ZUM TOD DES KÜNSTLERS IMRICH TOMAS
Imrich Tomas hat zunächst in großen Formaten gemalt, betrieb also Tafelmalerei im Gegensatz zur Färbung dreidimensionaler Objekte aus Hanf oder Kunstharz, die seine späteren Schaffensphasen kennzeichnen. Was für einen Einfluss hatte die Tatsache, dass er ein Rom war, auf seine künstlerische Tätigkeit? Cornelia Wilß und Romeo Franz haben vor ein paar Jahren mit dem Berliner Künstler gesprochen, der jetzt gestorben ist.

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POLITIK: PORTRÄT VON OLAF SCHOLZ
Olaf Scholz, ein Hanseat wie aus dem Buche, musste zwar seine Überzeugungen ändern, nicht aber sein Temperament. Kühl, sachlich, beherrscht, so einem, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, vertraut man als Finanzminister. Für die Rolle des emotionsfreien Steuermanns scheint er die Idealbesetzung zu sein. Wolfgang Storz hat Wort und Tat des SPD-Kanzlerkandidaten erkenntnisfördernd aufgeschlüsselt.

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CORONA CULTURE TALKS: DIE KÜNSTLERIN AYISHA ABRAHAM
Die bildende Kunst in Indien hat seit Anfang der 90er Jahre, mit der Öffnung zum Westen, einen großen Aufschwung erlebt. Heute sind indische Künstler ein Teil des internationalen Kunstmarkts. Seit die Pandemie auch Indien fest im Griff hat, verlagerten sich viele etablierte Künstler aufs Online-Geschäft. Die unzähligen Kunstschaffenden, die schon immer in prekären Verhältnissen lebten, rutschen heute weiter in noch größere Armut oder werden von ihren Familien aufgefangen. Clair Lüdenbach sprach mit der in Bangalore lebenden Künstlerin Ayisha Abraham.

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BUCH: BEN SMITHS ROMAN DAHINTER DAS OFFENE MEER
Der Junge hält die Offshore-Windräder instand, der Alte fischt den Plastikmüll aus dem Meer. Essen aus der Konservendose, es fehlt an allem. So sieht die Szenerie im Roman Dahinter das offene Meer von Ben Smith aus. Gudrun Braunsperger, die das Buch gelesen hat, verrät, wie sich in der düsteren Abgeschiedenheit die Herkunft des jungen Technikers aufhellt.

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BUCH: KRIMINALROMAN VON REINHARD BOOS
Es gibt Berufe, deren Praxis, wenn es gut geht, sich an einem ethischen Spalier emporrankt. Es sind Berufungen. Dazu gehören der Lehrberuf und der Journalismus. Beide Berufe von einer Person ausüben zu lassen, die damit in einen Kriminalfall gerät, fiel Reinhard Boos für seinen Roman Augenblicke ein. Bruno Laberthier empfiehlt den Krimi.

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KONTRAPUNKT: KONJUNKTIV
Je weniger Möglichkeiten man sich und anderen zugesteht, desto mehr gerät der Konjunktiv außer Gebrauch. Spiegelte die Sprache unmittelbar das Denken wider, dürften wir dessen rapide Erosion beklagen. Aber das Verhältnis ist mittelbar und strategisch geprägt, wie Thomas Rothschild in seinem Zwischenruf demonstriert.

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NOTIZEN VON JÜRGEN WERNER

In der Kolumne schreibt der Philosoph Jürgen Werner täglich Gedankensplitter nieder. Die Kurzform ist die Kunst derer, die keine Zeit haben. Aber auch das Maß der Verdichtung, das ein Gedanke oder eine Beobachtung verträgt.

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KULTURTIPPS: Die Faust-Redaktion empfiehlt ausgewählte Veranstaltungen:

Der Japonismus und das japanische Grafikdesign, die Hölderlin-Trilogie des Filmemachers Harald Bergmann, Doppelausstellung Vollrad Kutscher: reSTART in Wiesbaden.

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Donnerstag, 11. März 2021

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