ERINNERUNG: DER REGISSEUR BERTRAND TAVERNIER IM PORTRÄT
1986 hatte er seinen größten Erfolg mit dem Film Round Midnight mit Dexter Gordon und der Musik von Herbie Hancock. Bekannt wurde Bertrand Tavernier aber schon mit seinem ersten eigenen Spielfilm Der Uhrmacher von St. Paul mit Philippe Noiret. Den Regisseur Tavernier, der jetzt, einen Monat vor seinem 80. Geburtstag, starb, hat Marli Feldvoß 2005 im Cafe de Flore getroffen.

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BUCH: FRANZOBELS NEUER ROMAN DIE EROBERUNG AMERIKAS
In seinem neuen Roman erzählt der österreichische Dichter Franzobel von der missglückten Suche des spanischen Möchtegern-Eroberers Ferdinand Desoto nach Goldschätzen in Florida. Dabei setzt sich Franzobel souverän über die Vorgaben des historischen Romans hinweg und gibt der Erzählung eine aktuelle Note, indem er den Ereignissen aus dem 16. Jahrhundert politisch-juristische Auseinandersetzungen aus dem 21. Jahrhundert entgegengestellt. Stefana Sabin hat den Roman gelesen.

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PHILOSOPHIE: KARL HEINZ HAAG ZUM 10. TODESTAG
Er glaubte, Natur zu denken ohne Metaphysik, sei irrational. Der Philosoph Karl Heinz Haag hat sich sein Leben lang mit dem Antagonismus von Glauben und Wissen beschäftigt und sah sich in der Lage, das Wesen, das noch bei Heidegger weste und daraufhin verloren ging, wieder in sein Recht einzusetzen. Zehn Jahre nach seinem Tod erinnert Peter Kern an den strengen Denker.

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PORTRÄT: LICHTUNGEN IM DICKICHT VON HARTMUT GEERKEN
Jeder Aspekt blickt vertraut zurück. Und doch macht deren Vielheit in einer Person staunen. Der bittere Ernst seiner Sprachskepsis, die Selbstironie, die schiere Fülle seiner literarischen, philosophischen, musikalischen, filmischen, radiophonen und anderen medialen Erzeugnisse, die Cut-up-Technik, das mäandernde Nachspüren des Bewusstseinsstroms, die Strategie der Wiederholung, die apodiktische Ablehnung von Positionen, das Verharrungsvermögen im Zwischenraum. All das und mehr findet sich in der Arbeit Hartmut Geerkens, wie sie von Rolf Schütte beschrieben wird.

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SEITENWECHSEL: SILVESTER 2020 SCHRIEB DAVID OATES
Die Herausgeber des Literaturmagazins WORTSCHAU baten sechs Autorinnen und Autoren, zu einem vereinbarten Zeitpunkt Notizen während der gegenwärtigen Pandemie zu machen. Diese Beiträge wurden unter dem Titel Seitenwechsel in der Zeitschrift veröffentlicht und erscheinen in loser Folge in Faust Kultur. Aus Portland, Oregon, meldete sich der Schriftsteller David Oates.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

In der Kolumne schreibt der Philosoph Jürgen Werner täglich Gedankensplitter nieder. Die Kurzform ist die Kunst derer, die keine Zeit haben. Aber auch das Maß der Verdichtung, das ein Gedanke oder eine Beobachtung verträgt.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt ausgewählte Veranstaltungen:

Bildvortrag von Stefana Sabin Was liest Maria? im Livestream, virtueller Rundgang durch die Ausstellung Mythos Worpswede im Museum Kronberger Malerkolonie.

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Ihre Faust-Redaktion

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Donnerstag, 15. April 2021

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