zuzuführen und in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Kirchner ein Aschaffenburger war, wurde 2011 der KirchnerHAUS-Verein Aschaffenburg mit der Kunsthistorikerin Brigitte Schad an der Spitze gegründet.

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Ausstellung | bis 31. Januar 2019 - Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Falsches Rot

Die Ausstellung „Falsches Rot“ arbeitet mit der Genauigkeit und Tiefe dreier zeitgenössischer Lyriker und Autoren, die unter anderem danach fragen, was heute noch links sein heißt. 50 Jahre nach '68 hat das Literaturhaus Stuttgart den Buchpreisträger, Schriftsteller und Lyriker Frank Witzel, den Lyriker und Verleger Ulf Stolterfoht sowie den Lyriker und Fotograf Dieter M. Gräf eingeladen, diese Frage in einer gemeinsam für das Literaturhaus kuratierten Ausstellung zu bearbeiten.

 

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Ausstellung | bis 10. Februar 2019 - Liebieghaus Skulpturensammlung, Schaumainkai 71, 60596 Frankfurt

Foto: Liebieghaus

Medeas Liebe und die Jagd nach dem Goldenen Vlies

Der Mythos um Medea, der Barbarin aus Kolchis, die ihr Volk aus Liebe zu dem griechischen Eroberer Jason verrät, ihm in seine Heimat folgt, wo sie dann von ihm verraten wird und sich grausam rächt, hat sich tief in das kulturelle Gedächtnis Europas eingegraben und ist in allen Kunstgattungen präsent. Es gibt allein 13 Opern, etliche Filme (darunter eine Verfilmung von Pier Paolo Pasolini mit Maria Callas), Gemälde und natürlich die Tragödie von Euripides, uraufgeführt 431 v. Chr.

Dieses Drama entfaltet eine narrative Wucht, die uns auch heute noch treffen kann. Legendär ist hier eine Frankfurter Inszenierung von 1976. Hans Neuenfels inszenierte mit Elisabeth Trissenaar als Medea in der Hauptrolle. Am Tag nach der Premiere folgte in den Zeitungen zunächst ein Verriss nach dem anderen. Besonders Peter Iden tat sich hierbei mit besonders drastischen Worten hervor: „Die Aufführung ist sinnlos, widerwärtig, tatsächlich ekelhaft.“ (Immerhin räumte der Theaterkritiker Jahre später ein, dass er sich damals geirrt und die Qualität der Inszenierung nicht erkannt habe.)

 

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Oper | bis 23. Februar 2019 - Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Christian-Zais-Str. 3, 65189 Wiesbaden

Foto: Karl & Monika Forster

Don Giovanni

Wie ein Penner reckt sich eine dunkle Gestalt auf einer Bank an der rechten Seite der Bühne, während auf einer oberen Ebene schlanke Frauen in knallroten Strumpfhosen einen rhythmischen Tanz vollführen. Dann steht die Gestalt von der Bank auf, zieht sich eine Maske übers Gesicht und eilt mit flatternden Mantelschößen in den Verführungskampf: Es ist Don Giovanni! In engen schwarzen Hosen und mit nackter Brust unter dem langen schwarzen, wallenden Mantel gibt der amerikanische Bariton Christopher Bolduc sein fulminantes Rollendebüt als Don Giovanni in der Neuinszenierung von Nicolas Brieger am Staatstheater Wiesbaden. Sein Duett mit Zerlina, die Katharina Konradi mit ebenso viel schauspielerischem Charme wie gesanglicher Brillanz gibt, ist ein musikalischer Höhepunkt der Aufführung.

 

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Ausstellung | 29. November 2018 bis 31. März 2019 - Kunstverein EBENE B1, S-Bahnstation Taunusanlage, Frankfurt am Main

Franziska Kneidl - Als Erstes die Clowns

Franziska Kneidl hat aus der ungegenständlichen Malerei auf Leinwand Skulpturenensembles entwickelt, die z. B. in die Sammlungen des Museums für Moderne Kunst und des Museums Angewandte Kunst in Frankfurt Eingang gefunden haben. Die Figurinen bestehen aus mehrschichtig drapierten und bemalten, daher semitransparenten Kunststofffolien. In den Räumlichkeiten des Kunstvereins EBENE B1 wird sie nun eine Reihe neuer Arbeiten zeigen. Inszeniert werden die körperhaften, kostbar-opulenten Folienobjekte hinter Glasscheiben, an denen die S-Bahn-Fahrgäste tagaus und tagein vorbeigehen.

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Film | 25. Oktober 2018 bis 11. Juli 2019 - Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt a. M.

Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman

Die Lecture & Film-Reihen im Frankfurter Filmmuseum bieten nicht nur filmwissenschaftlich Interessierten inspirierende Einblicke in das Schaffen wichtiger Regisseure und Regisseurinnen. In guter Erinnerung sind Abende mit Warhols filmischem Werk, Agnès Varda, Jean-Luc Godard, Pasolini oder zuletzt „Tropical Underground“, das Brasiliens filmische Avantgarde in den Mittelpunkt stellte.

 

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erstellt am 09.9.2010