KLAUS REICHERTS ERINNERUNGEN UND BRIEFE AN PAUL CELAN
Wenn sich Gedichte wie Geheimnisse öffnen und erklären, entschlüsseln und begreifen ließen, gerieten sie in den Geruch des Machbaren. Und weil das sehr oft nicht so ist, müssen die Entbergungsversuche der Schriftkundigen Stückwerk bleiben. Klaus Reichert vergegenwärtigt in seinen Erinnerungen und Briefen den Dichter Paul Celan, auch den verschlossenen. Reich und lebendig, schreibt Ingo Ebener, sei das Buch.

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VERKANNTE HELDEN: GEORG ELSER UND MAURICE BAVAUD
Der erste bekannte Tyrannenmord fand 514 v. Chr. statt, der letzte ist noch nicht begangen. Die Stadt vom Tyrannen befreien!, wie sich das Friedrich Schiller dachte, ist allerdings juristisch umstritten. Den antiken Attentätern wurde ein Denkmal geweiht. Wenn das politische Ziel es erlaubt, tut man das heute noch. Helmut Ortner erinnert an Hitler-Attentäter, für die der Heldenstatus nicht recht passen will.

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BUCH: KASSIA ST. CLAIRS DIE WELT DER STOFFE
Jacke wie Hose – selbstverständlich kleiden wir uns in Stoffe, ohne lange darüber nachzudenken, woher sie kommen. Nach der Lektüre des Buches Die Welt der Stoffe von Kassia St. Clair könnte sich das ändern. Nach dem Eindruck von Gudrun Braunsperger hat die britische Autorin eine faktenreiche Sozialgeschichte der Textilien geschrieben.

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BUCH: ARNE RAUTENBERGS GEDICHTBAND BETRUNKENE WÄLDER
Als Lyriker ist Arne Rautenberg zugleich Bildkünstler: Er arrangiert Wörter zu Gedichten und gibt den Gedichten graphische Gestalt. Er sei, behauptete einmal Jan Koneffke, ein neuer, zeitgenössischer Morgenstern. Jedenfalls ist Rautenberg eine der originellsten Stimmen der deutschsprachigen Lyrik, findet Stefana Sabin.

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ESSAY: ZUM ZEITGENÖSSISCHEN FORMAT EINES KUNST-KONTAKTS
Kunst? Oder keine Kunst? Die Auflösung der Kategorie Kunst ist ein Thema der Moderne. Der irrationale Tauschwert der Kunst hat deren Besitz so bedeutsam gemacht, dass immaterieller Wert und der Zugang des Publikums dazu an Bedeutung verlieren. Der Kunsthistoriker Michael Kröger hat zum Kunst-Kontakt im Zeitalter der Digitalisierung einen Essay verfasst.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

In der Kolumne schreibt der Philosoph Jürgen Werner täglich Gedankensplitter nieder. Die Kurzform ist die Kunst derer, die keine Zeit haben. Aber auch das Maß der Verdichtung, das ein Gedanke oder eine Beobachtung verträgt.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt ausgewählte Veranstaltungen:

Ausstellung Lockdown. Kunst und Krise, Teil 2, Leon Joskowitz spricht mit der Philosophin Romy Jaster über Streitkultur.

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Donnerstag, 20. Mai 2021

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