IDENTITÄTSDEBATTE: DIE GRATWANDERUNG DES WIR
Diskriminierungen, Demütigungen, Abwertungen und soziale Selektion nach Herkunft: Die Wunden und Traumata, die von Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus verursacht wurden, verlangen nicht nur Anerkennung. Jutta Roitsch hat die Argumente im Kampf um die richtigen Worte in Büchern von Emilia Roig und Judith Kohlenberger kritisch gesichtet.

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FILM: AKI KAURISMÄKIS FILME UND IHRE PROTAGONISTEN
Aki Kaurismäki hat neben den Leningrad Cowboys knappe 30 Filme gedreht, die vielleicht noch deutlicher sein soziales Engagement, seine Melancholie und Lakonie erkennen lassen, aber auch seine Zugewandtheit in der Hoffnungslosigkeit. Ulrich Breth hat in einer Werkschau einige seiner Filme aus den 1980er und 1990er Jahren gesehen und erzählt bildreich davon.

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LITERATUR: GUNTRAM VESPERS ERZÄHLUNG AUS DEM NACHLASS
Es ist auffällig, dass viele Landschaftsdichter aus Sachsen kommen. Die Leidenschaft für eine Region, deren Geographie, Geschichte, kurz: ihre Kultur, verbunden mit der eigenen Biographie und intensivem Erleben, scheint dem merkwürdigen Volk zwischen Torgau, Görlitz und Plauen eigentümlich zu sein. Im Nachlass des im letzten Jahr gestorbenen Schriftstellers Guntram Vesper fand sich eine Erzählung, die Harry Oberländer als Einführung in den Roman Frohburg empfiehlt.

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LYRIK: SAMMELBAND GEDICHTE IN DEUTSCHER SPRACHE VON FRAUEN
Fisch oder Vogel. Es ist immer ein Ding der Unmöglichkeit heißt es im Sammelband Frauen, Lyrik, den Anna Bers herausgegeben hat. Das Erstaunliche an diesem Kompendium ist, dass es die Unmöglichkeit der Zuordnung ernst nimmt. Arno Widmann hat mit großer Freude in dem Buch gelesen, das den Widerspruch ins Bewusstsein hebt. Obwohl: Es gibt ja auch fliegende Fische.

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RÜCK-BLICK: VOR 220 JAHREN
An den Athenaeum-Fragmenten waren 1798 Wilhelm und Friedrich Schlegel, vielleicht Wilhelms Frau, Caroline Schlegel, Novalis und Friedrich Schleiermacher beteiligt. Der Charakter des Fragments Idee zu einem Katechismus der Vernunft für edle Frauen spielt, unernst und doch ernst, recht unzeitgemäß in die gegenwärtige Diskussion um die Frauenemanzipation hinein.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

In der Kolumne schreibt der Philosoph Jürgen Werner täglich Gedankensplitter nieder. Die Kurzform ist die Kunst derer, die keine Zeit haben. Aber auch das Maß der Verdichtung, das ein Gedanke oder eine Beobachtung verträgt.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt ausgewählte Veranstaltungen:

Andreas Platthaus spricht mit Lisa Zeitz über das Leben und Wirken des Künstlers Lyonel Feininger, die Ausstellung Lockdown. Kunst und Krise ist wieder für Besucher geöffnet.

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Donnerstag, 3. Juni 2021

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